Die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

27 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Sudetendeutschen, das Münchener Abkommen und die Liquidierung der Tschechoslowakei
2.1 Die Sudetendeutschen
2.2 Die Maikrise und das Abkommen von München
2.2.1 Die Maikrise
2.2.2 Das Abkommen von München
2.3 Die Liquidierung der Tschechoslowakei

3 Die NS-Herrschaft im Gebiet des Protektorats
3.1 Die Massaker von Lidice und Ležáky

4 Der Weg zur Vertreibung
4.1 Die Pläne und Aktivitäten der Exilregierung und die Haltung der Alliierten
4.2 Die endgültige Entscheidung zur Vertreibung

5 Die Vertreibung
5.1 Der Prager Aufstand und die wilden Vertreibungen
5.2 Die geregelten Aussiedlungen
5.3 Die Opferzahlen

6 Schlussbemerkungen

Quellenverzeichnis

Primärquellen

Sekundärquellen

1 Einleitung

Die „Überwindung der Teilung Europas [gibt] uns die Freiheit, nun gemeinsam auch mit unseren Nachbarn über die Vergangenheit zu sprechen – über die eigene Leidensgeschichte und über die Leidensgeschichte unserer Nachbarn.

Darum ist es gut und begrüßenswert, dass sich immer mehr Menschen mit diesem Thema beschäftigen. […]

Warum? Weil ich überzeugt davon bin, dass wir auch weiterhin über dieses Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte sprechen und nachdenken müssen, damit wir den Weg in die Zukunft finden. Wir müssen darüber sprechen, weil die Menschen, denen unermessliches Leid widerfahren ist, Anspruch auf unser Mitgefühl und unsere Solidarität haben. Wir müssen darüber sprechen, weil die Kultur und die Geschichte der Vertriebenen zu unserer Identität gehören.

Und wir müssen das Gespräch darüber mit unseren polnischen, tschechischen, slowakischen, ungarischen Nachbarn, den anderen Nachbarländern und Freunden suchen, weil zu einer gemeinsamen guten Zukunft auch gehört, dass wir aufrichtig und auf Versöhnung bedacht mit unserer Vergangenheit umgehen.“[1]

Dieser Appell des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler ist geradezu ein Aufruf an alle Historiker, sich mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“ zu beschäftigen. Köhler erkennt, dass die Versöhnung zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn noch lange nicht vollendet ist und, dass gerade nach der Öffnung der Europäischen Union nach Osten es wichtig ist, den Dialog mit diesen Ländern voranzutreiben um hier zu einer echten Aussöhnung zu kommen. Die Kritik vom polnischen Premierminister Jaroslaw Kaczynski[2] und die Diskussion um das mögliche Ende für Minderheitenrechte Deutscher in Polen[3] zeigen, dass Köhler mit seiner Rede den Finger in eine wunde Stelle der Beziehungen Deutschlands mit seinen östlichen Nachbarn legt.

Die vorliegende Arbeit soll diesen Aufruf Köhlers aufgreifen. Allerdings beschäftigt sie sich nicht mit dem Nachbarn Polen, sondern mit den Vertreibungen in und aus der Tschechoslowakei. Diese Arbeit soll aber keine Anklageschrift gegen die Tschechoslowakei sein, vielmehr soll der Versuch unternommen werden, den Dialog in einer vermittelnden Haltung zu fördern. Daher ist es auch das wichtigste Anliegen der Arbeit, die Vertreibungen in und aus der Tschechoslowakei nicht als Fehlverhalten einer Gruppierung zu interpretieren, sondern auch die Vorgeschichte und Hintergründe zu beleuchten und die Geschichte der Vertreibungen auf dem Boden der Tschechoslowakei als eine Anhäufung von Fehlern auf allen Seiten, nicht nur, aber vor allem, auf tschechoslowakischer und deutscher Seite, zu beschreiben. Die Arbeit will also keine Schuldzuweisungen unternehmen, sondern alle Seiten dazu aufrufen, die Aussöhnung voranzutreiben.

