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Die alte und neue Frauenbewegung in Deutschland

Título: Die alte und neue Frauenbewegung in Deutschland

Trabajo , 2006 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Daniela Steinbiß (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Diese Arbeit soll die letzten 160 Jahre Frauenbewegung zusammenfassen und einen Überblick darüber geben, für welche spezifischen Frauenthemen sich die einzelnen Protagonistinnen eingesetzt haben und ob sie in ihren Bestrebungen erfolgreich waren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE ALTE FRAUENBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND

2.1 ENTSTEHUNG DER ERSTEN FRAUENBEWEGUNG

2.2 ERFOLGE DER ALTEN FRAUENBEWEGUNG

2.3 DAS ENDE DER ALTEN FRAUENBEWEGUNG

3 DIE NEUE FRAUENBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND

3.1 ENTSTEHUNG DER NEUEN FRAUENBEWEGUNG

3.2 WEIBERRÄTE UND DIE KAMPAGNE ZUM §218 STGB

3.3 SELBSTERFAHRUNGSGRUPPEN

3.4 DIE FEMINISTISCHE PROJEKTBEWEGUNG

3.5 DIE WACHSENDE INSTITUTIONALISIERUNG

4 DIE FRAUENBEWEGUNG IN DER GEGENWART UND IHRE ERFOLGE

5 SCHLUSS

6 QUELLEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Entwicklung der deutschen Frauenbewegung über die letzten 160 Jahre zusammenfassend darzustellen. Im Fokus steht dabei die Analyse der spezifischen Frauenthemen, für die sich die Protagonistinnen einsetzten, sowie eine kritische Bewertung der erreichten Erfolge hinsichtlich einer angestrebten gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern.

  • Historische Entwicklung der ersten Frauenbewegung im 19. Jahrhundert
  • Entstehung und Phasen der neuen Frauenbewegung ab 1967/68
  • Die Rolle der Selbsterfahrungsgruppen und feministischen Projektarbeit
  • Rechtliche und politische Institutionalisierung der Gleichstellungsfrage
  • Analyse verbleibender Diskriminierungstendenzen in der Gegenwart

Auszug aus dem Buch

3.3 Selbsterfahrungsgruppen

Nach den öffentlichen und politischen Aktionen der ersten Phase der neuen Frauenbewegung schließt sich die zweite Phase an. Die Ölkrise 1973/74 löste in Deutschland eine Wirtschaftskrise aus, unter der vor allem wieder viele Frauen zu leiden hatten, denn diese verloren zahlreich ihre Arbeit. Reformen im Interesse der Frauen fanden zu dieser Zeit in keiner Weise Gehör. Die Frauenbewegung konnte sich durch diese zusätzliche ökonomische Schwächung nach dem §218- Urteil kaum noch zu Protesten aufraffen. Gleichzeitig entstand eine große Abneigung gegenüber Männerorganisation wie Parteien und Gewerkschaften.

Ein Großteil der Frauenbewegung zog sich nun nach innen zurück, die private, individuelle und persönliche Sphäre stand nun im Mittelpunkt der Aktivitäten. Es entstanden viele Frauenzentren, die Selbsterfahrungsgruppen aufbauten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische Dimension der Frauenbewegung in Deutschland und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die vergangenen 160 Jahre auf ihren Erfolg hin zu untersuchen.

2 DIE ALTE FRAUENBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND: Dieses Kapitel behandelt die Anfänge der Frauenbewegung im 19. Jahrhundert, ihre bildungspolitischen Schwerpunkte und ihre schließliche Auflösung während des Nationalsozialismus.

3 DIE NEUE FRAUENBEWEGUNG IN DEUTSCHLAND: Das Kapitel strukturiert die Entwicklung ab Ende der 1960er Jahre in vier Phasen, die von frühen Weiberräten über Selbsterfahrungsgruppen bis hin zur Institutionalisierung reichen.

4 DIE FRAUENBEWEGUNG IN DER GEGENWART UND IHRE ERFOLGE: Hier findet eine Bilanzierung der erreichten Ziele statt, wobei sowohl rechtliche Fortschritte als auch bestehende Benachteiligungen im Arbeitsleben und in der Partnerschaft beleuchtet werden.

5 SCHLUSS: Der Schluss fasst den Wandel der Frauenbewegung zu einem allgegenwärtigen, aber weniger greifbaren Feminismus zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer gesellschaftlicher Veränderungen.

6 QUELLEN: Auflistung der verwendeten Literatur und Datenquellen.

Schlüsselwörter

Frauenbewegung, Feminismus, Gleichstellung, Emanzipation, §218 StGB, Frauenhäuser, Selbsterfahrungsgruppen, Institutionalisierung, Geschlechterrollen, Frauenforschung, Bildungsrecht, Diskriminierung, Gleichstellungsbeauftragte, Politische Teilhabe, Deutschland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Geschichte der deutschen Frauenbewegung über einen Zeitraum von 160 Jahren und untersucht den gesellschaftlichen sowie politischen Wandel hinsichtlich der Frauenrechte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Frauen, die rechtliche Gleichstellung, den Kampf gegen Gewalt an Frauen sowie die Entwicklung der feministischen Identität.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, die Entwicklung der Frauenbewegung zusammenzufassen und zu bewerten, inwiefern die Akteurinnen ihre spezifischen politischen Forderungen erfolgreich umsetzen konnten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-soziologischen Literaturanalyse, die verschiedene Phasen der Frauenbewegung anhand von Fachliteratur und Zeitzeugnissen strukturiert und bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die alte Frauenbewegung (19. Jhd. bis 1933) und die neue Frauenbewegung (ab 1967) inklusive ihrer organisatorischen Phasen und politischen Meilensteine dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Inhalt am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Frauenbewegung, Gleichstellung, Emanzipation, Institutionalisierung und Feminismus charakterisiert.

Warum endete die "alte" Frauenbewegung offiziell im Jahr 1933?

Sie endete, da das Innenministerium dem Bund Deutscher Frauenvereine (BDF) ein Ultimatum stellte, sich der NS-Frauenfront anzugliedern, was der Vorstand ablehnte und stattdessen den Verein auflöste.

Welche Rolle spielten die sogenannten "Selbsterfahrungsgruppen" in der neuen Frauenbewegung?

Diese Gruppen dienten dazu, individuelle Erfahrungen zu reflektieren, persönliche Probleme zu analysieren und kollektive Strategien zu entwickeln, um das Bewusstsein der Frauen für ihre Lebenslage zu schärfen.

Inwiefern hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum §218 StGB die Bewegung beeinflusst?

Das Urteil von 1975 wurde als herber Rückschlag empfunden, was in der Frauenbewegung zu Ratlosigkeit und Wut führte, aber gleichzeitig den Rückzug ins Private und die Gründung von Selbsterfahrungsgruppen forcierte.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Die alte und neue Frauenbewegung in Deutschland
Universidad
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Soziologie)
Curso
Soziale Bewegungen in Europa
Calificación
1,3
Autor
Daniela Steinbiß (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
30
No. de catálogo
V66444
ISBN (Ebook)
9783638590396
ISBN (Libro)
9783638671422
Idioma
Alemán
Etiqueta
Frauenbewegung Deutschland Soziale Bewegungen Europa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Steinbiß (Autor), 2006, Die alte und neue Frauenbewegung in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66444
Leer eBook
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