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Logistikkosten einer bzw. mehrerer Identifikations- und Signaturkarten

Title: Logistikkosten einer bzw. mehrerer Identifikations- und Signaturkarten

Seminar Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dimitar Borisov (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit zeigt die Potenziale der digitalen Signatur- und Identifikationskarte auf, behandelt aber auch ausführlich die damit verbundenen Kosten und weitere Hemmnisse. Insbesondere wird auf die Problematik der Entwicklung von Insellösungen eingegangen. Im vierten Kapitel werden Lösungsvorschläge und weitere Anregungen für die Einführung einer einzigen Signaturkarte zum Wohle aller Beteiligten gegeben. Diese Arbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit den logistischen Aspekten wie Kosten und Einsparungspotenziale. Aus diesem Grund wird hier auf ausführliche technische Erläuterungen verzichtet. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Chipkarten

2.1 Übersicht verschiedener Anwendungen

2.1.1 Jobcard

2.1.2 Gesundheitskarte

2.2 Vorteile der verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten digitaler Signaturen

3 Hindernisse

3.1 Überblick

3.2 Wenige Anwendungen, hohe Kosten und Finanzierung

4 Lösungsvorschlag-BioSmartCard

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die logistischen Aspekte, Kosteneffizienz und Einsparungspotenziale bei der Einführung von Identifikations- und Signaturkarten in Deutschland. Dabei wird insbesondere die Problematik der fragmentierten Insellösungen analysiert und der Nutzen einer multifunktionalen Karte für Wirtschaft und Verwaltung beleuchtet.

  • Potenziale und logistische Aspekte digitaler Signatur- und Identifikationskarten
  • Analyse aktueller Großprojekte wie Jobcard und elektronische Gesundheitskarte
  • Herausforderungen bei der Implementierung, wie Kosten und fehlende Akzeptanz
  • Diskussion von Lösungsansätzen durch multifunktionale Kartenkonzepte
  • Bewertung der ökonomischen Amortisation und Systemintegration

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Jobcard

Die Jobcard soll den Zugriff auf die Daten aller Arbeitnehmer zu Beschäftigungszeiten, zur Höhe von Entgeltzahlungen sowie zur Auflösung von Beschäftigungsverhältnissen ermöglichen. Außerdem soll sie Verwaltungsabläufe der Arbeitnehmer bzw. Jobcenter beschleunigen, sodass die Bearbeitung und Genehmigung der Lohnersatzleistungen schneller erfolgen kann. Durch die Einführung der Jobcard werden Unternehmen von der Ausstellung besonderer Verdienstbescheinigungen befreit, von denen jährlich 60 Mio. anfallen [SCHU04]. Zusätzlich werden im Jahr ungefähr 120 Mio. Beitragsnachweise und 113 Mio. Sozialversicherungsanmeldungen zwischen Arbeitgebern (ca. 2,8 Mio.) und Krankenkassen (ca. 350) ausgetauscht. Zwei Drittel dieses Datenaustausches wird in digitaler Form übertragen, jedoch erreichen ein Drittel der Daten immer noch in der Papierform zu den Krankenkassen. Das erwartete Rationalisierungspotenzial der Jobcard für die Arbeitgeberseite wird auf ca. 100.000 Arbeitstage pro Jahr für die Ausstellung von Papierbescheinigungen und auf 500 Mio. Euro rechnerische Entlastung geschätzt [PROJ04, S 8]. Die Jobcard ist eine Signaturkarte, auf der gleich drei Schlüsselpaare gespeichert sind. Das erste dient der qualifizierten Signatur, die weiteren zwei der Verschlüsselung von Dokumenten und der Authentifizierung [SCHU04].

