Rausch und Kokain in der Lyrik Gottfried Benns


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
36 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gegensatz des Apollinischen und des Dionysischen

3 Begriffsbestimmung Rausch

4 Kokain als Rauschmittel
4.1 Geschichte des Kokains
4.2 Wirkungsweise von Kokain

5 Interpretation „O Nacht –:”

6 Interpretation „Kokain“

7 Kokain bei Benn

8 Rausch bei Benn

Literaturverzeichnis

Primärliteratur

1 Einleitung

Kunst, Rausch und Drogen sind in der Geschichte immer wieder eng miteinander verbunden gewesen und scheinen es auch heute noch zu sein.[1]

Eine Vielzahl von Autoren suchte immer wieder die Nähe von leistungssteigernden, aufputschenden oder aber halluzinogenen Drogen und verarbeitete deren Wirkung dann in ihren Werken. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschreibt beispielsweise der französische Literat Charles Baudelaire in seinen Werken „Künstliche Paradiese“ oder „Opium-Esser“ seine Erfahrungen mit Haschisch und Opiaten.[2] Am Ende des 19. Jahrhunderts sollen die Werke von Arthur Conan Doyle „Sherlock Holmes“ und Robert Louis Stevenson „Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ von deren persönlichen Erfahrungen mit Kokain beeinflusst worden sein. Stevenson soll seinen Roman dank des Kokains in nur sechs Tagen geschrieben haben.

In den 1920er Jahren schilderte dann der Schriftsteller und Arzt Gottfried Benn in Gedichten den Kokainrausch. Besonders stark vom Kokain inspirieren ließ sich der expressionistische Lyriker Georg Trakl, welcher dann 1914 an einer Überdosis der Droge verstarb.

Noch vor dem zweiten Weltkrieg verarbeitete Klaus Mann seine Erfahrung mit einer weiteren Droge, dem Heroin in dem 1939 erschienenem Roman „Der Vulkan. Roman unter Emigranten“. Im Jahr 1951 beschreibt der Schriftsteller Ernst Jünger in seinem Roman „Der Besuch auf Godenholm“ einen Selbstversuch mit der synthetischen Droge LSD. Kurz danach, im Jahr 1953, schildert der amerikanische Autor William Burroughs in seinem autobiographischem Roman „Junkie, Bekenntnisse eines unbekehrten Rauschgiftsüchtigen“ seine Erfahrungen mit diversen Opiaten und deren Entzugswirkungen.[3] Einige Jahre später schildert der Autor Aldous Huxley in verschiedenen Werken seine Erfahrungen mit der halluzinogenen Droge Meskalin.[4] Auch in der heutigen Zeit ist davon auszugehen, dass sich diverse Literaten Inspiration durch Drogen zu verschaffen versuchen.

In der vorliegenden Hausarbeit soll aber vor allem das lyrische Werk von Gottfried Benn nach Rausch und Kokain hin untersucht werden. Dazu werde ich einleitend das von Friedrich Nietzsche maßgeblich geprägte Gegensatzpaar des Apollinischen und des Dionysischen beschreiben, anschließend eine Begriffsbestimmung von Rausch und eine Aufzählung von verschiedenen Rauscharten vornehmen, um dann thematisch fortführend eine Erläuterung von Kokain, dessen Geschichte und Wirkung als Rauschmittel zu geben. Daraufhin folgt dann eine Untersuchung und Interpretation von zwei ausgewählten Gedichten Gottfried Benns in Bezug auf die o.g. Motive. Abschließend werde ich eine zusammenfassende Betrachtung von Rausch und Kokain bei Gottfried Benn zu geben versuchen.

2 Gegensatz des Apollinischen und des Dionysischen

Das heute gebräuchliche antithetische Gegensatzpaar von apollinisch und dionysisch ist maßgeblich von Friedrich Nietzsche in seinem Werk „Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik“[5] aus dem Jahre 1872 geprägt worden.[6] Aber auch schon vorher hatten sich namhafte Philosophen, wie Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling, welcher das Begriffspaar erschuf[7] oder Georg Wilhelm Friedrich Hegel mit diesem Begriffspaar beschäftigt. Nietzsche bezeichnet mit diesen beiden Termini ein unterschiedliches Kunstverständnis, zwei sich gegenüberstehende, gegensätzliche Prinzipien der Ästhetik. Bei beiden Begriffen standen Götter des antiken griechischen Mythos Pate. Die Begriffe begründen sich auf ein auch heute noch bekanntes „Götter-Halbbruderpaar“, welches Nietzsches Meinung nach mit entgegengesetzten Eigenschaften ausgestattet war. Hieraus entwickelte Nietzsche den Gegensatz zweier „nach Ursprung und Zielen“ verschiedener Kunstprinzipien, bzw. –strukturen.[8]

Auf der einen Seite war dies Apollon, der Gott der Reinheit, der Jugendlichkeit und des Maßes, manchmal sogar als Sonnengott beschrieben[9], welcher für Ordnung, Klarheit und Form steht. Darauf nimmt der sich daraus ergebende Begriff des Apollinischen bezug, welcher für die „bildbezogene, mit klar begrenzten Formen arbeitende, an den psychologischen Gesetzen der Individuen orientierte Kunst“ steht.[10] Damit verbunden ist also eine strenge Form, rationale Klarheit, das Helle, der schöne Schein und die Erhabenheit.

Das Gegenteil bezeichnet der Begriff des Dionysischen. Er leitet sich vom griechischen Gott Dionysos ab, welcher auch den Zweitnamen Bakchos trägt.[11] Dieser ist der Gott des Rausches[12], des Weines, des Theaters und der Sinnlichkeit, weshalb bei Nietzsche dionysisch für „die die Subjekt – Objekt-Trennung aufhebende, Ich-entgrenzende und formnegierende, unbildliche Kunst“[13] steht. Damit verbunden sind Begriffe, wie der Rausch, die Enthemmung, die Ekstase, Emotionalität und Irrationalität, das Chaotische und Ungeformte. Eine in Hinsicht auf Gottfried Benn interessante Interpretation und Weiterentwicklung der beiden Begrifflichkeiten findet sich dann in der Philosophie Ernst Blochs, die auch Benn vertraut gewesen sein dürfte. Bloch interpretiert das Gegensatzpaar in seiner 1906 erschienenen Veröffentlichung „Über das Problem Nietzsches“ als Widerstreit zwischen Orient und Okzident:

„Im Dionysischen liegt der Geist des Morgenlandes, die Stimmung, die Farben, Freude, Tanz, Rausch lebt. Dionysos ist der mystische Gott dieses Rausches, der narkotischen Verschmelzung des einzelnen Menschen mit den Dingen. Er zerstört die Individualität, indem er sie in die Welt auflöst. Apollo dagegen ist der Gott des Abendlandes. Er drängt auf Ordnung, Maß, Arbeit, Zucht hin. Er nimmt die Welt in das Individuum hinein, unterwirft dem Subjekt die Dinge und bringt dadurch die höchste Steigerung des persönlichen Lebens.“[14]

Dieses Motiv des Morgenlandes, des Südens und der Südlichkeit im Gegensatz zum Abendland wird auch von Gottfried Benn sehr häufig verwendet und zieht sich wie ein roter Faden durch sein Schaffen.[15]

Zu Nietzsches kunstphilosophischem Theorem hat sich Benn ausdrücklich als der Grundlage seines eigenen künstlerischen Selbstverständnisses bekannt.[16]

Obwohl in seinem Werk das Begriffspaar apollinisch – dionysisch explizit keine Rolle spielt und in der Lyrik kein einziges Mal auftaucht[17], so ist doch das bei Nietzsche beschriebene Spannungsverhältnis von rauschhafter Entgrenzung und Bändigung durch Form und Maß eine immer wieder auftauchende Thematik in der Lyrik und Prosa Benns.[18] Doch dazu später genaueres. Erst einmal soll eine genauere Bestimmung des Begriffes Rausch vorgenommen werden.

3 Begriffsbestimmung Rausch

Der Begriff des Rausches ist ein sehr vielfältiger. Oftmals werden statt Rausch auch die sinnverwandten Begriffe der Ekstase oder der Trance verwendet. Ein Rauschempfinden kann durch verschiedene Methoden erreicht werden. Der Brockhaus versteht unter Rausch einen:

Zustand glückhafter Erregung, der durch emotionalisierende Erlebnisse oder Rauschmittel (Drogen, Alkohol) ausgelöst wird; in abgestufter und individuell unterschiedlicher Weise kann der Rausch von Wahrnehmungsstörungen, Bewusstseinsveränderungen, Verminderung der Selbstkontrolle und Orientierungsverlust begleitet sein“[19].

