Märchen und ihre Auswirkungen auf Volksschulkinder in der heutigen Mediengesellschaft - Medienadaption von Volksmärchen


Diplomarbeit, 2006

88 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung
1.1 Allgemeines
1.2 Argumentationsleitfaden
1.3 Das Thema
1.3.1 Die grundlegende Fragestellung
1.4 Die gewählte Methode
1.4.1 Die hermeneutische Fragestellung:
1.4.2 Qualitative Fragen mit qualitativer Auswertung:

2 Begriffsbestimmung
2.1 Das Märchen
2.1.1 Märchen und ihre Merkmale
2.1.2 Märchen und ihre Struktur (nach Charlotte Bühler)
2.2 Die Mediengesellschaft
2.2.1 Merkmale einer Mediengesellschaft
2.2.2 Medienkompetenz

3 Die mediale Adaption von Volksmärchen
3.1 Einführung in das Thema
3.2 Märchen in modernen Medien
3.2.1 Vorbemerkungen
3.2.2 Das Buch
3.2.3 Das Schatten- und das Puppenspiel
3.2.4 Kassette und CD
3.2.5 Film, Fernsehen und Video
3.2.6 Resümee
3.3 Märchenrezeptionen von Kindern
3.3.1 Zum Erzählen von Märchen
3.3.2 Märchen im Netzwerk der Denkentwicklung
Märchenrezeptionen auf der Basis eigener Vorerfahrungen
3.3.3 Didaktische Perspektiven und Wege zur Sinnerschließung
3.3.4 Resümee

4 Projektorientierter Unterricht- schulpraktischer Teil
4.1 Vorbemerkung
4.2 Definition
4.2.1 Woran ist eine Projektmethode erkennbar?
4.3 Anfängliche Überlegungen
4.3.1 Der Wochenplan
4.4 Fächerbeschreibung
4.4.1 Deutsch:
4.4.2 Mathematik
4.4.3 Sachunterricht
4.4.4 Musikerziehung:
4.4.5 Bildnerische Erziehung:
4.4.6 Werkerziehung
4.4.7 Leibesübungen:
4.4.8 Englisch:
4.4.9 Die Präsentation:
4.4.10 Resümee

5 Empirischer Teil
5.1 Die qualitative Methodik
5.1.1 Die Entstehungsgeschichte der qualitativen Sozialforschung
5.1.2 Qualitative Verfahren
5.1.3 Das Interview
5.2 Theorie zum Interview Märchen
5.2.1 Leitfragen des Interviews
5.3 Praktische Umsetzung:
5.3.1 Bedingungen
5.3.2 Die Auswertung der Daten
5.4 Resümee

6 Zusammenfassung
6.1 Fazit:
6.2 Abschließende Zusammenfassung:

7 Verzeichnisse
7.1 Abbildungsverzeichnis
7.2 Tabellenverzeichnis
7.3 Literatur- und Quellenverzeichnis

Vorwort

Danksagung

Zuallererst möchte ich mich bei meinen beiden Betreuern Prof. Dr. Helmut Weber und Prof. Engelbert Gressl für ihre Unterstützung bedanken. Ebenso möchte ich meiner Praxislehrerin Frau VL Ursula Hollwöger von der VS Mariatrost und der gesamten 1.B Klasse meinen Dank aussprechen, da ohne sie mein Projekt „Froschkönig“ nie zustande gekommen wäre. Darüber hinaus bedanke ich mich bei meiner Praxiskollegin Lisa Melcher, die mir mit Rat und Tat zur Seite stand und die mit mir die Planung sowie die Ausführung des Projekts gestaltet hat.

Zum Schluss möchte ich mich sehr herzlich bei meiner Familie und meinen Freunden bedanken, die mich immer wieder motiviert haben und meine stressbedingten Launen nur allzu gut ertragen haben!

Thema

Das Thema meiner Diplomarbeit lautet „Märchen und ihre Auswirkungen auf Volksschulkinder in der heutigen Mediengesellschaft.“ Warum meine Wahl auf genau dieses Thema fiel, hat für mich vielerlei Gründe, die in meinem Leben eine große Rolle spielen.

Schon in meiner Kindheit beschäftigte ich mich viel mit Büchern, vor allem mit Märchenbüchern. Sie übten eine unbeschreibliche Faszination auf mich aus, und sind bis heute meine ständigen Begleiter. Ich genoss es, tief in die fantastische und mystische Welt der Geschichten einzutauchen und wünschte mir auch des Öfteren, die Rolle einzelner Charaktere spielen zu können. Beim Lesen versank ich in ein Traumland, aus dem ich schwer wieder heraus zu bringen war, ich fühlte mich wohl, umgeben von Helden, Prinzessinnen, Fabelwesen, Schlössern und Burgen, die in meiner Phantasie Wirklichkeit zu sein schienen.

Die Leidenschaft und das Interesse für Märchen nahmen nach und nach zu, mittlerweile besitze ich eine große Sammlung, in der ich oft stöbere, nachlese, etc.

