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Neurologische Grundlagen von Bewegung

Titel: Neurologische Grundlagen von Bewegung

Seminararbeit , 2006 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirt (BA) Jörg Sauer (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Hausarbeit „Neurologische Grundlagen von Bewegung“ werde ich die Voraussetzung für jede Art von sportlicher Aktivität darstellen. Doch zuerst möchte ich den Titel der Arbeit näher erläutern. Unter Neurologie versteht man die „Wissenschaft von Aufbau und Funktion des Nervensystems“ (Drosdowski, 1974, S.493). Der zweite Begriff der noch zu definieren wäre ist Bewegung. Hier wollen wir uns mit der physikalischen Definition begnügen. Diese besagt, dass man unter Bewegung die Ortsveränderung eines Körpers mit der Zeit versteht (vgl. Baumann in Röthig, 1992, S.73). Also versuche ich in meiner Hausarbeit den derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Forschung bezüglich des Einflusses des Nervensystems auf die Ortsveränderung des menschlichen Körpers bzw. Teile des menschlichen Körpers darzustellen. Dazu werde ich im nächsten Kapitel die kleinste Einheit des Nervensystems, die Nervenzelle, beschreiben, sowie der Verbindung einer Nervenzelle mit Hilfe von Synapsen zu anderen Nerven- bzw. Muskelzellen. Im vierten Kapitel wird anschließend das zentrale Nervensystem behandelt. Dazu wird zuerst der Aufbau des zentralen Nervensystems (ZNS) beschrieben, sowie, darauf aufbauend, die Auswirkungen der einzelnen Bestandteile des ZNS auf menschliche Bewegungen. Im letzten Kapitel werde ich abschließend auf das Problem des Bewegungslernens, dem so genannten motorischen Lernen, eingehen, doch zuvor stelle ich noch den Ablauf der Bewegungssteuerung einer willkürlichen Bewegung dar. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Nervenzelle, Muskel und Synapse
    • Die Nervenzelle
    • Die Synapse
    • Muskuläre Verarbeitung von Erregung
  • Das zentrale Nervensystem
    • Der Aufbau des zentralen Nervensystems
    • Einfluss des Rückenmarks auf Bewegungen
    • Einfluss des Hirnstammes auf Bewegungen
    • Einfluss des Kleinhirns auf Bewegungen
    • Einfluss des Zwischenhirns auf Bewegungen
    • Einfluss des Großhirns auf Bewegungen
  • Bewegungssteuerung und motorisches Lernen
    • Bewegungssteuerung
    • Motorisches Lernen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Hausarbeit „Neurologische Grundlagen von Bewegung“ befasst sich mit den neurologischen Prozessen, die für jede Art von sportlicher Aktivität unerlässlich sind. Dabei wird die Funktionsweise des Nervensystems im Hinblick auf die Bewegungssteuerung und das motorische Lernen beleuchtet.

  • Aufbau und Funktion der Nervenzelle und Synapse
  • Der Einfluss des zentralen Nervensystems auf Bewegungen
  • Die Rolle des Rückenmarks, Hirnstamms, Kleinhirns, Zwischenhirns und Großhirns bei der Bewegungssteuerung
  • Die Mechanismen des motorischen Lernens
  • Die Bedeutung von Bewegungssteuerung für sportliche Aktivität

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel führt in die Thematik der neurologischen Grundlagen von Bewegung ein und erläutert die zentralen Begriffe Neurologie und Bewegung. Im zweiten Kapitel wird die Nervenzelle als kleinste Einheit des Nervensystems beschrieben. Hierbei wird auf den Aufbau, die Funktionsweise und die Bedeutung der Synapse eingegangen. Das dritte Kapitel behandelt das zentrale Nervensystem und erläutert den Aufbau des zentralen Nervensystems sowie den Einfluss der einzelnen Bestandteile auf menschliche Bewegungen.

Schlüsselwörter

Neurologie, Nervensystem, Nervenzelle, Synapse, zentrales Nervensystem, Rückenmark, Hirnstamm, Kleinhirn, Zwischenhirn, Großhirn, Bewegungssteuerung, motorisches Lernen, sportliche Aktivität

Häufig gestellte Fragen

Was sind die neurologischen Grundlagen von Bewegung?

Die neurologischen Grundlagen umfassen das Zusammenspiel von Nervenzellen, Synapsen und dem zentralen Nervensystem (ZNS), um Muskelkontraktionen und damit Bewegungen zu steuern.

Welche Rolle spielt das Kleinhirn bei der Bewegung?

Das Kleinhirn ist maßgeblich für die Koordination, das Gleichgewicht und die Feinabstimmung von Bewegungsabläufen verantwortlich.

Was ist eine Synapse und welche Funktion hat sie?

Eine Synapse ist die Verbindungsstelle zwischen zwei Nervenzellen oder einer Nerven- und einer Muskelzelle, über die Reize chemisch oder elektrisch übertragen werden.

Was versteht man unter motorischem Lernen?

Motorisches Lernen bezeichnet die dauerhafte Verbesserung von Bewegungsabläufen durch Übung und Erfahrung, basierend auf neurologischen Anpassungsprozessen.

Wie steuert das Rückenmark Bewegungen?

Das Rückenmark dient als Leitungsbahn für Signale vom Gehirn zur Peripherie und ist zudem das Zentrum für Reflexe, die schnelle, unwillkürliche Bewegungen ermöglichen.

Was ist der Unterschied zwischen willkürlicher und unwillkürlicher Bewegung?

Willkürliche Bewegungen werden bewusst vom Großhirn gesteuert, während unwillkürliche Bewegungen (wie Reflexe) automatisch ablaufen, oft gesteuert durch das Rückenmark oder den Hirnstamm.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neurologische Grundlagen von Bewegung
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)  (Institut für Sport und Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Seminar Bewegung und Training
Note
1,0
Autor
Dipl. Betriebswirt (BA) Jörg Sauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
18
Katalognummer
V65826
ISBN (eBook)
9783638583060
ISBN (Buch)
9783656776635
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neurologische Grundlagen Bewegung Seminar Bewegung Training
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Betriebswirt (BA) Jörg Sauer (Autor:in), 2006, Neurologische Grundlagen von Bewegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65826
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