In der Kleinstadt Woodsboro verbreitet ein psychopathischer Killer Angst und Schrecken: Er ruft die hübsche Casey Becker an und verwickelt sie in ein zunächst harmlos wirkendes Gespräch über Horrorfilme. Casey wartet nämlich gerade auf ihren Freund Steve, mit dem sie sich ein paar Horrorvideos anschauen will. Als der unbekannte Anrufer plötzlich Steve′s Namen erwähnt und das Mädchen ihren Freund gefesselt und geknebelt auf der Veranda erblickt, wird klar, dass es um Leben und Tod geht. Ein Quiz über Horrorfilme entscheidet über das (Ab-)Leben von Steve: Als Casey eine Frage falsch beantwortet, wird der Junge brutal aufgeschlitzt. Als sie dann auch die nächste Frage nicht beantworten kann, ist auch ihr Schicksal besiegelt: Ihre Eltern finden sie nur wenig später ausgeweidet an einem Baum hängend.
Diese beiden Taten sind dem Killer aber nicht genug: Unter den Schülern der Woodsboro High School geht das Morden weiter, und jeder könnte das nächste Opfer sein.
Sidney Prescott, deren Mutter vor fast genau einem Jahr vergewaltigt und ermordet wurde, wird dabei zur Hauptgejagten des "Ghostface"-Killers. Doch wer steckt hinter der weißen Maske? Billy Loomis, Sidney′s eigener Freund?
Der durchgeknallte Klassenclown Stu, dessen Freundin Tatum ein tragisches Ende eingeklemmt zwischen einem Garagentor findet? Randy, der Horrorfilm-Freak par excellence? Oder aber die sensationslüsterne Journalistin Gale Weathers? Und schliesslich gibt es da noch einige andere Leute, die hinter den Morden stecken können:
Der Hilfspolizist Dewey Riley etwa, oder aber Sidney′s eigener Vater, der seltsamerweise unauffindbar ist und mit dessen Handy ein sehr suspekter Anruf bei Sidney eingegangen ist.
Es gilt das Motto: Alle kommen als Täter in Frage!
In einem Landhaus nach einer Party findet dann schliesslich der blutige Showdown statt, und dabei wird dann auch endlich die überraschende Identität des Killers mit der Maske enthüllt...
Inhaltsverzeichnis
1. Was passiert in Scream?
2. Wie wichtig ist der Humor in Scream?
3. Die deutsche Übersetzung im Vergleich zur Originalversion anhand ausgesuchter Szenen
2.1. Auf dem Schulhof
2.2. In der Videothek
2.3. Das Finale im Landhaus
4. Schlussbemerkungen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Charakteristika der deutschen Synchronisation des Horrorfilms "Scream" im direkten Vergleich mit der englischen Originalversion. Ziel ist es zu analysieren, wie filmimmanente Humor-Elemente, Wortspiele und kulturelle Referenzen in die deutsche Sprache übertragen wurden, ohne dabei die spezifische Atmosphäre und die spannungsreiche Wirkung des Horrorgenres zu beeinträchtigen.
- Analyse der sprachlichen Charakterisierung der Hauptfiguren.
- Vergleich der Synchronisationsstrategien bei Wortspielen und kulturellen Anspielungen.
- Untersuchung der Synchronität und Lippenbewegung bei der Übersetzung von Filmzitaten.
- Bewertung der Angemessenheit der deutschen Fassung hinsichtlich Stimmung und Spannung.
Auszug aus dem Buch
Die deutsche Übersetzung im Vergleich zur Originalversion anhand ausgesuchter Szenen
An dieser Stelle wurde nicht die wörtliche Übersetzung von „go out“, also „ausgehen“, benutzt, weil es bekanntlich einige Unterschiede in der Bedeutung des Ausgehens in den USA und in Deutschland gibt. Das amerikanische „Dating System“ besagt nämlich, dass ein Mädchen und ein Junge „formal“ zusammen sind, wenn er offiziell mit ihr abends ausgeht. Dieses System existiert in dieser festgelegten Form in Deutschland nicht, wohl aber der Ausdruck des „Miteinander-Gehens“, wenn man ein Paar ist.
Zwar wird diese Formulierung eher von jüngeren Leuten, als Randy es hier ist, benutzt, aber die Frage, ob Sidney mit ihm gehen würde, drückt doch genau das aus, was er in der amerikanischen Version damit sagen will: eine „feste“ Beziehung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Was passiert in Scream?: Dieses Kapitel gibt einen inhaltlichen Überblick über die Handlung des Films, die Morde in der Kleinstadt Woodsboro und die zentrale Rolle der Protagonistin Sidney Prescott.
2. Wie wichtig ist der Humor in Scream?: Es wird erläutert, wie der Film durch seine ironische Brechung des Slasher-Genres und die Nutzung von Insider-Scherzen einen besonderen Status erreicht hat und welche Herausforderungen dies für die Übersetzung bedeutet.
3. Die deutsche Übersetzung im Vergleich zur Originalversion anhand ausgesuchter Szenen: Anhand detaillierter Szenenanalysen wird die Qualität der deutschen Synchronisation unter Berücksichtigung von Wortwitz, Lippensynchronität und kultureller Adaption geprüft.
4. Schlussbemerkungen: Das Fazit fasst zusammen, dass die Übersetzung trotz einiger kleiner Abweichungen gelungen ist und die ironische Wirkung sowie die Spannung des Films erfolgreich transportiert.
Schlüsselwörter
Scream, Media Translation, Synchronisation, Slasher-Film, Filmanalyse, Übersetzungswissenschaft, Humor, Filmzitate, Wortspiele, Horrorfilm, deutsche Fassung, Wes Craven, Serienkiller, Filmdialoge.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert, wie die deutsche Synchronfassung des Horrorfilms "Scream" die sprachlichen Nuancen und den Humor des englischen Originals beibehält.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die filmische Ironie, die Übersetzung von Wortspielen und die Anpassung kultureller Bezüge auf das deutsche Publikum.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Es soll untersucht werden, ob die Übersetzung die Charakteristika der Figuren und den ironischen Ton des Films angemessen wiedergibt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine vergleichende Analyse der englischen und deutschen Skript-Dialoge anhand ausgewählter Schlüsselszenen des Films durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Szenenanalysen, in denen spezifische sprachliche Herausforderungen (wie Wortspiele oder kulturell unterschiedliche Begrifflichkeiten) gegenübergestellt werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Media Translation, Synchronisation, Slasher-Genre und Filmanalyse definieren.
Warum war der Begriff "Millennium" eine Herausforderung?
Der Begriff musste im Deutschen explizit als "Jahrtausendwende" verdeutlicht werden, da er zur Zeit des Filmstarts noch nicht als stehender Begriff in der Alltagssprache so geläufig war wie heute.
Wie wurde mit dem Wortspiel um "Pancreas" umgegangen?
Da "Bauchspeicheldrüse" zu lang war, wählte man "Gallenblase", da dies die notwendige Länge für die Lippensynchronität bot, ohne die Witzigkeit des Kommentars zu zerstören.
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- Justine Otto (Author), 2001, Die deutsche und die englische Version von SCREAM - SCHREI! - Charakteristika einer Übersetzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6605