Neben der Beschäftigung mit der schriftlichen Form des Märchens sah ich mir auch gerne die Verfilmungen im Fernsehen oder auf Videokassette an, allen voran die Nacherzählungen von Walter Elias Disney, kurz „Walt Disney“. Meine Begeisterung für diese Filme besteht bis heute.

Märchen werden in allen möglichen Formen und Medien angeboten, seien es Comics, Bücher, Filme, oder Computerspiele, das Angebot ist beinahe unbegrenzt. Leider rückt die ursprüngliche, schriftliche Form immer mehr in den Hintergrund, da viele Eltern weder Zeit noch Interesse daran haben, ihren Kindern Märchen vorzulesen oder zu erzählen. In unserer schnelllebigen Zeit verliert der Kontakt zwischen Eltern und Kindern immer mehr an Bedeutung, sowie auch die Bedeutung des Märchenbuches immer mehr verschwindet.

Leider wird dadurch die Vermittlung der Lebenshilfe und Problemlösungen im Märchen zunehmend erschwert. Die Symbolsprache und die inneren Werte der Märchen gehen verloren, da sie in medialen Formen wie dem Film oder dem Comic nicht vorhanden sind.

Ich persönlich finde diese Tatsache sehr schade, deshalb habe ich mich auch entschieden, genauer nachzuforschen, in welchem Ausmaß traditionelle Märchen auch heute noch in Verwendung sind.

Eine meiner Meinung nach sehr negative Entwicklung des kindlichen Interesses liegt im übermäßigen Gebrauch von Fernsehern, Computern und Spielkonsolen, was eine weitere Motivation für mich im Bezug auf die Thematik darstellt. Da ich selbst erlebt habe, wie erfüllend eine Kindheit auch ohne viel Einfluss moderner Medien sein kann, möchte ich diese Erkenntnis an meine zukünftigen Schüler weitergeben.

1 Einleitung

1.1 Allgemeines

Medien: Ob auf der Straße, in der Schule, im Café oder in den eigenen vier Wänden, die verschiedensten Formen von Medien begleiten unser tägliches Leben, ob wir nun mit dem Handy via MMS[1] ein Bild verschicken, Dokumentationen oder Nachrichten im Fernsehen anschauen, die morgendliche Zeitung lesen oder am Computer sitzen um unsere E- Mails zu checken, kurz gesagt, ohne neue Medien würde unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft schlicht still stehen. Wir sind zu einer durch Medien beeinflussten und durch sie gesteuerten, reizüberfluteten Gemeinschaft geworden, einer so genannten Mediengesellschaft. Fast jeder 6- Jährige hat ein Handy, in beinahe jedem Haushalt steht ein PC mit Internetanschluss und Fernsehapparate haben sich schon längst auch einen Weg in die Kinderzimmer der jüngsten Generation gebahnt.

In der heutigen Zeit verbringen die Familienmitglieder nur mehr wenig Zeit miteinander. Die multimediale Kommunikation verdrängt immer mehr das gemeinsame Gespräch in der Familie. Das volkstümliche Erzählgut, die Geschichten, Märchen und Sagen vergangener Tage werden zumeist nicht mehr als Lebenshilfe, als Lebensunterstützung, sondern vielmehr als konservativer und daher veralteter, altmodischer Unterhaltungsstoff betrachtet.

Actionfilme, die neuesten Spielekonsolen oder der aktuellste Flachbildfernseher sind oftmals die Highlights im Leben unserer Kinder, unserer Zukunft. Diese Tatsache gibt mir den Anlass, herausfinden, ob und wie viele Märchen Kindern überhaupt bekannt sind, und über welche Medien sie vermittelt wurden.

In dieser Arbeit sollen die heutigen Bedürfnisse unserer Jugend näher betrachtet werden, zudem gilt es herauszufinden, ob das Märchenbuch wirklich seinen Platz im Kinderzimmer aufgeben musste, um Platz zu schaffen. Platz für die neuen Medien unserer Zeit. Platz für die moderne „Zukunft“ unserer Kultur.

1.2 Argumentationsleitfaden

Im ersten Kapitel wird nach einer Erläuterung des Themas die gewählte Methode zur empirischen Erfassung der Daten erklärt, somit beginnt diese Arbeit schon am Anfang, dem Lesenden einen genauen Überblick über die Thematik zu verschaffen.

Im zweiten Kapitel werden die beiden Hauptbegriffe dieser Diplomarbeit, „Märchen“ und „Mediengesellschaft“ erläutert, beschrieben und definiert. Aufgrund dessen bekommt man erste , detaillierte Informationen zu diesen beiden Eckpfeilern. Einerseits werden die Merkmale sowie die Struktur des Märchens beschrieben, andererseits werden die Merkmale einer Mediengesellschaft sowie die Definition von Medienkompetenz behandelt.

