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Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Standortwettbewerb

Title: Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Standortwettbewerb

Term Paper , 2006 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marco Fröb (Author)

Economics - International Economic Relations
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Die Welt hat sich durch die Globalisierung der Wirtschaft verändert. Der weitestgehend freie Handel von Waren, Kapital und Informationen erhöht die Mobilität von Unternehmen und erfordert gleichzeitig auch eine größere Flexibilität der Unternehmen. Dabei stehen die Produktions- und Handelsstandorte im wachsenden internationalen Wettbewerb.
Wenn sich ein Unternehmen entscheidet, an einem ausländischen Standort zu investieren bzw. sich niederzulassen, ist dies in der Regel eine langfristige Investition. Die Entscheidung über den Standort wird vom jeweiligen wirtschaftspolitischen Umfeld beeinflusst. Solch eine Entscheidung von Unternehmen, prägt die ökonomische Entwicklung von Standorten auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Zwischen den Standorten kann es sowohl „Globalisierungsgewinner“
als auch „Globalisierungsverlierer“ geben.
Die Bundesrepublik Deutschland steht in zunehmender steigender Konkurrenz mit ausländischen Standorten um international agierende Unternehmen nach Deutschland zu locken, damit diese hier langfristig investieren. Die öffentliche Verwaltung hat direkt oder indirekt einen Einfluss auf die Standortbedingungen und somit auch auf unternehmerische Standortentscheidungen.
Um auch weiterhin im internationalen Wettbewerb mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ werben und bestehen zu können, bedarf es einer konsequenten und offensiven Standortpolitik, die die Stärken der deutschen Wirtschaftsindustrie fördert und die Wertschöpfung unserer Produkte- bzw. Dienstleistungen weiter vorantreibt.
Das Qualitätssiegel "Made in Germany" hat dabei Deutschland zum Marktführer in vielen Schlüsselindustrien und Handelssektoren gemacht. Für diesen Erfolg sind unter anderem das hohe Ausbildungsniveau und eine intensive Vernetzung von Industrie, Wissenschaft und Forschung verantwortlich.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Die Produktions- und Standortfaktoren

2.1 Die Produktionsfaktoren

2.2 Die Standortfaktoren

2.2.1 Harte Standortfaktoren

2.2.2 Weiche Standortfaktoren

3. Die Standortindikatoren

4. Der Wirtschaftsstandort „Deutschland“ im internationalen Vergleich

4.1 Projekte und Initiativen zum Standort Deutschland

Initiative „Deutschland – Land der Ideen“

5. Anreize für Investoren für den Standort Deutschland

Invest in Germany – Land of Ideas

6. Position der Bundesregierung

7. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Position der Bundesrepublik Deutschland im internationalen Standortwettbewerb vor dem Hintergrund der Globalisierung. Dabei wird analysiert, wie durch strategische Standortpolitik, Standortfaktoren und gezielte Initiativen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig gesichert werden kann, um sowohl inländische als auch ausländische Investitionen zu fördern.

  • Analyse der grundlegenden Produktions- und Standortfaktoren.
  • Untersuchung der Standortqualität und relevanter Standortindikatoren.
  • Vergleich des Wirtschaftsstandorts Deutschland im internationalen Kontext.
  • Vorstellung von Projekten wie „Deutschland – Land der Ideen“ und „Invest in Germany“.
  • Erläuterung der wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung.

Auszug aus dem Buch

Die Produktions- und Standortfaktoren

Unternehmen benötigen zur Produktion bzw. für Ihre Dienstleistungen die so genannten gesamtvolkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren. Diese sind Boden, Arbeit und das Kapital. Der Produktionsfaktor Boden dient unter anderem als: Standort für Betriebe, Wohn- und Verkehrsfläche sowie als Rohstoff- und Energielieferant.

