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Unterschiede in der Behandlung langfristiger Fertigungsaufträge zwischen HGB und IFRS

Titre: Unterschiede in der Behandlung langfristiger Fertigungsaufträge zwischen HGB und IFRS

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 21 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Diplom Kaufmann (FH) Christian Quickert (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Für die Bilanzierung von langfristigen Fertigungsaufträgen können verschiedene Methoden herangezogen werden.

•Completed Contract (HGB Ansatz)
•Percentage of Completion (IFRS/US-GAAP Ansatz)

Das HGB schreibt eine Bewertung nach der Completed Contract Methode (CCMethode) vor, während International Financial Reporting Standards (IFRS) auf die Percentage of Completion Methode (PoC) bestehen. Die United States - Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) sehen zwar grundsätzlich auch PoC als Standard, allerdings besteht hier die Möglichkeit, bei einer Unmöglichkeit einer zuverlässigen Schätzung des Gesamtgewinns die CCMethode anzuwenden. Diese zwei Bewertungsmethoden werden in den folgenden Kapiteln näher erläutert und gegenübergestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Begriffsdefinition und Bedeutung der Merkmale

1.1 Begriff der langfristigen Fertigungsaufträge und Beispiele

1.2 Merkmale der langfristigen Fertigungsaufträge

1.3 Bilanzierungsmethoden und Problemstellung

2. Hauptkonzepte der Bilanzierung

2.1 Completed Contract

2.2 Percentage of Completion

3. Vergleichende Gegenüberstellung von langfristigen Fertigungsaufträgen

3.1 Behandlung nach HGB

3.1.1 Grundlagen

3.1.2 Bilanzierungskonzepte im HGB

3.1.3 Ansatz der langfristigen Fertigungsaufträge nach HGB

3.2 Behandlung nach IFRS

3.2.1 Grundlagen auf Basis des IAS 11

3.2.2 Bilanzierungskonzepte nach IFRS

3.2.3 Ansatz der langfristigen Fertigungsaufträge nach IFRS

4. Gegenüberstellung

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede in der bilanziellen Behandlung langfristiger Fertigungsaufträge zwischen den deutschen Handelsvorschriften (HGB) und den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS). Ziel ist es, die unterschiedlichen Zielsetzungen beider Regelwerke – Gläubigerschutz im HGB versus Anlegerinformation nach IFRS – herauszuarbeiten und die daraus resultierenden methodischen Divergenzen bei der Gewinnrealisierung aufzuzeigen.

  • Begriffsabgrenzung langfristiger Fertigungsaufträge
  • Gegenüberstellung der Methoden Completed Contract (CC) und Percentage of Completion (PoC)
  • Bilanzielle Behandlung und Ausweis nach HGB
  • Bilanzielle Behandlung und Ausweis nach IFRS
  • Analyse der zugrunde liegenden Prinzipien (Vorsichtsprinzip vs. Periodengerechtigkeit)

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriff der langfristigen Fertigungsaufträge und Beispiele

Der Begriff Fertigungsauftrag wird im IAS 11.3 folgendermaßen beschrieben: „A construction contract is a contract specifically negotiated for the construction of an asset or a combination of assets that are closely interrelated or interdependent in terms of their design, technology and function or their ultimate purpose or use.“

Langfristige Fertigungsaufträge kann man auch als: Auftragspezifische Produktion eines Vermögensgegenstandes, bei der zwischen Herstellungsbeginn und Abnahme durch den Auftraggeber, mindestens ein Bilanzstichtag liegt, bezeichnen. Das bedeutet, dass die Fertigungsdauer eines Auftrages wenigstens zwei Berichtsperioden schneiden muss. Da keine eigenständige Definition im HGB oder EStG vorliegt, findet diese Definition nach allgemeinem Verständnis für die Handels- und Steuerbilanz Anwendung.