Um einen genaueren Einblick in die Welt der verschiedenen Medien gewinnen zu können, werden im dritten Kapitel die Medien vorgestellt , die das Märchen behandeln, weiters wird durch Vergleiche mit Experten erläutert und beurteilt, inwiefern diese Medien dem Märchen gerecht werden können, welche Formen dazu in der Lage sind, und welche nicht. Dieser Aspekt ist ein vorrangiger, wenn es um die geeigneten Möglichkeiten geht, Kindern Märchen zu vermitteln. Als Pädagoginnen und Pädagogen ist es unumgänglich, sich darüber zu informieren. In diesem Kapitel werden Anregungen zu diesem Thema vorgestellt. In weiterer Folge geht es nun genauer auf die Fragestellung ein und beschreibt, wie und in welcher Form Märchenrezeption sinnvoll ist, ohne dabei den eigentlichen Gehalt des Märchens einzubüßen. Es wird über Möglichkeiten des Erzählens berichtet, darüber hinaus werden Einblicke in die geistige Entwicklung des Kindes im Bezug auf Märchen gewährt. Diese stellen das Thema in Bezug zu der Wichtigkeit, die Märchen für den Reifungsprozess moralischer Werten einnehmen. Schlussendlich werden didaktische Vorschläge unterbreitet, die dem Kind die Verarbeitung und die Beschäftigung mit diesem Thema ermöglichen.

Das vierte Kapitel beschreibt die Merkmale und Ziele projektorientierten Unterrichts, des weiteren wird exemplarisch auf das Thema „Der Froschkönig“ eingegangen. Dieses Märchen wurde innerhalb einer Woche in einer ersten Klasse Volksschule behandelt, dazu werden detaillierte Informationen in Bezug auf die Fächerverteilung gegeben. Die Ergebnisse werden dokumentiert und veranschaulicht, um dem Leser einen genauen Einblick in die Thematik verschaffen zu können.

Das Behandeln der empirischen Fragestellung mit Hilfe eines narrativen Interviews ist Thema des fünften Kapitels. Dieses enthält Fragestellungen, Auswertungen und tabellarische Erläuterungen ebenso wie verschiedene Diagramme, die die Ergebnisse bildhaft und verständlich darstellen. Dies wird mit Hilfe des Programms Microsoft Excel geschehen.

Das sechste Kapitel wird Schlussfolgerungen, Resümees und Zusammenfassungen enthalten, dabei werden die hermeneutischen und empirischen Ergebnisse verglichen und miteinander in Zusammenhang gebracht.

Das siebte Kapitel beinhaltet ein Tabellen- Abbildungs- sowie Literaturverzeichnis zur Arbeit.

Im Anhang finden sich weitere Erläuterungen zu den einzelnen Themen ebenso wie exemplarische Arbeitsblätter zur Umsetzung projektorientierten Unterrichts. Darüber hinaus wird das Originalmärchen „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ der Gebrüder Grimm beigefügt, ebenso wie die im Unterricht verwendete, etwas gekürzte Fassung.

1.3 Das Thema

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Themenabgrenzung

Das Thema dieser Arbeit ist die Untersuchung von verschiedenen, neuen Medien in Bezug auf Märchen bzw. in welchen Medien das Märchen wie behandelt wird, wie Kinder darüber denken und welche Formen sie bevorzugen. Das Untersuchungsfeld stellt die Institution Schule dar. Der derzeitige Trend, Freizeitpräferenzen von Kindern betreffend, geht eindeutig in Richtung Fernsehen und Computerspiele, was eine alarmierende Tatsache darstellt.

Genau durch diese Fakten entsteht der Untersuchungsaspekt, der Anlass gibt, dieses Phänomen zu betrachten, was in diesem Falle durch den Bezug zu Märchen stattfinden wird.

Das Datenfeld der Untersuchung stellen SchülerInnen einer ersten Klasse Volksschule dar, die zu diesem Thema narrativ befragt werden. Ziel ist es, verschiedene Meinungen und Präferenzen herauszufinden, um einen objektiven Schluss ziehen zu können.

1.3.1 Die grundlegende Fragestellung

Die Verwendung von Märchen in den verschiedenen Medien ist einem ständigen Wandel unterzogen. Vor allem die Kinder- und Hausmärchen der Gebrüder Grimm wurden in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart vielfach bearbeitet, oftmals auch „missbraucht“, um damit Profit zu machen. In dieser Arbeit sollen die Hintergründe beleuchtet werden, um einen Schluss zu ziehen:

„ Wie und in welcher Form wird das Märchen heute verwendet und bearbeitet, welches Medium wird dem Märchen am ehesten gerecht und wie empfinden Volksschulkinder die heutige Verarbeitung dieser geschichtsträchtigen Textgattung?

1.4 Die gewählte Methode

Diese Arbeit soll das Thema im Bezug auf die Erziehungswissenschaften sowie die Schulpraktischen Studien theoretisch und auch praktisch bearbeiten.

