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Probleme der Leistungsermittlung am Beispiel des Geschichtsunterrichts in einer 9. Klasse der Mittelschulen Sachsens

Title: Probleme der Leistungsermittlung am Beispiel des Geschichtsunterrichts in einer 9. Klasse der Mittelschulen Sachsens

Scientific Essay , 2005 , 11 Pages

Autor:in: Jan Griesbach (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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In diesem Aufsatz möchte ich an Hand von theoretischen Grundlagen sowie Vorgaben des Lehrplanes das Thema:“ Probleme der Leistungsermittlung am Beispiel des Geschichtsunterrichts in einer 9. Klasse der Mittelschulen Sachsens“ erläutern. Hierbei versuche ich über die Schule als Methodik der Erziehung, über Lehr- und Lernziele sowie über die Motivation und dem Unterrichtsaufbau einen Einstieg zu gewähren. Der Unterrichtsaufbau bildet dabei mit der Analyse des Geschichtslehrplanes der 9. Klasse in den sächsischen Mittelschulen den Hauptteil. An Hand des Geschichtsunterrichts sollen die Bewertungsmöglichkeiten näher erläutert und ausgewertet werden. Der Unterricht kann noch so schön sein, wenn hingegen der Lehrer aber nicht die richtigen Bewertungsmaßstäbe ansetzt oder es vielleicht zu einer einseitigen Bewertungsform kommt. So kann beispielsweise eine Kurzarbeit, welche immer aller 2 Wochen erfolgt vom Schüler vorhergesehen werden und seine Lernbemühungen werden dadurch immer auf ein bis zwei Tage vorher erfolgen. Doch der daraus entstehende Lernzuwachs ist nicht besonders ergiebig. Die Arbeiten sollten immer in verschiedenen Intervallen geschrieben werden, somit muss der Schüler permanent lernen und sein Wissenszuwachs nimmt stärker zu. Dies stellt aber auch den Lehrer vor die Aufgabe, immer flexibel zu arbeiten und eine gute Unterrichtsvorbereitung vorzunehmen. Selbst auf die Gefahr hin, dass der Lehrer durch diese Maßnahme nicht besonders beliebt sein sollte, ist diese Art von Leistungsüberprüfung von Vorteil. Leider wird diese Leistungsüberprüfung mit wechselnden Intervallen aber nur selten vom Lehrer angewandt, da dieser oftmals auf den Weg des geringsten Widerstandes gehen will. Aber auch die Ausgestaltung des Unterrichts und die darauf folgenden Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung sollen hier kurz behandelt werden. Als abschließende Betrachtung wird die Funktion der Leistungsbewertung in der Schule theoretisch abgehandelt und einige Methoden zur Feststellung der Schulleistungen vorgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Schule als Methodik der Erziehung

2. Lernziele und Lehrziele

3. Der Unterrichtsaufbau

4. Die Motivation und Disziplin der Schüler in der Schule bzw. im Unterricht

5. Vorstellung des Lehrplans an Hand der 9. Klasse in der sächsischen Mittelschule

6. Funktion der Leistungsbewertung in der Schule

7. Verschiedene Methoden zur Feststellung von Schulleistungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Leistungsermittlung und -bewertung im schulischen Kontext, unter besonderer Berücksichtigung des Geschichtsunterrichts in der 9. Klasse sächsischer Mittelschulen. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen und Lehrplanvorgaben Wege aufzuzeigen, wie durch eine flexiblere und transparentere Gestaltung von Leistungsüberprüfungen die Lernmotivation gesteigert und die individuelle Leistungsentwicklung der Schüler gefördert werden kann.

  • Theoretische Grundlagen zur Schule als Ort erzieherischer Methodik
  • Analyse von Lehrplanvorgaben für den Geschichtsunterricht der 9. Klasse
  • Bedeutung von Motivation und Disziplin im Unterrichtsprozess
  • Methoden und Funktionen der Leistungsbewertung in der Schule
  • Herausforderungen und Potenziale bei der Gestaltung von Leistungsüberprüfungen

Auszug aus dem Buch

Die Motivation und Disziplin der Schüler in der Schule bzw. im Unterricht

„Motivation ist die vereinte Wirksamkeit von Trieben und Anreizen, von Druck und Zug, und in diesem Zusammenhang liegt ein Großteil der Unterschiedlichkeit, die menschliches Verhalten auszeichnet, begründet.“

Mit diesem Zitat wird eine mögliche Definition von dem Begriff “Motivation“ wiedergegeben. Um zu lernen bedarf es bestimmter Motivkräfte, z.B. Neugiermotivation, welche bis zum Interesse führen kann. Die Leistungsmotivation ist besonders im Sport sehr anschaulich zu beobachten ist, wiederum aber auch in anderen Bereichen. Wenn sich der Schüler jedoch nur anstrengt, weil er eine Belohnung damit verknüpft, spricht man von extrinsischer Motivation (auch Anreizmotivation genannt). Bei der Angstmotivation erwartet der Schüler eine Strafe sowie die soziale Motivation, die besonders dann auftritt, wenn der Schüler aufgrund von guten sozialen Beziehungen zu dessen Mitschülern in die Schule geht. Für den Lehrer steht die Lernmotivation im Vordergrund. Diese muss schon in frühen Jahren gefördert werden, damit der Schüler sie auch erwerben und einsetzen kann. So spielen auch in diesem Zusammenhang die familiären Erziehungseinflüsse eine wichtige Rolle. Denn gerade wenn den Eltern die schulischen Leistungen egal sind, wirken sich diese auf die Kinder negativ aus. Genauso kann aber auch eine Überforderung zu abfallender oder sogar Verweigerung von Lernmotivation führen. Am wichtigsten ist es, den jeweiligen Lerntyp zu erkennen, damit das Lernen für den Lerner um einiges einfacher wird und der Lehrer auch intensiver auf den einzelnen Schüler eingehen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Schule als Methodik der Erziehung: Das Kapitel erläutert, dass Schule als Institution bewusstes methodisches Handeln vermitteln muss, um Schüler auf die Anforderungen des späteren Lebens vorzubereiten.

