Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Leadership and Human Resources - Miscellaneous

Sind Männer die besseren Führungskräfte?

Title: Sind Männer die besseren Führungskräfte?

Presentation (Elaboration) , 2004 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Matthias Schlemmermeyer (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

1 Einleitung

Die Fragestellung bietet vielseitige Interpretationsmöglichkeiten an. Deshalb will ich zu Beginn die Fragestellung „Sind Männer die besseren Führungskräfte?“ noch etwas näher definieren, beziehungsweise möchte ich sie nach meinem Verständnis definieren. Es ist weder ersichtlich mit wem die männlichen Führungskräfte verglichen werden sollen, noch sind keinerlei Kriterien aufgeführt nach dem das „besser sein“ beurteilt wird. Die Fragen, die sich mir stellten, waren:

a.) Besser als wer?
b.) Nach welchen Kriterien wird das „besser sein“ definiert?

Zu a.)

Da die Formulierung mir nicht eindeutig erklären konnte, wer denn nun im Wettkampf um die bessere Führungskraft steht, habe ich mich an dieser Stelle für den Vergleich mit der weiblichen Führungskraft entschieden. Mögliche, wenn auch nicht zwangsläufig praktikable Ansätze, wären der Vergleich mit Tieren, beispielsweise Schimpansen, oder der Vergleich mit dem neutralen „Zufall“ gewesen.1 Aufgrund der geringen Praxisnähe vernachlässige ich diese beiden Ansätze in meiner Ausarbeitung.

Zu b.)

Besser zu sein ist gegebenenfalls gar nicht schwer, es hängt nun mal einfach von den gewählten Beurteilungskriterien ab. Als Beispiel möchte ich zwei Abteilungen A und B vergleichen. Abteilung A verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von 20%. Abteilung B verbuchte im vergangenen Geschäftsjahr eine Reduktion der Fehlzeiten seiner Mitarbeiter um 20%.

Um eine Aussage treffen zu können welche Abteilung sich „besser“ entwickelt und welche Führungskraft somit „besser“ abgeschnitten hat, bedarf es einem gewichteten Kriterienkatalog. Das Gleiche gilt für den Vergleich zwischen Mann und Frau. Grundlage für einen gerechten Vergleich ist ein Ansatz, der gleichermaßen harte wirtschaftliche Kennzahlen und weiche Daten wie Mitarbeiterzufriedenheit, Fehlzeiten oder durchschnittliche Verweildauer eines Mitarbeiters in der Abteilung usw. entsprechend gewichtet.

Nur nach einem einheitlichen Modell, mit der bezogen auf die Stelle entsprechend gewichteten Kriterien, ist es meiner Meinung nach möglich einen Vergleich anzustellen und eine Aussage über „besser“, „schlechter“ oder „gleich gut“ zu formulieren. Eine Antwort auf die Frage „Sind Männer die besseren Führungskräfte?“ zu finden, wird das Ziel meiner Ausarbeitung sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung

2 Definitionen

2.1 Führungskraft

2.2 Mitarbeiterführung

3 Führungsqualitäten

3.1 Was kennzeichnet eine gute Führungskraft?

3.2 Motivation

4 Momentaufnahmen

4.1 Qualifikationen

5 Führungsstil im Vergleich

5.1 Zeitdiebe

6 Führungsverhalten im Vergleich

7 Karriere-Hemmnisse

7.1 Biologische Gründe

7.2 Mangelnde Akzeptanz bei Männern

7.3 Stereotypen

8 Beurteilungen

8.1 Beurteilung beider Geschlechter durch die Stakeholder

9 Gewonnene Erkenntnisse und Lösungsansätze

Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, ob Männer oder Frauen die besseren Führungskräfte sind, indem die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Führungsstil beider Geschlechter analysiert werden, um eine objektive Bewertungsgrundlage zu schaffen.

  • Definition und Anforderungen an moderne Führungskräfte
  • Vergleichende Analyse von Führungsstilen und -verhalten
  • Untersuchung von Karriere-Hemmnissen für Frauen
  • Rolle von Stereotypen und Beurteilung durch Stakeholder
  • Ableitung von Lösungsansätzen für eine geschlechtsunabhängige Führung

Auszug aus dem Buch

3.2 Motivation

Eine gewichtige Rolle wird seit geraumer Zeit der Motivation der Mitarbeiter zugeschrieben. Gewiss ist es manchmal unmöglich für jeden Mitarbeiter/in ausreichend Zeit zu finden um ein ausführliches Gespräch zu führen. Dennoch sollte stets ein Interesse seitens des Vorgesetzten erkennbar sein. Motivation ist nicht nur unter dem Gesichtspunkt von Harmonie und Arbeitsklima zu betrachten. Denn genau genommen, erledigen die Mitarbeiter die Aufgaben der Führungskraft. Anders lautet allerdings die Theorie des Harzburger Modell, die vorsieht, dass die Führungskraft nicht die eigenen Arbeiten abgibt, die ihr zu viel werden sondern nur diese die auch im Verantwortungsbereich des Mitarbeiters liegen. Jedoch ändert auch diese Ansichtsweise nichts an der feststehenden Gewissheit, dass motivierte Mitarbeiter einen substantiellen Teil zum Unternehmenserfolg liefern können. Somit muss es im eigenen Interesse sein das wichtige Führungsinstrument „Motivation“ nicht schleifen zu lassen.