Im hermeneutischen Teil stehen umfassende Literaturstudien im Vordergrund, im praktischen Teil beschäftigte ich mich mit empirischer Datenerfassung und –auswertung sowie mit projektorientiertem Unterricht, angelehnt an die Fragestellung dieser Arbeit.

Die praktische Seite des Bereichs der schulpraktischen Studien wurde durch ein Projekt vervollständigt, welches die Vielfältigkeit und mögliche Adaption eines Märchens für die Volksschule exemplarisch darstellt und anhand einiger Beispiele dokumentiert.

Für den erziehungswissenschaftlichen Part wählte ich eine besondere Form der qualitativen Datenerfassung, das narrative Interview, das diesem Thema und seinen Ansprüchen gerecht wird. Es ist eine sozialwissenschaftliche Methode zur Erhebung qualitativer Daten, näheres dazu wird im betreffenden Kapitel erläutert.

Die Verarbeitung und Auswertung der gewonnen Daten wurde durch tabellarische Auflistung sowie gegenüberstellende Diagramme gesichert. Hierbei diente das Programm Microsoft Excel dazu, diesen Bereich vollständig und verständlich auszuarbeiten.

Schlussendlich folgt ein Resümee der Auswertung und ein erstes Ziehen von Schlüssen in Bezug auf die anfänglich formulierte Fragestellung.

1.4.1 Die hermeneutische Fragestellung:

- Wie ist ein Volksmärchen aufgebaut, welche Wesensmerkmale kommen vor?
- Welche Bedeutung kann man dem Märchen in unserer heutigen Zeit zuschreiben?
- Welchen Stellenwert nehmen Märchen in der heutigen Schulbildung ein?
- Welche Auswirkungen haben Märchen in Bezug auf die kindliche Entwicklung?
- Was ist eine Mediengesellschaft und in welcher Hinsicht werden Volksschulkinder von ihr beeinflusst?

1.4.2 Qualitative Fragen mit qualitativer Auswertung:

- Welche Präferenzen und Meinungen weisen die Kinder im Bezug auf Märchen auf?
- Wodurch werden Märchen vermittelt, inwiefern beeinflusst die Erziehung den Märchenkonsum von Kindern?
- Inwieweit befinden sich die Kinder in der Mediengesellschaft, wie sehr sind sie davon beeinflusst?

Die Interviews sollen diese noch offenen Fragen klären, die Kinder werden untereinander und miteinander verglichen, wobei unterschiedliches Geschlecht sowie unterschiedliche Verhältnisse berücksichtigt und behandelt werden. Nach dem direkten Vergleich werden die Interviews anhand von Diagrammen dargestellt und erläutert.

2 Begriffsbestimmung

2.1 Das Märchen

2.1.1 Märchen und ihre Merkmale

Als Märchen bezeichnet man Prosaerzählungen, die über die reale Welt hinausgehen und fantastische Elemente beinhalten. Das Übernatürliche wird als selbstverständlich vorausgesetzt, soll aber nicht notwendigerweise glaubwürdig erscheinen, sondern dient eher der Erzählung an sich.

Märchen nehmen keinen Bezug auf geschichtliche Orte, Zeiten oder Personen und behandeln häufig den Gegensatz zwischen Gut und Böse, wobei das Gute belohnt und das Böse bestraft wird. Darüber hinaus haben viele Märchen fantastische Wesen oder Fabeltiere zum Inhalt.

Nach ihrer Entstehung unterscheidet man über sehr lange Zeiträume mündlich weitergegebene Volksmärchen und schriftlich fixierte Kunstmärchen. Die Entstehung der Volksmärchen ist meist unbekannt, darüber hinaus liegen oft die unterschiedlichsten Varianten ein und desselben Märchens vor. Märchenhafte Erzählungen sind aus allen Völkern und Kulturen bekannt, wie alt sie tatsächlich sind, ist noch nicht geklärt. Im Vergleich zeichnen sich Märchen durch international wiederkehrende Motive aus, die durch gemeinsame Traditionen oder gegenseitige Einflüsse begründet werden.

Hier nun eine Differenzierung zwischen Volks- und Kunstmärchen, wobei das Hauptaugenmerk auf das Volksmärchen gelegt wird.

2.1.1.1 Das Volksmärchen

Diese traditionelle[2] Form des Märchens basiert auf mündlich überlieferten Stoffen und geht zumeist auf unbekannte Dichter zurück. Das Volksmärchen stammt vermutlich aus dem Orient, und ist dort schon lange vor den Kreuzzügen in das Abendland gelangt.

In der Antike und im Mittelalter ist es Bestandteil anderer epischer Dichtungen sowie germanischer Heldensagen. In England, Schottland und Irland wird keltisches Märchengut verarbeitet, es gibt Zusammenhänge mit der Tierfabel und dem romanischen Märchen.

Volksmärchen waren schon immer kollektiv im Gedächtnis des Volkes vorhanden und wurden vom Erzähler mit viel Gestik und Mimik vorgetragen. Durch die zumeist mündliche Überlieferung kam es häufig zu Textvariationen, die bis heute erhalten sind.

