Becoming a lovemark


Hausarbeit, 2005
13 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung und Zielsetzung

3. Strategien
3.1 Festlegung des Zielimages
3.2 Realisierung des Zielimages
3.3. Tools zur Realisierung des Zielimages
3.3.1 Kommunikation
3.3.2 Schönhe it als Chance?
3.3.3 Medien

4. Love mark im Reagenzglas

5. Fazit

Quellenverzeichnis

Arbeitsbericht

1. Einleitung

Definition love mark:

“Love mark reach one’s heart, as well as one’s mind, and create an intimate and emotional connection to the consumer”.(Roberts, 2004, Seite unbekannt)

Gewöhnlich wird der Begriff “love mark” im Bereich der Produktmarken verwendet. Prinzipiell ist die Adaption des Begriffes auf den Menschen möglich. Denn wie jede Entwicklung von Produktmarken erfordert auch die persönliche Markenbildung ein systematisches Vorgehen.

Nach der Geburt sind Menschen lediglich Zellbündel. Allerdings würde wohl niemand ein Baby ernsthaft als Marke bezeichnen wollen. Dennoch scheint dem Baby bereits eine wichtige Grundvoraussetzung mitgegeben die es benötigt um eine Marke zu sein. Gemeint ist die Zuneigung, die einem Baby entgegengebracht wird. Liebe in ihrer ehrlichen Form ohne Anspruchsdenken.

Wie aber schafft es dieses Zellbündel nun, sich im Laufe der kommenden Jahre zu einer love mark zu entwickeln?

2. Problemstellung und Zielsetzung

Ziel dieser Hausarbeit ist es aufzuzeigen, wie durch angewandtes Life Leadership die Möglichkeit besteht persönliche Markenbildung zu betreiben. Zielorientierte Beeinflussung und Koordination des Mensch-Seins wird in dieser Arbeit als Definition für Leadership zugrunde gelegt (vgl. Rosche, „o.J.“).

Es gilt zu klären ob Persönlichkeiten des Zeitgeschehens wie Adolf Hitler, Michael Jackson, Steve Jobs oder Steffi Graf schon mit dem love mark Status geboren worden sind. Ist ihre persönliche Markenbildung das Ergebnis eines einzigartigen Lebenslaufs, einer Karriere, die aber auch vom Zufall begünstigt wurde? Oder lässt sich der für jede persönliche Markenbildung wichtige Reifeprozess systematisch und methodisch fördern? Auch hier taucht zwangsläufig wieder die Frage auf nach der Vergleichbarkeit in der Führung von Produktmarken und persönlicher Markenbildung. Diese Frage zu beantworten würde vermutlich eine ähnlich ausführliche Ausarbeitung wie die Ihnen vorliegende verlangen. Deshalb möchte ich mich auf ein paar wenige Sätze zu diesem Thema beschränken. Erfolgreiche Markenbildung hat meiner Meinung nach immer eine feste Basis. Deutlich wird dies wenn man faszinierende Marken auf ihren Inhalt, ihre Substanz hin durchleuchtet. Mir ist dabei aufgefallen das stets eine überzeugende Leistung, eine starke Aura sowie Herkunft und Erfahrung sichtbar sind. Ich denke aus diesem Potential bezieht auch die persönliche Markenbildung ihre Ressourcen.

3. Strategien

“Respect is love in plain clothes” (Frankie Byrne)

3.1 Festlegung des Zielimages

Persönliche Markenentwicklung kann nicht im Hau-Ruck Verfahren betrieben werden. Die persönliche Markenbildung erfordert systematisches Vorgehen. Deshalb kann das Investment in die eigene Person nicht früh genug gestartet werden. Nicht immer beginnt dieses Investment auf eigenen Wunsch sondern es stehen, wie zum Beispiel im Falle der russischen Tennisspielerin Anna Kournikova, ihre Eltern dahinter.

