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Interpretation und Analyse der Kurzgeschichte Lucky von Jane Rogers

Title: Interpretation und Analyse der Kurzgeschichte Lucky von Jane Rogers

Seminar Paper , 2006 , 23 Pages , Grade: 2,9

Autor:in: Antje Brinckmann (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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„I write because it's my way of trying to understand things each novel explores an area of ideas and experience which, for some reason, obsesses me. There seem to be recurring themes, although I'm not always conscious of them when starting a new book, because each book feels to me to be completely different. But these themes do seem to have cropped up more than once: an exploration of idealism and its effects, of people trying to create new and better ways of living (Mr Wroe's Virgins, Promised Lands) an interest in people whose way of experiencing the world lies outside the norm (Orph in
Separate Tracks, Martha in Mr Wroe's Virgins, Daniel and Olla in Promised Lands, Calum in Island) and in women's lives and roles, with particular reference to motherhood (The Ice is Singing, Her Living Image, Mr Wroe's Virgins, Promised Lands, Island) „I am extremely interested in voice, and have explored a wide range of first person voices. (Jane Rogers)
Jane Rogers, geboren 1952 in London, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der
Gegenwart. Mehrfach ausgezeichnet hat sie bis heute Kurzgeschichten und sieben
Romane (Separate Tracks (1983), Her Living Image (1984), The Ice is Singing (1987), Mr Wroe's Virgins (1991), Promised Lands (1995), Island (1999), Good Fiction Guide (2001), The Voyage Home (2004) veröffentlicht. Sie schreibt für Rundfunk und Fernsehen und gibt Schriftstellerkurse an der Sheffield Hallam University. Ihre als ergreifend und universell anerkannten Werke zeichnen sich, wie sie in ihrem obigen Zitat wiedergibt, durch Themen wie Mutter-Kind-Beziehungen, Beziehungsprobleme ( in Harmonie mit einem Partner leben und Trennung), aber auch „Depression und Melancholie“ ( häufig bei Ehefrauen), sowie die Ungerechtigkeit in der Gesellschaft aus. Sie widmet ihr Augenmerk sehr häufig dem Leben von Frauen, weshalb ihre Romane zu Beginn ihrer Karriere fälschlicherweise als „women’s writing“ bezeichnet wurden. Orte des Geschehens sind meist (Groß)Städte - der Bereich heutigen öffentlichen Lebens, in denen negative Entwicklungen nahe liegend sind. Ein signifikantes Element ihrer Arbeiten ist das Interesse, mit verschiedenen Erzählmethoden zu experimentieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Unrelieable Narrator“ - der unglaubwürdige Erzähler

3. Analyse und Interpretation „Lucky“

4. Fazit

5. Quellenangabe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Kurzgeschichte „Lucky“ von Jane Rogers hinsichtlich ihrer Erzählperspektive zu untersuchen und zu analysieren, inwiefern die Protagonistin als unzuverlässige Erzählerin („unreliable narrator“) eingestuft werden kann, wobei insbesondere ihre psychischen Defizite im Fokus stehen.

  • Literarische Theorie des unzuverlässigen Erzählens nach Ansgar Nüning
  • Analyse der Ich-Perspektive und der subjektiven Wahrnehmung
  • Untersuchung von Zwangsstörungen und Zählritualen
  • Diagnose von Liebeswahn und Sozialphobie
  • Projektion eigener Wünsche auf das soziale Umfeld

Auszug aus dem Buch

Sprache

Auch anhand der Sprache ist erkennbar, dass der Erzähler als unzuverlässig eingestuft werden kann. Es fällt zunächst auf, dass der Text in Umgangssprache (Bsp: „Omygod“, S. 15) und Slang mit einfachen parataktischen Sätzen erzählt ist, wodurch ein leichtes Verständnis möglich ist. Teilweise werden vulgäre Ausdrücke verwendet: „crab“ (S. 13); „Well fuck them“ (S. 14); „slut“ (S. 20), welche darauf schließen lassen, dass Janine aus einer nicht gehobenen Schicht kommt, und eher durchschnittliche Intelligenz besitzt.