Lernziele und Lehrziele: Hier wird die Bedeutung von zielbezogenen Prozessen im Unterricht diskutiert und die Notwendigkeit einer transparenten Lehrzielplanung zur Unterstützung der Schüler-Selbstkontrolle hervorgehoben.

Der Unterrichtsaufbau: Das Kapitel beschreibt den Planungsprozess einer Unterrichtsstunde, von der Analyse der Vorkenntnisse bis hin zur Wahl geeigneter Methoden wie Frontal- oder Gruppenunterricht.

Die Motivation und Disziplin der Schüler in der Schule bzw. im Unterricht: Diese Sektion untersucht verschiedene Motivationsformen (intrinsisch vs. extrinsisch) und deren Einfluss auf den Lernerfolg, wobei die Bedeutung der individuellen Lerntyp-Erkennung betont wird.

Vorstellung des Lehrplans an Hand der 9. Klasse in der sächsischen Mittelschule: Dieses Kapitel gibt einen detaillierten Einblick in die fachspezifischen Lernziele und die konkrete Unterteilung in fünf Lernbereiche des sächsischen Lehrplans für Geschichte.

Funktion der Leistungsbewertung in der Schule: Es werden die verschiedenen Funktionen von Zensuren (Auslese, Kontrolle, Berechtigung) und deren Auswirkungen auf den schulischen Werdegang dargestellt.

Verschiedene Methoden zur Feststellung von Schulleistungen: Abschließend werden gängige Prüfungsformen wie Tests, mündliche Prüfungen und Selbstbeurteilungsverfahren kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Leistungsermittlung, Geschichtsunterricht, Leistungsbewertung, Mittelschule, Sachsen, Lehrplan, Motivation, Lerntypen, Schulleistungen, Pädagogik, Unterrichtsaufbau, Schülermotivation, Leistungsprüfung, Bildungsstandards, Gruppenarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik und den Herausforderungen der Leistungsermittlung und -bewertung in der Schule, illustriert am Beispiel des Geschichtsunterrichts der 9. Klasse an sächsischen Mittelschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die pädagogische Methodik der Schule, die Bedeutung von Lehr- und Lernzielen, den strukturellen Unterrichtsaufbau sowie verschiedene Motivationsfaktoren und Bewertungsmethoden für Schülerleistungen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch flexiblere Bewertungsmethoden, transparente Zensurengebung und eine stärkere Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen die Lernmotivation und Kompetenzentwicklung der Schüler fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit erziehungswissenschaftlichen Grundlagen sowie eine inhaltliche Analyse der spezifischen Lehrplanvorgaben für den Geschichtsunterricht in Sachsen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung zur Rolle der Schule, eine detaillierte Vorstellung des Geschichtslehrplans der 9. Klasse sowie eine kritische Untersuchung der verschiedenen Methoden der Lernerfolgsfeststellung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Leistungsermittlung, Geschichtsunterricht, Motivation, pädagogische Diagnostik und Lehrplanvorgaben beschreiben.

Welchen Stellenwert nimmt die Transparenz bei der Leistungsbewertung ein?

Der Autor betont, dass Transparenz bei der Bewertung (z.B. Punktevergabe, Anforderungskriterien) entscheidend ist, damit Schüler zielgerichtet lernen können und ihre Leistungen besser selbst einschätzen können.

Warum wird im Kontext der Leistungsbewertung die Pubertät der Schüler thematisiert?

Die Pubertät wird als problematischer Faktor angeführt, da Schüler in dieser Phase oft eine erhöhte Abneigung gegen Fremdmotivation zeigen, was ein Umdenken in der Gestaltung des Unterrichtsaufbaus notwendig macht.

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Details

Title
Probleme der Leistungsermittlung am Beispiel des Geschichtsunterrichts in einer 9. Klasse der Mittelschulen Sachsens
College
University of Leipzig  (Erziehungswissenschaften)
Course
Hauptseminar
Author
Jan Griesbach (Author)
Publication Year
2005
Pages
11
Catalog Number
V65699
ISBN (eBook)
9783638582070
ISBN (Book)
9783638844321
Language
German
Tags
Probleme Leistungsermittlung Beispiel Geschichtsunterrichts Klasse Mittelschulen Sachsens Hauptseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Griesbach (Author), 2005, Probleme der Leistungsermittlung am Beispiel des Geschichtsunterrichts in einer 9. Klasse der Mittelschulen Sachsens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65699
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