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Entwicklung eines Modells zur Dimensionierung eines Packbereiches in Distributionszentren

Title: Entwicklung eines Modells zur Dimensionierung eines Packbereiches in Distributionszentren

Diploma Thesis , 2005 , 141 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Philipp Bittner (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Summary Excerpt Details

Einen Packbereich gibt es dabei in den meisten Distributionszentren.
Eine Methode oder ein Modell, mit dem man den Packbereich dimensionieren
kann, existiert allerdings nicht. Das Verpackungssystem - also der Packbereich
- soll dabei möglichst effektiv betrieben werden, da der Packbereich beträtliche Kosten
verursacht und Investitionen bindet. Jedes Verpackungssystem muss sich letztendlich im Sinne der
spezifischen Anforderungen leistungs- und kostenorientiert darstellen lassen. Dabei muss
der Packbereich seinen Anforderungen und Aufgaben gerecht werden, aber zugleich auch
der wirtschaftlichen und umsetzungsbezogenen Effizienz des Gesamtsystems dienen. Dabei
ist darauf zu achten, funktionstypische Einzelergebnisse nicht nur für sich alleine zu
betrachten, sondern diese in den systemintegrativen Zusammenhang zu bringen. Jeder
Eingriff in ein logistisches System verändert Strukturen und Abläufe, die in entsprechen-
der Weise leistungs- und kostenmässig reagieren. Dabei ist aus ganzheitlicher Sicht nicht
der einzelne Prozess entscheidend, sondern die Summe der Prozesse. Daß dies teilweise
ungleichgewichtig zu Verbesserungen und Verschlechterungen führt, lässt sich nicht immer
vermeiden, ist aber im Sinne des Gesamtoptimums zwingend erforderlich. Um die komplexen Zusammenhänge der Strukturen eines Distributionszentrums und damit
auch des Packbereiches zu analysieren, wird eine Vorgehensweise gewählt, wie sie später dargestellt ist. Mit einer solchen Vorgehensweise lässt sich im Besonderen
bei folgenden Fragestellungen eine Klärung erwarten:
• Welche Prozesse sind für die Dimensionierung entscheidend?
• Welche Rolle spielen die Auftrags-, Produkt- und Kundenstruktur bei der Planung
eines Packbereiches?
• Welche Arbeitsinhalte sind in einem Packbereich vorzufinden?
• Wie soll ein Packbereich dimensioniert werden, um einen bestimmten Servicegrad
zu erreichen?
Wie könnte nun die Dimensionierung eines Packbereichs vor sich gehen und welche Modellierungsansätze stehen zur Verfügung? Bezüglich verwendbarer Modellierungsansätze werden vier verschiedene Lösungswege skizziert:
• die Inifitesimalrechnung,
• die lineare Programmierung,
• die Warteschlangentheorie,
• sowie ein selbst entwickeltes intuitives Modell.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele und Gliederung der Arbeit

