Personalpolitik, Personalpraktiken oder auch Personalmanagement sind Begriffe die unter Personalwirtschaft eingeordnet werden können.
Folgende Teilbereiche der Personalwirtschaft werden in dieser Arbeit behandelt:
- Ziele, Bedeutung und Einfluss der Personalpolitik
- Instrumente und Praktiken der Personalauswahl
- Personalentwicklung, Trainingsmethoden
- Beispiel aus der Unternehmenspraxis
Ziel ist es, die betriebliche Personalarbeit auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse in praxisbezogener Form dar zu stellen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Personalpolitik
2.1. Bedeutung, Ziel und Rahmenbedingungen der Personalpolitik
2.2. Personalpolitik und Unternehmenskultur
2.3. Personalpolitik und Unternehmensidentität
2.4. Personalpolitik und Unternehmensethik
3. Personalauswahl
3.1. Ablauf der Personalauswahl
3.2. Die wichtigsten Auswahlverfahren
3.2.1. Bewerbungsunterlagen
3.2.2. Bewerbungsgespräche
3.2.3. Testverfahren
3.2.4. Biografische Fragebogen
3.2.5. Arbeitsproben
3.2.6. Assessment Center
4. Personalentwicklung
4.1. Ziele der Personalentwicklung
4.2. Aufgaben der Personalentwicklung
4.3. Methoden der Personalentwicklung
4.3.1. Personalentwicklung into the job
4.3.2. Personalentwicklung on the job
4.3.3. Personalentwicklung near the job
4.3.4. Personalentwicklung off the job
5. Praxisbeispiel
5.1. Personalauswahl bei FMT
5.2. Personalentwicklung bei FMT
5.3. Verbesserungspotenziale
6. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die betriebliche Personalarbeit auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse in praxisbezogener Form darzustellen. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Personalpolitik und -praktiken die betriebliche Effizienz und Mitarbeiterentwicklung beeinflussen.
- Grundlagen und Rahmenbedingungen der Personalpolitik
- Theoretische Instrumente und Methoden der Personalauswahl
- Strategien und Konzepte der Personalentwicklung
- Praktische Anwendung und kritische Reflexion des Personalmanagements in einem Industrieunternehmen
Auszug aus dem Buch
3.2.6. Assessment Center
Das Assessment Center (AC) ist eine multiple Verfahrenstechnik, bei der mehrere eignungsdiagnostische Instrumente oder leistungsrelevante Aufgaben zusammengestellt werden. Den Anwendern bleibt die konkrete Ausgestaltung des AC überlassen (vgl. Horsch 2000, 92; vgl. Schuler 1999, 150). Ein AC wird zur Einschätzung aktueller Kompetenzen, zur Prognose künftiger beruflicher Entwicklung und Bewährung, zur Auswahl künftiger Mitarbeiter aber auch als Beurteilungs- und Förderinstrument eingesetzt.
Die Anzahl der Teilnehmer kann zwischen einer und fünfzehn Personen liegen. Meist liegt sie bei 6 bis 12 Personen die gleichzeitig von mehreren unabhängigen Beurteilern (im Verhältnis 1:2 zur Zahl der Beurteilten) eingeschätzt werden. Die Gruppe der Beurteiler besteht aus Linienvorgesetzten, Psychologen und Mitarbeitern des Personalwesens (vgl. Schuler 1999, 150). Die AC-Technik beschränkt sich aufgrund der hohen Verfahrenskosten bisher weitgehend auf die Auswahl von Führungskräften und Führungskräftenachwuchs (vgl. Jung 2001, 169).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation und Eingrenzung der untersuchten Teilbereiche wie Personalpolitik, Auswahl und Entwicklung.
2. Personalpolitik: Definition der Personalpolitik als Gestaltungsrahmen und Aufzeigen der Wechselwirkungen mit Unternehmenskultur und -identität.
3. Personalauswahl: Analyse der Bedeutung einer qualifizierten Personalauswahl und Vorstellung gängiger Instrumente von Unterlagen bis hin zum Assessment Center.
4. Personalentwicklung: Erläuterung der Ziele, Aufgaben und methodischen Ansätze zur Förderung von Mitarbeiterkompetenzen in verschiedenen Lernumfeldern.
5. Praxisbeispiel: Kritische Untersuchung der Personalarbeit anhand der Firma FERRO-Montagetechnik GmbH & Co KG.
6. Schlussbetrachtung: Ausblick auf die zukünftige Entwicklung, in der Personalentwicklung gegenüber der reinen Auswahl an Bedeutung gewinnt.
Schlüsselwörter
Personalpolitik, Personalpraktiken, Personalmanagement, Personalauswahl, Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Unternehmensidentität, Unternehmensethik, Assessment Center, Mitarbeiterpotenzial, Qualifizierung, Trainingsmethoden, FMT, Berufsleben, Leistungsbeurteilung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die zentralen Bereiche der Personalwirtschaft, insbesondere Personalpolitik, Personalauswahl und Personalentwicklung, und verknüpft diese theoretischen Grundlagen mit einer praktischen Anwendung.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Der Fokus liegt auf den strategischen Aspekten der Personalpolitik, den verschiedenen Auswahlverfahren für Mitarbeiter sowie den Methoden der Personalentwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die betriebliche Personalarbeit fundiert und wissenschaftlich begründet darzustellen, um die Prozesse hinter der Personalentscheidung und -förderung transparent zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse kombiniert mit einer Fallstudie eines Unternehmens aus dem industriellen Sektor.
Was ist Gegenstand des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Abschnitte: die theoretische Einbettung der Personalpolitik, eine detaillierte Analyse von Auswahlmethoden und eine umfassende Darstellung von Personalentwicklungsmaßnahmen.
Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch für diese Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind Personalpolitik, Personalauswahlverfahren, Personalentwicklung, Unternehmenskultur und das spezifische Praxisbeispiel der FERRO-Montagetechnik GmbH & Co KG.
Warum ist die Wahl der richtigen Mitarbeiter für die FMT so bedeutend?
Da das Unternehmen als Dienstleister hochqualifizierte Fachkräfte als zentrales „Produkt“ anbietet, hat die Qualität der Personalauswahl unmittelbare Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg.
Wie unterscheidet sich die Entwicklung bei der FMT zwischen verschiedenen Mitarbeitergruppen?
Während bei gewerblichen Mitarbeitern „Praxisschulungen vor Ort“ im Vordergrund stehen, durchlaufen Angestellte und Führungskräfte oft Mischformen aus Einführungsprogrammen und strukturierten Laufbahnplänen.
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- Werner Hackermüller (Author), 2002, Einführung in die Personalwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6624