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Ausdauer und Ausdauertraining

Title: Ausdauer und Ausdauertraining

Term Paper , 2004 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Mathias Wick (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Die hier vorliegende Arbeit befasst sich mit der konditionellen Leistungsvoraussetzung Ausdauer. Dabei liegt der Focus auf einer trainingswissenschaftlichen Herangehensweise, was auch dem Charakter des Seminars, in dessen Rahmen sie angefertigt worden ist, entspricht. Wo sportmedizinische Aspekte fürs Verstehen der Zusammenhänge und/oder aus Gründen der Übersichtlichkeit hilfreich oder gar notwendig sind, finden sie natürlich auch Berücksichtigung. Ansonsten sollen grundlegende (sportmedizinische) Gebiete der Trainingswissenschaft, wie etwa die Mechanismen der aeroben und anaeroben Energieresynthese, hier nicht behandelt werden. Auch wird keine Auseinandersetzung mit allgemeinen leistungsfaktorenübergreifenden trainingswissenschaftlichen Aspekten oder Prinzipien erfolgen, da dies dem Umfang einer Hausarbeit nicht gerecht werden würde. Die Konzentration wird also voll und ganz auf der Leistungsvoraussetzung Ausdauer liegen. Inhaltlich widmet sich die Arbeit den zwei Hauptkomplexen Ausdauer und Ausdauertraining, wobei letzterer den Schwerpunkt bildet. Ziel ist es die Charakteristik der Ausdauer und ihrer Unterkategorien zu bestimmen, sowie die Möglichkeiten, die es für das Training der Ausdauer gibt, logisch und unter Berücksichtigung des Verhältnisses von Methoden und Ausdauertypen, darzustellen. Abschließend werden zusätzlich einige leistungsdiagnostische Verfahren im Ausdauersport kurz vorgestellt. Bei all dem orientiert sich die Arbeit in literarischer und systematischer Hinsicht hauptsächlich an der Linie des Buches Trainingswissenschaft: Leistung-Training-Wettkampf von Schnabel/Harre/Krug/Borde (2003), das in punkto Aktualität und Ausführlichkeit eines der führenden Werke in der Trainingswissenschaft darstellt. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausdauer

2.1 Was ist Ausdauer? - Definitionen

2.2 Einordnung in das System der Leistungsvoraussetzungen

2.3 Differenzierungsmöglichkeiten

2.3.1 Aus sportmedizinischer Sicht

2.3.2 Aus trainingswissenschaftlicher Sicht

2.3.2.1 Grundlagenausdauer

2.3.2.2 Spezielle/Spezifische Ausdauer

2.3.2.2.1 Sprint- und Schnelligkeitsausdauer

2.3.2.2.2 Kurzzeitausdauer

2.3.2.2.3 Mittelzeitzeitausdauer

2.3.2.2.4 Langzeitzeitausdauer

2.3.2.3. Ausdauer für azyklische Wettkampfübungen

3. Ausdauertraining

3.1 Methoden des Ausdauertrainings

3.1.1 Die Dauermethode

3.1.2 Methoden mit intermittierenden Belastungen

3.1.2.1 Die Intervallmethode

3.1.2.2 Die Wiederholungsmethode

3.1.3 Die Wettkampfmethode

3.1.4 Die Fartlek-Methode

3.2 Das Training der Ausdauerarten

3.2.1 Grundlagenausdauertraining

3.2.2 Schnelligkeitsausdauertraining

3.2.3 Kurzzeitausdauertraining

3.2.4 Mittelzeitausdauertraining

3.2.5 Langzeitausdauertraining

3.3 Adaptationserscheinungen nach Ausdauertraining

3.4 Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik

3.4.1 Der Zweistreckentest

3.4.2 Der Cooper-Test

3.4.3 Der Conconi-Test

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die konditionelle Leistungsvoraussetzung Ausdauer unter trainingswissenschaftlicher Perspektive, mit dem primären Ziel, deren Charakteristik und Unterkategorien zu bestimmen und die entsprechenden Trainingsmethoden sowie diagnostische Verfahren darzustellen.

  • Begriffsbestimmung und sportwissenschaftliche Definitionen der Ausdauer.
  • Systematische Einordnung der Ausdauer in die sportlichen Leistungsvoraussetzungen.
  • Differenzierung der Ausdauerarten nach verschiedenen Kriterien (z. B. Energiebereitstellung, Belastungsdauer).
  • Methodik des Ausdauertrainings: Darstellung von Dauer-, Intervall-, Wiederholungs-, Wettkampf- und Fartlek-Methoden.
  • Trainingsspezifische Anwendung auf verschiedene Ausdauerarten und Adaptationserscheinungen.
  • Vorstellung ausgewählter Methoden der Ausdauerleistungsdiagnostik (Zweistreckentest, Cooper-Test, Conconi-Test).

