Analyse und Prävention von Kommunikationsstörungen. Das Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun


Seminararbeit, 2006
25 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Die Wurzeln der Arbeit von F. Schulz von Thun
2.1.1 Die Individualpsychologie nach Alfred Adler
2.1.2 Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn
2.2 Zum Begriff Kommunikation und Nachricht
2.3 Ausgangsmodelle
2.3.1 Das Modell von Bühler
2.3.2 Das Sender-Empfänger-Modell
2.3.3 Das Modell von Watzlawick

3 Die vier Seiten einer Nachricht
3.1 Die Anatomie einer Nachricht
3.2 Die Sachseite einer Nachricht
3.2.1 Die Bedeutung der Sachseite
3.2.2 Typische Probleme auf der Sachseite
3.2.3 Ansätze zur Lösung
3.3 Die Selbstoffenbarungsseite einer Nachricht
3.3.1 Die Bedeutung der Selbstoffenbarungsseite
3.3.2 Typische Probleme auf der Selbstoffenbarungsseite
3.3.3 Ansätze zur Lösung
3.4 Die Appellseite einer Nachricht
3.4.1 Die Bedeutung der Appellseite
3.4.2 Typische Probleme auf der Appellseite
3.4.3 Ansätze zur Lösung
3.5 Die Beziehungsseite einer Nachricht
3.5.1 Die Bedeutung der Beziehungsseite
3.5.2 Typische Probleme auf der Beziehungsseite
3.5.3 Ansätze zur Lösung

4 Zusammenfassung und Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Das Organonmodell

Abb. 2: Das Sender-Empfänger-Modell

Abb. 3: Die vier Seiten der Nachricht

1 Einleitung

In der heutigen Zeit hoher Dynamik, Komplexität und Flexibilität werden immer wie- der neue Anforderungen an den Menschen und an seine Fähigkeit, sich schnell an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen, gestellt, welches durch ständig stei- genden Koordinationsaufwand noch verstärkt wird. Die Tatsache, dass im Laufe ei- nes Arbeitslebens der Arbeitgeber häufiger, sei es gewollt oder ungewollt, gewech- selt wird, ist ebenso selbstverständlich, wie die Forderung nach Mehrsprachigkeit durch Annäherung der verschiedensten Kulturen und nach lebenslangem Lernen in Folge von Fusionen oder Organisationsveränderungen in Unternehmen. Hinzu- kommend verlagert sich der Wirtschaftsschwerpunkt unserer Gesellschaft in Rich- tung Dienstleistungssektor, dessen wesentliches Produkt letztendlich Wissen und Kommunikation ist. Diese immer mehr an Bedeutung gewinnende Kommunikation kann dabei in verbaler, nonverbaler Form oder auch in Schrift- oder Präsentations- form auftreten. Der Druck auf den Menschen durch heutige Prozesse wie Change Management, Reorganisation oder Organisationsentwicklung verstärkt sich noch durch die daraus folgende erhöhte Belastung im privaten Bereich und führt auch hier zu häufigen Schwierigkeiten im Umgang mit seinen Mitmenschen und der Fami- lie. Es fühlt sich der eine vom anderen unverstanden oder nicht respektiert und die Verteilung der häuslichen Belastung wird auch nicht selten als überaus einseitig empfunden. Damit ist das Thema der zwischenmenschlichen Kommunikation so ak- tuell wie nie zuvor, was sich nicht zuletzt an dem großen Angebot an entsprechen- der Beratung und Dienstleistung ablesen lässt. Der wesentliche Faktor dieser Kom- munikation ist der Mensch, mit der Konsequenz, dass die Kommunikation an sich so vielseitig ist wie der Mensch selbst. Hierin ist auch das riesige Konfliktpotential der Kommunikation begründet. Jeder Mensch kommuniziert anders und fasst eine ver- meintlich objektiv identische Kommunikation subjektiv anders auf. Was für den ei- nen klar verständlich gesagt und gemeint wurde, ist für den anderen völlig vernach- lässigt und überhaupt nicht transportiert worden. Mit dieser Thematik befassen sich viele Psychologen und Kommunikationswissenschaftler bereits seit dem frühen letz- ten Jahrhundert und ein Ende der Forschung scheint mehr denn je unerreichbar zu sein. Im Rahmen dieser Arbeit soll einer der bedeutendsten Ansätze zur Beschrei- bung der Kommunikation und Empfehlungen zu deren Verbesserung von Friede- mann von Schulz von Thun vorgestellt werden, welches von ihm als „Die vier Seiten einer Nachricht“ oder auch als „Das Kommunikationsquadrat“ bezeichnet und 1977 das erste mal vorgestellt wurde.

