Frankophonie. Eine Geschichte der Sprache und Identität in Québec


Hausarbeit, 2006

25 Seiten, Note: 2,0

Rico Moyon (Autor)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Québec
1.1 Landes- und Kulturgeschichte
1.2 Sprache und Sprachgesetzgebung

2 Identität, Sprachbewusstsein, Sprachidentität
2.1 Die Frage nach der frankokanadischen Identität
2.2 Sprache und Identität in Québec
2.2.1 Sprachbewusstsein und Sprachidentität
2.2.2 Das Sprachbewusstsein – Ein angeborenes Werkzeug?

3 La langue maternelle au Québec

4 Schlussbetrachtung

5 Literaturverzeichnis

6 Anhang

0 Einleitung

Nicht wissend, dass er einer der größten Entdecker der Weltgeschichte werden sollte, segelte der Genuese Cristoforo Colombo unter der spanischen Flagge und im Auftrag der reyes católicos gen Westen, um einen neuen Seeweg nach Indien zu entdecken. Er stieß schließlich am 12. Oktober des Jahres 1492 auf Land und glaubte, Indien erreicht zu haben und bezeichnete die dort vorgefundenen Bewohner irrtümlich als Indianer. Was Colombo aber tatsächlich entdeckte, war ein neuer Kontinent, dessen Kolonisierung in der Folgezeit auch für Frankreichs Geschichte von Bedeutung sein sollte.

In der vorliegenden Arbeit werde ich, gestützt auf fundamentalen Fakten, auf wichtige zentrale Aspekte der frankokanadischen Geschichte näher eingehen und diese unter ausgewählten Gesichtspunkten analysieren. Der Schwerpunkt wird darin bestehen, die sich herausbildende frankokanadische Identität, die Sprache und Kultur der Kolonisten und deren Nachkommen miteinander in Verbindung zu bringen.

Dabei werde ich zum Teil neue Thesen und Modelle zur Diskussion stellen, die ich mit Hilfe der Geschichte versuchen werde, zu veranschaulichen und mit empirischen Fakten zu bekräftigen.[1]

1 Québec

1.1 Landes- und Kulturgeschichte

König Carlos I. von Spanien – resp. Kaiser Karl V. (ab 1515) – besaß zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein derart mächtiges Imperium, dass der zu dieser Zeit in Frankreich herrschende François I. (1515 – 1559) neidisch auf die zahlreichen Reichtümer seines Kontrahenten in Übersee war. Er war daraufhin entschlossen, eigenen wirtschaftlichen Nutzen aus dem neuen Kontinent zu ziehen und entsandte zwei Expeditionen (1524/25), die aber scheiterten.[2] Erst die dritte brachte 1534 mit dem Bretonen Jacques Cartier den erwünschten Erfolg. Er landete »in der Bucht von Gaspé und ergriff [für Frankreich] Besitz von diesem Gebiet«[3].

In der Folgezeit gab es jedoch – abgesehen vom Pelzhandel – keinerlei Besiedlung dieses Territoriums auf Grund der »politischen und religiösen Situation in Frankreich«[4] zu jener Zeit.

Am 3. Juli des Jahres 1608 legte Samuel de Champlain »am nördlichen Ufer des Sankt-Lorenz[-Stroms]«[5] an und »errichtete [...] eine Reihe kleinerer Siedlungen, darunter vor allem Quebec«[6]. Champlain sollte sich auf dem neuen Kontinent niederlassen und – was von der Handelsgesellschaft für Pelz gefordert war – für genügend neue Kolonisten sorgen, was er jedoch nicht verwirklichen konnte.

Auf Grund dessen initiierte Richelieu im Jahre 1627 die »Campagnie de la Nouvelle-France«, um ein neues französisches Kolonialreich in Übersee zu errichten, was jedoch scheiterte, da es einen »Mangel an tatkräftiger Unterstützung von Seiten des Mutterlandes [Frankreich]«[7] gab.

Der einzige Rückhalt war die katholische Kirche. Im Jahre 1625 übernahmen die Jesuiten, die sich an Rom orientierten, führende Rollen im Erziehungswesen. Es bildete sich eine erste gravierende Andersartigkeit zu Frankreich heraus (»Ultramontanismus vs. Gallikanismus«). Diese Geistlichen hatten überdies engen Kontakt mit vielen Indianerstämmen und brachten finanzielle Mittel aus Frankreich mit nach Nouvelle-France.

Ein halbes Jahrhundert später – 1689 – begannen die ersten Auseinandersetzungen um den Kontinent mit den angloamerikansichen Siedlern. Die Angriffe auf Québec und

Montreal (1690) konnten von Frontenac zurückgeschlagen werden, und 1697 wurden die Irokesen, die britische Unterstützung bekamen, bezwungen, die ab 1701 und dem Frieden von Montreal schließlich neutral wurden hinsichtlich des französisch-englischen Konfliktes.