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Dauermethode

Die Dauermethode ist durch eine längere, nicht von Pausen unterbrochene Belastung gekennzeichnet. Sie dient der Verbesserung der Grundlagenausdauer im aeroben (GLA I) sowie im aerob-anaeroben Bereich (GLA II) und bewirkt eine Rechtsverschiebung in der Laktat-Leistungskurve und, vor allem, Anpassungserscheinungen hinsichtlich der VO2 max., die laut Geiger (2001) bis zu 20 Prozent erhöht werden kann (S. 55). Wird sie mit geringer Intensität eingesetzt, kommt es zur Förderung der Erholungs- und Wiederherstellungsfähigkeit. Nach Art der Intensität und des Intensitätsverlaufes unterscheiden Schnabel et al. (2003) zwischen der extensiven- und intensiven Dauermethode und der Wechselmethode (vgl. Tab. 5.6.-1, S.318).

Die extensive Dauermethode fordert Intensitäten im geringen (bis zu 2mmol/l Laktat) bis mittleren (2-4 mmol/l Laktat) Bereich bei einer Herzschlagfrequenz (HSF) von 130 bis 170 Schlägen pro Minute. Die Belastungsdauer sollte mindestens 30 Minuten betragen und kann bis zu zwei Stunden und darüber hinausgehen (vgl. Grosser/Zintl, 1994, S. 142).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf trainingswissenschaftliche Aspekte der Ausdauer konzentriert und das theoretische Fundament durch anerkannte Fachliteratur legt.

2. Ausdauer: Erläutert verschiedene Definitionen der Ausdauer, ihre Bedeutung innerhalb der Leistungsvoraussetzungen und bietet eine detaillierte Differenzierung nach unterschiedlichen Kriterien.

3. Ausdauertraining: Beschreibt die verschiedenen Trainingsmethoden (Dauer-, Intervall-, Wiederholungs-, Wettkampf- und Fartlek-Methode) und deren Anwendung auf spezifische Ausdauerarten sowie diagnostische Möglichkeiten.

4. Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont, dass aktuell kein einzelnes Referenzmodell zur Gliederung der Ausdauer existiert.

Schlüsselwörter

Ausdauer, Ausdauertraining, Trainingswissenschaft, Grundlagenausdauer, Leistungsdiagnostik, Aerobe Energiebereitstellung, Anaerobe Energiebereitstellung, Trainingsmethoden, Dauermethode, Intervallmethode, Wettkampfmethode, Leistungsfaktoren, Ermüdungswiderstandsfähigkeit, Regenerationsfähigkeit, VO2max

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sportliche Leistungsvoraussetzung Ausdauer und analysiert deren theoretische Grundlagen sowie praktische Trainingsformen im Sport.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von Ausdauer, ihre Differenzierung in verschiedene Arten, die methodische Gestaltung des Trainings und die Möglichkeiten der sportlichen Leistungsdiagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Charakteristik der Ausdauer und ihrer Unterkategorien zu definieren sowie einen logischen Überblick über Methoden zur Verbesserung der Ausdauer zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literarische und systematische Arbeit, die sich primär an der einschlägigen trainingswissenschaftlichen Fachliteratur orientiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Einordnungen der Ausdauer die verschiedenen Trainingsmethoden detailliert auf ihre physiologischen Wirkungsweisen hin untersucht und leistungsdiagnostische Feldtests vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Ausdauer, Ausdauertraining, Trainingsmethoden, Grundlagenausdauer, aerobe/anaerobe Energiebereitstellung und Leistungsdiagnostik.

Wie unterscheidet sich die extensive von der intensiven Dauermethode?

Die extensive Variante nutzt geringere Intensitäten (bis zu 4 mmol/l Laktat) über längere Zeiträume zur Förderung der Grundlagenausdauer, während die intensive Variante bei höheren Intensitäten (4-7 mmol/l Laktat) im aerob-anaeroben Übergangsbereich trainiert.

Was leistet der Conconi-Test?

Der Conconi-Test dient der Bestimmung der anaeroben Schwelle auf einer Laufbahn mittels einer stufenweisen Geschwindigkeitserhöhung bei gleichzeitiger Messung der Herzfrequenz.

Welche Rolle spielt die Ermüdungswiderstandsfähigkeit?

Sie gilt als eines der zwei Hauptcharakteristika der Ausdauer und beschreibt die Fähigkeit des Sportlers, eine gewählte Leistung trotz einsetzender Ermüdung möglichst lange aufrechtzuerhalten.

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Details

Title
Ausdauer und Ausdauertraining
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg
Grade
2,0
Author
Mathias Wick (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V66911
ISBN (eBook)
9783638592826
ISBN (Book)
9783656801252
Language
German
Tags
Ausdauer Ausdauertraining
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mathias Wick (Author), 2004, Ausdauer und Ausdauertraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66911
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