Schulpraktium 2 an einem Förderzentrum im Jahre 2002 in einer 7. Klasse.
Aus dem Inhalt:
Unterricht:
-Die Schule
-Beschreibung der Einrichtung
-Das Einzugsgebiet
-Die Klasse
-Ausgewählte Unterrichtsversuche mit didaktisch - methodischer Vorüberlegung (Deutsch, Mathematik, Hauswirtschaft)
Erarbeitung einer praxisrelevanten Themenstellung
-Erarbeitung eines Programms zur individuellen Förderung (Motorik)
-Begriffsbestimmung
-Eingangsdiagnostik mit dem ROS (Rostock-Oseretzky-Skalen)
-Auswertung
-Training
Ich habe die Arbeitsmaterialien nicht beigefügt, weil das sehr aufwendig wäre. Die Verlaufsplanungen sind anbei. Die Arbeit ist sehr detailliert, was auch die Vor- und Nachbereitung der gegebenen Stunden betrifft.
Inhaltsverzeichnis
1. Übersicht über die Hospitationsstunden und eigenen Unterrichtsversuche
2. Die Schule XYZ
2.1. Beschreibung der Einrichtung
2.2. Das Einzugsgebiet
2.3. Die Klasse
3. Ausgewählte Unterrichtsversuche
3.1. Das Adjektiv (Deutsch) 20.02.02
3.1.1. Lehr- und Lernziele
3.1.2. Sachanalyse
3.1.3. Didaktisch-methodische Analyse und Stellung in der Stoffeinheit
3.1.5. Reflektion
3.2. Leistungskontrolle zum Thema Verben und Adjektive (Deutsch) 26.02.02
3.1.1. Lehr- und Lernziele
3.2.2. Sachanalyse
3.2.4. Didaktisch-methodische Analyse und Stellung in der Stoffeinheit
3.2.6. Reflektion
3.3. Rechnen mit der Uhr (Mathe) 01.03.02
3.3.1. Lehr- und Lernziele
i. Sachanalyse
3.3.3. Didaktisch-methodische Analyse & Stellung in der Stoffeinheit
3.3.5. Reflektion
3.4. Hauswirtschaft - Pellkartoffeln mit mariniertem Hering
i. Lehr- und Lernziele
3.4.2. Sachanalyse
3.4.3. Didaktisch-methodische Analyse
3.4.5. Reflektion
4. Erarbeitung einer praxisrelevanten Themenstellung
4.1. Anlass der gewählten Themenstellung
4.2. Begriffsbestimmung
4.3. Eingangsdiagnostik
4.4. Durchführung und Auswertung des ROS
4.5. Überlegungen zu ausgewählten Förderschwerpunkten
5. Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit dokumentiert im Rahmen eines Schulpraktikums die Planung, Durchführung und Reflexion von vier Unterrichtsversuchen an einem allgemeinen Förderzentrum sowie die Erarbeitung eines individuellen Programms zur Förderung motorischer Fähigkeiten bei einem Schüler. Ziel ist es, die didaktische und methodische Gestaltung des Unterrichts unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen der Schüler zu analysieren und zu reflektieren.
- Unterrichtsgestaltung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Hauswirtschaft
- Analyse individueller Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler
- Diagnostik und Förderung im Bereich der Fein- und Grobmotorik
- Reflexion des Lehrerhandelns und der pädagogischen Interaktion
Auszug aus dem Buch
Die Klasse
In der Klasse lernen derzeit 15 Kinder, 7 Mädchen und 8 Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahren. Der größte Teil der Schüler lernt von Beginn an in dieser Klassenzusammensetzung. 2 Mädchen kamen zu Beginn der 5.Klasse, ein weiteres Mädchen zu Beginn der 6. Klasse hinzu. Sie wurden freundlich in der Klassengemeinschaft aufgenommen. M2. hatte anfangs große Schwierigkeiten, Verhaltensnormen einzuhalten. Diese Probleme konnte sie bis heute nicht ganz abbauen, jedoch verringern.
