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Elektronischer Zahlungsverkehr am Beispiel von Giropay

Title: Elektronischer Zahlungsverkehr am Beispiel von Giropay

Term Paper , 2006 , 23 Pages , Grade: Ohne, da Prüfungsvorleistung

Autor:in: Marcus Theil (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Am 13. Februar 2006 ist mit Giropay ein neues Online-Bezahlverfahren von der Sparkassen-Finanzgruppe, den Volks- und Raiffeisenbanken und der Deutschen Postbank AG eingeführt worden. Giropay betritt einen Markt, der einerseits durch ein rasantes Wachstum und andererseits durch eine starke Marktstellung traditioneller Verfahren, wie z.B. Lastschrift, Rechnung und Kreditkarte, gekennzeichnet ist. Vor allem die wachsende Bedeutung des eCommerce (das Wachstum der Anzahl der Online-Käufer in 2006 betrug 9%) , das Umsatzziel von 40,0 Mrd. EUR in 2010 (13 Mrd. EUR in 2008) und der hohe Marktanteil der etablierten Verfahren (derzeit 90%) sind als Kenngrößen hier zu nennen.

Ob sich Giropay in diesem Marktumfeld als führendes Verfahren durchsetzen kann, wie es das Betreiberkonsortium als Ziel formuliert hat, ist fraglich. Schon bei älteren Systemen führten die komplexen Anforderungsschemata der Marktteilnehmer zu einer unterschiedlichen Akzeptanz bei Kunden und Händlern. Die Akzeptanz eines ePayment-Verfahrens bei allen Marktteilnehmern ist jedoch eine Voraussetzung für den effizienten Austausch von Zahlungen im eCommerce.

Im Rahmen dieser Arbeit soll daher die Frage beantwortet werden, inwiefern Giropay das Potential hat, die erforderliche Akzeptanz zu erreichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kategorisierung der ePayment-Verfahren

2.1 Nach dem Zeitpunkt der Zahlung

2.2 Nach der Höhe des zu zahlenden Betrags

2.3 Nach der Art des Verfahrens

3 Anforderungen an das ePayment

3.1 Allgemeine Anforderungen

3.2 Anforderungen aus Händlersicht

3.3 Anforderungen aus Kundensicht

4 Giropay

4.1 Beschreibung des Zahlverfahrens Giropay

4.2 Analyse der Anforderungsmerkmale von Giropay

5 Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Potential des neuen Online-Bezahlverfahrens „Giropay“ zu bewerten und zu untersuchen, inwiefern es die notwendige Akzeptanz bei den Marktteilnehmern im eCommerce erreichen kann, um eine marktführende Rolle einzunehmen.

  • Typologisierung von Internet-Bezahlverfahren
  • Analyse der Anforderungsprofile von Händlern und Kunden im ePayment
  • Gegenüberstellung und Kompromissfindung zwischen konträren Interessen
  • Detaillierte Vorstellung und Einordnung des Verfahrens Giropay
  • Bewertung der Markterfolgschancen basierend auf definierten Kriterien

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Anforderungen

Um ein Zahlungsverfahren für den elektronischen Handel erfolgreich auf dem Markt etablieren zu können, müssen diverse Anforderungen durch das Verfahren erfüllt werden. Da die verschiedenen Marktteilnehmer, das sind Anbieter (= Händler) und Nachfrager (= Kunden), jedoch unterschiedliche und zum Teil kontroverse Ansprüche an ein elektronisches Zahlungsverfahren stellen, ist es erforderlich, hier einen Kompromiss zwischen den Marktteilnehmern zu finden. In den Kapiteln 3.2 und 3.3 werden die subjektiven Ansprüche der Händler und Kunden an ePayment-Verfahren erläutert, während im Folgenden auf zwei allgemeingültige Anforderungen eingegangen wird.

Als wichtigste Anforderung, die sowohl Händler als auch Kunden an ein ePayment-Verfahren stellen, ist zunächst die Sicherheit des Verfahrens zu nennen. Dieser Aspekt ist insofern von sehr großer Bedeutung, als dass ohne ein hohes Sicherheitsniveau dem Verfahren von Seiten der Marktteilnehmer nicht das nötige Vertrauen entgegengebracht wird.

Aus technischer Sicht lassen sich fünf Kriterien anlegen, um die Sicherheit eines Verfahrens zu beurteilen. Dieses sind Autorisierung (Nur legitimierte Nutzer können das Verfahren anwenden), Authentifizierung (Es wird sicher gestellt, dass Teilnehmer nur unter ihrem Namen handeln können), Vertraulichkeit (Informationen werden Dritten nicht bekannt), Integrität (Informationen können nicht verändert werden) und Totalität (Informationen werden vollständig übertragen).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Marktumfeld des elektronischen Zahlungsverkehrs und Vorstellung von Giropay als neuem Verfahren im eCommerce.

2 Kategorisierung der ePayment-Verfahren: Systematische Einordnung von Bezahlverfahren nach Zahlungszeitpunkt, Betragshöhe und technischer Ausgestaltung.

3 Anforderungen an das ePayment: Untersuchung der allgemeinen Sicherheits- und Verbreitungskriterien sowie der spezifischen Bedürfnisse und Interessenkonflikte von Händlern und Kunden.

4 Giropay: Detaillierte Beschreibung der Funktionsweise von Giropay und Analyse des Verfahrens anhand der zuvor aufgestellten Kriterien.

5 Resümee: Fazit zur Eignung von Giropay für einen effizienten Zahlungsabschluss und Prognose zur zukünftigen Marktrelevanz.

Schlüsselwörter

ePayment, Giropay, eCommerce, Online-Bezahlverfahren, Zahlungsgarantie, Sicherheit, Kundenakzeptanz, Online-Überweisung, Makropayment, Micropayment, Anonymität, Händleranforderungen, Netzgütereffekt, Zahlungsverkehr

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Online-Bezahlverfahren Giropay im Kontext des wachsenden eCommerce-Marktes und bewertet dessen Potential im Vergleich zu etablierten Systemen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Kategorisierung von Bezahlverfahren, die Analyse von Anforderungsprofilen im elektronischen Zahlungsverkehr sowie die praktische Anwendung dieser Kriterien auf Giropay.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern Giropay die erforderliche Akzeptanz bei Kunden und Händlern erreichen kann, um sich als marktführendes Verfahren zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Analyse, indem sie zunächst theoretische Anforderungs- und Kategorisierungsrahmen schafft und diese anschließend auf den konkreten Fall „Giropay“ anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Typologisierungen, Sicherheits- und Verbreitungsanforderungen sowie die spezifischen Interessenkonflikte (z.B. Anonymität vs. Zahlungsgarantie) dargelegt und analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ePayment, Giropay, Sicherheit, Online-Überweisung, Kundenanforderungen und Händlerinteressen.

Wie geht Giropay mit dem Interessenkonflikt zwischen Händlern und Kunden um?

Giropay sucht einen Kompromiss, indem es den Datenschutz des Kunden durch eine Trennung von Handelsdaten wahrt, während dem Händler durch eine Zahlungsgarantie bis 1.000 Euro Planungssicherheit geboten wird.

Warum wird Giropay als sicher eingestuft?

Die Sicherheit basiert auf der Nutzung etablierter Online-Banking-Verfahren wie PIN/TAN-Eingabe und SSL-Verschlüsselung, die den Nutzern bereits vertraut sind.

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Details

Title
Elektronischer Zahlungsverkehr am Beispiel von Giropay
College
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Course
Schwerpunktfach Wirtschaftsinformatik / Internet-Ökonomie
Grade
Ohne, da Prüfungsvorleistung
Author
Marcus Theil (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V67038
ISBN (eBook)
9783638599726
ISBN (Book)
9783638711388
Language
German
Tags
Elektronischer Zahlungsverkehr Beispiel Giropay Schwerpunktfach Wirtschaftsinformatik Internet-Ökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Theil (Author), 2006, Elektronischer Zahlungsverkehr am Beispiel von Giropay, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67038
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