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Angst im Bezug auf die Freudsche Psychoanalyse

Title: Angst im Bezug auf die Freudsche Psychoanalyse

Term Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Yen Sandjaja (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Einige paläontologische Studien zeigen in ihren Dokumentationen ein ängstliches Verhalten der Urmenschen. In ihren Arbeiten legen die Paläontologen dar, wie die Urmenschen aus Angst vor überlegenen und gefährlichen Lebewesen und/ oder Situationen Schutz suchten. Dieses Verhalten begann schon mit den Australopithecus . Der Australopithecus konnte aus Angst verschiedenartig reagieren. Die Reaktionen auf Angst konnten in der Flucht vor etwas, um Hilfe rufen oder dem Beschützen durch bedrohliches und aggressives Verhalten bestehen. Die Angst scheint demnach seit der Entwicklung des Menschen vorhanden und bedeutend gewesen zu sein.
Wie das lateinische Wort "angustus" belegt, galt schon mindestens seit der Antike Angst als beengend bzw. einengend.
Seit wann Angst jedoch eine wichtige Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt haben mag, werde ich vor allen in der psychoanalysischen Betrachtung Freuds darlegen.

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Inhaltsverzeichnis

VORWORT

1. DER MENSCH UND DIE ANGST

1.1. Angst in der Geschichte der Menschheit

1.2. Die gebräuchliche Auffassung von Angst in der Gegenwart

1.2. Umgangssprachliche Synonyme der Angst

2. SYMPTOME DER ANGST

2.1. körperliche Symptome

2.2. seelische Symptome

3. ANGST IN DER PSYCHOANALYSE

2.1. Freuds psychoanalysische Betrachtung der Angst

2.1.1. Freuds Signaltheorie

2.1.2. Formen der Angst

2.1.3. Abwehrmechanismen

2.2. Fritz Riemanns Strukturanalyse der Angst

2.2.1. Angst

2.2.2. Grundformen der Angst

4. ANGSTBEWÄLTIGUNG

4.1. Persönliche Angstbewältigung

4.2. Angstbewältigung mit Hilfe therapeutischer Maßnahmen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Angst aus der Perspektive der Freudschen Psychoanalyse sowie ergänzend durch die Strukturanalyse von Fritz Riemann. Ziel ist es, das Wesen der Angst, ihre Entstehung sowie Möglichkeiten ihrer Bewältigung wissenschaftlich zu beleuchten und den Einfluss psychoanalytischer Konzepte auf das Verständnis menschlicher Angstzustände darzulegen.

  • Phänomenologie der Angst und ihre historischen Wurzeln
  • Körperliche und psychische Symptome von Angstzuständen
  • Freuds Signaltheorie und die Rolle des Ichs
  • Psychologische Abwehrmechanismen zur Angstbewältigung
  • Riemanns vier Grundformen der Angst
  • Therapeutische Ansätze zur Angstüberwindung

Auszug aus dem Buch

2.1.3. Abwehrmechanismen

Wie bereits erwähnt wehrt das Ich oft Impulse des Es oder Über- Ichs ab oder das Ich verändert die Realität, um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Das Ich kennt eine Vielzahl solcher Abwehrmechanismen.

• Verdrängung

Das Ich versucht die Wünsche des Es, das vom Lustprinzip regiert wird, zu verdrängen. Ein Kleinkind, das dauerhaft den unerfüllten Wunsch hat mit seiner Bezugsperson zu kuscheln, muss diese Forderungen verdrängen und könnte als Erwachsener vorwiegend in seinen Träumen, Phantasien, Erinnerungen, Fehlleistungen („Freud´scher Versprecher“) oder in der spezifischen neurotischen Symptomatik an die verdrängten Wünsche des Es erinnert werden.

• Regression

Das Ich kann aber auch regressiv reagieren d.h. sich in alte Entwicklungsstadien zurückentwickeln, um der Angst zu entgehen. Wenn ein Mensch sich psychisch am Ende fühlt und mehr Geborgenheit wünscht, kommt es häufig vor, dass er sich nur noch über Flüssigkeiten ernähren lässt.

