Peter Handkes 'Publikumsbeschimpfung' - Eine prägnante Beleuchtung des Sprechstücks


Hausarbeit, 2005
9 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Zu Handke selbst
2.1. Kurzbiografie von Peter Handke
2.2. Peter Handke und seine Vorstellung von Theater: Publikumsbeschimpfung

3. Das Sprechstück „Publikumsbeschimpfung“

4. Schlussbemerkung und Ausblick

1. Einleitung

Peter Handke ist einer der bekanntesten postdramatischen Künstler. Mit seinem Sprechstück „Publikumsbeschimpfung“ legt er eine neuwertige Welt des modernen Theaters dar.

Diese Arbeit wird sich mit der Aussage und der Intention des Stückes auseinandersetzen. Hierbei soll betrachtet werden, wie Handke eine völlig neue Art des Theater- „Spielens“ ins Leben ruft, indem er alle Synthetik und Künstlichkeit aus dem Raum verbannen will. Vordergründig wird dabei die Debüt- Inszenierung von Claus Peymann herangezogen, da kaum ein anderer Regisseur es geschafft hat, das „Schauspiel ohne Bilder“ so gelungen in Szene zu setzten und es außerdem schwierig ist, es überhaupt (gelungen) auf die Bühne zu bringen.

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass auf Veranlassung des Autors selbst „Publikumsbeschimpfung“ seit einiger Zeit nicht mehr auf deutschen Bühnen aufgeführt wird.

Dieses Stück spiegelt eine Mustervorstellung von der Welt des Theaters wider: Es soll bewusst machen, „was selbstverständliches Gesetz des Theaters und was die uneingestandenen Gesetze des Theater- und Kulturbetriebs sind“ (Grieshop, 1998. Seite 34).

2. Zu Handke selbst

2.1. Kurzbiografie von Peter Handke

Peter Handke wurde am 06. 12. 1942 in Griffen, Österreich geboren. In den Jahren 1944 bis 1948 lebte er im kriegszerstörten Berlin. Von 1961 bis 1965 studierte er Jura in Graz. Sein Studium brach er im Jahr 1965 ab, wenig später konnte er erste Erfolge mit seinem Debüt- Roman „Hornissen“ (1966) verzeichnen. Im selben Jahr wurde sein „Schauspiel ohne Bilder“, „Publikumsbeschimpfung“ von Claus Peymann uraufgeführt. Danach schlossen sich zahlreiche Reisen sowie längere Auslandsaufenthalte, unter anderem in New York, Venedig, Köln und Serbien an.

Hohe Bekanntheit erlangte er 1966 bei seinem spektakulären Auftritt der Kritikervereinigung „Gruppe 47“, welcher er „Beschreibungsimpotenz“ vorgeworfen hat.

Schließlich heiratete er 1967 die Theaterschauspielerin Libgart Schwarz; zwei Jahre später wurde seine erste Tochter geboren. 1991 kam dann die zweite Tochter zur Welt. Vier Jahre später heiratete Handke zum zweiten Mal.

Neben der Schaffung zahlreicher Werke, zum Beispiel „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“, „Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt“ und „Der Chinese des Schmerzes“ war er ebenfalls als Übersetzer tätig. Außerdem erhielt er einige Auszeichnungen, darunter der „Georg- Büchner- Preis“, der „Kafka- Preis“ sowie der „Schiller- Gedächtnis- Preis“.

Heute lebt Handke in Chaville (Frankreich).

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Peter Handkes 'Publikumsbeschimpfung' - Eine prägnante Beleuchtung des Sprechstücks
Hochschule
Universität Erfurt  (Universität Erfurt)
Veranstaltung
Dramatik und Postdramatik im deutschen Gegenwartstheater
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
9
Katalognummer
V65931
ISBN (eBook)
9783638587853
Dateigröße
440 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Peter, Handkes, Publikumsbeschimpfung, Eine, Beleuchtung, Sprechstücks, Dramatik, Postdramatik, Gegenwartstheater
Arbeit zitieren
Marlen Vogel (Autor), 2005, Peter Handkes 'Publikumsbeschimpfung' - Eine prägnante Beleuchtung des Sprechstücks, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/65931

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