Diesem Anspruch folgend, nehmen die ersten beiden Themenkomplexe auch einen großen Bereich der Arbeit ein. So werden die Entwicklung bis zur Proklamation des Protektorats „Böhmen und Mähren“ und die Verhältnisse im Protektorat ausführlich beschrieben. Vom Umfang her etwa gleichgesetzt folgen dem die Planung der Vertreibung der Deutschen und die Vertreibung selbst.

Mit einigen abschließenden Bemerkungen werden die Ausführungen schließlich beendet.

2 Die Sudetendeutschen, das Münchener Abkommen und die Liquidierung der Tschechoslowakei

2.1 Die Sudetendeutschen

Die Tschechoslowakei wurde bei ihrer Gründung im Jahr 1919 als Vielvölkerstaat konzipiert.[4] Wesentliche Bevölkerungsgruppen waren Tschechen, Slowaken, Deutsche, und Ungarn (Magyaren). Die größte ethnische Gruppe bildeten nach einer Volkszählung von 1930 die Tschechen (51,2 %), gefolgt von den Deutschen (22,3 %), Slowaken (15,6 %), Ungarn (4,8 %) und Ukrainern (Ruthenen, 3,8 %). Juden, Polen, Zigeuner und andere stellten nur einen kleineren Teil der Bevölkerung (Abbildung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1, Quelle: Eigene Abbildung nach Bohmann.

Die Deutschen stellten damit von insgesamt ca. 14,5 Millionen Staatsangehörigen knapp über 3,2 Millionen. Die größten Siedlungsgebiete der Deutschen lagen in Böhmen und Mähren-Schlesien, wo sie 32,4 bzw. 22,9 % der Staatsangehörigen ausmachten, wohingegen die Slowakei, vor allem aber die Karpato-Ukraine nur sehr dünn von Deutschen besiedelt waren (4,5 bzw. 1,9 % der gesamten staatsangehörigen Bevölkerung).[5]

Die sudetendeutsche Minderheit wurde durch die „Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei“ (DNSAP) und die „Deutsche Nationalpartei“ (DNP) vertreten.[6] Beide Parteien bekundeten öffentlich ihre Sympathie für den deutschen Nationalsozialismus[7] und traten für die Angliederung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich ein.[8] Aus diesen Gründen wurden beide sudetendeutschen Parteien im Oktober 1933 verboten und nach ihrer freiwilligen Liquidierung am 11. November 1993 offiziell für aufgelöst erklärt. Bei ihrer Auflösung empfahlen die Parteien ihren Mitgliedern allerdings den Beitritt in die vom Turnlehrer Konrad Henlein geführte „Sudetendeutsche Heimatfront“ (SHF).[9] Zur Parlamentswahl am 19. Mai 1935 wurde die SHF unter dem Titel „Sudetendeutsche Partei“ (SdP) schließlich als Partei formiert und zur Wahl zugelassen. Ihr Wahlkampf und die laufenden Ausgaben wurden mit Wissen Hitlers vom Deutschen Reich finanziert.[10] Aus den Wahlen ging Henleins SdP als stärkste deutsche Partei hervor, welche für sich 44 von 66 deutschen Sitzen im Parlament beanspruchen konnte.[11] Nach der tschechischen Agrarpartei (45 Sitze) war die SdP zweitstärkste Partei im Parlament, welches sich insgesamt aus 291 Abgeordneten aus 13 Parteien zusammensetzte.[12]

Spätestens ab diesem Zeitpunkt erkannte Hitler den Nutzen, den die SdP für seine Politik besaß.[13] Durch die wachsende enge Verknüpfung der SdP mit den deutschen Nationalsozialisten hatte er starke Einflussmöglichkeiten auf innenpolitische Prozesse der Tschechoslowakei und in Henleins Partei ein bestens geeignetes Instrument um die Aufspaltung und Liquidierung der Tschechoslowakei zu forcieren.

