Die Arbeit stellt das Aufkommen und die weitere Entwicklung und Verwendung des Wappens der wettinischen Grafschaft und der Stadt Brehna dar, ebenso die Verwendung der Brehnaer Seeblätter in anderen Wappen fürstlicher Häuser. Interessant ist dasWappen in einem Glasfenster der Wunderblutkirche in Bad Wilsnack aus der Yeit um 1450, also lange, nachdem die wettinische Grafschaft Brehna 1290 bereits ausgestorben war.
Inhaltsverzeichnis
- Wappen der Grafschaft und der Stadt Brehna
- Die Brehnaer Wappen in der Literatur
- Das älteste Wappenbild der wettinischen Grafen
- Das Wappen des Grafen Friedrich I. von Brehna
- Die Blasonierung des Brehnaer Wappenbildes
- Die Entstehung des Wappenbildes Seeblatt
- Das Wappen des Grafen Friedrich II. von Brehna
- Die Grafschaft Brehna in askanischem Besitz
- Die Brehnaer Seeblätter im Gesamtwappen der Wettiner
- Die Brehnaer Seeblätter in den Wappen anderer Territorien
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Aufsatz befasst sich mit den verschiedenen Wappen der Grafschaft Brehna und der Stadt Brehna. Er untersucht die historische Entwicklung der Wappen und die unterschiedlichen Darstellungen der Brehnaer Wappen in der Literatur.
- Die Entwicklung der Brehnaer Wappen von den frühen Wettinern bis zum 19. Jahrhundert
- Die verschiedenen Darstellungen des Brehnaer Wappenbildes in der Literatur
- Die Heraldik und die Blasonierung des Brehnaer Wappenbildes
- Die Bedeutung des Brehnaer Wappenbildes in der Geschichte der Region
- Die Verwendung des Brehnaer Wappenbildes in anderen Wappen
Zusammenfassung der Kapitel
- Der Aufsatz beginnt mit einer Einführung in die verschiedenen Wappen der Grafschaft und der Stadt Brehna.
- Im zweiten Kapitel wird die Literatur über die Brehnaer Wappen vorgestellt.
- Kapitel drei behandelt das älteste Wappenbild der wettinischen Grafen, das auf dem Siegel des Markgrafen Konrad des Großen aus der Zeit um 1123 zu finden ist.
- Kapitel vier untersucht das Wappen des Grafen Friedrich I. von Brehna, das auf dem Kenotaph in der Kirche auf dem Petersberg zu sehen ist.
- Kapitel fünf befasst sich mit der Blasonierung des Brehnaer Wappenbildes, das allgemein als Seeblätter bezeichnet wird.
- Kapitel sechs beleuchtet die Entstehung des Wappenbildes Seeblatt.
- Kapitel sieben präsentiert das Wappen des Grafen Friedrich II. von Brehna, das auf einem Siegel aus dem Jahr 1208 zu finden ist.
- Kapitel acht beschreibt die Zeit, in der die Grafschaft Brehna in askanischem Besitz war.
- Kapitel neun behandelt die Verwendung des Brehnaer Wappenbildes im Gesamtwappen der Wettiner.
- Kapitel zehn beleuchtet die Verwendung des Brehnaer Wappenbildes in den Wappen anderer Territorien.
Schlüsselwörter
Wappen, Heraldik, Blasonierung, Seeblatt, Schröterhorn, Brehna, Grafschaft, Stadt, Wettiner, Askanier, Herzogtum Engern, Sachsen-Lauenburg, Pfalzgrafschaft Sachsen, Besitzwappen, Anspruchswappen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptsymbol im Wappen von Brehna?
Das zentrale Symbol sind die sogenannten „Seeblätter“ (oft als drei Blätter dargestellt), die für die wettinische Grafschaft Brehna charakteristisch sind.
Seit wann gibt es das Wappen der Grafen von Brehna?
Das älteste bekannte Wappenbild findet sich auf einem Siegel des Markgrafen Konrad des Großen aus der Zeit um 1123.
Was bedeutet der Begriff „Blasonierung“?
Blasonierung ist die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens in der Heraldik, um dessen Aussehen ohne Bild exakt festzulegen.
Wie kamen die Brehnaer Seeblätter in andere Wappen?
Nach dem Aussterben der Grafen von Brehna im Jahr 1290 übernahmen andere Häuser wie die Wettiner und Askanier das Symbol als Teil ihrer Herrschaftsansprüche in ihr Gesamtwappen.
Gibt es eine Verbindung zur Wunderblutkirche in Bad Wilsnack?
Ja, ein Glasfenster aus der Zeit um 1450 zeigt das Brehnaer Wappen, was belegt, dass das Symbol noch lange nach dem Aussterben der Grafenfamilie als Territorialwappen verwendet wurde.
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- Dipl.-Lehrer Armin Feldmann (Author), 2006, Wappen der Grafschaft und der Stadt Brehna, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66840