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Probleme der Negation bei der Übersetzung des Deutschen ins Italienische

Título: Probleme der Negation bei der Übersetzung des Deutschen ins Italienische

Trabajo , 2006 , 38 Páginas

Autor:in: Stephan Vierkant (Autor)

Romanística - Estudios italianos
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Es ist immer einfach, einfach nur „ja“ zu sagen; ein „nein“ kommt einem schwerer über die Lippen. Auch im Erst- und Zweitspracherwerb sind Negationen schwierige Hürden in einem langwierigen Prozess. Es gibt verschiedene Arten der Verneinung, die wiederum in verschiedenen Sprachen verschieden stark ausgeprägt sind. Mit Italienisch und Deutsch werden im Folgenden zwei indoeuropäische Sprachen auf Ihre Negationsformen hin untersucht. Über die lexikalische Negation, die morphologische Negation, die intonatorische Negation bis hin zur idiomatischen Negation werden Beispiele erläutert und diskutiert. Der „nicht-Problematik“ wird hierbei ein besonderer Wert beigemessen. Italienisch und Deutsch werden ferner auf die syntaktischen Eigenschaften ihrer Verneinung hin untersucht, wobei Thomas Manns „Tristan“ komplett als praktisches Beispiel für die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Negation herangezogen wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition: Negation

3. Negation im Deutschen

3.1. Lexikalische Negation

3.2. Morphologische Negation

3.3. Intonatorische Negation

3.4. Idiomatische Negation

3.5. nicht-Problematik

4. Negation im Italienischen

4.1. Die mehrteilige Verneinung

4.2. Die Stellung der Mehrteiligen Negationsausdrücke

5. Praktisches Beispiel: Tristan

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Negation bei der Übersetzung vom Deutschen ins Italienische, wobei der Fokus auf den syntaktischen, morphologischen und pragmatischen Unterschieden der Verneinungstechniken liegt. Das primäre Ziel ist es, die Herausforderungen bei der Übertragung dieser Formen anhand der Analyse der Novelle Tristan von Thomas Mann zu verdeutlichen und die Auswirkungen auf die Stilistik des Zieltextes zu bewerten.

  • Vergleichende Analyse deutscher und italienischer Verneinungsstrukturen
  • Untersuchung der Rolle von Semantik, Syntax und Morphologie bei der Negation
  • Einfluss der Übersetzungsproblematik auf das Stilverständnis
  • Auswertung praktischer Übersetzungsbeispiele aus Thomas Manns Tristan
  • Evaluierung der Übersetzungsstrategien unter Berücksichtigung kultureller und sprachlicher Kontexte

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Es soll verschiedene Menschen geben: einige, die immer Ja sagen und andere, die immer Nein sagen. Es gibt viele verschiedene Arten sich affirmativ zu einen Aussage zu äußern: Ja, sicher, genau, bestimmt, und viele mehr. Da es so viele Wege der Affirmation gibt, sollte es auch verschiedene Wege der Negation geben. Nein, nicht, weder, und weitere mehr werden zur Negation verwendet. Weil wir uns immer noch in der postbabylonischen Ära befinden, sind die verschiedenen Völker unserer Erde auf verschiedene Sprachen angewiesen. Der Ursprung der Sprache sei dahingestellt; es bleibt trotzdem der Fakt, dass viele Sprachen unserer heutigen Welt sich bisweilen stark unterscheiden. Wie stark sind diese Unterschiede und welche Problematiken werfen jene auf, wenn von einer in die andere Sprache übersetzt wird. Im Folgenden werde ich exemplarisch die Negation der Sprachen Deutsch und Italienisch untersuchen. Zuerst werde ich auf das Phänomen Negation generell eingehen, um dann einzeln die Sprachen und ihre Negationstechniken zu untersuchen. Hierbei werden Problematiken der verschiedenen Negationsweisen dargestellt, und am Beispiel des Romans Tristan von Thomas Mann untersucht. Schließlich wird die vorliegende Arbeit die Übersetzung bewerten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Negation als linguistisches Phänomen ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit, die sprachlichen Unterschiede bei der Übersetzung zwischen Deutsch und Italienisch anhand der Novelle Tristan zu analysieren.