2.2 Die Maikrise und das Abkommen von München

2.2.1 Die Maikrise

Nach der Besetzung Österreichs im März 1938 wurde bald klar, dass Hitler sein Augenmerk nun der Tschechoslowakei zuwenden werde. Hitlers Plan war es, die Tschechoslowakei nicht ohne Vorwand in einem Zug zu besetzen, vielmehr wollte er durch diplomatische Manöver eine Krise provozieren, welche mit einem Krieg gegen die Tschechoslowakei endete. Als Auslöser für diese internationale Krise hatte er die sudetendeutsche Frage ausgemacht.[14] Hier konnte er vor allem auf seine Verbindungen zur SdP um Henlein bauen, da dieser sich schon im Jahr 1937 eindeutig als Anhänger des Nationalsozialismus zu erkennen gegeben hatte.[15] Während eines Besuches Henleins in Berlin gab Hitler ihm am 28. März die Anweisung, die tschechoslowakische Regierung mit unannehmbaren Forderungen zu konfrontieren.[16] Im „Karlsbader Programm“ der SdP von Ende April wurden weit reichende Forderungen an die Regierung festgeschrieben, wie etwa eine vollständige Autonomie, welche für die Tschechoslowakei einen totalen Umbau des Staates bedeutet hätten.[17] Eine stärkere Autonomie oder gar die Abspaltung des Sudetenlandes hätte für die Tschechoslowakei sowohl wirtschaftlich als auch militärisch einen sehr großen Verlust bedeutet, da hier nicht nur ein großer Teil der tschechoslowakischen Industrie beheimatet war, sondern auch die Befestigungsanlagen der tschechoslowakischen Armee zur Abwehr eines deutschen Angriffes errichtet waren.[18]

Hitler forcierte die Entwicklung in der Tschechoslowakei und gab zu erkennen, dass er die „tschechische Frage noch im Herbst mit Gewalt lösen“[19] wolle. Auch ein Eingreifen der Partner der Tschechoslowakei, Frankreich und England, würde ihn nicht von dieser Meinung abbringen können.[20] Nach verstärkten Truppenverschiebungen des deutschen Heeres in Schlesien, Sachsen und Bayern wurde von der tschechoslowakischen Regierung mit der Einberufung eines Reservenjahrgangs am 21. Mai die Mobilmachung des tschechoslowakischen Heeres verkündet.[21] Dies wäre für Hitler zwar als Kriegsanlass ein willkommenes Ereignis gewesen, jedoch war die deutsche Wehrmacht nach Auskunft der Heeresleitung erst im Oktober für einen solchen Schritt gerüstet.[22] Um die Mobilmachung nicht unbeantwortet zu lassen, wurden die Pläne für den Einmarsch in die Tschechoslowakei in einer Weisung an die Wehrmacht am 30. Mai (Fall „Grün“) konkretisiert.[23] In dieser Weisung hebt Hitler nochmals hervor, dass es sein „unabänderlicher Beschluss [sei], die Tschechoslowakei in absehbarer Zeit durch eine militärische Aktion zu zerschlagen. […] Böhmen und Mähren rasch in Besitz zu nehmen … in das Herz der Tschechoslowakei vorzustoßen“.[24] Ob das deutsche Militär aber zu diesem Zeitpunkt schon für einen Krieg bereit war ist äußerst fraglich.[25]