Volksmärchen sind leicht verständlich, besitzen einfache, immer wiederkehrende, sich wiederholende Strukturen und einen bildhaft anschaulichen Stil. Diese Kennzeichen zielen genau auf die kindliche Auffassungsgabe ab, weshalb Märchen bis heute bei ihnen besonders beliebt sind.

Volksmärchen haben ihre eigenen Moralvorstellungen, bzw. ihre eigene Weltordnung. Den Ausgangspunkt bildet oft eine Notlage, eine zu lösende Aufgabe oder ein Bedürfnis. Um die Aufgabe bewältigen zu können, muss der Held häufig seine eigenen Grenzen überschreiten oder gar sein Leben aufs Spiel setzen. Nebenfiguren wie der Gegner, der Helfer, der Ratgeber oder der Neider sind weitere typische Merkmale. Während des Ablaufs der Geschichte treten häufig magische Elemente auf, das Ende ist immer gekennzeichnet durch den Sieg des Guten über das Böse.

2.1.1.2 Das Kunstmärchen

Kunstmärchen[3] sind literarisch konzipiert und aus diesem Grund umfangreicher als Volksmärchen. Sie nehmen selten konkret Bezug auf den Ort oder die Zeit der Handlung, Personen werden nicht mit Namen sondern mit Merkmalen beschrieben. Weiters sind Schwarz- Weiß- Malerei und eine Moral sowie übernatürliche oder irrationale Elemente kennzeichnend. Einen deutlichen Unterschied zum Volksmärchen stellt die Tatsache dar, dass der Ausgang nicht immer glücklich sein muss.

Bekannte Verfasser von Kunstmärchen in der Romantik sind Ludwig Tieck (Der Runenberg) oder Novalis (Heinrich von Ofterdingen). Einer der bedeutendsten Schriftsteller von Kunstmärchen ist der Däne Hans Christian Anderson (Die Prinzessin auf der Erbse, Die kleine Seejungfrau).

Zu den modernen Kunstmärchen zählen „Die unendliche Geschichte“ (Michael Ende), „Alice im Wunderland“ (Lewis Carroll) oder „Der kleine Prinz“ (Antoine de Saint- Exupéry)

2.1.2 Märchen und ihre Struktur (nach Charlotte Bühler)

Die Betrachtung von Märchen erstreckt sich über die folgenden 4 Abschnitte:

- Die Personen des Märchens
- Das Milieu im Märchen
- Die Handlung des Märchens
- Die Darstellung der Handlung

2.1.2.1 Die Personen des Märchens

Die Wahl der Charaktere im Märchen ist sehr speziell und eng begrenzt, sie gibt dem Märchen bereits seine Einzigartigkeit.

Die handelnden Personen

Im Vordergrund stehen die Kinder selbst, sie stammen entweder aus sehr reichen oder sehr armen Verhältnissen, was Aufschluss über das zur Zeit der Entstehung noch eher unbedeutende Bürgertum gibt.

Einen vorrangigen Grund für das Bewahren dieser Verhältnisse stellt der Umstand dar, dass gerade diese Gesellschaftsschichten der kindlichen Phantasie besonderen Anreiz bieten. Kinder erfreuen sich an Glanz und Reichtum, ebenso fühlen sie Mitleid mit Kindern, die unter ärmlichen Bedingungen aufwachsen.

Die Tiere

Weiters ist die Bedeutung von Tieren wie auch von leblosen Gegenständen wie zum Beispiel dem Spinnrad[4],wesentlich. Sie werden mit menschlichen Charakterzügen belebt, wobei auch die jeweilige Natur der Tiere nicht vernachlässigt wird (Fuchs= schlau) .

Die Fabelwesen

Die unterschiedlichsten Fabelwesen sind wichtiger Bestandteil des Märchens. Ob Hexen, Zwerge oder Riesen, fantastische Wesen haben stets hervorstechende Eigenschaften, welche ihr Auftreten für Kinder besonders spannend wirken lassen. Wenn sie kommen, so ist immer etwas Außergewöhnliches zu erwarten, was einen besonderen Reiz in sich trägt.

Nebenrollen

Neben diesen im Vordergrund stehenden Personen gibt es nur noch bestimmte nebensächliche Typen, wie Vater, Mutter, Schwestern, Brüder, König, Königin, Prinzen und Prinzessinnen. Diese Charaktere treten immer wieder auf.

2.1.2.2 Die Charakteristik der einzelnen Gruppen

Die handelnden Personen

Das wichtigste Gesetz für die Charakteristik der handelnden Personen im Märchen ist das Gesetz der Polarisation. Die Personen werden einfach und als Extreme dargestellt, es gibt keine komplexen Beschreibungen. Dadurch treten konkrete, wesentliche Charakterzüge in den Vordergrund und können von Kindern besonders gut nachvollzogen werden. Das Kind wird sozusagen „(…)bei der schärfsten Betonung durch den Gegensatz zu genügender Beachtung einer Eigenschaft gezwungen.“[5]

Das verwendete Repertoire der Eigenschaften beschränkt sich auf wenige, gegensätzlich auftretende Charakterzüge wie Unschuld und Bosheit, Fleiß und Faulheit, Schönheit und Hässlichkeit, Neid und Wohlwollen, Neugier und Hochmut, Mut und Treue, Dummheit und Schlauheit sowie Stärke und Schwäche oder Kleinheit und Größe.