1.3 Die Bedeutung einer globalen Betrachtung

2 Grundlagen der Modellbildung

2.1 Elementare Systembegriffe

2.1.1 “Durchsatz“

2.1.2 “Servicegrad“

2.1.3 “Cross Docking“

2.2 Einfuhrung in die linearen Optimierung

2.3 Mathematische Grundlagen der Warteschlangentheorie

2.3.1 Grundbegriffe der Warteschlangentheorie

2.3.2 Das M|M|1 - Wartesystem

2.3.3 Das M|M|m - Wartesystem

2.4 Die Modellbildung

2.4.1 Begriffe

2.4.2 Die Vorgehensweise

3 Das Distributionszentrum

3.1 Begriffsbeschreibung: “Distributionszentrum“

3.2 Anforderungen und Planung eines Distributionszentrums

3.2.1 Relevante Strukturen der Planung

3.3 Ziele eines Distributionszentrums

3.4 Die Vor- und Nachteile eines Distributionszentrums

3.5 Der Aufbau eines Distributionszentrums

3.6 Interne Bereiche eines Distributionszentrums und deren Prozesse

3.6.1 Wareneingang

3.6.2 Lagerung

3.6.3 Kommissionierung

3.6.4 Packbereich

3.6.5 Warenausgang

3.6.6 Versand

4 Der Packbereich

4.1 Begriffsbeschreibung “Packbereich“

4.2 Die Arbeitsinhalte eines Packbereiches

4.3 Die Anforderungen an einen Packbereich

4.4 Die Planung eines Packbereiches

4.4.1 Planungsansätze fur einen Packbereich

4.5 Die Einflussfaktoren eines Packbereiches

4.5.1 Die vorgelagerten Bereiche des Packbereiches

4.5.2 Die nachgelagerten Bereiche des Packbereiches

4.6 Der Aufbau eines Packbereiches

4.6.1 Der Packbereich der Bosch GmbH in Karlsruhe - Hagsfeld

4.6.2 Der Packbereich der John Deere Ltd.in Bruchsal

4.6.3 Der Packbereich der Schwabe GmbH in Karlsruhe - Durlach

5 Die quantitative Darstellung der Systemparameter

5.1 Der standardisierte Packbereich

5.1.1 Packbereich “A“

5.1.2 Packbereich “B“

5.2 Die quantitative Darstellung des Systems “Packbereich“

5.2.1 Messgrößen zur Quantifizierung

5.2.2 Packbereich “A“

5.2.3 Packbereich “B“

5.3 Die Bedeutung der standardisierten Packbereiche fur die Modellierung

6 Die Modellierung des Packbereiches

6.1 Die Infinitesimalrechnung

6.1.1 Das System

6.1.2 Das Modell

6.1.3 Modellannahmen

6.1.4 Die Eingabedaten des Modelles

6.2 Die Lineare Optimierung

6.2.1 Das System

6.2.2 Das Modell

6.2.3 Modellannahmen

6.2.4 Die Eingabedaten des Modelles

6.3 Die Warteschlangentheorie

6.3.1 Das System

6.3.2 Das Modell

6.3.3 Modellannahmen

6.3.4 Eingabedaten des Modelles

6.4 Das intuitive Modell

6.4.1 Das System

6.4.2 Das Modell

6.4.3 Die Modellannahmen

6.4.4 Eingabedaten des Modelles

7 Test der Modelle

7.1 Test des Modells: “Infinitesimalrechnung“

7.2 Test des Modells: “Lineare Optimierung“

7.2.1 Test 1: Kostenrestriktion

7.2.2 Test 2: Durchsatzrestriktion

7.2.3 Test 3: Raumrestriktion

7.2.4 Test 4: Mengenenrestriktion

7.3 Test des Modells: “Warteschlangentheorie“

7.4 Test des Modells: “Intuitives Modell“

8 Validierung

8.1 Zusammenfassung der wesentlichen Arbeitsergebnisse

8.2 Der Modellvergleich - Einsatzmöglichkeiten in der Praxis

8.3 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit widmet sich der Entwicklung eines Modells zur Dimensionierung des Packbereiches in Distributionszentren, um angesichts zunehmender Globalisierung und steigender Effizienzanforderungen eine systematische Planungsgrundlage zu schaffen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie Packbereiche leistungs- und kostenorientiert unter Berücksichtigung stochastischer Ankunftsprozesse und spezifischer Kundenanforderungen dimensioniert werden können.

  • Ganzheitliche Analyse der Packbereichsdimensionierung innerhalb von Distributionszentren
  • Einsatz und Vergleich verschiedener Modellierungsansätze (Infinitesimalrechnung, lineare Optimierung, Warteschlangentheorie, intuitives Modell)
  • Untersuchung der Einflussfaktoren auf Packprozesse (Produkt-, Auftrags-, Kundenstruktur)
  • Empirische Fundierung durch Fallstudien in realen Logistikumgebungen
  • Entwicklung von Entscheidungshilfen für die praktische Planung

Auszug aus dem Buch

3.6.4 Packbereich

Im Packbereich kommen dann schließlich die kommissionierten Aufträge an. Die Hauptaufgabe besteht nun darin, die ankommenden Behälter aus dem Kommissionierzone zu verpacken. Man muss hier unterscheiden, welche Kommissionierstrategie gewählt wurde. Wird bei der Kommissionierung zum Beispiel die “Pick-&-Pack“-Strategien gewählt, wird in der Kommissionierzone bereits in den Versandkarton hinein kommissioniert. Die kommissionierten Teile werden auftragsweise in Behältern oder einzeln auf Fördertechnik in den Packbereich befördert. Um Fehler beim Verpacken der Waren zu vermeiden, werden Sorter vor den Packbereich geschaltet, die die Waren in der richtigen Zusammensetzung an die Packplätze befördern. An den Packplätzen selbst wird dann die Ware in die entsprechenden Transportbehälter verpackt und eventuell mit einem Barcode versehen, um die spätere Sendungsverfolgung zu gewährleisten (Arnold D. et al. 2004).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Dimensionierung von Packbereichen in Distributionszentren ein und definiert die Ziele sowie die Gliederung der Arbeit.