2 Grundlagen

2.1 Die Wurzeln der Arbeit von F. Schulz von Thun

Friedemann Schulz von Thun wurde am 6. August 1944 in Soltau geboren und studier- te in den Jahren von 1967 bis 1971 Psychologie, Philosophie und Pädagogik in Ham- burg. 1973 promovierte er über „Verständlichkeit der Wissens- und Informationsvermitt- lung“ bei Reinhard Tausch und wurde mit Abschluss seiner Habilitation 1977 in Ham- burg zum Univ. Professor berufen, wo er noch heute als Psychologie-Professor mit dem Studienschwerpunkt „Beratung und Training“ lehrt und die zwischenmenschliche Kommunikation erforscht. Zudem führt er die Forschung und Praxis verbindende Ar- beitskreise durch und ist hoch aktiv in Beratung und Training im privaten und unter- nehmerischen Bereich. Mit dem erneuten Studium der Ansätze Alfred Adlers zu des- sen Individualpsychologie und einer persönlichen Lehrzeit bei Ruth Cohn in den Jahren 1977 bis 1984 vertiefte Schulz von Thun nach eigenen Angaben sein Verständnis für zwischenmenschliche Vorgänge und legte damit die Grundlagen für die Erarbeitung seines Modells (Quelle: www.schulz-von-thun.de/vita.html, Stand 26.09.2006). Diese Grundlagen werden im weiteren Verlauf zunächst kurz vorgestellt.

2.1.1 Die Individualpsychologie nach Alfred Adler

Alfred Adler lebte in der Zeit von 1870 und 1937 in Wien als österreichisch-jüdischer Arzt und Psychotherapeut und gilt als Begründer der Individualpsychologie. Nachdem er lange Jahre mit Sigmund Freud zusammenarbeitete, entwickelte er sich später im- mer mehr zum Kritiker und Gegner dessen Psychoanalyse, die auf Grundlage des Se- xual- und des Todestriebes eines jeden Menschen beruht. Adler geht nicht wie Freud der Frage nach der Kausalität von Symptomen nach, sondern unterstellt allen tiefen- psychologischen Symptomen einen Zweck. Die Individualpsychologie geht davon aus, dass das Ziel allen menschlichen Strebens die Überwindung der seit der Geburt emp- fundenen Minderwertigkeit ist. Neben dieser noch weiter abzustufenden Minderwertig- keit sind die Kompensation dieses Empfindens und des daraus folgenden Lebenspla- nes die tragenden Begriffe der Lehre nach Adler. Die empfundene Minderwertigkeit, die der Mensch Zeit seines Lebens durch Macht- und Zweckstreben versucht aus- zugleichen, wird in die drei Bereiche: Objektive Minderwertigkeit, Minderwertigkeitsge- fühl und Minderwertigkeitskomplex eingeteilt (Horster, 1984, S. 32).

Die Individualpsychologie nach Alfred Adler ist heute ein wesentlicher Bestandteil der psychologischen Forschung und beratenden Praxis und „...geht von einem ganzheitli- chen Menschenbild aus und vertritt eine persönlichkeits-, gemeinschaftsfördernde und ermutigende Grundhaltung.“ (Quelle: www.alfredadler.ch, Stand 15.09.2006).