Da die Kosten für eine neue Infrastruktur sehr hoch sind, will das Wirtschaftsministerium auf bisher vorhandene Strukturen zurückgreifen. Die vorhandene Bankeninfrastruktur ist sicherlich eine mögliche Lösung des Problems. Die Jobcard-Anwendung könnte auf die Signaturkarte der Deutschen Bank aufgespielt werden [SCHU04]. Es ist sicherlich kosteneffizient, mehrere Anwendungen auf einer Signaturkarte zu haben, anstatt noch eine weitere Karte auf den Markt zu bringen. Der Starttermin für die Jobcard ist auf 2007 bestimmt worden. Es werden 38 Mio. Arbeitnehmer die Jobcard bekommen, jedoch wird deren Ausgabe erst nach der Einführung der Gesundheitskarte erfolgen [SCHU04].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor führt in die Thematik der Identifikations- und Signaturkarten ein und betont den Fokus der Arbeit auf logistische Kostenaspekte und Einsparungspotenziale.

2 Chipkarten: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über zentrale staatliche Projekte wie die Jobcard und die Gesundheitskarte und analysiert die Vorteile digitaler Signaturen für den Geschäftsverkehr.

3 Hindernisse: Hier werden die Gründe für die bisher zögerliche Verbreitung von Signaturkarten untersucht, insbesondere im Hinblick auf Kosten, mangelnde Anwenderfreundlichkeit und die Problematik proprietärer Insellösungen.

4 Lösungsvorschlag-BioSmartCard: Es wird die BioSmartCard als innovatives, multifunktionales Konzept vorgestellt, das durch biometrische Authentifizierung Fälschungssicherheit bietet und Kosten senken kann.

5 Ausblick: Das Fazit unterstreicht den dringenden Bedarf an einer Bündelung der Kartenprojekte, um Synergieeffekte zu nutzen und den Bürgern sowie der Wirtschaft echte Vorteile zu bieten.

Schlüsselwörter

Digitale Signatur, Identifikationskarte, Logistikkosten, Jobcard, Gesundheitskarte, Chipkarten, Insellösungen, Biometrie, BioSmartCard, Rationalisierungspotenzial, E-Government, Sicherheitslösungen, Personalausweis, Signaturgesetz, Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die logistischen Kosten und Effizienzpotenziale beim Einsatz von digitalen Identifikations- und Signaturkarten in Deutschland unter Berücksichtigung laufender Großprojekte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die elektronische Signatur, die digitale Gesundheitskarte, die Jobcard, Kostenstrukturen der Systemimplementierung sowie technologische Lösungsansätze wie die BioSmartCard.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine multifunktionale Kartenstrategie und die Vermeidung von teuren Insellösungen signifikante Kostenvorteile und administrative Entlastungen erreicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine strukturierte Analyse und Auswertung von Sekundärdaten, Projektberichten und fachspezifischer Literatur zur Logistik und zum Signaturwesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Übersicht aktueller Anwendungen (Jobcard, Gesundheitskarte), die identifizierten Hindernisse für deren Verbreitung sowie einen konkreten Lösungsvorschlag mittels biometrischer Smart-Cards.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Digitale Signatur, Logistikkosten, Systemintegration, BioSmartCard, E-Government, Rationalisierung und Sicherheitsinfrastruktur.

Warum sind laut Autor Insellösungen ein Problem für die Implementierung?

Insellösungen verhindern laut Autor wichtige Synergieeffekte und führen dazu, dass für jede Anwendung eigene Karten und Lesegeräte benötigt werden, was die Gesamtkosten unnötig in die Höhe treibt.

Wie soll die BioSmartCard laut Autor die Sicherheits- und Kostenproblematik lösen?

Die BioSmartCard vereint biometrische Identifizierung mit multifunktionalen Speicheroptionen, wodurch unsichere PINs ersetzt werden und die Lizenzierung an verschiedene Branchen die hohen Anschaffungskosten amortisieren kann.

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Details

Title
Logistikkosten einer bzw. mehrerer Identifikations- und Signaturkarten
College
University of Würzburg  (Uni Würzburg)
Grade
2,0
Author
Dimitar Borisov (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V66134
ISBN (eBook)
9783638587204
ISBN (Book)
9783656771777
Language
German
Tags
Logistikkosten Identifikations- Signaturkarten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dimitar Borisov (Author), 2005, Logistikkosten einer bzw. mehrerer Identifikations- und Signaturkarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66134
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