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Das Reinkarnationsmodell des Buddhismus in der Auseinandersetzung mit dem Christentum

Titre: Das Reinkarnationsmodell des Buddhismus in der Auseinandersetzung mit dem Christentum

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Christoph Schmitz (Auteur)

Théologie - Théologie systématique
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Nach Schätzungen der Deutschen Buddhistischen Union (DBU), dem Dachverband der Buddhisten und buddhistischen Gemeinschaften in Deutschland, leben in Deutschland neben den 120000 asiatischen Buddhisten weitere 130000 deutsche Buddhisten. Die Zahl der Sympathisanten ist deutlich höher. Jeder fünfte Deutsche bejaht die Wiedergeburt. Sowohl internationale Prominenz wie Richard Gere, Tina Turner, Sharon Stone, Cindy Crawford u.v.a., als auch deutsche Persönlichkeiten wie Nina Hagen bekennen sich öffentlich zum Buddhismus und machen ihn populär. Der Buddhismus tritt als Lebensmöglichkeit also auch im christlichen Kulturraum auf und wirkt auf eine nicht geringe Anzahl von Menschen anziehend. Deshalb liegt die Frage nahe, ob der Buddhismus mit seiner ganz anderen Zukunftserwartung, der Reinkarnation, mit christlichen Glaubensüberzeugungen vereinbar ist.
Im ersten Teil werden die Grundgedanken der buddhistischen Wiedergeburtslehre erläutert. Im zweiten Teil wird zunächst erörtert, welche Hinweise es in der Bibel auf die Reinkarnation gibt und ob die Lehre von der Wiedergeburt als biblische Lehre betrachtet werden kann. Danach werden einige theologische Problemstellungen skizziert und mögliche Ansätze vorgestellt, wie man sich von christlicher Seite der buddhistischen Reinkarnationsidee annähern kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Die buddhistische Reinkarnationslehre

1.1 Erlösung aus dem Zyklus der Wiedergeburten

1.2 Karma – die wirkende Tat

1.3 Das Gesetz von der bedingten Entstehung

2. Die buddhistische Reinkarnationsvorstellung im Kontext christlichen Glaubens

2.1 Argumente aus der Heiligen Schrift

2.2 Argumente Systematischer Theologie

2.2.1 Die Frage nach der Identität

2.2.2 Das Erlösungsverständnis

2.2.3 Das Zeitverständnis

2.2.4 Der Schöpfungsglaube

2.2.5 Reinkarnation und Theodizee

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Vereinbarkeit der buddhistischen Reinkarnationslehre mit christlichen Glaubensüberzeugungen. Dabei wird analysiert, ob eine christliche Rezeption der buddhistischen Wiedergeburtsvorstellung möglich ist oder ob grundlegende theologische Differenzen bestehen.

  • Grundlagen der buddhistischen Wiedergeburtslehre und Karma-Theorie
  • Biblische Bezüge und deren theologische Interpretation
  • Systematisch-theologische Gegenüberstellung (Identität, Erlösung, Zeit, Schöpfung)
  • Auseinandersetzung mit der Theodizee-Frage im Kontext von Reinkarnation
  • Einschätzung des Dialogpotenzials zwischen den Religionen

Auszug aus dem Buch

1.2 Karma – die wirkende Tat

Karma beschreibt im Buddhismus den Bedingungszusammenhang zwischen einer gewollten Handlung und ihrer Wirkung. Damit ist nicht nur eine Wirkung auf die Umwelt, sondern vor allem eine innere Wirkung auf den Täter selbst gemeint. Da die Taten, bzw. das Karma den Ort und die Qualität der Wiedergeburt bestimmen, kann der gläubige Buddhist alles ihm widerfahrene Unrecht als wohlverdiente Folge von Fehlverhalten im früheren Dasein erklären. Beim Eintritt der Wirkung des Karmas unterscheidet man zwischen Karma, das in diesem Leben wirkt, Karma, das im nächsten Leben wirkt und Karma, das erst in einem späteren Leben wirkt.