2.1.2 Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn

Ruth Cohn wurde im Jahre 1912 in Berlin mit deutsch-jüdischer Abstammung geboren, studierte ab 1931 bis 1933 Nationalökonomie und Psychologie in Heidelberg und schloss ihr Studium nach ihrer Flucht aus Deutschland in Zürich ab. Sieben Jahre spä- ter verließ sie Europa in Richtung USA und entwickelte dort das Konzept der Themen- zentrierten Interaktion (TZI). Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz 1974 hat sie die TZI in Deutschland und der Schweiz etabliert, wofür ihr 1979 die Ehrendoktorwürde der Psy- chologischen Fakultät der Universität Hamburg verliehen wurde (auf Initiative u.a. von Friedemann Schulz von Thun).

Die Themenzentrierte Interaktion ist eine von vielen Methoden, die sich aus der Psychoanalyse entwickelt hat und richtet sich vor allem an Praktiker, welche sich selbst und die verschiedensten Formen von Gruppen leiten müssen und wollen (Cohn, 1981, S.8). Diese Methode nutzt die Kenntnis von Gruppenstrukturen und -prozessen und wendet diese auf verschiedenste praktische Zielrichtungen an. Das Strukturmodell der TZI umfasst: „Ich“, „Wir“, „Es“ und das umfassende „Globe“, die eine Gruppe konstituieren (Langmaack, 2001, S. 49). Daraus und aus verschiedenen Axiomen leiten sich nun zwei für die TZI bedeutende Postulate ab.

- „Sei dein eigener Chairman, der Chairman deiner selbst.“ (Cohn ,1981, S. 120)
- „Störungen haben Vorrang!“ (Cohn, 1981, S. 122)

Im Laufe der Entwicklung der TZI haben sich eine Reihe von Hilfsregeln finden lassen, welche zum Teil universell einsetzbar, zum Teil auch nur in ganz spezifischen Fällen nutzbar sind. In Folge des hier nur begrenzt zur Verfügung stehenden Umfanges sei für ein vertiefendes Studium zur TZI auf die einschlägige Literatur (z.B. Langmaack, 2001) verwiesen und hier die Begrenzung auf zwei Hilfsregelbeispiele wie „Sei zurückhaltend mit Verallgemeinerungen.“ (Cohn, 1981, S.126) und „Nur einer zur gleichen Zeit bitte.“ (Cohn, 1981, S. 127) erlaubt. Die TZI wird heute in den verschiedensten Bereichen wie Management, Beratung und Therapie, Erziehung oder Pädagogik angewandt und vom Ruht Cohn Institut ständig weiter entwickelt.

2.2 Zum Begriff Kommunikation und Nachricht

Die Begriffe „Kommunikation“ und „Nachricht“ sind so eng in den täglichen Sprachum- gang integriert, dass sich die Suche nach einer einzigen und allgemeingültigen Defini- tion sehr bald als unmöglich herausstellt. So hat Merten (1977, zitiert nach Wahren 1987, S. 28) bereits vor fast dreißig Jahren in seiner Begriffsanalyse 160 verschiedene Definitionen zum Kommunikationsbegriff zusammengestellt, wobei feststeht, dass die- se Aufzählung heut längst nicht mehr komplett ist. Nach Shannon und Weaver (1949, zitiert nach Wahren, 198, S. 29) bedeutet Kommunikation die Übertragung einer Nach- richt von einem Sender zum Empfänger, wobei die Nachricht ein Zeichen ist, welches wiederum aus geordneten, relativ komplexen Einzelzeichen zusammengesetzt sein kann und in Form von Wörtern, Sätzen aber auch Tönen, Bildern oder Gebärden auf- treten kann (Wahren, 1987, S. 29). Für die Kommunikation als menschliche Tätigkeit gelten nach Steinmüller (1977, S. 19) die gleichen Strukturmerkmale allen menschli- chen Handelns, nämlich Motivation, Planung, Durchführung und Zielgerichtetheit. Hatte der Kommunikationsbegriff nach Richardson (1992, S. 12) ursprünglich eine religiöse Bedeutung und stammt von Kommunion ab, so stellen andere Quellen hingegen einen Ursprung aus dem Lateinischen wie „communicare“ oder „cum moenia“ fest (Schüchter & Görres, 2005, S. 5). Im Rahmen dieser Arbeit soll der Definition von Maltzke (1963) gefolgt werden, der feststellt:

„Kommunikation steht für die Tatsache, dass Lebewesen untereinander in Be- ziehung stehen, dass sie sich verständigen können, dass sie imstande sind, in- nere Vorgänge oder Zustände auszudrücken, ihren Mitgeschöpfen Sachverhal- te mitzuteilen oder auch andere zu bestimmten Verhalten aufzufordern.“ (Maltz- ke, 1963, S. 37)

Bedeutend für die weitere Betrachtung ist zudem, dass es nach Watzlawick, Beavin und Jackson (2003, S. 53) nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren, was sie als meta- kommunikatives Axiom bezeichnet. Danach hat jegliches menschliches Verhalten Mit- teilungscharakter, unabhängig davon, ob der Sender diesen will oder nicht. Daraus er- gibt sich, dass es zur Betrachtung verschiedener Kommunikationsausschnitte schwer möglich ist, einen Anfang zu bestimmen, oder exakt festzulegen, welches Verhalten in- nerhalb dieser Interaktion bereits die Reaktion auf eine vermeintlich erhaltene Nach- richt ist.

2.3 Ausgangsmodelle

Wie eingangs bereits erwähnt wurde, ist eine einfache Definition der Kommunikation die Tatsache, dass ein Sender seine Nachricht als erkennbare Zeichen dem Empfän- ger übermittelt, die auch von Schulz von Thun genutzt wird (Schulz von Thun, 2006, S. 25). Hier sind bereits Teile der Sprachtheorie von Bühler (1933) mit dem Sender- Empfänger-Modell von Shannon & Weaver (1949) verwoben. Aus diesen Modellen und unter Rückgriff auf den Inhalts- und den Beziehungsaspekt einer Nachricht von Watz- lawick (1969/2003) entwickelte Schulz von Thun seinen Ansatz zur Beschreibung der Kommunikation, welcher zusätzlich von Konzepten der humanistischen Psychologie, dem systemischen Denken, der Transaktionsanalyse sowie der Gestalttherapie beein- flusst wurde (Schüchter & Görres, 2005, S. 33).

2.3.1 Das Modell von Bühler

Karl Bühler gehörte in den Jahren zwischen 1915 und 1940 zu den international bekanntesten Forscherpersönlichkeiten Deutschlands und begründete das Ansehen der deutschen Psychologie (Kainz, in Bühler 1982, VI). Er befasste sich zunächst mit der Denkpsychologie, später jedoch auch mit der Gestalttheorie und der Wahrnehmungsund Entwicklungspsychologie. Der Großteil seiner Arbeit steht mit der Theorie der Gegenstände und Sachverhalte Sprache resp. sprachlicher Zeichen in Ver- bindung und diese wird von ihm in ihrer ex- pressiven Funktion in seinem „Organonmodell“ dargestellt. In diesem nach wie vor aktuellen Modell wird das Sprechereignis als Dreifach- relation beschriebe, wobei „einer“ (Sender) dem „anderen“ (Empfänger) „die Dinge“ (Sachverhalte) mitteilt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Das Organonmodell

Mittelpunkt dieser Relation ist das konkrete Schallphänomen in Form von Sprache. Die drei variablen Momente an ihm weisen der Sprache den Charakter eines Zeichens zu; sie definieren es als Sprachzeichen. Dieses wird einerseits in Folge seiner Zuordnung zu Gegenständen und Sachverhalten zum Symbol, wobei sich diese Zuordnung im Laufe der kindlichen Entwicklung zunehmend konkretisiert. Des weiteren drückt es in gewissem Maße auch etwas über den Sender aus und wird so zu einem Symptom des selben. Letztlich wird es zum Signal kraft seines Appells an den Sender, was diesen wiederum in seinem Verhalten beeinflusst. Bühler stellt damit fest, dass die Sprache drei variable Momente umfasst, die in keinem eindeutigen Verhältnis zu einander ste- hen. Zudem steht das Zeichen in keinem konstanten semantischen Bezug zum ge- meinten Gegenstand, sondern besitzt lediglich eine symbolische Darstellungsform, wobei die Zuordnung von einem stellvertretenden Wort zu einem Gegenstand ein sich konkretisierender Prozess der geistigen Entwicklung des heranwachsenden Kindes ist (Schüchter & Görres, 2005, S. 19).