Der Produktionsfaktor Arbeit beinhaltet körperliche und geistige Arbeit sowie ausführende und leitende (dispositive) Arbeit. Die Qualität bzw. Ergiebigkeit des Faktors „Arbeit“ ist abhängig von der Bevölkerungszahl oder Einwohnerzahl, der Altersstruktur, dem Bildungs- und Ausbildungsstand, Arbeitswillen, aber auch den klimatischen Verhältnissen am jeweiligen Produktionsstandort.

Der Produktionsfaktor Kapital umfasst Geldmittel für Investitionen und Realkapital, es umfasst alle produzierten Produktionsmittel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Veränderungen der Weltwirtschaft durch die Globalisierung und verdeutlicht die Notwendigkeit einer offensiven Standortpolitik für Deutschland.

2. Die Produktions- und Standortfaktoren: In diesem Kapitel werden die klassischen Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital sowie die Differenzierung in harte und weiche Standortfaktoren erläutert.

3. Die Standortindikatoren: Hier werden zentrale Faktoren wie die Attraktivität einer Region, Finanzierungsquellen und das Arbeitsplatzangebot als Indikatoren für eine hohe Standortqualität identifiziert.

4. Der Wirtschaftsstandort „Deutschland“ im internationalen Vergleich: Dieses Kapitel analysiert die Stärken Deutschlands als Exportweltmeister und stellt aktuelle Projekte wie die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ vor.

5. Anreize für Investoren für den Standort Deutschland: Der Fokus liegt hier auf dem Projekt „Invest in Germany“, das darauf abzielt, ausländische Investoren durch eine emotionale Kommunikation anzusprechen.

6. Position der Bundesregierung: Dieses Kapitel beleuchtet, wie die Bundesregierung mittels der Agenda 2010 und weiterer Reformen die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken möchte.

7. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Deutschland sich als innovatives Leistungsland präsentieren muss, um im globalen Wettbewerb gegen andere Industrienationen zu bestehen.

Schlüsselwörter

Standortwettbewerb, Globalisierung, Produktionsfaktoren, Standortfaktoren, Made in Germany, Deutschland - Land der Ideen, Invest in Germany, Bundesregierung, Agenda 2010, Exportweltmeister, Innovationskraft, Infrastruktur, Humankapital, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Hausarbeit thematisiert die Wettbewerbsposition der Bundesrepublik Deutschland als Wirtschaftsstandort in einem globalisierten Umfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen Produktionsfaktoren, Standortqualitäten, internationale Vergleiche sowie politische Maßnahmen zur Standortstärkung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Deutschland durch eine konsequente Standortpolitik und die Förderung von Innovationen seine Wettbewerbsfähigkeit sichern kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse wirtschaftswissenschaftlicher Grundlagen und der Auswertung von Fachliteratur sowie aktuellen Wirtschaftsdaten.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Produktionsfaktoren, die Analyse von Standortfaktoren sowie die praktischen Ansätze der Standortwerbung.

Welche Schlüsselwörter definieren den Kern der Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Standortwettbewerb, Globalisierung, Innovation und Standortpolitik.

Was unterscheidet harte von weichen Standortfaktoren?

Harte Faktoren sind messbare Daten und Zahlen (z.B. Verkehrsinfrastruktur), während weiche Faktoren (z.B. Lebensqualität) schwerer messbar, aber dennoch für die Motivation wichtig sind.

Welchen Zweck verfolgt die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“?

Die Initiative soll das Image Deutschlands als Land mit hoher Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit im In- und Ausland fördern.

Welche Rolle spielt die Agenda 2010 für den Standort?

Die Agenda 2010 dient als Reformprogramm, um die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Standortwettbewerb
College
Administrative and Economic Academy Halle
Grade
1,7
Author
Marco Fröb (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V65908
ISBN (eBook)
9783638586962
ISBN (Book)
9783638776592
Language
German
Tags
Bundesrepublik Deutschland Standortwettbewerb Made in Germany
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Fröb (Author), 2006, Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Standortwettbewerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65908
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