2. Definition: Negation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Negation und beleuchtet das Zusammenspiel von Syntax, Semantik, Prosodie, Pragmatik und Morphologie für die Ausprägung von Verneinungstechniken.

3. Negation im Deutschen: Hier werden die verschiedenen Methoden der deutschen Verneinung detailliert aufgeschlüsselt, wobei zwischen lexikalischen, morphologischen, intonatorischen und idiomatischen Formen unterschieden wird.

4. Negation im Italienischen: Das Kapitel widmet sich den Besonderheiten der italienischen Verneinung, insbesondere dem Gebrauch von non und mehrteiligen Negationsausdrücken sowie deren Stellung im Satzgefüge.

5. Praktisches Beispiel: Tristan: Anhand des Korpus der Novelle Tristan von Thomas Mann wird die Übersetzungspraxis evaluiert und aufgezeigt, wie stilistische Erfordernisse die Wahl der Negationsform beeinflussen.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Vielfalt der Negationsformen dem Übersetzer zwar Instrumente bietet, die Entscheidung für eine Form jedoch ein tiefes Stilverständnis erfordert, um den Charakter des Ursprungswerkes zu wahren.

Schlüsselwörter

Negation, Verneinung, Übersetzung, Deutsch, Italienisch, Syntax, Morphologie, Lexik, Thomas Mann, Tristan, Sprachvergleich, Linguistik, Stilistik, Satznegation, Sondernegation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den linguistischen Herausforderungen, die bei der Übersetzung von Negationsformen (Verneinungen) von der deutschen in die italienische Sprache auftreten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den strukturellen Vergleich der Verneinung im Deutschen und Italienischen, die Analyse der zugrunde liegenden linguistischen Disziplinen wie Syntax und Morphologie sowie die stilistische Bewertung von Übersetzungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, die Problematiken der Übersetzung von Negationsstrukturen theoretisch aufzubereiten und die praktischen Lösungsansätze eines Übersetzers anhand von Thomas Manns Tristan kritisch zu untersuchen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor wendet eine vergleichende Analyse an, indem die theoretischen Grundlagen der Negation in beiden Sprachen dargelegt und anschließend auf ein konkretes literarisches Korpus angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bestandsaufnahme der deutschen Negationsmittel, eine Untersuchung der italienischen Verneinungsmechanismen sowie eine praxisnahe Gegenüberstellung von deutschen Originalzitaten und ihrer italienischen Übersetzung aus Tristan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Negation, Übersetzung, Syntax, morphologische Verneinung und stilistische Äquivalenz charakterisiert.

Wie geht die Arbeit mit der "nicht"-Problematik im Deutschen um?

Die Arbeit beleuchtet die Schwierigkeiten der Stellungsregeln von "nicht" und die Unterscheidung zwischen Satz- und Sondernegation, wobei der Autor verdeutlicht, dass diese nicht allein durch klassische Stellungsregeln erklärbar sind.

Welche Rolle spielt die Idiomatik bei der Übersetzung?

Die idiomatische Negation wird als Form behandelt, die über den wortsemantischen Rahmen hinausgeht, wobei die Bedeutung des festen Syntagmas entscheidend ist und oft eine direkte morphologische Übertragung unmöglich macht.

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Detalles

Título
Probleme der Negation bei der Übersetzung des Deutschen ins Italienische
Universidad
Free University of Berlin  (Romanische Philologie)
Curso
Hauptseminar
Autor
Stephan Vierkant (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
38
No. de catálogo
V66607
ISBN (Ebook)
9783638595513
ISBN (Libro)
9783638671552
Idioma
Alemán
Etiqueta
Probleme Negation Deutschen Italienische Hauptseminar
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Vierkant (Autor), 2006, Probleme der Negation bei der Übersetzung des Deutschen ins Italienische, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66607
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