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Internationale Demokratisierungspolitik deutscher parteinaher Stiftungen

Title: Internationale Demokratisierungspolitik deutscher parteinaher Stiftungen

Term Paper , 2006 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Valente (Author)

Politics - Topic: Development Politics
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Die zunehmende Globalisierung und politische Zusammenarbeit mit anderen, z.T. fremden Kulturen und Staaten, die sich oft noch im politischen Umbruch befinden, erfordert politische Akteure, die aktiv und vor Ort an einer demokratischen Entwicklung dieser Länder mitwirken können. Diese Arbeit befasst sich mit der internationalen Demokratisierungspolitik parteinaher politischer Stiftungen.
Im Verlauf wird zunächst die Bedeutung des Begriffs „Demokratisierung“ erläutert. Der Frage, wie sich die Staatsform Demokratie auf einen Staat übertagen lässt, dessen Volk keinerlei demokratische Erfahrung aufweist und sich in der Vergangenheit bislang nur unter anderen, nicht-demokratischen Regierungen befand, wird nachgegangen.
Ziel dieser Arbeit ist es, die internationalen Demokratieförderungsprozesse der Stiftungen exemplarisch darzustellen und durch Beispiele von globalen Projekten die Theorie mit der Praxis zu verknüpfen. Dabei geht es um die Auslandsarbeit der Stiftungen, in welcher Art und Weise sie im Ausland auftreten, wie das Engagement die Bevölkerung vor Ort erreicht und welche soziokulturell begründeten Probleme bei der Förderung in sog. Transformationsstaaten auftreten können. Hierzu muss beachtet werden, dass nur ein kleiner Ausschnitt über internationale Demokratisierung gegeben werden kann, da die Stiftungen weltweit tätig sind und es eine enorme Anzahl an laufenden und eine noch größere Menge an bereits abgeschlossenen Projekten gibt. Daher ist der Blick auf die einzelnen Förderungsmaßnahmen, die hier im Vordergrund stehen werden, exemplarisch für viele andere Projekte, die in ähnlicher Weise ablaufen, zu betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. I. Einleitung

2. II. Hauptteil

2.1. II.1 Demokratisierung

2.2. II.2 Die internationale Arbeit der deutschen parteinahen Stiftungen

2.3. II.3 Stiftungsspezifischer Zugang

2.3.1. II.3.1 Die Friedrich-Ebert-Stiftung

2.3.2. II.3.2 Die Friedrich-Ebert-Stiftung über internationale Demokratieförderung

2.3.3. II.3.3 Demokratisierung am Beispiel verschiedener Projekte der parteinahen Stiftungen

2.3.4. II.3.4 Ein Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung

2.3.5. II.3.5 Ein Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung

2.3.6. II.3.6 Ein Projekt der Friedrich-Naumann-Stiftung

2.3.7. II.3.7 Ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung

3. III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle deutscher parteinaher politischer Stiftungen im Rahmen der internationalen Demokratisierungspolitik. Ziel ist es, den Beitrag dieser Akteure bei der Förderung demokratischer Prozesse in Transformationsstaaten exemplarisch zu analysieren und theoretische Ansätze mit der praktischen Projektarbeit vor Ort zu verknüpfen.

  • Internationale Demokratisierungsprozesse und deren globale Bedeutung
  • Die Struktur und Arbeitsweise deutscher parteinaher Stiftungen im Ausland
  • Herausforderungen und soziokulturelle Barrieren der Demokratieförderung
  • Verknüpfung von Demokratisierungstheorie mit praktischen Projektbeispielen
  • Die Rolle der Zivilgesellschaft und Geschlechtergerechtigkeit (Gender-Ansatz)

Auszug aus dem Buch

II.3.4 Ein Projekt der Friedrich-Ebert Stiftung:

Im Jahr 1999 wurde in Israel von verschiedenen Frauenorganisationen und unter maßgeblicher Hilfestellung der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Frauenparlament gegründet. Dieses bietet israelischen Frauen erstmals eine Plattform für Politik aus ihrer Perspektive. Dabei fließen aktuelle Themen in die Diskussion ein, bei denen die Meinung der Frauen in der Vergangenheit nicht bzw. kaum beachtet wurde. Dieses Forum bietet die Möglichkeit, völlig frei über politische Themen und Lösungsvorschläge zu diskutieren. Dabei geht es um alltägliche Belange wie z.B. Bildung, Renten- und Finanzpolitik, Kriminalität und Terror, Wahlen und Demokratie etc.

Ziel der Stiftung und ihrer Partner ist es, die israelischen Frauen zu ermutigen, am politischen Diskurs teilzunehmen und dabei die Gesellschaft selbstbewusst für „Gender Mainstreaming zu sensibilisieren“. Um diese Plattform möglichst vielen Frauen zugänglich zu machen, finden die Versammlungen in verschiedenen Städten statt. Die Ergebnisse der Versammlungen wurden z.B. sichtbar, indem verschiedene feministische und soziale Initiativen, die sich aktiv für ein Verbot für Pornographie im Fernsehen einsetzten, durch die Unterstützung des Frauenparlaments ein Gesetz zur Verhinderung von pornographischen Filmen und Sendungen im Fernsehen durchsetzen konnten. Außerdem gingen aus der Versammlung des Frauenparlaments weitere Organisationen, wie ein jüdisch-arabisches Netzwerk für weibliche Führungskräfte oder ein Forum gegen sexuelle Belästigung hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung definiert den Rahmen der Arbeit, thematisiert die globale Demokratisierungspolitik parteinaher Stiftungen und formuliert die grundlegende Forschungsabsicht.

II. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert theoretische Aspekte der Demokratisierung, die Arbeit der Stiftungen, ihre Finanzierung sowie spezifische Projektbeispiele in verschiedenen Regionen.

II.1 Demokratisierung: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der Demokratisierung und die Problematik des Transfers demokratischer Regierungsformen auf Staaten ohne entsprechende Erfahrung.

II.2 Die internationale Arbeit der deutschen parteinahen Stiftungen: Hier werden die wichtigsten Stiftungen aufgeführt, ihre gemeinsame Zielsetzung sowie ihre Finanzierungsstrukturen und Arbeitsweisen erläutert.

II.3 Stiftungsspezifischer Zugang: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Friedrich-Ebert-Stiftung als Fallbeispiel für die internationale Arbeit und Demokratieförderung.

II.3.1 Die Friedrich-Ebert-Stiftung: Einführung in die Geschichte, Struktur und das Selbstverständnis der größten parteinahen Stiftung Deutschlands.

II.3.2 Die Friedrich-Ebert-Stiftung über internationale Demokratieförderung: Darstellung der demokratischen Grundsätze der FES und ihrer Typisierung politischer Wandlungsprozesse.

II.3.3 Demokratisierung am Beispiel verschiedener Projekte der parteinahen Stiftungen: Einleitende Überleitung zu den praktischen Fallbeispielen der unterschiedlichen Stiftungen.

II.3.4 Ein Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung: Analyse des Frauenparlaments in Israel als Beispiel für politisches Empowerment.

II.3.5 Ein Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung: Untersuchung der Kooperation mit der afghanischen Rundfunkanstalt RTA zur Förderung einer unabhängigen Medienlandschaft.

II.3.6 Ein Projekt der Friedrich-Naumann-Stiftung: Vorstellung des Netzwerks „Relial“ in Lateinamerika zur Förderung liberaler Strukturen.

II.3.7 Ein Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung: Darstellung eines Umweltprojekts am Horn von Afrika zur Verknüpfung von Ressourcenmanagement und gesellschaftlicher Demokratisierung.

III. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Möglichkeiten und Grenzen internationaler Demokratieförderung durch parteinahe Stiftungen.

Schlüsselwörter

Demokratisierung, Demokratieförderung, parteinahe Stiftungen, Friedrich-Ebert-Stiftung, Entwicklungszusammenarbeit, Zivilgesellschaft, Transformation, politische Bildung, Empowerment, Gender Mainstreaming, internationale Politik, politische Partizipation, Medienförderung, Rechtsstaatlichkeit, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die internationale Demokratisierungspolitik deutscher parteinaher Stiftungen und untersucht deren Wirken in Transformationsstaaten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Demokratieförderung, politische Bildungsarbeit, der Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen und die Unterstützung politischer Reformprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die internationalen Demokratieförderungsprozesse exemplarisch darzustellen und die Verknüpfung von theoretischen Ansätzen mit der praktischen Projektarbeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Methode, bei der theoretische Grundlagen dargelegt und an ausgewählten Fallbeispielen internationaler Stiftungsarbeit illustriert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen zur Demokratisierung, die allgemeine Arbeit deutscher Stiftungen, einen Fokus auf die FES sowie eine Reihe spezifischer Projektbeispiele verschiedener Stiftungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Demokratisierung, Stiftungsarbeit, Zivilgesellschaft, Transformationsstaaten und politische Partizipation charakterisiert.

Welchen Stellenwert nimmt der Gender-Ansatz bei der Friedrich-Ebert-Stiftung ein?

Die FES integriert seit 1995 den Gender-Ansatz konsequent in ihre Projekte, um Frauen aktiv in politische Entscheidungsprozesse einzubinden und deren Rechte zu stärken.

Wie gehen die Stiftungen mit kulturellen Unterschieden in Transformationsstaaten um?

Die Stiftungen passen ihre Ansätze an die lokalen Gegebenheiten an, wobei sie betonen, dass kein europäisches Modell direkt exportiert werden kann, sondern lokale Zivilgesellschaften gefördert werden müssen.

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Details

Title
Internationale Demokratisierungspolitik deutscher parteinaher Stiftungen
College
University of Wuppertal
Grade
1,7
Author
Daniel Valente (Author)
Publication Year
2006
Pages
20
Catalog Number
V66259
ISBN (eBook)
9783638589284
ISBN (Book)
9783640668816
Language
German
Tags
Internationale Demokratisierungspolitik Stiftungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Valente (Author), 2006, Internationale Demokratisierungspolitik deutscher parteinaher Stiftungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66259
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