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Das Byzantinische Reich (Mittelgriechisch)

Title: Das Byzantinische Reich  (Mittelgriechisch)

Seminar Paper , 2006 , 26 Pages , Grade: 2+

Autor:in: Kathrin Doeppner (Author)

German Studies - Linguistics
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Es gibt in der Geschichte weder Anfang noch Ende. Geschichtsbücher beginnen und enden, nicht aber die Ereignisse, welche sie schildern.
Wie steht es mit dem Byzantinischen Reich? Wo liegt sein Anfang, wo sein Ende? Welche Bedeutung hat es für Europa und seine Sprachenwelt?
Der Ausdruck Byzantinisches Reich erinnert uns an die geschichtliche Bedeutung der Tatsache, dass Kaiser Konstantin die griechische Stadt Byzanz (= Konstantinopel) als neue Reichshauptstadt ausgewählt hat. Er hatte durch diese Gründung ein Machtzentrum geschaffen, in dem die Kräfte des Reichs konzentriert werden konnten. Es war ein Reich, das durch den Willen des Christengottes getragen wurde. Ein heidnisches Reich, das auf die römische Tradition von Gesetz und Verwaltung gestellt war und von einem christlichen Kaiser regiert wurde, der seine Herrschaft auf dem Fundament eines einheitlichen christlichen Glaubens aufbauen sollte.
Heidnisch-hellenistische Kultur, römische Tradition und christliche Kirche konnten nur allmählich und erst nach langen Kämpfen miteinander verschmelzen. Von vornherein erkannten die Herrscher des Reichs ihre Verpflichtung, die ererbte Kultur zu bewahren und der Bedrohung durch die Barbaren entgegenzutreten.
Was war die Grundlage für die Stärke des Reichs, das den ständigen Angriffen von allen Seiten über Jahrhunderte standhalten konnte? Eine bevorzugte Stellung nimmt gewiss die Überzeugung ein, dass das Reich von Gott gewollt und von ihm und seinem Gesalbten beschützt sei. Dieser Aspekt erklärt vielleicht zum großen Teil die Traditionsgebundenheit und den extremen Konservativismus Ostroms. Gestärkt durch Gottes Beistand war der byzantinische Staat Verteidiger des Glaubens. Der christliche Glaube wurde das Band, das weitgehend an die Stelle einer gemeinsamen Nationalität trat.
Konstantinopel, die Kaiserstadt, zog wie ein Magnet die Menschen aus allen Himmelsrichtungen an. Im frühen Mittelalter war sie die Stadt Europas. Die Byzantiner konnten mit Stolz von sich behaupten, niemals im Laufe der Jahrhunderte die Hauptstadt wirklich an einen fremden Feind verloren zu haben.
Das ist ihre historische Tat für Europa.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Byzanz

2.1 Das Byzantinische Reich

2.2 Die Herrscher des Byzantinischen Reichs

2.3 Die Geschichte des Byzantinischen Reichs

3. Die Kultur des Byzantinischen Reiches

3.1 Die Kunst des Byzantinischen Reichs

3.2 Die Literatur des Byzantinischen Reichs

3.3 Die Musik des Byzantinischen Reichs

3.4 Die byzantinische Kirche

4. Die Sprache in der byzantinischen Zeit: Mittelgriechisch

4.1 Historisches Umfeld des Griechischen in Byzanz

4.2 Entwicklung des byzantinischen Wortschatzes

4.3 Lehnwörter im byzantinischen Griechisch

5. Das byzantinische Erbe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die historische, kulturelle und sprachwissenschaftliche Entwicklung des Byzantinischen Reiches, um dessen Bedeutung für die europäische Geschichte und Identität sowie die sprachliche Evolution des Mittelgriechischen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung und Phasen des Oströmischen Reiches.
  • Die zentrale Rolle der orthodoxen Kirche und deren Einfluss auf die Kultur.
  • Sprachwandel und die Ausbildung des Mittelgriechischen sowie Diglossie.
  • Einfluss von Lehnwörtern aus dem Lateinischen und anderen Sprachen auf den Wortschatz.
  • Das Fortwirken des byzantinischen Erbes in den Kulturen Südosteuropas und Russlands.

