Friedrich Schiller - Lebenslauf und Erörterung der Texte "Über Anmut und Würde" und "Über die ästhetische Erziehung"


Seminararbeit, 2004
13 Seiten

Leseprobe

INHALT

1. Einleitung

2. Lebenslauf Friedrich Schillers

3. Text „ Über Anmut und Würde“
3.1 Der Schönheitsbegriff
3.1.1 Die griechische Auffassung von der Schönheit
3.1.2 Der Begriff der architektonischen Schönheit
3.1.3 Die Schönheit in Abhängigkeit von Vernunft und Natur
3.1.4 Die Schönheit und der Freiheitsbegriff

4. Briefe 1- 9 Über die ästhetische Erziehung
4.1 Der denk –und werkgeschichtliche Kontext
4.2 Kants Einfluss auf die Philosophie Schillers
4.3 Der Ausgangspunkt seines Konzepts ( Briefe 1-9)
4.4 Der Naturstaat
4.5 Der Weg zum Vernunftstaat- Die Gebote der Zeit
4.6 Der Vernunftstaat

5. Schlußwort

6. Literaturangabe

1.Einleitung

Im ersten Teil unserer Hausarbeit erörtern wir anhand Friedrich Schillers Text „ Über Anmut und Würde“ den Schönheitsbegriff. Im zweiten Teil die Briefe 1-9 Friedrich Schillers „Über die ästhetische Erziehung“

2. Lebenslauf des Friedrich Schiller

(1759 - 1805)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.Text „ Über Anmut und Würde“

3.1 Der Schönheitsbegriff

3.1.1 Die griechische Auffassung von der Schönheit

Zu Beginn seiner Schrift „Über Anmut und Würde“ versucht Schiller die Begriffe Anmut, Grazie und die Schönheit selber aus der Perspektive der alten Griechen zu beschreiben .Diese unterscheiden Anmut und Grazie von der Schönheit, indem die Anmut in jedem Fall schön sein kann, jedoch die Schönheit zwangsläufig nicht anmutig zu sein habe. Die Anmut hat also eine Schönheit, die entstehen und vergehen kann und somit der Veränderung unterworfen ist. Die Anmut hat somit eine bewegende Schönheit.

Laut griechischer Mythologie , ist die Schönheit der Gestalt nur auf die Menschengattung anwendbar. Anmut kommt nur Bewegungen zu, die einen Ausdruck moralischer Empfindung haben.

Keine Bewegung die der Mensch mit der bloßen Natur gemein hat, kann also anmutig sein. Im Menschen allein verbindet sich die Vollkommenheit mit der Schönheit.

Vernunft ist nie bloß Vernunft und Natur ist im Menschen nie bloß Natur. Dem Griechen steht immer die Seele hinter Anmut und so ist sie es auch , die in der Schönheit der Bewegung enthalten ist. „Daher ist ihm auch die Anmut nichts anders, als ein solcher schöner Ausdruck der Seele in den willkürlichen Bewegungen. Wo also Anmut stattfindet, da ist die Seele das bewegende Prinzip und in ihr ist der Grund von der Schönheit der Bewegung enthalten.“ (F. Schiller „Über Anmut und Würde“ , S.13 , Z 9 -13 )

Nun unterscheidet Schiller seine eigene Position von der Darstellung, die er der griechischen Fabel entnommen hat. Er versucht nun den Schönheitsbegriff aus der philosophischen Untersuchung zu entwickeln.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Friedrich Schiller - Lebenslauf und Erörterung der Texte "Über Anmut und Würde" und "Über die ästhetische Erziehung"
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau  (Pädagogische Hochschule Freiburg)
Veranstaltung
Polyphone Weltkultur aus ethischer Progression
Autoren
Jahr
2004
Seiten
13
Katalognummer
V67132
ISBN (eBook)
9783638593670
ISBN (Buch)
9783638901277
Dateigröße
610 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedrich, Schiller, Lebenslauf, Erörterung, Texte, Anmut, Würde, Erziehung, Polyphone, Weltkultur, Progression
Arbeit zitieren
Isabella Roth (Autor)Berthold Gäng (Autor), 2004, Friedrich Schiller - Lebenslauf und Erörterung der Texte "Über Anmut und Würde" und "Über die ästhetische Erziehung", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67132

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