Meyers Kompaktlexikon beschreibt Rausch sogar als:

„meist kurzdauernden Vergiftungszustand des Zentralnerven­systems, z.B. Alkohol, Narkotika, Rauschmittel und Weckamine“.[20]

Die oben beschriebenen rauscherzeugenden Substanzen greifen zumeist in die Informationsübermittlung des menschlichen Körpers ein und beeinflussen die normalen biologischen Abläufe. Dabei bewirken diese meist keine Erweiterung der natürlichen Fähigkeiten des Rauschmittel-Konsumenten (wie von diesem oftmals fälschlicherweise angenommen), sondern engen diese sogar ein, was dann zu einer Verhaltens- und Erlebensveränderung führt.

Eine weitere Form des Rausches ist die verstärkte Ausschüttung von körpereigenen Hormonen durch Extremsituationen in welche der Körper gebracht wird. Hierbei werden also keinerlei körperfremde chemische Stoffe (Rauschmittel) eingenommen. Sportler berichten nach langen Ausdauersportarten (z.B. Jogging) oder bei den sogenannten Extremsportarten (z.B. Bungee-Jumping) von einem rauschhaften Glücksgefühl, welches durch eine vermehrte Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen begründet ist. Außerdem verstehen es einige alte Kulturvölker durch monotones Trommeln und Gesang, sowie gleichförmige, rhythmische Bewegungen einen Rauschzustand oder eine Art Trance zu erreichen.[21]

Manchmal wird auch der Sexualtrieb als etwas Rauschhaftes bezeichnet, welcher dann letztendlich mit dem Orgasmus im Höhepunkt des Rausches mündet. So sind sowohl Orgasmus, als auch Droge die Rauschformen der décadence, wie sie beispielsweise bei Baudelaire vorgebildet sind.[22]

4 Kokain als Rauschmittel

4.1 Geschichte des Kokains

Kokain ist eine der ältesten bekannten Drogen. Ursprünglich wird Kokain aus den getrockneten Blättern des Coca-Strauches gewonnen. Dessen stimulierende Wirkungen sind den südamerikanischen Indios bereits seit mehreren tausend Jahren bekannt. Sie kultivierten den Coca-Strauch und um die berauschende Wirkung zu erzielen wurden die Blätter in die Backenhöhle gestopft und durchgekaut.[23] Aber es wurde zudem noch vielseitig anderweitig genutzt: als Tauschmittel, als Medizin, als Aphrodisiakum, als Heilmittel und als rituelles Rauschmittel. Obwohl Kokain schon früh von spanischen Eroberern mit nach Europa gebracht wurde, spielte es dort lange Zeit keine größere Rolle.[24] Erst nachdem es dem Wiener Arzt Albert Niemann im Jahre 1860 gelingt die Grundstruktur chemisch zu isolieren und reines Kokain herzustellen nimmt die Bedeutung langsam zu.[25] Da Kokain über starke lokalanästhetische Eigenschaften verfügt, wurde es zunächst von einer Pharmafirma (Merck, Darmstadt) industriell hergestellt und als lokales Betäubungsmittel vertrieben.[26] Zur damaligen Zeit gab es noch keinerlei staatliche Überwachung von Drogen und Betäubungsmitteln, Ärzte konnten Arzneien oder Betäubungsmittel so lange nutzen und frei verschreiben, so lange sie allgemein als sicher galten.[27] Eine Gesetzgebung, welche mit den heutigen Betäubungsmittelgesetzen vergleichbar war, gab es einfach nicht. In den folgenden Jahren beschäftigten sich eine Vielzahl von Medizinern mit Kokain, darunter auch Siegmund Freud, welcher Kokain in einem Aufsatz von 1884 lobte und für den medizinischen Einsatz bei „Depressionen, Ermüdungserscheinungen und Übelkeit“ empfahl.[28]

Außerdem wurde Kokain in den folgenden Jahren vermehrt als lokales Betäubungsmittel in Augenheilkunde und Zahnmedizin eingesetzt.[29] Eine weitere Entwicklung war, dass diverse „Wundergetränke“ auf den Markt kamen, die mit Kokain versetzt waren und dementsprechende Wunderwirkungen nachgesagt wurden. Darunter gab es beispielsweise einen mit Kokain „veredelten“ Wein, den „Vino Maria Anni“ oder einen alkoholfreien Softdrink aus Coca-Blätter-Sirup, Kolanuss und Sodawasser[30], welcher unter dem Namen Coca-Cola[31] bekannt wurde. Zeitweise waren mehr als 100 Getränke auf dem Markt erhältlich, die Kokain enthielten und begeistert konsumiert wurden. Im ersten Weltkrieg wird Kokain unter anderem zur Leistungssteigerung von Jagdfliegern und anderen Elitesoldaten eingesetzt. In den 1920er Jahren zeugt auch das Aufgreifen von Kokain als künstlerischen und literarischen Thema, z.B. durch Georg Trakl, Benn und anderen Expressionisten von einem zunehmenden Bedeutungszuwachses des Kokain-Konsums. Bis zum Inkrafttreten des sogenannten „Opiumgesetzes“ 1930 war Kokain in Deutschland absolut legal und konnte in jeder Apotheke käuflich erworben werden.