Am Anfang gilt es das Markenleitbild zu definieren. Schließlich wird festgelegt wohin die Reise gehen soll. Hierbei ist es entscheidend die einem bereits eigenen Ressourcen zu erkennen und richtig zu bewerten. Eine Strategie, die bereits zu Beginn vom einem nicht erreichbaren Zielimage ausgeht, hat wenig Aussicht auf erfolgreiche Realisierung. Definiert man sein Zielimage beispielsweise als „gewinnende Persönlichkeit mit starkem humoristischem Potential“ ist es einfacher dieses Zielimage zu erreichen wenn diese Fähigkeiten und Fertigkeiten als bereits partiell gegeben bezeichnet werden können. Das zuvor benannte Zielimage „gewinnende Persönlichkeit mit starkem humoristischem Potential“ ist für eine Person wie dem legendären Schauspieler Heinz Erhardt weniger schwer zu erlangen wie es für die Bundeskanzlerin Angela Merkel der Fall wäre.

Es gilt also festzuhalten, das der Definition des Zielimages eine Stärken Schwächen Analyse der eigenen Persönlichkeit vorausgehen sollte. Denn auch wenn das erklärte Ziel aller Markenbilder, egal ob im Bereich der Produktmarken oder der persönlichen Markenbildung, die Einzigartigkeit ist entspringt jedes Image einer individuellen Basis, die es gilt bestmöglich auszuschöpfen. Der Genpool eines jeden Menschen ist der Nährboden und diesen gilt es optimal zu nutzen.

3.2. Realisierung des Zielimages

Fast in allen Fällen gründen erfolgreiche Produktmarken auf Faktoren wie zum Beispiel Können und Charakter. Meiner Meinung nach prägen diese Faktoren ebenfalls die Wahrnehmung der Persönlichkeitsmarken. Das zu Beginn der Markenentwicklung definierte Zielimage dient nicht nur der realistischen Einschätzung der Chancen auf das erfolgreiche Erlangen dieses Images. Sondern es hat noch einen weiteren wichtigen Nutzen. Anhand des Zielimages kann ständig der eingeschlagene Weg überwacht und gegebenenfalls gegengesteuert werden. Denn nur bei konsequenter Beachtung des Zielimages kann die Gefahr vermieden werden in einem Image- Kaudawelsch zu landen. Dieser Image- Kaudawelsch verursacht die falsche Positionierung der Persönlichkeitsmarke in der Wahrnehmung der Gesellschaft. Er trägt somit essentiell zur nicht Erreichung des Zielimages bei. Ebenfalls gilt es zu beachten keine Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild entstehen zu lassen. Der Erfolg hängt also auch davon ab ob das Zielimage als Ist-Image in der Realität erlebt wird. Diese Gefahr kann durch einen regelmäßigen Abgleich anhand von persönlichen Gesprächen reduziert werden. Oftmals bewegt man sich auf dem Weg zur Persönlichkeitsmarke auf einem schmalen Pfad. Selbstbewusstsein kann als Arroganz, Ehrlichkeit als Naivität oder Ehrlichkeit als Taktlosigkeit empfunden werden.

Mit einem Selbstporträt wird der Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen beschrieben. Ich habe untenstehend vier Fragen formulieren die sich eine angehende Führungskraft stellen könnte, um eventuelle Erfolgsfaktoren besser einschätzen zu können.

Wer bin ich?

Herkunft, Kernkompetenz, Erfahrungshintergrund und gesellschaftliche Engagements können zu Qualifikationen werden.

Was habe ich zu bieten?

Einen ganz konkreten Nutzen, mein Wissen, meine Erfahrung oder eventuell auch meine vorhandenen Kontakte.

Wie bin ich?

Charakter, Begabung, Wahrnehmung als Leader-Typ oder wirke ich überhaupt sympathisch? Passt mein Charakter zum Zielimage?

Wie ist mein Auftreten?

Körpersprache, Rhetorik, der Klang der Stimme. Löse ich Aufmerksamkeit auf?

Emotionalisierung als Vorteil

Generell unterstütze ich die Aussage des Neurologen Donald Calne “The essential difference between emotion and reason is that emotion leads to action while reason leads to conclusions.”

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Becoming a lovemark
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
Veranstaltung
Personalmanagement
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
13
Katalognummer
V66155
ISBN (eBook)
9783638584333
ISBN (Buch)
9783638767941
Dateigröße
475 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Becoming, Personalmanagement
Arbeit zitieren
Matthias Schlemmermeyer (Autor), 2005, Becoming a lovemark, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66155

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