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Depressionen. Arten und Therapiemöglichkeiten

Title: Depressionen. Arten und Therapiemöglichkeiten

Presentation (Handout) , 2006 , 9 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniela Frank (Author)

Social Work
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Depressionen (lat. depressio = „Niederdrücken“) zählen zu den affektiven Psychosen/ Störungen. Dies sind seelische Erkrankungen, die hauptsächlich mit Störungen von Antrieb, Stimmung und Gefühl einhergehen. Sie können sich als Depression vom melancholischen Typ oder/und Manien äußern. Die Depressionen verlaufen in zeitlich abgesetzten Phasenden sogenannten Episoden. Wenn beim Betroffenen melancholisch -depressive und manische Phasen auftreten, spricht man von der bipolaren Form. Ob es sich bei der bipolaren Form um eine eigene Krankheit oder nur um eine Verlaufsform der affektiven Psychose handelt ist umstritten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Depression – eine affektive Störung / Psychose

2. Einteilung der Depression (ursachenbezogen)

2.2 Die reaktive Depression (auch psychogene Depression)

2.3 Die somatogene Depression

3. Diagnose der Depression

4. Therapie der Depressionen

4.1 Psychotherapie

4.2 Die medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva

4.3 Der Schlafentzug

5. Depression und Soziale Arbeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Ziel dieses Handouts ist es, ein grundlegendes Verständnis für das Krankheitsbild der Depression zu vermitteln, wobei der Fokus insbesondere auf der medizinischen Einteilung, den Diagnosekriterien sowie den therapeutischen Möglichkeiten liegt, um daraus die Relevanz für den Bereich der Sozialen Arbeit abzuleiten.

  • Klassifikation und Differenzierung verschiedener Depressionsformen.
  • Medizinische Diagnosekriterien nach ICD-10.
  • Therapeutische Ansätze: Psychotherapie, Antidepressiva und Schlafentzug.
  • Bedeutung der depressiven Symptomatik für das professionelle Handeln in der Sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

4.3 Der Schlafentzug

Der Schlafentzug stellt eine „biologische Alternative“ zur medikamentösen Behandlung von Depressionen dar. Gegenüber Gesunden ist der Schlaf bei Depressiven verändert.:

- Häufigere und längere Wachphasen unterbrechen den Schlaf

- Die Schlaftiefe ist geringer, d. h. es fehlt an Tiefschlaf

- Die REM-Phasen sind ausgeprägter, vor allem in der ersten Zeit kurz nach dem Einschlafen

- Die Cortisolausschüttung, die ja nicht mit Erholung, sondern mit Stress oder dessen Bewältigung einhergeht, ist bei Depressiven während des Schlafs erhöht und setzt früher in der Nacht ein

Kurzer Exkurs: Die REM-Schlafphasen sind benannt nach schnellen Augenbewegungen (rapid eye movements), die im Schlaflabor unter geschlossenen Lidern registriert werden können. Die Schläfer scheinen etwas zu beobachten. Und tatsächlich die REM-Phasen sind diejenigen, in denen lebhaft geträumt wird – auch wenn die meisten Menschen davon am nächsten Morgen nur sehr wenig wissen. (vgl. “Wege aus der Depression – Hilfe zur Selbsthilfe“, S. 147)

Im Vergleich dazu wechseln sich bei gesunden Erwachsenen während einer Nacht fünf bis sechs Tiefschlafphasen mit etwa der gleichen Anzahl an REM-Phasen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Depression – eine affektive Störung / Psychose: Dieses Kapitel definiert Depressionen als affektive Erkrankungen, die durch Störungen von Antrieb, Stimmung und Gefühl gekennzeichnet sind und häufig in Phasen verlaufen.

2. Einteilung der Depression (ursachenbezogen): Hier werden verschiedene Depressionsarten unterschieden, wobei der Fokus auf endogenen, reaktiven und somatogenen Faktoren liegt.

3. Diagnose der Depression: Dieses Kapitel erläutert die Einordnung nach ICD-10 sowie die spezifischen Symptomkriterien für leichte, mittelgradige und schwere depressive Episoden.

4. Therapie der Depressionen: Das Kapitel bietet einen Überblick über moderne Behandlungsstrategien, die von psychotherapeutischen Verfahren über medikamentöse Therapien bis hin zum Schlafentzug reichen.

5. Depression und Soziale Arbeit: Abschließend wird die Schnittstelle zwischen der klinischen Erkrankung und der sozialpädagogischen Praxis beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit betroffenen Klienten.

Schlüsselwörter

Depression, Affektive Störung, Psychotherapie, Antidepressiva, Schlafentzug, Diagnose, ICD-10, Soziale Arbeit, Psychogene Depression, Somatogene Depression, Endogene Depression, Symptomatik, Verhaltenstherapie, REM-Phase, Klinische Psychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen strukturierten Überblick über das Krankheitsbild der Depression aus einer medizinischen Perspektive und verknüpft diese Informationen mit den Anforderungen der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition und Einteilung der Depression, die diagnostische Einordnung, therapeutische Behandlungsansätze sowie die praktische Relevanz für soziale Berufe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis über die medizinischen Aspekte der Depression zu schaffen, um SozialpädagogInnen bei der Arbeit mit Betroffenen zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Zusammenfassung medizinischer Fachliteratur sowie offizieller Klassifikationssysteme wie dem ICD-10.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ursachen der Depression, die Diagnosekriterien, verschiedene Therapieformen wie Psychotherapie und Antidepressiva sowie die Bedeutung des Schlafes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Depression, affektive Störungen, therapeutische Verfahren, Diagnosekriterien und soziale Arbeit.

Welche Rolle spielt die Unterscheidung zwischen endogener, reaktiver und somatogener Depression?

Diese Unterscheidung ist essenziell, um die Ursachen hinter der Erkrankung zu verstehen, da jede Form unterschiedliche Anforderungen an die Behandlung und den Umgang mit dem Patienten stellt.

Warum wird der Schlafentzug als Therapie erwähnt?

Schlafentzug wird als biologische Alternative oder Ergänzung betrachtet, da bei Depressiven die nächtliche Erholung durch Grübeleien gestört ist und Schlafentzug helfen kann, diesen Teufelskreis zu unterbrechen.

Was bedeutet die Diagnose nach ICD-10 konkret für die Schweregrade?

Die Schweregradeinteilung erfolgt über die Anzahl der vorliegenden Symptome aus den Kategorien A und B, was eine differenzierte Beurteilung des Krankheitsbildes ermöglicht.

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Details

Title
Depressionen. Arten und Therapiemöglichkeiten
College
University of Applied Sciences Regensburg
Course
Medizinische Aspekte
Grade
2,3
Author
Daniela Frank (Author)
Publication Year
2006
Pages
9
Catalog Number
V66285
ISBN (eBook)
9783638589475
ISBN (Book)
9783656782803
Language
German
Tags
Depression Medizinische Aspekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Frank (Author), 2006, Depressionen. Arten und Therapiemöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66285
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