Im Allgemeinen herrscht in der Klasse ein angenehmes und ausgeglichenes Klima. Meinungsverschiedenheiten werden offen ausdiskutiert. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich über einen sich in der Klasse befindenden Briefkasten zu schreiben. Klassensprecherin ist C.. Sie trägt oft zu fairen Gesprächen untereinander bei. Die Möglichkeit der Partner- und Gruppenarbeit nehmen die Schüler gerne an. Durch die gegenseitige Kontrolle und Stimulation kommen sie zu erfolgreichen Lernergebnissen. Die Hilfe untereinander ist für sie selbstverständlich geworden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Übersicht über die Hospitationsstunden und eigenen Unterrichtsversuche: Einleitende Auflistung der durchgeführten Hospitationen und Unterrichtsversuche.
2. Die Schule XYZ: Darstellung der Rahmenbedingungen der Schule, des Einzugsgebietes sowie eine detaillierte Analyse der Klassensituation und der individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler.
3. Ausgewählte Unterrichtsversuche: Detaillierte Dokumentation von vier Unterrichtseinheiten, bestehend aus Lehr- und Lernzielen, Sachanalysen, didaktisch-methodischen Überlegungen und persönlichen Reflektionen der Praktikantin.
4. Erarbeitung einer praxisrelevanten Themenstellung: Theoretische Auseinandersetzung mit der Förderung motorischer Fähigkeiten inklusive Eingangsdiagnostik mittels ROS und konkreter Übungsvorschläge.
5. Schlussbemerkung: Persönliches Resümee der Praktikantin über das Praktikum, die Beziehung zur Klasse und das Erreichen der gesetzten Ziele.
Schlüsselwörter
Schulpraktikum, Förderschule, Unterrichtsplanung, Sachanalyse, Didaktik, Lernbehinderung, Motorikförderung, Feinmotorik, Grobmotorik, Reflexion, Leistungsbewertung, Hauswirtschaft, Deutschunterricht, Mathematikunterricht, Förderbedarf
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst den Praktikumsbericht der Studentin Katrin Niemann an einer Förderschule, in dem sie ihre Unterrichtserfahrungen und ihre pädagogische Auseinandersetzung mit der Klassengruppe darlegt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen die Planung und Reflexion von Unterrichtseinheiten in Deutsch, Mathematik und Hauswirtschaft sowie die individuelle Förderung motorischer Fähigkeiten einzelner Schüler.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die didaktische Planung und methodische Durchführung von Unterricht in einer Förderklasse zu reflektieren und dabei den individuellen Förderbedarf der Lernenden zu berücksichtigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf der Verlaufsplanung von Unterrichtsstunden, der Durchführung von diagnostischen Verfahren wie den Rostock-Oseretzky-Skalen (ROS) und der laufenden Reflexion des pädagogischen Handelns.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Schule und Klasse, die detaillierte Darstellung der geplanten Unterrichtsversuche sowie ein Förderkonzept für die motorische Entwicklung von Schülern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Schulpraktikum, Förderschule, Motorikförderung, Unterrichtsplanung und sonderpädagogische Förderung aus.
Wie wurde die motorische Entwicklung eines Schülers untersucht?
Es wurden die Rostock-Oseretzky-Skalen (ROS) angewendet, welche grob- und feinmotorische Fähigkeiten erfassen, um den Entwicklungsrückstand eines Schülers wissenschaftlich zu belegen und darauf basierend Fördermaßnahmen abzuleiten.
Welche Rolle spielt die Gruppenarbeit im Hauswirtschaftsunterricht?
Die Gruppenarbeit ist zentral für den Aufbau einer kooperativen Arbeitsweise, wobei die Organisation, das gemeinsame Kochen und das Einhalten von Tischmanieren wichtige pädagogische Ziele darstellen.
- Quote paper
- Katrin Niemann (Author), 2002, Schulpraktikum 2 an der Allgemeinen Förderschule (Praktikumsbericht), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6707