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Lehren und Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule anhand eines Arbeitsmittels - Eine empirische Erkundung mit dem japanischen Abakus Soroban

Title: Lehren und Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule anhand eines Arbeitsmittels - Eine empirische Erkundung mit dem japanischen Abakus Soroban

Examination Thesis , 2006 , 142 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Simone Marek (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Der Abakus gehört zu einer der ältesten Rechenhilfsmittel der Welt und ist trotz heutiger Computertechnologie noch immer in vielen Haushalten und Klassenzimmern als Rechenhilfe für Kinder vertreten. Der Abakus wird häufig im Mathematikunterricht der Grundschule verwendet und ist unter anderem auch unter den Begriffen Rechenschieber, russische Rechenmaschine oder Kugelrechenbrett bekannt. Obwohl der Abakus in der Didaktik der Mathematik als hilfreiches Arbeitsmittel für Kinder anerkannt ist, gibt es sogar noch immer den abwertenden Ausdruck der Idiotenharfe.
Egal unter welchem Begriff uns der Abakus bekannt ist, in den westlichen Kulturen denken wir sofort an einen Rahmen mit zehn Stäben mit je zehn Kugeln, angepasst an das Dezimalsystem. Doch es existieren auch andere Varianten des Abakus, die in asiatischen Ländern vor mehreren hundert Jahren entstanden. Im Folgenden soll einer dieser asiatischen Rechenmaschinen genauer für den Einsatz im Mathematikunterricht der Grundschule betrachtet werden: der japanische Abakus Soroban.
Entstanden ist die Idee bei einem Besuch am 30. Nov. 2006 im Arithmeum in Bonn, einer zentralen Einrichtung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität dieser Stadt. Das Arithmeum stellt verschiedenste Rechenmaschinen aus vergangener und heutiger Zeit aus und sollte mir als Inspiration für ein Arbeitsmittel für die Grundschulmathematik verhelfen.
Diese Inspiration sollte nicht zu einer Ideenfindung für ein komplett neues Arbeitsmittel dienen, da ich kurz zuvor mit Prof. Dr. Dr. E. Ch. Wittmann per E-Mail in Kontakt stand, der mir Folgendes riet: „BeiArbeitsmitteln vertrete ich ganz entschieden die These ‚Weniger ist mehr’. Daher möchte ich Sie ermuntern, lieber mit einem bewährten, schon vorhandenen Material zu arbeiten.“
Als ich im Museum auf den Soroban aufmerksam wurde, prasselten die Ideen regelrecht auf mich nieder: Eine jahrhunderte alte Rechenhilfe aus Japan sollte zu einem grundschulgerechten Arbeitsmittel für den Mathematikunterricht werden. Zum einen faszinierte es mich, dass dieser Rechenrahmen zwar sehr alt ist, aber noch heute vereinzelt in Japan verwendet wird, so dass es sich aufgrund dessen um eine sehr sinnvolle Rechenhilfe handeln muss. Der historische Hintergrund und das Rechnen auf dem Soroban werden in Kapitel 2 behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Soroban – Ein Exkurs

2.1 Historische Entstehung

2.1.1 Ziffer, Zahl und Abakus

2.1.2 Die Entstehung des Soroban

2.2 Rechnen mit dem Soroban

2.2.1 Vielfalt der Soroban-Variationen

2.2.2 Zahldarstellung natürlicher Zahlen und Dezimalbrüche

2.2.3 Rechenverfahren

Addition

Subtraktion

Multiplikation

Division

2.2.4 Fingertechnik

3. Didaktische Anforderungen an Arbeitsmittel

3.1 Sinn und Zweck von Arbeitsmittel

3.2 Didaktische Beurteilungskriterien

4. Der Soroban als Arbeitsmittel in der Grundschule

4.1 Der Soroban für Grundschulkinder

4.1.1 Aufbau und Aussehen des Sorobans

4.1.2 Theoretische Kriterien und Erwartungen an den Soroban

5. Lehren und Lernen mit dem Soroban – Eine empirische Erkundung

5.1 Beweggründe für eine Erkundung am Soroban

5.2 Vorbreitungen und die Auswahl der Schulkinder

5.3 Transkripte und Erläuterungen zu den empirischen Untersuchungsergebnisse

Montag, 15. Mai 2006

Mittwoch, 17. Mai 2006

Montag, 22. Mai 2006

Mittwoch, 24. Mai 2006

Montag, 29. Mai 2006

Mittwoch, 31. Mai 2006

Mittwoch, 7. Juni 2006

Montag, 12. Juni 2006

Mittwoch, 14. Juni 2006

Montag, 19. Juni 2006

6. Reflektion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz des japanischen Abakus (Soroban) als mathematisches Arbeitsmittel in der deutschen Grundschule. Ziel ist es, durch eine empirische Erkundung mit drei Schulkindern zu prüfen, ob der Soroban als sinnvolle Unterstützung für das mathematische Verständnis und das Erlernen von Rechenstrategien geeignet ist, wobei insbesondere die didaktischen Anforderungen und die praktische Anwendung im Vordergrund stehen.