[...]


[1] vgl. Jörg Immendorff, Pete Doherthy, Andreas Hölzl (Falco), Konstantin Wecker u.v.m.

[2] vgl. Witschel, Günther: Rausch und Rauschgift bei Baudelaire, Huxley, Benn und Burroughs. Bonn 1968. S. 1. (im Folgenden zitiert als: Witschel 1968)

[3] vgl. Witschel 1968. S. 96.

[4] vgl. Witschel 1968. S. 29.

[5] vgl. Nietzsche, Friedrich: Sämtliche Werke Bd. 1. Hrsg. Colli, Giorgio; Montinari, Mazino. München 1980. S. 9-156.

[6] vgl. Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch. Band 1. Stuttgart, Weimar 2000.

S. 246. (im Folgenden zitiert als: Ästhetische Grundbegriffe 2000)

[7] vgl. Bendix, Konstantin: Rauschformen und Formenrausch : Untersuchungen über den Einfluß von Drogen auf das Werk Gottfried Benns. Frankfurt a.M. 1988. S. 10. (im Folgenden zitiert als: Bendix 1988)

[8] vgl. ebenda, S. 249.

[9] vgl. Muth, Robert: Einführung in die griechische und römische Religion. Darmstadt 1988.

S. 89. (im Folgenden zitiert als: Muth 1988)

[10] vgl. Ästhetische Grundbegriffe 2000, S. 249.

[11] vgl. Muth 1988, S. 112

[12] vgl. Bendix 1988. S. 7.

[13] vgl. Ästhetische Grundbegriffe 2000, S. 249.

[14] vgl. ebenda S. 252.

[15] vgl. Heimann, Bodo. Der Süden in der Dichtung Gottfried Benns. Freiburg i.B. 1962.

[16] vgl. Ästhetische Grundbegriffe 2000, S. 253.

[17] vgl. Schlesier, Renate: Dionysische Kunst – Gottfried Benn auf Nietzsches Spuren. In: MLN 108 (1993). S. 519.

[18] vgl. Ästhetische Grundbegriffe 2000, S. 253.

[19] vgl. Brockhaus Enzyklopädie. 18. Band. Rad-Rüs. Mannheim 1992. S. 113.

[20] vgl. Meyers Kompaktlexikon. S. 374.

[21] vgl. Witschel 1968. S. 82.

[22] vgl. Gehlhoff-Claes, Astrid: Der lyrische Sprachstil Gottfried Benns. Düsseldorf 2003. S. 34. (im Folgenden zitiert als: Gehlhoff-Claes 2003)

[23] vgl. Stone, Nannette; Fromme, Marlene; Kagan, Daniel: Leistungsdroge Kokain – Szenen-Report und Ausstiegshilfen. Weinheim und Basel 1990. S. 30.

(im Folgenden zitiert als: Stone 1990)

[24] vgl. ebenda S. 31.

[25] vgl. Stöver, Heino; Prinzleve, Michael: Kokain und Crack – Pharmakodynamiken, Verbreitung und Hilfeangebote. Freiburg i.B. 2004. S. 16. (im Folgenden zitiert als: Stöver 2004)

[26] vgl. ebenda.

[27] vgl. Stone 1990. S. 31.

[28] vgl. ebenda.

[29] vgl. ebenda S. 32.

[30] vgl. ebenda S. 33.

[31] Aus rechtlichen Gründen sei darauf hingewiesen, dass Coca-Cola seit 1903 kein Kokain mehr enthält.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Rausch und Kokain in der Lyrik Gottfried Benns
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Gottfried Benn
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
36
Katalognummer
V66116
ISBN (eBook)
9783638587150
ISBN (Buch)
9783656058670
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Hauptseminararbeit zum Motiv des Rausches (speziell des Kokainrausches) in der Lyrik Gottfried Benns
Schlagworte
Rausch, Kokain, Lyrik, Gottfried, Benns, Benn
Arbeit zitieren
Dipl.-Hdl. Steffen Asendorf (Autor), 2006, Rausch und Kokain in der Lyrik Gottfried Benns, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66116

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