2.2.2 Das Abkommen von München

Unter dem Eindruck eines heraufziehenden Krieges versuchten die Westmächte, unter der Führung des englischen Premierministers Arthur Neville Chamberlain, im Sommer 1938 den Frieden noch zu bewahren. England versuchte vor allem, die tschechoslowakischen Verhandlungen um den Status des Sudetenlandes zu beeinflussen. Die englische Regierung war sogar bereit, die sudetendeutschen Forderungen nach einer Eingliederung in das Deutsche Reich zu erfüllen und gegenüber Prag zu erzwingen.[26] In einem Gespräch konnte Hitler am 15. September Chamberlain von der Notwendigkeit der Eingliederung überzeugen. Dieser empfahl zusammen mit dem französischen Ministerpräsident Édouard Daladier am 19. September der Tschechoslowakei die Freigabe der Sudetengebiete. Dies wurde von beiden gegenüber der tschechoslowakischen Regierung vehement fordernd vorgetragen, das Kabinett um Milan Hodža lehnte aber solche enormen Zugeständnisse an die Sudetendeutschen ab. Hitler hingegen erweiterte bei Gesprächen in Godesberg seine Forderungen über die Vorschläge Chamberlains und Daladiers hinaus, besonders bei der Frage um die genaue Ausgestaltung der Eingliederung des Sudetenlandes in das Deutsche Reich.[27] Parallel zu dieser Entwicklung erhoben sich auch Polen und Ungarn und forderten Teilgebiete der Tschechoslowakei, teilweise selbstständig, teilweise von Hitler angetrieben.[28] Hitler betonte gegenüber Chamberlain, den Anschluss am 1. Oktober durchführen zu wollen. Er drohte mit der Mobilmachung am 28. September um 14 Uhr, falls die Tschechoslowakei diesem Godesberger „Memorandum“ nicht zustimmen würde.[29] Die Situation hatte sich also extrem zugespitzt und ein Krieg in Europa stand nach der Auffassung der Beteiligten unmittelbar bevor. Auf die Bitte Chamberlains schaltete sich der italienische Duce Benito Mussolini in die Krise ein[30] und konnte von Hitler zuerst eine Fristverlängerung um 24 Stunden und dann die Einberufung einer Konferenz am 29. September in München bewirken. Da die Westmächte bereit waren, zur Erhaltung des Friedens sehr große Zugeständnisse an Hitler zu machen, einigte man sich auf dieser Konferenz im Wesentlichen auf die Forderungen des Godesberger „Memorandums“.[31] In der Nacht vom 29. September auf den 30. September unterzeichneten Chamberlain, Daladier, Hitler und Mussolini folgende Regelungen: Die tschechoslowakische Armee vollzieht die Räumung des Sudetengebietes vom 1. – 10. Oktober,[32] während die deutschen Truppen die „vorwiegend deutschen“ Gebiete in vier Abschnitten vom 1. – 7. Oktober besetzen, und das „restliche Gebiet vorwiegend deutschen Charakters“ durch einen internationalen Ausschuss[33] festgestellt und bis zum 10. Oktober von deutschen Truppen besetzt wird.[34] In einem Zusatz zum Münchener Abkommen wurden außerdem die neuen Grenzen der Tschechoslowakei von den vier Ländern garantiert.[35] Nach der endgültigen Festlegung der Grenze am 7. Oktober fielen circa 29.000 km² an das Deutsche Reich in denen nicht nur die 3,6 Millionen Sudetendeutschen, sondern auch ungefähr 719.000 Tschechen wohnten. Viele Tschechen, Slowaken und Juden flüchteten aus diesem Gebiet. Die Vereinbarungen von München wurden ohne Rücksprache mit der tschechoslowakischen Regierung getroffen, welche dieses „Diktat von München“ hinnehmen musste.[36] Zusätzlich zu den Gebietsabtretungen an Deutschland gab die Tschechoslowakei am 1. Oktober das Teschener Gebiet an Polen ab und ließ innerhalb des eigenen Staatsgebietes die Bildung autonomer Regierungen in der Slowakei und der Karpato-Ukraine zu.[37]

[...]


[1] Köhler, Horst: Rede beim Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen am 2. September 2006 in Berlin, http://www.bundespraesident.de/Anlage/original_632737/Rede-beim-Tag-der-Heimat-des-Bundes-der-Vertriebenen.pdf, Stand: 09.09.06, S. 3f.

[2] sueddeutsche.de: Polen: Premier kritisiert Köhlers Auftritt bei Vertriebenen, http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/292/84208, Stand: 09.09.06.

[3] Urban, Thomas: Vorstoß der polnischen Nationalisten: Deutsche sollen Sonderrechte verlieren, http://www.sueddeutsche.de/,tt4m3/ausland/artikel/139/85054, Stand: 09.09.06.