H. Ross Perot, ehemaliger Präsident von Electronic Data Systems (EDS), lebte die Meinung, dass für ihn jeder Angestellte ein vollwertiger Partner sei. Solch eine Aussage zeigt die Wertschätzung gegenüber seinen Mitarbeitern. Perot`s Verhalten geht damit in eine Richtung die auch von Frauen vielfach eingeschlagen wird. Männer verfallen offenbar eher dem Fehler ihre Mitarbeiter nur als Erfülllungsgehilfe des Unternehmenszwecks zu sehen. Frauen sehen neben der Arbeitskraft auch den Menschen im Mitarbeiter.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Themenwahl und Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Literatur- und Datenrecherche.

1 Einleitung: Definition der Fragestellung und Festlegung des Vergleichsrahmens zwischen männlichen und weiblichen Führungskräften.

2 Definitionen: Begriffliche Einordnung von Führungskraft und Mitarbeiterführung als Basis für die weitere Untersuchung.

3 Führungsqualitäten: Analyse der Anforderungen an moderne Führungskräfte mit Fokus auf soziale Kompetenz, Motivation und aktives Zuhören.

4 Momentaufnahmen: Darstellung des aktuellen Anteils von Frauen in Führungspositionen und deren Qualifikationsstand.

5 Führungsstil im Vergleich: Untersuchung geschlechtsspezifischer Ansätze im Führungsstil sowie Analyse von Zeitnutzung und Zeitdieben.

6 Führungsverhalten im Vergleich: Diskussion über beziehungsorientierte versus objektorientierte Führung und die Schwierigkeit, allgemeingültige Unterschiede festzustellen.

7 Karriere-Hemmnisse: Erörterung der Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen in Spitzenpositionen, inklusive biologischer, struktureller und sozialer Faktoren.

8 Beurteilungen: Auswertung der Mitarbeiterzufriedenheit und der unterschiedlichen Wahrnehmung durch Stakeholder im Rahmen von 360-Grad-Feedbacks.

9 Gewonnene Erkenntnisse und Lösungsansätze: Zusammenführung der Ergebnisse mit Empfehlungen für eine qualifikationsbasierte Besetzung von Führungspositionen.

Fazit: Abschließende Feststellung, dass Führungsqualität nicht geschlechtsabhängig ist, sondern von individuellen Kompetenzen und der jeweiligen Situation abhängt.

Schlüsselwörter

Führungskraft, Mitarbeiterführung, Führungsstil, Führungsqualitäten, Geschlechtervergleich, Karriere-Hemmnisse, Stereotypen, Motivation, Sozialkompetenz, 360-Grad-Feedback, Management, Unternehmenskultur, Gleichstellung, Qualifikation, Führungserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verbreitete Fragestellung, ob Männer die besseren Führungskräfte sind, und hinterfragt diese unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Studien und aktueller Praxiserkenntnisse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Führung, den Vergleich von männlichen und weiblichen Führungsstilen, die Analyse von Karrierebarrieren für Frauen sowie die Rolle von Stereotypen bei der Beurteilung von Führungskräften.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine objektive Antwort auf die Frage nach der "besseren" Führungskraft zu finden und dabei aufzuzeigen, dass Erfolg weniger vom Geschlecht als von individuellen Kompetenzen abhängt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, vergleicht Daten aus Umfragen und bezieht aktuelle wirtschaftliche Erkenntnisse zur Managementbewertung ein.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Führungsstile, Motivationsstrategien, Qualifikationsnachweise, geschlechtsspezifische Karrierehemmnisse und wie Mitarbeiter sowie Stakeholder verschiedene Führungskräfte bewerten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Führungskraft, Mitarbeiterführung, Führungsstil, Geschlechtervergleich, Karriere-Hemmnisse, Stereotypen und Führungserfolg sind die maßgeblichen Begriffe.

Welche Rolle spielen Stereotypen bei der Beurteilung?

Stereotypen führen dazu, dass Männern eher traditionelle Führungsmerkmale wie Stärke und Aggressivität zugeschrieben werden, während Frauen oft auf ihre emotionalen oder kommunikativen Eigenschaften reduziert werden.

Was bedeuten die "Zeitdiebe" im Kontext der Führung?

Zeitdiebe beschreiben ineffektive Arbeitsweisen oder störende Einflüsse, wobei die Studie aufzeigt, dass Frauen durch eine bessere Priorisierung ihrer Aufgaben Zeitvorteile gegenüber männlichen Kollegen erzielen können.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Sind Männer die besseren Führungskräfte?
College
University of Applied Sciences Constanze
Course
Organisation und Führung
Grade
1,0
Author
Matthias Schlemmermeyer (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V66153
ISBN (eBook)
9783638584319
ISBN (Book)
9783656786764
Language
German
Tags
Sind Männer Führungskräfte Organisation Führung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Schlemmermeyer (Author), 2004, Sind Männer die besseren Führungskräfte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66153
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint