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Fakultative und obligatorische Ergänzungen - Notwendige oder vergebliche Diskussion?

Title: Fakultative und obligatorische Ergänzungen - Notwendige oder vergebliche Diskussion?

Seminar Paper , 2004 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tina Schröder (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit stellt die Ergänzungen als Bestandteil der Valenzidee in den Mittelpunkt der Untersuchung. Zunächst möchte ich mich diesem Thema nähern, indem auf der einen Seite die Theorie nach TESNIÈRE, dem Begründer der modernen Valenzgrammatik, erläutert wird, und andererseits, indem aktuelle Entwicklungen der Valenzidee einbezogen werden.
Nun soll der Fokus auf einen Teilbereich der Valenzgrammatik gerichtet werden, der offensichtlich immer wieder zu Problemen innerhalb des Modells führt: Die Ergänzungen. Dieser Terminus Ergänzung wird in dieser Arbeit definiert und auf Grundlage der erarbeiteten Definition näher untersucht. Dabei möchte ich meinen Blickwinkel vor allem auf die Unterscheidung von fakultativen und obligatorischen Ergänzungen richten. Eben dies ist das Ziel dieser Arbeit: Ich möchte die Probleme bei der Abgrenzung dieser beiden Ergänzungsformen erklären und daran anschließend einen Überblick über Möglichkeiten der Differenzierung von Ergänzungstypen geben.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Grundsätzliches zur Valenz

1.2 Arbeitsdefinitionen: Fakultative und obligatorische Ergänzungen

1.3 Ziel dieser Arbeit: Ein Versuch zur Kennzeichnung von Unterscheidungsaxiomen fakultativer und obligatorischer Ergänzungen

2. Fakultative und obligatorische Ergänzungen – Unterschiede

2.1 Die Testverfahren

2.2 Unterscheidung von Ergänzungstypen bei JACOBS

2.3 Unterscheidung von Ergänzungstypen bei HELBIG

2.4 Unterscheidung von Ergänzungstypen bei STEINITZ

3. Resümee

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Abgrenzung zwischen fakultativen und obligatorischen Ergänzungen innerhalb der Valenzgrammatik. Das primäre Ziel ist es, die Schwierigkeiten bei der Differenzierung dieser Ergänzungsformen zu beleuchten und einen Überblick über gängige linguistische Methoden sowie Ansätze zur Klassifizierung von Ergänzungstypen zu geben.

  • Valenztheoretische Grundlagen und historische Entwicklung
  • Methoden der linguistischen Testverfahren (z.B. Eliminierungstest)
  • Klassifizierung von Ergänzungstypen nach verschiedenen Linguisten (Jacobs, Helbig, Steinitz)
  • Abgrenzungsproblematik zwischen Ergänzungen und freien Angaben
  • Syntaktische und semantische Kriterien der Valenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Testverfahren

Eine Annäherung an die Unterscheidung von Ergänzungen in verschiedene Klassen oder Typen ermöglichen eine Vielzahl an Testverfahren. Eine Auswahl soll hier vorgestellt und expliziert werden.

Fakultative und obligatorische Ergänzungen können beispielsweise anhand des „und zwar“-Tests ermittelt werden. Hierbei wird ein Testsatz in zwei Teile getrennt: Die Konstituente, von der angenommen wird, sie sei fakultativ, wird an den Testsatz mit „und zwar“ hinzugefügt. Bleibt der Satz grammatisch, nimmt man eine fakultative Ergänzung an (vgl. 13).

(13) Theo wohnt in Münster

-> *Theo wohnt, und zwar in Münster

-> obligatorisch

Otto besucht Theo in Münster

-> Otto besucht Theo, und zwar in Münster

-> fakultativ bzw. Angabe

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Valenztheorie ein, definiert die zentralen Begriffe und skizziert das Ziel der Arbeit, die Probleme bei der Abgrenzung von Ergänzungsformen zu untersuchen.

2. Fakultative und obligatorische Ergänzungen – Unterschiede: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Testverfahren und vergleicht die Ansätze von Jacobs, Helbig und Steinitz zur Typisierung von Ergänzungen.

3. Resümee: Hier werden die Ergebnisse der Untersuchung reflektiert, die Problematik der Vielfalt an Begrifflichkeiten zusammengefasst und Ansätze für zukünftige Forschung aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Valenz, Valenzgrammatik, Ergänzungen, Angaben, fakultative Ergänzungen, obligatorische Ergänzungen, Eliminierungstest, Reduktionstest, Tesnière, Jacobs, Helbig, Steinitz, Valenzträger, Argumente, Konstituenten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die syntaktische und semantische Valenz von Verben mit dem spezifischen Fokus auf der Abgrenzung zwischen fakultativen und obligatorischen Ergänzungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Valenz, die Anwendung von Testverfahren zur Identifikation von Ergänzungstypen und die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen linguistischen Fachpositionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Unterscheidungsaxiome für fakultative und obligatorische Ergänzungen zu kennzeichnen und einen Überblick über die teilweise problematische Abgrenzung dieser Typen in der Literatur zu bieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden gängige linguistische Testverfahren wie der Eliminierungstest, der "und zwar"-Test sowie der "Geschehen"-Test analysiert und auf ihre Brauchbarkeit zur Klassifizierung von Konstituenten geprüft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Vorstellung verschiedener Testverfahren sowie der Gegenüberstellung der Ansätze von Jacobs, Helbig und Steinitz, um die Vielschichtigkeit der Ergänzungs-Typisierung aufzuzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Valenz, Ergänzung, Angabe, Valenzträger, Argumenthaftigkeit und verschiedene linguistische Testmethoden charakterisiert.

Wie unterscheidet Jacobs Ergänzungen von Angaben?

Jacobs nutzt verschiedene Relationstypen wie Notwendigkeit, Formspezifik, Inhaltsspezifik, Argumenthaftigkeit und Partizipanz, um Ergänzungen präziser als reine syntaktische oder semantische Einheiten zu erfassen.

Welche Rolle spielt der Kontext bei der Identifikation von Ergänzungen?

Der Kontext ist entscheidend, da viele Ergänzungen, insbesondere fakultative, in bestimmten Kontexten weglassbar sind oder als elliptische Konstruktionen auftreten, was die reine Oberflächenanalyse erschwert.

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Details

Title
Fakultative und obligatorische Ergänzungen - Notwendige oder vergebliche Diskussion?
College
University of Wuppertal
Course
Modelle der Satzanalyse
Grade
1,0
Author
Tina Schröder (Author)
Publication Year
2004
Pages
29
Catalog Number
V66021
ISBN (eBook)
9783638588089
Language
German
Tags
Fakultative Ergänzungen Notwendige Diskussion Modelle Satzanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Schröder (Author), 2004, Fakultative und obligatorische Ergänzungen - Notwendige oder vergebliche Diskussion?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66021
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