Wurzeln des Antisemitismus

Zur Geschichte des Antisemitismus und seinen Folgen


Seminararbeit, 2006
25 Seiten, Note: Sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG
ARBEITSWEISE

ÄLTERER ANTISEMITISMUS
ANTIKE

VON DER SPÄTANTIKE BIS ZUR AUFKLÄRUNG
VORMITTELALTERLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
SIEDLUNGSSTRÖME IM MITTELALTER
ANTIJUDAISMUS IM MITTELALTER
FRÜHES MITTELALTER UND DIE KREUZZUEGE
RITUALMORDLEGENDE, HOSTIENFREVEL, UND BRUNNENVERGIFTUNGEN
HOSTIENFREVEL
RITUALMORDLEGENDE
BRUNNENVERGIFTUNGEN

RASSISTISCHER ANTISEMITIMUS
DIE ZEIT DER AUFKLÄRUNG
ANTISEMITISMUS IM 19. JAHRHUNDERT
VORLÄUFER DES GRAUEN
VOM JUDENHASS ZUM VÖLKERMORD
DER ANTISEMITISMUS DER NATIONALSOZIALISTEN
VOM MITBÜRGER ZUM JUDEN
NOVEMBERPROGROM
TÄGLICHE PROPAGANDA UND PRAXIS DES NS-REGIMES

NACHWORT

LITERATUR

Einleitung

Mit dieser Arbeit versuchte ich den Wurzeln des Antisemitismus bis zum Ausufern der Praktiken des NS-Regimes nachzugehen. Anfangs schien dies in meinen Augen, aufgrund der Vielzahl der darüber verfassten Literatur nicht problematisch zu sein. Wie sich im Laufe meiner Recherche aber herausstellte, war gerade der Aspekt des „vorhandenen Stoffes“ ein Thema für sich, da man in der Flut des Lesestoffes durchaus den Blick für das Wesentlich verlieren konnte.

Die Frage, die ich mir jahrelang selbst gestellt habe, wie es denn sein kann, dass Menschen einander nur aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit hassen können, kann ich mir auch, nach Beendigung meiner Arbeit, noch immer nicht beantworten. Zwar habe ich jetzt allerhand Erklärungsmodelle parat, und kenne auch die geschichtlichen, sozialen und ökonomischen Zusammenhänge, warum es dennoch zu einem derartigen Ausarten des Hasses kommen konnte, diese Antwort bin ich mir schuldig geblieben.

Mein Unverständnis für derartigen Staats- und Mitläuferterror ist sogar gewachsen, denn unschuldige Menschen auf so furchtbare und für einen Menschen kaum fassbare Weise zu quälen, zu demütigen und letztendlich auf unwürdigste Art und Weise zu ermorden, kann mit klarem Verstand nicht verstanden, nicht erklärt und auf keinen Fall entschuldigt werden. Das Nichtentschuldigen der Geschehnisse ist man meiner Meinung nach nicht nur den Opfern sondern auch allen folgenden Generationen schuldig.

Ich kann mit der Kürze meiner Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es ist eher ein kurzer Umriss der Geschichte des Antisemitismus, der einem nur näher bringen kann, wie es zu der menschlichen Katastrophe des Holocaust kommen konnte; eine Erklärung ist es bei weitem nicht.

Arbeitsweise

In der ersten Phase meiner Recherchearbeit klärte ch den Begriff „Antisemitismus“ anhand verschiedener Lexika, um einen Überblick über das Themas zu erhalten und um weiters verschiedene Begrifflichkeiten zu klären. Weiters las ich einige Bücher quer und versuchte dann in Form eines Brainstormings die, in meinen Augen, wichtigsten Punkte festzuhalten um diese dann anhand weiterer Lektüre zu untermauern. In meiner Arbeit versuche ich die Wurzeln des Antisemitismus in einem geschichtlichen Rahmen klar herauszuarbeiten und schließe mit den Jahren des Zweiten We tkrieges. Begriffe wie „Rasse , Deutsches Reich” etc.verwende ich hier nicht wertend, sondern benutze sie im historischen Kontext.

Mir dienten als Arbeitsunterlagen zahlreiche Bücher, wie aber auch Internetseiten und, wie bereits oben erwähnt, verschiedene Lexika.

Ältere Antisemitismus

Nach der Zerstörung des zweiten Tempels kam es zur Zerstreuung der Juden in alle Welt. Seit dieser Zeit kam es gegenüber ihnen in der antiken Welt und im Mittelalter zu regelmäßigen, aber nicht kontinuierlichen Anfeindungen.