Die im Märchen vorkommende Moralvorstellung stützt sich auf starke Sympathien sowie Antipathien, zumeist siegt das Gute über das Böse.

Die Tiere

Der zweiten Gruppe handelnder Figuren, der Tiere, liegt eine ganz andere Charakteristik zugrunde. Zu allererst werden 3 unter Gruppen unterschieden:

- die eigentlichen Tiermärchen
- die Tiere im Verkehr mit Menschen
- die zum Tier verwandelten Menschen

Auf die erste Gruppe sind die bekanntesten und einfachsten Eigenschaften wie Unschuld, Schönheit, Hässlichkeit oder Faulheit oft nicht anwendbar. So wird häufig ganz auf die Charakteristik verzichtet[6]. Wenn doch charakterisiert wird, bilden die Eigenschaften Schlauheit und List sowie Dummheit die häufigsten vorkommenden Charakterzüge. Darüber hinaus steht die Fressgier als Eigenschaft oft im Vordergrund, sie ist die Ursache boshafter Streiche.

Die Tiere im Umgang mit Menschen werden zumeist als hilfsbereit oder treu beschrieben[7] und haben darüber hinaus oft ein dem Menschen überlegenes Wissen. Weiters nehmen sie eine Art richterliche Funktion ein, sie strafen, belohnen und helfen dem Menschen[8].

Tiere als verwandelte Menschen werden ähnlich behandelt und charakterisiert wie die Menschen selbst. Meist geben sie sich sehr menschlich und sind demjenigen, der sie erlösen soll, behilflich[9].

Die Fabelwesen

Abschließend folgt eine Betrachtung der letzten Gruppe handelnder Personen, der Fabelwesen. Ihre Geschichte in der Literatur ist schon sehr alt, sie leben schon lange in der Phantasie des Menschen. Auch hier lassen sich 2 Gruppen unterscheiden:

- die, deren Aussehen und Verhalten in Analogie zum menschlichen Verhalten stehen
- die, deren Gestalt und Lebensweise auf Neukombinationen beruht.

Die erste Gruppe gleicht dem Menschen bis auf einige Proportionsverschiebungen (Riese, Zwerg) sehr, darüber hinaus besitzen sie jedoch mächtigere Fähigkeiten oder ein extremeres Aussehen als diese ( Hexe- sehr hässlich; Fee- sehr schön) .

Die zweite Gruppe, Wesen halb Tier- halb Mensch (Satyr, Meerjungfrau, Pegasus), haben oft sonderbare Eigenschaften, wie auch ihr Aussehen als merkwürdig bezeichnet werden kann. Auch Engel und Teufel können zu dieser Gruppe gezählt werden.

Im Grimmschen Kindermärchen kommt nur die erste Gruppe vor, jedoch mit einer einzigen Ausnahme (Engel)[10]. In den Märchen von Hans Christian Anderson kommt ein Kind mit Fischschwanz[11] vor. Seine Bücher sind allerdings nichts für die jüngsten Kinder, er spricht bereits eine ältere Leserschaft an.

Im Grimmschen Märchen kommen Zwerge von allen Fabelwesen wohl am häufigsten vor, einmal sind sie hilfsbereit und gut[12], ein andermal wieder böse und launisch[13]. Neben Zwergen spielen auch Hexen eine bedeutende Rolle, die wohl bekannteste Hexe kommt im Märchen „Hänsel und Gretel“ vor. Bedeutend seltener sind Feen, die bekanntesten in „Dornröschen“ und „Rapunzel“.

„Gemeinsam mit den übrigen Personen des Märchens ist allen Fabelwesen eine große Einfachheit des Charakters. Auch sie sind entweder gut oder böse, hilfreich, selbstlos oder grausam und habgierig“[14].

Die Fabelwesen üben eine richterliche Gewalt aus, Belohnen und Bestrafen spielen im Märchen eine große Rolle, und häufig vertreten die Fabelwesen eine ausgleichende Gerechtigkeit.

Zudem sind sie auch zu einem großen Teil für die Faszination des Märchens verantwortlich.

2.1.2.3 Das Milieu im Märchen

Wie bereits erwähnt, wächst das Märchenkind entweder in sehr prächtiger oder sehr armer Umgebung auf. Dornröschen oder Schneewittchen sind Prinzessinnen, Hänsel und Gretel hingegen stammen aus ärmlichsten Verhältnissen. In den seltensten Fällen kommt es zu genaueren Beschreibungen der Umstände, dies ist jedoch für die Handlung zumeist auch nicht ausschlaggebend.