Beispiele für solche langfristigen Fertigungsaufträge findet man vor allem in der Bauindustrie (Tunnel, Pipelines, Brücken, Atomkraftwerke) oder im Schiffs- und Flugzeugbau.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Begriffsdefinition und Bedeutung der Merkmale: Dieses Kapitel definiert langfristige Fertigungsaufträge und grenzt sie durch spezifische Merkmale wie Komplexität und Auftragsbezogenheit von der Serienfertigung ab.

2. Hauptkonzepte der Bilanzierung: Hier werden die beiden zentralen Bilanzierungsmethoden, das Completed Contract Verfahren und das Percentage of Completion Verfahren, theoretisch eingeführt.

3. Vergleichende Gegenüberstellung von langfristigen Fertigungsaufträgen: Dieses Kapitel bildet den Kern der Arbeit und analysiert detailliert die verschiedenen Ansätze sowie die Anhangsangaben gemäß HGB und IFRS.

4. Gegenüberstellung: Eine tabellarische Übersicht fasst die Unterschiede zwischen IFRS und HGB in Bezug auf Ziele, Grundlagen und Umsetzung zusammen.

5. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Divergenzen und beleuchtet die zunehmende Bedeutung internationaler Rechnungslegungsstandards für deutsche Unternehmen.

Schlüsselwörter

Langfristige Fertigungsaufträge, HGB, IFRS, Bilanzierung, Completed Contract, Percentage of Completion, Realisationsprinzip, Vorsichtsprinzip, IAS 11, Gewinnrealisierung, Handelsbilanz, Anlegerschutz, Gläubigerschutz, Auftragsfertigung, Jahresabschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Methoden und Vorschriften zur bilanziellen Erfassung von langfristigen Aufträgen in der deutschen Rechnungslegung im Vergleich zu internationalen Standards.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Konzepte Completed Contract und Percentage of Completion sowie deren Auswirkungen auf die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die konzeptionellen Unterschiede zwischen dem Gläubigerschutz nach HGB und der Informationsfunktion für Investoren nach IFRS bei langfristigen Projekten aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer vergleichenden Literaturanalyse der gesetzlichen Vorschriften, Bilanzierungsrichtlinien (IAS 11) und einschlägiger Fachkommentare.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Vorgehensweise im HGB, die spezifischen Regeln nach IFRS sowie eine systematische Gegenüberstellung beider Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Fertigungsaufträge, Bilanzierungsmethoden (CC/PoC), Realisationsprinzip und die Differenzierung zwischen HGB- und IFRS-Rechnungslegung.

Warum spielt das Vorsichtsprinzip im HGB eine so entscheidende Rolle?

Es dient primär dazu, den Gläubiger zu schützen, indem überhöhte Gewinnausschüttungen verhindert werden, was zur bevorzugten Anwendung der Completed Contract Methode führt.

Wie unterscheidet sich die PoC-Methode bei der Gewinnermittlung?

Im Gegensatz zur reinen Realisierung bei Fertigstellung ermöglicht PoC eine periodengerechte Gewinnrealisierung entsprechend des tatsächlichen Fertigstellungsfortschritts, was Investoren eine transparentere Informationslage bietet.

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Résumé des informations

Titre
Unterschiede in der Behandlung langfristiger Fertigungsaufträge zwischen HGB und IFRS
Université
University of Applied Sciences Berlin
Cours
Internationale Rechnungslegung
Note
2,3
Auteur
Diplom Kaufmann (FH) Christian Quickert (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
21
N° de catalogue
V66278
ISBN (ebook)
9783638589413
ISBN (Livre)
9783640857876
Langue
allemand
mots-clé
Unterschiede Behandlung Fertigungsaufträge IFRS Internationale Rechnungslegung HGB IAS 11.3 POC •Completed Contract •Percentage of Completion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Kaufmann (FH) Christian Quickert (Auteur), 2006, Unterschiede in der Behandlung langfristiger Fertigungsaufträge zwischen HGB und IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66278
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Extrait de  21  pages
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