Diese hatten mehrere Ursachen: Einerseits waren Juden seit der Diaspora ein Volk ohne Heimat bzw. Territorium, zum anderen waren sie überall eine Minderheit, die ihre Sprache, ihre Lebensweise und ihren Glauben nicht ablegen wollten. Ganz richtig stellt dies Kurt Schubert in Jüdische Gesch chte“ fest: „Das Judentum unterschied sich gerade durch das Befolgen jener Vorschriften, die es nach innen zur Einheit machten, von seiner jeweiligen nichtjüdischen Umgebung 1

Für ihrer Umwelt, also für Herrscher, religiöse Institutionen und die jeweils ansässige Bevölkerung, waren Juden etwas Fremdes und hatten auch etwas Befremdetes. Die in diesem Zusammenhang zu beobachtende Xenophobie2 war jedoch noch kein Antisemitismus, da es sich nicht um den Hass gegenüber Juden a s „Rasse“ handelte, sondern um die Fremdartigkeit eines Volkes gegenüber seinem Gastvolk.

Antike

In der vorchristlichen Antike galt die Jüdische Re igion als eine „religion licita, d.h. als eine zugelassen Religion“

3. Aus diesem Grund waren sie zwar vom Kaiserkult befreit, der sich in der Loyalität zum Kaiser gegenüber und in weiterer Folge zur Gesellschaft des Staates ausdrückte. Das war einerseits für die Lebensführung der Juden in der Antike zwar durchaus positiv, grenzte sie jedoch letztendlich von ihren heidnischen Mitbürgern ab. Ihre Sabbat-Regeln4 und Vorschriften hinsichtlich der Speisenzubereitung und weiters die Nicht-Plastizität ihres Gottes, ganz im Gegenteil zu den antiken Göttern, ließen die Andersartigkeit noch mehr hervortreten und mit der Zeit Fremdenfurcht in Hass umschlagen.

Etwa zum Beginn des 2. Jhs.n.Chr. war Alexandria5 mit circa einer Million jüdischen Einwohnern6 die größte und bedeutendste Jüdische Gemeinschaft, und die Juden waren den alexandrinischen Bürgern gleichgestellt.

Dieser Umstand bedeutete jedoch zugleich auch einen ständigen Kristallisationspunkt zwischen den beiden Völkern. Kaisers Caligulas (37-41) Politik führte 38 u.Z. zu einem Pogrom, „den die hellenistische Bevölkerung mit Unterstützung der Regierungsbehörden 7 Einerseits wollte er die Juden zum Kaiserkult zwingen8, andererseits machte er Agrippa I. zum König Judäa. Die Zeit unter seiner Herrschaft blieb unruhig, und erst Claudius (41-54)9, sein Nachfolger, konnte die Lage beschwichtigen; mit der Einschränkung Juden fortan nur mehr den Status von Fremden in der Stadt zuerkennen zu lassen. In den Folgejahren kam es immer wieder zu Aufständen gegenüber der jüdischen Bevölkerung bis letztendlich ihr Rückgrat gebrochen war und sie einsehen mussten, niemals als gleichwertige Mitbürger zu gelten.

Von der Spätantike bis zur Aufklärung

Vormittelalterliche Rahmenbedingungen

Als das Römische Reich christlich wurde, war die Zerstreuung der Juden in alle Welt bereits weit fortgeschritten. Obwohl ihr Siedlungsschwerpunkt weiterhin im Nahen Osten lag, waren sie in Gallien, Italien, der Iberischen Halbinsel, dem Balkan, von Persien bis nach China zu finden.10

Formal änderte sich für die Juden wenig, da das Judentum weiterhin eine religio licita blieb, doch kam durch die Christianisierung und seine missionarische Rolle, die Hoffnung hinzu, dass sich Juden einmal 11 bekehren lassen würden.

Durch zwei Codexe im Jahre 438 v. Theodosianus und 553 von Justian I. wurde die jüdische Bevölkerung offiziell als Bürger zweiter Klasse klassifiziert12. So wurde ihnen verboten neue Synagogen zu errichten, keine christlichen Sklaven zu haben oder diese „zum Abfall vom Christentum zu bewegen13. Sie durften keine öffentlichen Ämter mehr bekleiden und keine einflussreicheren Stellungen gegenüber Christen haben. De facto wurden diese Erlässe nicht ganz so streng gehandhabt, doch war eine eine deutliche Schlechterstellung vollzogen worden.