2 Grundlagen der Modellbildung: Hier werden elementare Systembegriffe sowie die mathematischen Grundlagen der linearen Optimierung und der Warteschlangentheorie erläutert.

3 Das Distributionszentrum: Dieses Kapitel definiert das Distributionszentrum, analysiert dessen Anforderungen, Ziele und Aufbau sowie die internen Prozesse.

4 Der Packbereich: Dieser Abschnitt beleuchtet den Themenschwerpunkt der Arbeit, analysiert Anforderungen an den Packbereich und stellt beispielhafte Umsetzungen bei drei verschiedenen Unternehmen vor.

5 Die quantitative Darstellung der Systemparameter: Hier werden beispielhafte Packbereiche quantifiziert und Messgrößen für die spätere Modellierung hergeleitet.

6 Die Modellierung des Packbereiches: In diesem Kapitel werden vier verschiedene Modellierungsansätze (Infinitesimalrechnung, lineare Optimierung, Warteschlangentheorie und ein intuitives Modell) zur Dimensionierung entwickelt.

7 Test der Modelle: Hier werden die entwickelten theoretischen Modelle mithilfe definierter Datengrundlagen getestet und deren Konsistenz geprüft.

8 Validierung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, führt einen Vergleich der Modelle durch und diskutiert deren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis.

Schlüsselwörter

Distributionszentrum, Packbereich, Dimensionierung, Logistik, Modellierung, Warteschlangentheorie, Lineare Optimierung, Kommissionierung, Servicegrad, Durchsatz, Supply Chain, Effizienz, Materialfluss, Packbahntyp, Systemanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung von Modellen, um den Packbereich innerhalb von Distributionszentren systematisch zu dimensionieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Logistikprozesse in Distributionszentren, mathematische Modellierungsverfahren wie die Warteschlangentheorie und lineare Optimierung sowie die praktische Gestaltung und Planung von Packplätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, dem Planer eines Distributionszentrums methodische Instrumente an die Hand zu geben, um Packbereiche unter Berücksichtigung von Kosten- und Leistungsaspekten fundiert zu dimensionieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden vier Ansätze kombiniert: Infinitesimalrechnung, lineare Programmierung, Warteschlangentheorie und ein selbst entwickeltes, intuitives Modell.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Prozesse eines Distributionszentrums, die Herleitung von Parametern für Packbereiche sowie die mathematische Modellierung und anschließende Testung dieser Dimensionierungsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Distributionszentrum, Packbereich, Dimensionierung, Logistik, Modellierung und Kommissionierung.

Welche Rolle spielt die Kommissionierung für den Packbereich?

Die Kommissionierung ist der größte Einflussfaktor für den Packbereich, da sie die Art der Bereitstellung der Waren und deren Zwischenankunftszeiten maßgeblich bestimmt.

Was ist die Besonderheit des "intuitiven Modells"?

Das intuitive Modell verknüpft verschiedene Systemparameter und bietet dem Planer die Möglichkeit, durch Gewichtungen (z.B. für "Peaks") und die Berücksichtigung von Servicegraden einen größeren Handlungsspielraum bei der Dimensionierung zu erhalten.

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Details

Title
Entwicklung eines Modells zur Dimensionierung eines Packbereiches in Distributionszentren
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Fördertechnik und Logisitiksysteme)
Grade
1,7
Author
Philipp Bittner (Author)
Publication Year
2005
Pages
141
Catalog Number
V66884
ISBN (eBook)
9783638587266
ISBN (Book)
9783638711302
Language
German
Tags
Entwicklung Modells Dimensionierung Packbereiches Distributionszentren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Bittner (Author), 2005, Entwicklung eines Modells zur Dimensionierung eines Packbereiches in Distributionszentren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66884
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