Der Standort der Richard – Schirrmann – Schule
in Neuss Hoisten
Die katholische Grundschule Hoisten
Die Grundschule Hoisten ist eine katholische Grundschule in der Trägerschaft
der Stadt Neuss. Sie liegt im Süden der Stadt Neuss, am Ende des Stadtteils
Hoisten an der Hoistener Schulstraße. Das Schulgelände grenzt an die
Lohstraße, die Hochstadenstraße und die Hoistener Schulstraße an. Von der
sehr befahrenen Kreisstraße, der Villestraße, ist sie durch die Bebauung der
Lohstraße gut abgeschirmt.
1956 wurde der älteste Teil des Schulgebäudes fertiggestellt. Zu diesem
Zeitpunkt war die heutige Grundschule eine zweitklassige Volksschule. Das
Schulgebäude bestand aus zwei Klassenräumen, einem Schulleiterbüro und
einem Lehrerzimmer. Durch die rege Bautätigkeit in Hoisten wurde die Schule
nach und nach erweitert. Zunächst wurden an das alte Schulgebäude
angrenzend vier Klassenräume, zwei Fachräume, die heute als Klassenräume
dienen, und ein Lehrerzimmer angebaut. Später kamen noch zwei
Pavillonräume dazu. 1968 wurde durch die Neuordnung des Schulwesens aus
der Volksschule eine Grundschule, die Pflichtschule für die Kinder aus
folgenden Ortsteilen der Gemeinde Neukirchen: Hoisten, Speck, Wehl und
Helpenstein war. Als im Zuge der kommunalen Neugliederung der Gemeinde
Neukirchen zerschlagen wurde und der Ortsteil Hoisten der Stadt Neuss
angegliedert wurde, wurde diese Regelung beibehalten. Seit 1997 ist die
Grundschule nach dem Gründer des Jugendherbergswerkes Richard
Schirrmanns benannt. [...]
Inhaltsverzeichnis
1. Die Schule und ihre Rahmenbedingungen
2. Beobachtungsschwerpunkte und ihre Auswertung
2.1 Beschreibung einer Übungsstunde
2.2 Das Schulbuch und sein Einsatz im Unterricht
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das Ziel dieses Praktikumsberichts ist es, die schulischen Rahmenbedingungen der Grundschule Hoisten zu analysieren und exemplarisch den Einsatz moderner Lehrmittel im Mathematikunterricht sowie den konkreten Ablauf einer Übungsstunde zu dokumentieren und zu reflektieren.
- Strukturelle Analyse der Richard-Schirrmann-Schule
- Methodik des Mathematikunterrichts in der vierten Klasse
- Einsatz und didaktische Funktion des Schulbuchs "Denken und Rechnen 4"
- Dokumentation des Unterrichtsverlaufs und Lehrer-Schüler-Interaktionen
- Fächerübergreifende Ansätze im mathematischen Lernkontext
Auszug aus dem Buch
Arbeiten mit dem Mathematikbuch im Unterricht
Das Buch „Denken und Rechnen“ dient als Grundlage für den Unterricht. Auf ihm wird der weitere Unterricht aufgebaut. Zum Beispiel wurde in der Stunde vom 04.09.01 die gestellte Aufgabe auf der Seite acht die Nummer fünf, Rechnen mit dem Euro bzw. Multiplizieren und Dividieren besprochen. Anschließend wurde zur Vertiefung das Kleine einmaleins der sechser- und neuner-Reihe abgefragt. Zum weiterarbeiten ist die Aufgabe Nummer neun auf der Seite 8 gestellt worden, die zu Hause fertig zustellen war. In der nächsten Stunde haben die Kinder Kopfrechenaufgaben gestellt bekommen. Nun wurden die Hausaufgaben kontrolliert. Es folgte eine Wiederholung aus dem dritten Schuljahr. Hierzu wurde ein Kind nach vorne an die Tafel gerufen, um eine schriftliche Division durchzuführen. Anschließend wurde die Probe zur Kontrolle gemacht. Nun wurde das Buch wieder hinzugezogen, um alles noch einmal zu vertiefen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Schule und ihre Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Standort, die bauliche Entwicklung, die Personalstruktur sowie die zeitliche Organisation der Richard-Schirrmann-Schule in Neuss Hoisten.
2. Beobachtungsschwerpunkte und ihre Auswertung: Dieser Abschnitt widmet sich der konkreten unterrichtlichen Praxis, indem eine Übungsstunde im Detail protokolliert und die Rolle des Mathematikbuchs für den Lernprozess analysiert wird.
Schlüsselwörter
Grundschule, Mathematikunterricht, Praktikumsbericht, Schulbuch, Didaktik, Unterrichtsverlauf, Primarstufe, Lehrerverhalten, Schülerinteraktion, Übungsstunde, Grundrechenarten, Lernmittel, Schulalltag, Freiarbeit, Binnendifferenzierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen einer Praktikantin an der katholischen Grundschule Hoisten im Rahmen eines Reformpraktikums im Jahr 2001.
Welche Themenfelder werden primär behandelt?
Im Fokus stehen die baulichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Schule sowie die didaktische Einbindung des Mathematikbuchs in den Unterrichtsalltag der vierten Klasse.
Was ist das zentrale Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die detaillierte Darstellung und Reflexion von Unterrichtsabläufen und die Beobachtung, wie Lehrmittel die Lernprozesse der Schüler unterstützen.
Welche methodischen Ansätze werden im Unterricht beobachtet?
Es wird ein Mix aus Frontalunterricht, eigenständiger Erarbeitung von Aufgaben, Hausaufgabenkontrolle und fächerübergreifenden Einflüssen dokumentiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Standortbestimmung der Schule und eine detaillierte, tabellarische Verlaufsbeschreibung einer Mathematikstunde inklusive einer Vorstellung des verwendeten Lehrwerks.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Grundschule, Mathematikunterricht, Didaktik, Schulbuch "Denken und Rechnen" sowie Unterrichtsbeobachtung.
Wie geht der Lehrer in der beobachteten Übungsstunde mit Disziplin um?
Der Lehrer nutzt eine Mischung aus Ermahnungen, Anweisungen zur Stillarbeit und gelegentlichen direkten Ansprachen, um die Aufmerksamkeit zu lenken und Störungen zu minimieren.
Welche Bedeutung kommt dem Schulbuch in dieser Klasse zu?
Das Buch dient als zentrale Grundlage für den Unterricht, wobei die Illustrationen helfen, mathematische Aufgaben in die Lebenswelt der Kinder zu übertragen.
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- Michaela Bongartz (Author), 2002, Unterrichtsstunde: Reformpraktikumsbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6700