Siedlungsströme im Mittelalter

Um sich die Ausmaße der Diaspora vor Augen zu führen, ist es von Bedeutung sich die Wanderbewegungen der Juden anzusehen. Aufgrund von Feindseligkeiten waren sie immer wieder gezwungen ihre „neue“ Heimat zu verlassen und woanders neu anzufangen. Diese Entwicklung trug auch dazu bei, dass sie immer und überall als Fremde angesehen wurden, auch wenn sie in manchen Fällen so z.b. in Deutschland schon länger ansässig waren als die Germanen14. Doch wurde durch ein Kommen und Gehen, die Andersartigkeit ihrer Rituale und das Sich-nicht-zum-Christentum- bekehren-lassen-wollen, der Antijudaismus15 weiter bestärkt und beibehalten.Das Jüdische M telalter reichte „etwa vom 7. - 17./18.Jh., also von der Islamisierung des Orients bis zum Anfang der Emanzipationsbewegung in Europa16.

Durch ihre weltweite Ansiedelung kam es in Folge auch zu Unterschieden innerhalb ihres Volkstums aufgrund eigener Talmudrezeptionen17. Bedeutend waren die Sepharden auf der Iberischen Halbinsel und in Südfrankreich, und die Aschkenasen im restlichen Frankreich, in Deutschland und England.

Durch die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage im 12./13. Jahrhundert setzte eine Wanderung in Richtung Osten von deutsch- aschkenasischen Juden ein. Dort entstand auch das Jiddisch, eine Sprache mit starkem deutschem, hebräischem aber auch slawischem Einschlag. Osteuropa von Litauen bis in die Ukraine wurde zum Zentrum der Aschkenasen, v.a. nachdem etwa um 130018 die Juden aus Frankreich und England vertrieben worden waren.

Im Jahr 1492 kam es zur Vertreibung von Juden aus Spanien und fünf Jahre später aus Portugal. Im 15. Jhd. flohen sephardische Juden nach Oberitalien, ebenso wie Juden aus deutschen Reichsstätten und österreichischen Herzogtümern. Weitere Emigrationswellen sephardischer Juden waren in den Niederlanden,dem jetzigen Norddeutschland und Dänemark zu beobachten.19

Die Wiederbesiedlung der Juden begann in England erst wieder im 17. Jhd. Juden hatten die Gewohnheit aufgrund ihrer eigenen Bedürfnisse heraus, sich gemeinsam in Strassen und Vierteln anzusiedeln. Dies war hilfreich um die Sabbatregeln einzuhalten, die Synagoge (die in der Nähe sein sollte) und rituelle Anstalten, wie etwa das Bad, zu besuchen.

„Erst nach dem Baseler Konzil im Jahre 1434 kam es zur Einrichtung von Ghettos20. Die Juden sollten abgesondert von den Christen und weit weg von den Kirchen wohnen.“21

Dadurch bekam die gemeinsame Ansiedelung eine abwertende und negative Bedeutung.

Antijudaismus im Mittelalter

„Das antike He dentum sah in den Juden Feinde der Götter, im frühen Christentum wurden sie - von einzelnen rühmlichen Ausnahmen abgesehen - zu Feinden Gottes.22

Das Bild, das Anfangs von den Judenchristen (den Aposteln Jesu) vermittelt wurde, war das des Christusmordenden Juden.23 Hierbei handelte es sich jedoch um ein innerjüdisches Problem: die Judenchristen waren von ihren Glaubensbrüdern ausgeschlossen worden, und hatten damit jede Art des Schutzes, die das Judentum als religio licita mit sich brachte, verloren. Sie verbreiteten die Nachrichten ihres neuen Glaubens und schadeten den Juden und deren Institutionen aufgrund von Rufmord.

Später wurde genau das von den Christen aufgegriffen, und gegen das Jüdische Volk verwendet. Die antijüdischen Ressentiments, die bis dahin bereits vorhanden waren, wurden dadurch weiter verstärkt.

Das Motiv des Gottesmordes wurde mit allerhand Zusätzen gespickt : die generelle Schlechtigkeit der Juden, der Vorwurf, dass sie Werkzeuge des Teufels seien oder auch das Motiv der „Deutung von Gn 25,23 „derÄltere soll dem Jüngeren d24, welches auf die Beziehung zwischen dem alten Glauben des Judentums im Vergleich zum neuen Glauben des Christentums ausgelegt wurde. Die einzige Chance, die man ihnen gab war die Bekehrung zum Christentum, welches vom Grossteil nicht angenommen wurde.

Frühes Mittelalter und die Kreuzzüge

Da Kirche und Staat zu jener Zeit besonders eng miteinander verschmolzen waren, wurden Juden bald nicht nur mehr als Glaubensfeinde sondern auch als politische und rechtliche Außenseiter gesehen. Dennoch war das Verhalten Juden gegenüber unterschiedlich.