• Reaktionsbildung

Das Ich kann Gefühle jedoch auch ins Gegenteil abwandeln. Wenn ein Mensch z.B. eine tiefe Abneigung gegen eine andere Person hegt, kann sich der Mensch jedoch so verhalten, als ob er der Person sehr zugetan ist.

• Isolierung

Eine weitere Form der Abwehr ist das isolieren des angstmachenden Gedankens vom Gedankengang. Hat jemand beispielsweise Angst vor etwas Unheimlichen im Haushalt, kann er dazu neigen Formeln aufzusagen oder Rituale durchzuexerzieren.

Zusammenfassung der Kapitel

VORWORT: Einführung in die Relevanz der Angst innerhalb der Psychoanalyse und verwandter psychologischer Disziplinen.

1. DER MENSCH UND DIE ANGST: Analyse der historischen Entwicklung und der alltäglichen Begriffsbestimmung von Angst und Furcht.

2. SYMPTOME DER ANGST: Darstellung der physischen Reaktionen und psychischen Auswirkungen, die als Schutzmechanismen dienen.

3. ANGST IN DER PSYCHOANALYSE: Vertiefende Untersuchung der Signaltheorie nach Freud, der Abwehrmechanismen sowie der Strukturanalyse nach Riemann.

4. ANGSTBEWÄLTIGUNG: Erläuterung persönlicher Strategien sowie therapeutischer Maßnahmen zur Überwindung von Ängsten.

Schlüsselwörter

Angst, Psychoanalyse, Freud, Abwehrmechanismen, Signaltheorie, Symptome, Angstbewältigung, Furcht, Schreck, Riemann, Schizoide, Depressive, Zwanghafte, Hysteriker, Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der Untersuchung der Angst aus psychoanalytischer Sicht, wobei besonders die Theorien Sigmund Freuds im Zentrum stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Definition und Symptomatik der Angst, die Funktionsweise des Ichs bei der Angstverarbeitung und verschiedene therapeutische Lösungsansätze.

Welches ist das primäre Ziel der wissenschaftlichen Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Entstehung von Angst zu schaffen und darzulegen, wie das Ich durch verschiedene Mechanismen versucht, das innere Gleichgewicht zu wahren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, wobei sie sich primär auf die psychoanalytischen Lehren von Sigmund Freud und die Strukturanalyse von Fritz Riemann stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Differenzierung von Angstformen, der Beschreibung verschiedener Abwehrmechanismen sowie der Kategorisierung der Angst in vier Grundformen nach Riemann.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Abwehrmechanismen, Signaltheorie, psychoanalytische Therapie und die Typologisierung nach Riemann charakterisiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Angst, Furcht und Schreck?

Die Autorin stellt klar, dass Furcht objektgerichtet ist und Flucht auslöst, während Angst zukunftsgerichtet und objektlos erscheint und der Schreck eine plötzliche Gefahr ohne Angstbereitschaft bezeichnet.

Welche Bedeutung haben Abwehrmechanismen wie die Projektion oder Verdrängung für den Betroffenen?

Diese Mechanismen dienen laut der Arbeit dazu, das innere Gleichgewicht des Ichs gegenüber unerträglichen Triebimpulsen oder Realitäten zu schützen, können jedoch langfristig neurotische Leiden zur Folge haben.

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Details

Title
Angst im Bezug auf die Freudsche Psychoanalyse
College
Protestant University of Applied Sciences Berlin  (Psychologie)
Course
Psychologie
Grade
2,3
Author
Yen Sandjaja (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V6673
ISBN (eBook)
9783638141963
ISBN (Book)
9783638901321
Language
German
Tags
Signaltheorie Angstformen Abwehrmechanismen Angstbewältigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yen Sandjaja (Author), 2002, Angst im Bezug auf die Freudsche Psychoanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6673
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