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Kunst des Byzantinischen Reichs

„Die Kirche der Hagia Sophia in Konstantinopel ist das Musterstück byzantinischer Kunst und zugleich eines jener Denkmäler, in denen manche sehr charakteristische Züge dieser Kunst am klarsten zutage treten.“ Hagia Sophia bedeutet „heilige Weisheit“. Eines der Hauptcharakteristika der byzantinischen Kunst ist die Neigung zum Prunk in all seinen Formen sowie die Leidenschaft für den Glanz in jeder Art und Weise.

Es war eine lebendige Kunst, und wie jeder lebendige Organismus hatte sie Entwicklungen und Veränderungen erfahren. Zuerst im Jahrhundert Justinians, dann unter den makedonischen und komnenischen Kaisern und dann wieder in der Zeit der Palaiologen kannte sie aufeinander folgende Perioden unvergleichlichen Glanzes, jede mit ihren eigenen charakteristischen Merkmalen. In jeder Phase ihrer Geschichte übte sie großen Einfluss auf ihre Umwelt aus. „Diese byzantinische Kunst muss deshalb immer einer der bemerkenswertesten Aspekte byzantinischer Kultur und eines ihrer unvergänglichen Ruhmesblätter bleiben.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die geschichtliche Bedeutung des Byzantinischen Reiches und seine Rolle als christliches Machtzentrum zwischen Tradition und Erneuerung.

2. Byzanz: Das Kapitel definiert Byzanz als östliche Hälfte des Römischen Reiches und beschreibt die historische Entwicklung der Herrschaft sowie die prägenden Dynastien.

3. Die Kultur des Byzantinischen Reiches: Hier werden die kulturellen Pfeiler, insbesondere Kunst, Literatur, Musik und Kirche, als Ausdruck einer durch das Christentum geprägten Identität dargestellt.

4. Die Sprache in der byzantinischen Zeit: Mittelgriechisch: Dieser Abschnitt analysiert die sprachliche Entwicklung hin zum Mittelgriechischen, die Diglossie und die Aufnahme fremdsprachiger Lehnwörter.

5. Das byzantinische Erbe: Das Schlusskapitel widmet sich der langfristigen kulturellen und religiösen Nachwirkung Byzanz' in den slawischen Ländern und dem Abendland.

Schlüsselwörter

Byzanz, Konstantinopel, Mittelgriechisch, Byzantinisches Reich, Kaiserreich, Orthodoxe Kirche, Hagia Sophia, Justinian, Kulturgeschichte, Sprachwandel, Lehnwörter, Diglossie, Mittelalter, Europäische Geschichte, Religiöses Erbe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Geschichte, Kultur und sprachliche Entwicklung des Byzantinischen Reiches von seiner Gründung bis zum Fall 1453.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die politische Geschichte, die Kunst und Literatur, die Rolle der Kirche sowie die Entwicklung der griechischen Sprache in dieser Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung Byzanz' als Vermittler zwischen Antike und Mittelalter sowie dessen Einfluss auf die europäische Sprachenwelt und Kultur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische und literaturwissenschaftliche Analyse unter Verwendung von Fachliteratur und Quellenmaterial.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Untersuchung der kulturellen Leistungen sowie eine detaillierte Betrachtung der sprachlichen Evolution.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Byzantinisches Reich, Mittelgriechisch, Orthodoxie, Konstantinopel und kulturelles Erbe.

Welche Rolle spielte die Hagia Sophia in der byzantinischen Kunst?

Sie gilt als das Musterbeispiel byzantinischer Architektur und verkörpert den für diese Epoche typischen Prunk und religiösen Symbolismus.

Warum ist das Thema Diglossie im Mittelgriechischen so bedeutsam?

Es beschreibt das Nebeneinander von klassischer Schriftsprache und volkstümlicher Umgangssprache, das die griechische Sprache über Jahrhunderte prägte.

Wie überlebte das byzantinische Erbe den Untergang des Reiches?

Insbesondere durch die orthodoxe Kirche und deren Liturgie sowie den kulturellen Einfluss auf slawische Völker blieb der byzantinische Geist in Osteuropa erhalten.

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Details

Title
Das Byzantinische Reich (Mittelgriechisch)
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Europa und seine Sprachen in Geschichte und Gegenwart
Grade
2+
Author
Kathrin Doeppner (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V67156
ISBN (eBook)
9783638603157
ISBN (Book)
9783638649490
Language
German
Tags
Byzantinische Reich Europa Sprachen Geschichte Gegenwart
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Doeppner (Author), 2006, Das Byzantinische Reich (Mittelgriechisch) , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67156
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