Weiterhin werden direkte Redeanteile nicht durch Anführungszeichen sondern durch einen Bindestrich am Anfang gekennzeichnet. Oftmals werden Sätze gebildet und aneinandergereiht, in denen wichtige Wörter oder Satzzeichen wie Kommata oder Punkte fehlen, wodurch zunächst der Sinn nicht gleich deutlich wird: „He laughed that deep brown glow in his eyes it warms you through to your guts“ (S. 14); „[...] his voice is deep and soft and furry my ears can pick it out anywhere it’s right close up to them [...]“ (S. 15). Diese Art der Formulierungen erwecken für mich den Eindruck, als kämen ihre Gedanken teilweise schnell und sie könne sie nicht kontrollieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Werk von Jane Rogers und Vorstellung der Zielsetzung der Hausarbeit hinsichtlich der Analyse des „unreliable narrator“.

2. „Unrelieable Narrator“ - der unglaubwürdige Erzähler: Theoretische Herleitung des Begriffs der unzuverlässigen Erzählweise basierend auf den Studien von Ansgar Nüning.

3. Analyse und Interpretation „Lucky“: Detaillierte Untersuchung der Kurzgeschichte unter Berücksichtigung von Erzählperspektive, Sprache und psychologischen Störungsbildern der Protagonistin.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erzählerin als unzuverlässige Instanz aufgrund von Liebeswahn, Zwangsstörungen und Sozialphobie.

5. Quellenangabe: Auflistung der verwendeten Literatur- und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Unreliable Narrator, Jane Rogers, Lucky, Kurzgeschichte, Erzählperspektive, Zwangsstörungen, Liebeswahn, Sozialphobie, Psychologie, Literaturanalyse, unzuverlässiger Erzähler, Subjektivität, Identität, Kommunikation, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der literaturwissenschaftlichen Analyse der Kurzgeschichte „Lucky“ von Jane Rogers im Hinblick auf das Konzept des unzuverlässigen Erzählens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Erzähltheorie, die Psychologie der Hauptfigur sowie die Diskrepanz zwischen fiktionaler Realität und der subjektiven Wahrnehmung der Erzählerin.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass die Protagonistin Janine eine unzuverlässige Erzählerin ist und ihre Wahrnehmung der Umwelt durch psychische Erkrankungen massiv verzerrt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die primär auf den Theorien zu „Unreliable Narration“ von Ansgar Nüning basiert und diese auf den Primärtext anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Erzählperspektive, die Bedeutung der Sprache, das Verhältnis zu Mitmenschen sowie spezifische psychische Auffälligkeiten wie Zwangsstörungen und Liebeswahn untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unreliable Narrator, Liebeswahn, Zwangsstörungen, Sozialphobie und Erzählperspektive.

Inwiefern beeinflussen die „Glückszahlen“ die Glaubwürdigkeit der Erzählerin?

Die Fixierung auf Zahlen und deren Interpretation als Schicksalsbeweise dienen im Text als deutliches Signal für die Zwangsstörung der Erzählerin und unterstreichen ihre subjektive Realitätsverzerrung.

Warum ist die Bibliothek für Janine so bedeutsam?

Die Bibliothek fungiert für Janine sowohl als Schutzraum vor sozialer Interaktion als auch als Projektionsfläche für ihre obsessiven Liebesvorstellungen bezüglich Dr. Paul Anderson.

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Details

Title
Interpretation und Analyse der Kurzgeschichte Lucky von Jane Rogers
College
University of Rostock  (Anglisitk/Amerikanistik)
Course
Proseminar
Grade
2,9
Author
Antje Brinckmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V65841
ISBN (eBook)
9783638583169
ISBN (Book)
9783656774235
Language
German
Tags
Interpretation Analyse Kurzgeschichte Lucky Jane Rogers Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antje Brinckmann (Author), 2006, Interpretation und Analyse der Kurzgeschichte Lucky von Jane Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65841
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