„Für das Kind steht nicht so sehr die vorgestellte Situation im Mittelpunkt seines Erlebens, sondern das gefühlsmäßige Betroffenwerden von ich- nahen Einzelheiten.“[15]

Ein wesentlicher Punkt im Bezug auf die Zusammenstellung der geschilderten Verhältnisse bildet die Tatsache, dass alles möglich ist. Jede soziale und kulturelle Distanz ist aufgehoben, hier berührt uns das Märchen so unendlich naiv und wirklichkeitsfremd, wie nirgendwo sonst. Alle Distanz zwischen arm und reich ist ohne jegliche Schwierigkeit aufgehoben, nichts hindert den ärmsten Bauernsohn daran, am nächsten Morgen Prinz in einem schönen Schloss zu sein. Gerade hier kommt man zu einem sehr wichtigen Punkt im Bezug auf die kindliche Phantasie: Das Kind denkt optimistisch, es glaubt an all die glücklichen Zufälle, mit denen das Märchen arbeitet. Dies ist wichtig für eine positive Lebenseinstellung und den Glauben daran, alles schaffen zu können. Auch wenn das etwas unrealistisch erscheint, ist es doch von Bedeutung, dass Kinder ein positives Grundgefühl haben, um mit Schwierigkeiten besser umgehen zu können.[16]

2.1.2.4 Die Handlung im Märchen

Die Handlung im Märchen geschieht durch die Aneinanderreihung von zeitlich aufeinander folgenden Taten eines Helden, den Abschluss bildet ein hervorragendes Ereignis, zum Beispiel eine Eheschließung.

Den Mittelpunkt des Interesses bildet eine Reihe merkwürdiger und spannender Ereignisse, Taten und Abenteuer, während die Verhältnisse und Situationen sowie auch die eigentliche Person des Helden nebensächlich sind. Dieser absolut einfache Aufbau der Märchenhandlung entspricht den Fähigkeiten des Kindes vollkommen.

Handlungen und Ereignisse

Ein faszinierender Aspekt im Bezug auf Märchen ist folgender: Oft existiert ein und dasselbe Märchen in den verschiedensten Völkern, wobei Ort, Landschaft, Milieu und Personen beliebig wechseln können. Einzig und allein die Grundmotive bleiben gleich. Es werden zwei Gruppen von Motiven unterschieden: Zum einen die Handlungen der Märchenmenschen, zum anderen alle Tatsachen und Umstände, die den Märchenmenschen mitgegeben sind oder begegnen, die so genannten Ereignisse.

Zu den Handlungen gehören Wundertaten aller Art wie zum Beispiel Verwandlungen, Heldentaten, Brautwerbungen, Intelligenzleistungen und Affekthandlungen wie das Vernachlässigen einer Warnung oder das Befolgen eines Ratschlags.

Die Ereignisse umfassen wirkliche Abenteuer, Zufälle, Prophezeiungen oder ähnliches, Lohn und Strafe sowie bestimmte Schicksalsgegebenheiten wie zum Beispiel Kinderlosigkeit.

Den größten Raum nehmen die Wundertaten ein, und genau diese bergen eine Quelle heimlicher Wünsche und Hoffnungen sowie großer Erwartungen.

Exakt diese Wunderhandlungen sind es, die den Geist des Kindes „beschäftigen und erheben.“[17]

2.1.2.5 Die Darstellung der Handlung

Um für das Kind verständlich sein zu können, darf die Handlung keine Anforderungen an die Kombinationsgabe stellen. Sie muss explizit und mit deutlichen Hinweisen versehen sein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Stilmittel der Wiederholung. Dies hat mehrere Gründe, zum einen verursacht der Bekanntheitseindruck eine positive Gefühlsqualität, es ist der Reiz, selber mitmachen zu können, wenn sich schon Geschehenes wiederholt. Zum anderen stellt die Wiederholung eine Vereinfachung der Handlung dar, was besonders für Kinder zum leichteren Verständnis der Geschichte führt.

2.1.2.6 Resümee

Diese Erläuterungen haben in Bezug auf die Grimmschen Märchen Allgemeincharakter, sie dienen der Einführung in die Eigenschaften und Merkmale von Märchen, um sich im Anschluss schon gut in die Thematik eingefunden zu haben. Sie ermöglichen einen besseren Zugang und erleichtern das „In Beziehung Setzen“ der folgenden Kapitel.