2.3.2 Das Sender-Empfänger-Modell

Nur wenige Jahre später stellten Claude Shannon und Warren Weaver (1949) ihren zunächst rein technischen Ansatz der Kommunikation vor, welcher zur bekanntesten Form des Sender-Empfänger-Modells wurde. Diese Betrachtung geht davon aus, dass ein Sender eine Information zu einem Signal codiert, welches dann als Nachricht über ein beliebiges Medium zum Empfänger übertragen wird. Dieser Empfänger muss die Nachricht wahrnehmen und für ihn verständlich decodieren. Am Beispiel der menschli- chen Sprache betrachtet, lässt sich dieser Vorgang wie folgt darstellen. Die im Geiste des Senders zur Übermittlung bestimmte Information wird durch Stimulation der Stimmbänder in Sprache, also Schallwellen, umgewandelt. Diese Schallwellen werden als Nachricht über das Übertragungsmedium Luft zum Empfänger transportiert. Nimmt dieser diese Schallwellen als eine an ihn gerichtete Nachricht wahr, so werden sie von dessen Gehör wieder decodiert, als Reize an das Gehirn gegeben und dort als Infor- mation aufgenommen. Über eine Rückmeldung des Empfängers zu den verstandenen Informationen wird dann wiederum eine neue Übertragung initiiert. Diese Betrachtung des Kommunikationsprozesses lässt Raum für eine Reihe weiterer Überlegungen und möglicher Fehlerquellen. Zunächst ist nicht sichergestellt, ob die zur Übertragung vor- gesehenen Informationen vom Sender korrekt codiert und als Nachricht abgeschickt wurden, ob der Sender also dass sagte, was er ausdrücken wollte. Da zur Übertragung die verschiedensten Medien genutzt werden müssen, ist fraglich, ob die Nachricht un- verändert übermittelt wurde oder durch Störquellen verändert bzw. zumindest beein- flusst wurde. Letztlich ist zudem durch die nicht in jedem Falle fehlerfreie Decodierung der Nachricht nicht davon auszugehen, dass die entschlüsselte Nachricht des Empfän- gers zwingend mit der Quellnachricht übereinstimmt, wobei die Reduktion der Störun- gen und Übertragungsfehler das eigentliche Ziel des Modells waren.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Das Sender-Empfänger-Modell

Nicht zu letzt in Folge des stark technischen Charakters wurde die Übertragungslogik u.a. von Maturana und Varela (1987) als nicht mehr zutreffend bezeichnet. In der biologischen Kommunikation ist das Vorhandensein einer „übertragenden Information“ höchst zweifelhaft und es kommt hier nicht darauf an, was übertragen wird, sondern was im Empfänger abläuft (Maturana & Varela, 1987, S. 212).

[...]

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Details

Titel
Analyse und Prävention von Kommunikationsstörungen. Das Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Kurt Lewin Institut)
Veranstaltung
Universitärer Master in Arbeits- und Organisationspsychologie
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
25
Katalognummer
V66327
ISBN (eBook)
9783638589680
ISBN (Buch)
9783640204052
Dateigröße
497 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit setzt sich mit dem Phänomen der menschlichen Kommunikation aus einander. In der Einleitung der Arbeit werden die Grundlagen der Arbeit von Schulz von Thun, die Ausgangsmodelle und Begriffsbestimmungen vorgestellt. Im Hauptteil werden die vier Seiten einer Nachricht an sich, typische Probleme und Lösungsansätze dazu beschrieben.
Schlagworte
Analyse, Prävention, Kommunikationsstörungen, Kommunikationsmodell, Friedemann, Schulz, Thun, Universitärer, Master, Arbeits-, Organisationspsychologie
Arbeit zitieren
Matthias Schrameier (Autor), 2006, Analyse und Prävention von Kommunikationsstörungen. Das Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66327

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