[...]


1 Schubert, Kurt, Jüdische Geschichte, Verlag C.H. Beck, München, 5. Auflage, 2002, S.26

2 Xenophobie, Fremdenfurcht. Menschen anderer Herkunft, von ungewohntem Aussehen, mit anderen Sitten zerstören den Eindruck, dass die Maßstäbe der eigenen Gemeinschaft sich von selbst verstünden oder die einzig richtigen seien. […] Je mehr sich eine Gemeinschaft gegen die Außenwelt abkapsel , je mehr sie sich an ihre Tradition klammert, desto eher kann die Begegnung mit Fremden Angst und Hass auslösen. […] Aber auch gegen Minderheiten, die zu ständigen Nachbarn geworden sind und mit denen man sich für gewöhnlich abgefunden hat, ist leicht neuer Hass zu entfachen. So dienen sie immer wieder als Feindgruppen, das heißt zur Ablenkung der aggressiven Tendenzen, die innerhalb der eigenen Gemeinschaft nicht ausgedrückt werden können. Dabei sind es nicht bestimmte Eigenschaften, die Furcht und Hass auslösen, sondern allgemein die Tatsache, dass die Fremden anders sind. Quelle: Knoll, Ludwig. Lexikon der praktischen Psychologie, Gondrom Verlag, Bindlach, 1997, S.464

3 Schubert, S.26

4 Sabbat -an diesem Tag durfte kein Handel betrieben und musste geruht werden.

5 Alexandria, begründet von Alexander dem Grossen (331 v.u.Z.), die bedeutendste griechische Polis in Ägypten, Hafen- und Handelsstadt, Sitz der Ptolemäer-Dynastie, Zentrum der griechischen und jüdischen Gelehrsamkeit (Übersetzung der Thora ins G iechische (“Septuaginta”)). Die Bevölkerung bestand in der Blütezeit Alexandrias aus 300 000 Sklaven und Fremden.” Quelle: Simmel, Ernst, Antisemitismus, amerik. Originalausgabe “Ant -Sem tism. A Social Desease” bei International Universities Press, NewYork/Boston, 1946; die dt. Ausgabe, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1993, S. 30

6 Schubert, S.29

7 Antisemitismus, S. 30

8 Er ließ z.B. Kaiserstatuen in den Synagogen aufstellen

9 Schubert, S.29

10 Schubert, S.30

11 Schubert, S.30

12 ebd.

13 Antisemitismus, S.38

14 [ Unter den Gründen für den Judenhass der Völker sei “der Vorwurf der Landfremdheit wohl der hinfälligste”, schreibt Freud (1939, S. 196f), „denn an vielen, heute vom Antisemitismus beherrschten Orten gehören die Juden zu den ältesten Anteilen der Bevölkerung oder sind selbst früher zur Stelle gewesen als die gegenwärtigen Einwohner. Das trifft z.B. zu für die Stadt Köln, wohin die Juden mit den Römern kamen, ehe sie noch von den Germanen besetzt wurde.“]

15 Antijudaismus -vom Religionsgegensatz bestimmt; von der Kirche lange konservierter Vorwurf des Gottesmordes durch Jüdische Hand. (Näheres dazu im folgenden Kapitel).

16 Schubert, S.31

17 Talmud -besteht aus der Mischna und der Gemara; schriftliche Überlieferungen der mündlichen Torah.

18 Schubert, S.33

19 Schubert, S.34

20 Ghetto stammt aus dem Italienischen und bezeichnete ein Stadtteil Venedigs.

21 Schubert, S.34

22 Schubert, S. 35

23 Schubert, S.33

24 Schubert, S.37

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Wurzeln des Antisemitismus
Untertitel
Zur Geschichte des Antisemitismus und seinen Folgen
Hochschule
Universität Wien  (Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Die Republik Österreich und die Opfer des Nationalsozialismus Rückstellung, Entschädigung, Fürsorge
Note
Sehr gut
Autor
Jahr
2006
Seiten
25
Katalognummer
V66785
ISBN (eBook)
9783638591966
ISBN (Buch)
9783638671651
Dateigröße
1084 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Arbeit behandelt die Geschichte des Antisemitismus und dessen Folgen. Der Text umfasst eine Zeitspanne vom aelteren Antisemitismus der Antike bis zum rassistischen Antisemtismus des NS-Regimes.
Schlagworte
Wurzeln, Antisemitismus, Republik, Opfer, Nationalsozialismus, Rückstellung, Entschädigung, Fürsorge
Arbeit zitieren
Natascha Krisch (Autor), 2006, Wurzeln des Antisemitismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66785

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