2.2 Die Mediengesellschaft

2.2.1 Merkmale einer Mediengesellschaft

„Die neu etablierten, privatwirtschaftlich verfassten, elektronischen Medien haben ökonomisch und kulturell in der Gesellschaft an Bedeutung gewonnen, so dass sich vermittels dieses medienkulturellen Wandels ein Anpassungsdruck für die traditionellen Medien ergibt. Aufgrund des Booms neuer Medien wie auch der zunehmenden ökonomischen Bedeutung der Medien- Branche kann vom Entstehen einer Mediengesellschaft gesprochen werden.“[18]

Folgende Punkte sind Charakteristika der Mediengesellschaft:

- Die publizistischen Medien breiten sich immer mehr aus. Allein das Fernsehangebot hat sich allein in den letzten 40 Jahren mit unglaublicher Geschwindigkeit weiterentwickelt.
- Neben den herkömmlichen Massenmedien haben sich neue, speziellere Medienformen wie das Internet oder Sportkanäle entwickelt.
- Die Verbreitungs- und Vermittlungsleistung von Medien hat rasant zugenommen. So kann man beispielsweise 24 Stunden am Tag via Internet Informationen bekommen.
- Die Medien erlangen immer mehr Ruhm und Beachtung, weshalb auch immer mehr Menschen, wie zum Beispiel Mitglieder von großen Firmen, betriebsinterne Nachrichten zuerst durch Medien erfahren.
- Die Medien werden immer mehr zum Ersatz für herkömmliche Kommunikationsmöglichkeiten. Ohne Medien gibt es heutzutage keine funktionierende, stabile Kommunikation in der Gesellschaft mehr, was ein wichtiger Grund dafür ist, sich bewussten und vor allem verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien anzueignen, um auch die herkömmliche, persönliche Kommunikation zu schützen und zu schätzen.

2.2.2 Medienkompetenz

Medienkompetenz bezeichnet nach Dieter Baacke die Fähigkeit, „Medien und die durch Medien vermittelten Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend effektiv nutzen zu können.“[19]

Aufgrund dessen umfasst die Medienkompetenz mehrere Fähigkeiten:

- Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet, Hörfunk, Fernsehen, Videos, Computer etc.) kennen und richtig nutzen können – beispielsweise ein Buch in der Bibliothek suchen und entleihen, Zeitschriften bestellen können
- sich in der Medienwelt orientieren können – beispielsweise unter verschiedenen Fernsehsendungen eine Dokumentation heraussuchen
- an medial vermittelten Kommunikationen teilnehmen können – beispielsweise über ein Buch diskutieren
- eine kritische Distanz zu Medien halten können– beispielsweise kommerzielle oder politische Interessen in journalistischen Artikeln erkennen können, Wahrheitsgehalte überprüfen, Glaubwürdigkeit einschätzen können
- selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden können– beispielsweise Beiträge zu verschiedenen Themen verfassen, die einen interessieren[20]

[...]


[1] Multimedia Messaging Service, Vgl. neue Technologien: http://www.nokia.at/german/phones/technologies/mms/index.html (Zugriff: 30- 03- 2006)

[2] Vgl. Das Märchen; URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Volksm%C3%A4rchen (Zugriff: 30- 03- 2006)

[3] Vgl. Das Märchen; URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstm%C3%A4rchen (Zugriff: 30- 03- 2006)

[4] Vgl. Dornröschen; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/966-dornroeschen.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[5] Zit. nach: Bühler- 1977, S. 29

[6] Vgl. Das Lumpengesindel; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/808-das-lumpengesindel.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[7] Vgl. Hänsel und Gretel; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/975-haensel-und-gretel.htm, (Zugriff: 10- 05- 2006)

[8] Vgl. Die weiße Schlange; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/955-die-weisse-schlange.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[9] Vgl. Brüderchen und Schwesterchen; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/794-bruederchen-und-schwesterchen.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[10] Vgl. Das Mädchen ohne Hände; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/809-das-maedchen-ohne-haende.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[11] Vgl. Andersen (1987), In: Strich(Hrsg.), S. 622- 644

[12] Vgl. Schneewittchen; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/1001-schneewittchen.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[13] Vgl. Rapunzel; URL: http://www.1000-maerchen.de/fairyTale/1136-rapunzel.htm (Zugriff: 10- 05- 2006)

[14] Zit. nach: Bühler (1977), S. 37

[15] Zit. nach: Bühler (1977), S. 45

[16] Vgl. Bühler (1977), S. 44

[17] Zit. nach: Bühler (1977), S. 60

[18] Zit. nach: Jarren (1998); In: Sarcinelli (Hrsg.), S. 74- 76

[19] Zit. nach: Baacke (2000); Medienkompetenz; URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz (Zugriff: 31- 03- 2006)

[20] Vgl. Medienkompetenz; URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Medienkompetenz (Zugriff: 31- 03- 2006)

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Details

Titel
Märchen und ihre Auswirkungen auf Volksschulkinder in der heutigen Mediengesellschaft - Medienadaption von Volksmärchen
Hochschule
Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark
Note
1
Autor
Jahr
2006
Seiten
88
Katalognummer
V66769
ISBN (eBook)
9783638591843
Dateigröße
1509 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Märchen, Auswirkungen, Volksschulkinder, Mediengesellschaft, Medienadaption, Volksmärchen
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Stefanie Racher (Autor), 2006, Märchen und ihre Auswirkungen auf Volksschulkinder in der heutigen Mediengesellschaft - Medienadaption von Volksmärchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66769

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