Wurzeln des unheilsamen Karmas sind die bereits oben angesprochenen Haltungen Gier, Hass und Verblendung, die Wurzeln des heilsamen Karmas sind dementsprechend Selbstlosigkeit, Güte und Weisheit. Zu diesem Beziehungszusammenhang schreibt Perry Schmidt-Leukel:

Ist das Karma unheilsam, so kommt es je nach Schwere der Taten zu einer Wiedergeburt in den negativen Existenzbereichen, das heißt in einer der Höllenwelten, als Dämon oder Hungergeist, als Tier oder unter unglücklichen menschlichen Bedingungen. Ist das Karma hingegen heilsam, so erfolgt die Wiedergeburt in einer Himmelswelt oder unter glücklichen menschlichen Umständen.

Die Menschenwelt gilt vor der Götterwelt als bester Wiedergeburtsbereich, weil nur als Mensch Erlösung aus dem Zyklus der Wiedergeburten erlangt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die wachsende Popularität des Buddhismus in Deutschland und formuliert die zentrale Fragestellung nach der Vereinbarkeit der Reinkarnation mit christlichen Überzeugungen.

1. Die buddhistische Reinkarnationslehre: Dieses Kapitel erläutert die Grundkonzepte des Buddhismus, insbesondere das Leiden, das Karma als wirkende Tat und das Gesetz der bedingten Entstehung.

2. Die buddhistische Reinkarnationsvorstellung im Kontext christlichen Glaubens: Hier werden biblische Belegstellen kritisch geprüft und systematisch-theologische Aspekte wie Identitätsfragen, Erlösung, Zeitverständnis, Schöpfung und Theodizee gegenübergestellt.

3. Fazit: Das Fazit fasst die theologischen Differenzen zusammen und kommt zu dem Schluss, dass trotz Annäherungsmöglichkeiten eine Vereinbarkeit zweifelhaft bleibt, ein Dialog jedoch wertvoll sein kann.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie weiterer Quellen.

Schlüsselwörter

Buddhismus, Christentum, Reinkarnation, Wiedergeburt, Karma, Erlösung, Heilige Schrift, Systematische Theologie, Identität, Schöpfungsglaube, Theodizee, interreligiöser Dialog, Nirvâna, Vergänglichkeit, Daseinsfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das buddhistische Reinkarnationsmodell und hinterfragt, inwieweit dieses mit christlichen Glaubensgrundsätzen harmonieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die buddhistische Lehre von Karma und Wiedergeburt sowie deren gegenübergestellte Interpretation im christlichen Kontext hinsichtlich Schöpfung, Zeitverständnis und Heilslehre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob die Vorstellung der Wiedergeburt in den christlichen Glauben integrierbar ist oder ob die Unterschiede unüberbrückbar bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse theologischer Schriften, eine vergleichende Dogmatik sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Rezeption buddhistischer Ideen in der christlichen Theologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der buddhistischen Lehre und die anschließende systematisch-theologische Debatte, inklusive biblischer Exegese und der Prüfung auf Vereinbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Reinkarnation, Christentum, Buddhismus, Karma, Erlösung und Theodizee definiert.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Karmas bei der Theodizee-Frage?

Der Autor weist darauf hin, dass der Karmaglaube zwar Leid erklärt, aber theologisch problematisch ist, da er Leid rechtfertigt und unmoralische Schuldzuweisungen begünstigen kann.

Welchen Ausweg sieht der Autor für den interreligiösen Dialog?

Obwohl eine dogmatische Synthese schwierig ist, sieht der Autor Wert in einem Dialog, der den "Streit der Hoffnungen" als produktive Auseinandersetzung zwischen den Modellen versteht.

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Résumé des informations

Titre
Das Reinkarnationsmodell des Buddhismus in der Auseinandersetzung mit dem Christentum
Université
University of Cologne  (Seminar für Katholische Theologie)
Cours
Proseminar: Eschatologie
Note
1,3
Auteur
Christoph Schmitz (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
17
N° de catalogue
V65710
ISBN (ebook)
9783638582162
ISBN (Livre)
9783656813651
Langue
allemand
mots-clé
Reinkarnationsmodell Buddhismus Auseinandersetzung Christentum Proseminar Eschatologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Schmitz (Auteur), 2006, Das Reinkarnationsmodell des Buddhismus in der Auseinandersetzung mit dem Christentum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65710
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Extrait de  17  pages
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