Diese Arbeit beschäftigt sich im Rahmen des Seminars "Kinder-und Jugendliteratur - medial präsentiert" mit dem Buch "Blueprint - Blaupause" von Charlotte Kerner und dem darauf aufbauenden gleichnamigen Film "Blueprint - die Zukunft beginn“. Ziel dieser Arbeit ist es, die im Referat erwähnten Gedanken und Ideen wiederzugeben und gegebenenfalls zu vertiefen. Dabei soll das Buch zuerst umfassend vorgestellt werden, das heißt, es werden die Geschichte, die Personen, die Autorin und die Entstehungsgeschichte des Buches betrachtet. Anschließend kommt es zu einem direkten Vergleich dieser Punkte mit dem Film, auch hier werden Handlung, Personen und die Entstehungsgeschichte betrachtet und auffällige, aber auch weniger offensichtliche Unterschiede verdeutlicht. Abschließend versuche ich, die Beweggründe für die vorgenommenen Veränderungen von Buch zu Film kurz zu interpretieren. Alle Fakten, Informationen und Zitate dieser Ausarbeitung habe ich, soweit nicht anders angegeben, der Internetseite www.blueprint-blaupause.de entnommen (Stand 15.6.2006).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. das Buch
2.1 Autorin und Entstehungsgeschichte
2.2 die Geschichte
2.3 Vorstellung der Personen/Charakterisierung
2.3.1 die Hauptfiguren
2.3.2 die Nebenfiguren
3. der Film
3.1 Regisseur und Entstehung
3.2 die Geschichte
4. Vergleich zwischen Buch und Film
4.1 die Personen im Vergleich
4.2 die Geschichte im Vergleich
5. Gründe für Veränderungen
6. Fazit
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Buch "Blueprint – Blaupause" von Charlotte Kerner sowie dessen filmische Adaption, um den spezifischen Mutter-Tochter-Konflikt in einer Klon-Konstellation zu analysieren und die medialen Unterschiede in der Darstellung dieser besonderen Beziehung herauszuarbeiten.
- Analyse des literarischen Werks von Charlotte Kerner
- Gegenüberstellung von Buchvorlage und filmischer Umsetzung
- Untersuchung der psychologischen Dynamik zwischen Klon-Mutter und Klon-Tochter
- Intermediale Untersuchung von Erzählweisen und inhaltlichen Anpassungen
- Interpretation der Beweggründe für narrative Veränderungen
Auszug aus dem Buch
2.2 die Geschichte
Der Roman beginnt mit einem Prolog der 21-jährigen Siri Sellin in welchem sie erklärt, dass sie nun, zwei Wochen nach dem Tod ihrer Mutter, ihre Erinnerungen und Gedanken an ihr bisheriges Leben und an ihre Mutter neu zusammensetzen und die dabei entstehende Geschichte "Blueprint" nennen möchte. Um ihr besonderes Verhältnis zu ihrer Mutter zu verdeutlichen, beginnen ihre Aufzeichnungen noch vor ihrer Geburt:
Iris Sellin, die Mutter, erfährt in ihrem 30. Lebensjahr, dass sie an Multipler Sklerose erkrankt ist und die Krankheit vermutlich innerhalb der nächsten zehn Jahre ausbrechen wird. Da sie eine sehr erfolgreiche Pianistin und Komponistin mit großen Zukunftsplänen ist, trifft sie diese Nachricht hart. Sie erkennt, dass sie niemandem ihr Talent weitervererben kann, gleichzeitig aber kommt ein gemeinsames Kind mit einem Mann nicht in Frage, da Männer in ihrem Leben nur kurzfristig Platz haben. Zufällig entdeckt sie den Artikel eines Prof.essor Mortimer G. Fisher, in dem sie erfährt, dass man mittlerweile Menschen klonen kann. Sie bittet ihn, sie zu klonen, damit sie ihren Klon-Zwilling austragen und zur Welt bringen kann. Siri, der "Tochter-Zwilling", wird diese Tat später als Ausdruck eines übersteigerten Narzissmus werten - Iris wolle nur in ihrem Kind weiterleben und noch größeren Ruhm erlangen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Arbeit führt in die Thematik der Klon-Problematik in Charlotte Kerners Roman und der filmischen Umsetzung ein und erläutert die Zielsetzung des direkten Vergleichs.
2. das Buch: Dieses Kapitel bietet eine umfassende Vorstellung der Autorin, der Entstehungsgeschichte sowie der inhaltlichen Handlung und Charaktere des Romans.
3. der Film: Hier werden die Hintergründe zur filmischen Produktion sowie die erzählerischen Schwerpunkte der Adaption beleuchtet.
4. Vergleich zwischen Buch und Film: Dieses Kapitel analysiert die Diskrepanzen zwischen den beiden Medien hinsichtlich der Charakterdarstellung und der erzählten Geschichte.
5. Gründe für Veränderungen: Der Autor spekuliert hier über die Beweggründe für die narrativen und inhaltlichen Abweichungen zwischen der Buchvorlage und der Filmfassung.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Klon-Problematik und einem Vergleich der medialen Wirksamkeit von Roman und Film ab.
Schlüsselwörter
Blueprint, Blaupause, Charlotte Kerner, Klonen, Identität, Mutter-Tochter-Beziehung, intermedialer Vergleich, Literaturverfilmung, Siri Sellin, Iris Sellin, Gentechnologie, Narzissmus, Jugendroman, Identitätskrise, Medienanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Roman "Blueprint – Blaupause" und dessen Filmfassung, wobei der Fokus auf der Darstellung einer speziellen Mutter-Tochter-Beziehung innerhalb einer Klon-Konstellation liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen die ethischen und psychologischen Fragen des Klonens, den Prozess der Identitätsfindung sowie die Unterschiede in der narrativen Gestaltung zwischen Roman und Film.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Gedanken und Ideen des Romans zu vertiefen und durch einen direkten Medienvergleich zu verdeutlichen, wie sich die Darstellung der Geschichte und der Charaktere unterscheidet.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es wurde eine vergleichende Literatur- und Medienanalyse durchgeführt, um die inhaltlichen und dramaturgischen Unterschiede zwischen dem literarischen Werk und der filmischen Adaption herauszuarbeiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Werke, die detaillierte Charakterisierung der Figuren sowie einen direkten Vergleich der Handlungselemente und der medialen Erzählweise.
Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Blueprint, Klonen, Identität, intermedialer Vergleich und Mutter-Tochter-Beziehung.
Warum wird im Film die Beziehung zwischen Janeck und Siri anders dargestellt als im Buch?
Der Autor vermutet, dass die Umwandlung der geschwisterlichen Freundschaft in eine Liebesgeschichte vor allem der Zielgruppe des jugendlichen Publikums geschuldet ist, um den Film emotional attraktiver zu gestalten.
Welchen Einfluss hat die Darstellung der Klonierung im Film auf den Handlungsverlauf?
Im Gegensatz zum Buch, in dem Klonen gesellschaftlich akzeptierter ist, wird es im Film als geheimes, verbotenes Verfahren dargestellt, was Siris psychische Reaktion und die dramatische Spannung maßgeblich beeinflusst.
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- Nicole Heintke (Author), 2006, Blueprint - ein intermedialer Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66646