  • Historische Entwicklung und Funktionsweise des Soroban
  • Didaktische Beurteilungskriterien für mathematische Arbeitsmittel
  • Konstruktion eines variablen, kindgerechten Sorobans
  • Empirische Erforschung von Lernprozessen bei Grundschulkindern
  • Vergleich von traditionellen Rechenverfahren und dem Soroban-Rechnen

Auszug aus dem Buch

Die Addition

Beispiel: 2 584 125 + 682 753

1. Schritt

Darstellung des 1. Summanden 2 584 125

2. Schritt

Man beginnt nun den 2. Summanden zu addieren, indem man mit der Einerstelle der Zahl beginnt.

2 584 125 + 682 753

+ 3

Drei Einerkugeln sind einzeln abzählbar und werden in Richtung der Querstrebe geschoben.

Der Stellenwert 100 zeigt 5 + 3 = 8

Schritt 3

2 584 125 + 682 753

+ 5

Da der Soroban eine Fünferbündelung mit der Kugel im oberen Bereich aufweist, wird diese zur Querstrebe verschoben. Im unteren Bereich verändert sich nichts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung des Abakus und führt den japanischen Soroban als ein für den deutschen Grundschulunterricht bisher unbekanntes, aber didaktisch wertvolles Arbeitsmittel ein.

2. Der Soroban – Ein Exkurs: Dieses Kapitel behandelt die historische Entstehung des Abakus, die verschiedenen weltweiten Varianten sowie die spezifischen Rechenverfahren und Fingertechniken des Soroban.

3. Didaktische Anforderungen an Arbeitsmittel: Hier werden die allgemeinen Kriterien für den Einsatz von Arbeitsmitteln im Mathematikunterricht erörtert und deren Sinn und Zweck für das Verständnis mathematischer Operationen hinterfragt.

4. Der Soroban als Arbeitsmittel in der Grundschule: In diesem Kapitel wird die Eigenentwicklung eines kindgerechten Sorobans erläutert, inklusive der Anforderungen an Aufbau und Gestaltung für den Einsatz in verschiedenen Schuljahren.

5. Lehren und Lernen mit dem Soroban – Eine empirische Erkundung: Dieser Teil beschreibt die praktische Durchführung der empirischen Studie mit drei Schulkindern, inklusive der methodischen Vorbereitung und der detaillierten Transkripte der Übungsstunden.

6. Reflektion und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet den Soroban als alternative, bereichernde Unterstützung für den Mathematikunterricht, auch wenn er als ergebnisorientiertes Hilfsmittel eigene Herausforderungen bei der Fehleranalyse mit sich bringt.

Schlüsselwörter

Soroban, Japanischer Abakus, Mathematikunterricht, Grundschule, Arbeitsmittel, Arithmetik, empirische Untersuchung, Kopfrechnen, Zahldarstellung, Stellenwertsystem, Didaktik, Lernprozesse, Grundrechenarten, Addition, Subtraktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Es geht um die Untersuchung des japanischen Abakus, genannt Soroban, als mathematisches Arbeitsmittel für Grundschulkinder.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Geschichte des Abakus, die didaktische Einordnung von Arbeitsmitteln, die Konstruktion eines eigenen Sorobans und die praktische Erprobung mit Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Eignung des Sorobans als sinnvolle Rechenhilfe für Kinder zu prüfen und zu zeigen, wie dieser im Mathematikunterricht zur Förderung des Stellenwertverständnisses eingesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine qualitative, empirische Untersuchung in Form von beobachteten Einzelstunden mit drei Schulkindern über einen Zeitraum von zehn Wochen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Rechenverfahren auf dem Soroban (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) und eine empirische Studie mit konkreten Transkripten und Analysen der Schülerleistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Soroban, Arbeitsmittel, Grundschule, Arithmetik, Kopfrechnen und Stellenwertverständnis.

Welche Besonderheiten weist der in der Arbeit vorgestellte Soroban auf?

Der Soroban wurde von der Autorin als variables Stecksystem konzipiert, das sich an unterschiedliche Zahlenräume der Grundschuljahre anpassen lässt und farblich nach Stellenwerten differenziert ist.

Wie reagierten die Kinder auf die Arbeit mit dem Soroban?

Die Kinder zeigten sich motiviert und ehrgeizig, konnten die Rechenverfahren schnell erfassen und zeigten kreative Wege, um bei komplexen Aufgaben (wie dem Borgen) zum Ergebnis zu gelangen.

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Details

Title
Lehren und Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule anhand eines Arbeitsmittels - Eine empirische Erkundung mit dem japanischen Abakus Soroban
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Simone Marek (Author)
Publication Year
2006
Pages
142
Catalog Number
V66302
ISBN (eBook)
9783638584586
ISBN (Book)
9783656796336
Language
German
Tags
Lehren Lernen Mathematikunterricht Grundschule Arbeitsmittels Eine Erkundung Abakus Soroban
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Marek (Author), 2006, Lehren und Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule anhand eines Arbeitsmittels - Eine empirische Erkundung mit dem japanischen Abakus Soroban, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66302
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