[4] vgl. Erdmann, Karl Dietrich: Deutschland unter der Herrschaft des Nationalsozialismus 1933-1939 (Gebhardt Handbuch der deutschen Geschichte: Band 20), Deutscher Taschenbuch-Verlag, 11. Auflage, München 1999, S. 247f.

[5] vgl. Bohmann, Alfred: Das Sudentendeutschtum in Zahlen, Sudetendeutscher Rat, München 1959, S. 13.

[6] vgl. Erdmann 1999, S. 248.

[7] vgl. Hoensch, Jörg K.: Geschichte der Tschechoslowakischen Republik, Kohlhammer, 2. Auflage, Stuttgart 1978, S. 57.

[8] vgl. Erdmann 1999, S. 48.

[9] vgl. Hoensch 1978, S. 57ff.

[10] vgl. ebd., S. 60f.

[11] vgl. Erdmann 1999, S. 249.

[12] vgl. Mípiková Alena/Segert Dieter: Republik unter Druck, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Informationen zur politischen Bildung: Tschechien (Heft 276), Bonn 2002. Online-Ausgabe: http://www.bpb.de/publikationen/T80IHC,0,0,Republik_unter_Druck.html, Stand: 25.07.06.

[13] vgl. Hoensch 1978, S. 70.

[14] vgl. Sirois, Herbert: Zwischen Illusion und Krieg: Deutschland und die USA 1933-1941, Schöningh, Paderborn 2000, S. 119.

[15] vgl. Erdmann 1999, S. 249.

[16] vgl. ebd., S. 251.

[17] vgl. Hoensch 1978, S. 76f.

[18] vgl. Sirois 2000, S. 119.

[19] von Weizsäcker: Aufzeichnung vom 19. August 1938, in: Akten zur deutschen Auswärtigen Politik (ADAP) D II, Nr. 324, S. 473, zitiert nach: Michaelis, Klaus: 1938: Krieg gegen die Tschechoslowakei, Michaelis, Berlin 2004, S. 157.

[20] vgl. ebd.

[21] vgl. Michaelis 2004, S. 62f.

[22] vgl. ebd., S. 64.

[23] vgl. Erdmann 1999, S. 252.

[24] ADAP D, Bd. 2, Nr. 221, zitiert in: Erdmann 1999, S. 252.

[25] vgl. Michaelis 2004, S. 5.

[26] vgl. Hoensch 1978, S. 80.f

[27] vgl. ebd., S. 83ff.

[28] vgl. Erdmann 1999, S. 254.

[29] vgl. Hoensch 1978, S. 86.

[30] vgl. Erdmann 1999, S. 255.

[31] vgl. Hoensch 1978, S. 86f.

[32] vgl. Münchener-Abkommen, in: Timmermann, Heiner/Voráček Emil/Kipke, Rüdiger (Hrsg.): Die Beneš-Dekrete, LIT, Münster 2005, S. 569, Paragraphen 1 & 2.

[33] Dieser internationale Ausschuss setzte sich „aus dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, den in Berlin beglaubigten Botschaftern Englands, Frankreichs und Italiens und einem von der tschechoslowakischen Regierung zu ernennenden Mitglied“ zusammen (Münchener Abkommen: Zusätzliche Erklärung).

[34] vgl. Münchener-Abkommen: Paragraphen 4 & 5.

[35] vgl. Münchener-Abkommen: Zusatz.

[36] vgl. Mípiková/Segert 2002.

[37] vgl. Erdmann 1999, S. 255f.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Geschichte, Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte)
Veranstaltung
Hauptseminar: Zwangsmigration und ethnische Säuberungen im 20. Jahrhundert
Note
2,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
27
Katalognummer
V66934
ISBN (eBook)
9783638592987
Dateigröße
563 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vertreibung, Deutschen, Tschechoslowakei, Hauptseminar, Zwangsmigration, Säuberungen, Jahrhundert
Arbeit zitieren
Diplom-Politologe Martin H. Hetterich (Autor), 2006, Die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/66934

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