1756 kam es abermals zu Auseinandersetzungen zwischen »französischen Siedlern und [...] benachbarten englischen Kolonien«[8]. Zur gleichen Zeit begann in Europa der Siebenjährige Krieg zwischen England und Frankreich. Drei Jahre später besiegten die Briten in Québec die Frankokanadier und es kam 1763 schlussendlich zum Friedensvertrag von Paris, in dem der König von Frankreich Großbritannien »das eigentliche Kanada«[9] überließ, wodurch überdies der Kontakt zu den Kolonien abbrach.

Dieses einschneidende Ereignis sollte für die Frankokanadier noch eine wichtige Rolle spielen bzgl. ihrer Identitätskonstituierung.

Auf Grund dessen, dass sich die Frankokanadier verlassen fühlten (Kapitulation Frankreichs, Kolonienüberlassung, Kontaktabbruch zu Frankreich), übernahm die Kirche in Québec mehr und mehr eine gewichtige Führungsrolle, zumal ab 1764 ausschließlich englisches Recht herrschte, das den Katholizismus verboten hatte.

Zehn Jahre danach gab es aber die so genannte Quebec-Akte, die die volle Religionsfreiheit zusicherte und die französische Gerichtsbarkeit wieder einführte. Diese Maßnahme sollte den Briten dazu verhelfen, die Frankokanadier auf ein Gebiet einzugrenzen, was die britische Assimilationspolitik indirekt deutlich verschärfte.

Nach dem Unabhängigkeitskrieg kamen immer mehr amerikanische Siedler nach Québec, wodurch sich zwei Siedlungsgebiete herauskristallisierten, deren Unterschiede sich in der Bevölkerung, Religion und Kultur äußerten.

Mit der Konstitutionsakte von 1791 kam es zur Teilung Kanadas in Ober- und Unterkanada, wobei Unterkanada in etwa dem heutigen Québec entspricht. Zudem bekamen beide Provinzen eigene Gouverneure und eigene Parlamente. Es kam zur »Herausbildung einer dreistufigen Schichtenhierarchie«[10], wodurch die frankokanadische Bevölkerung – sowohl Bauern als auch das Kleinbürgertum – benachteiligt wurden. Dies führte schließlich zum »militanten frankokanadischen Nationalismus«, der sich in der letztlich niedergeschlagenen Patriotes-Rebellion (Vgl. 1.2) von 1838 zeigte, und der »bis heute [...] in den Separationsbestrebungen der Nationalisten Quebecs erkennbar« ist.[11]

Zwei Jahre später wurde eine Verfassung für Kanada verabschiedet, die die parlamentarische Selbstverwaltung der Provinzen sicherte.

Die Acte de l'Amérique du Nord britannique von 1867 konstituierte schließlich die Dominion of Canada, wodurch die heutige bundesstaatliche Form Kanadas erreicht wurde.

1.2 Sprache und Sprachgesetzgebung

Alle Sprachen, die benutzt werden, wandeln sich auch. (Janson 2006: 256)

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts existierten im Osten Kanadas zwei rivalisierende Großgruppen der Indianer. Die Huronen-Irokesen und die Algonquiens. Wie schon gesehen gab es zu dieser Zeit die ersten Kontakte der französischen Neuankömmlinge mit den Indianern. Diese reichten jedoch »von kriegerischen Auseinandersetzungen bis zum friedlichen Miteinander«[12], das sich anfangs vor allem im Pelzhandel niederschlug. Durch diese Interaktionen mit den Indianern kam es zu Auswirkungen auf die französische Sprache, die sich jedoch größtenteils auf Toponyme beschränkte. So entstammt zum Beispiel der Orts-/Provinzname Québec aus der Algonquiensprache. Ursprünglich wurde dieses Gebiet kebec genannt, was soviel wie »wo der Flu[ss] enger wird« bedeutet.[13] Bis auf solche Toponyme wurden nur sehr wenige indianische Bezeichnungen für die einheimische Flora und Fauna übernommen. Zur damaligen Zeit gab es darüber hinaus auch Kontakte zu den dort lebenden Inuit (= les hommes), deren Sprache jedoch ausschließlich in Form von Toponymen Einfluss auf die französische hatte. Etwaige Begriffe aber hatten sich morphologisch derart weit von ihrem Ursprungsbegriff entfernt, dass sie im Französischen kaum mehr erkennbar waren/sind.

Bei den Militärs in den Jahren von 1759 bis 1763 »dominier[t]en zunächst die praktischen Erfordernisse auch die Sprachenverwendung«[14], was bedeutet, dass zu jener Zeit eine gewisse Zweisprachigkeit praktiziert wurde. So mussten u.a. Anklageschriften und die darauf gegebenen Antworten in die jeweiligen landesspezifischen Sprachen (Englisch, Französisch) übersetzt werden. Auch der Friedensvertrag von Paris 1763 wurde auf Französisch verfasst.

Die 1774 veröffentlichte Quebec-Akte schrieb indirekt vor, dass das Französische für die Rechtssprechung und Gerichtsbarkeit verwendet werden musste, da das wieder eingeführte »Zivilrecht (Vgl. 1) ausschließlich in französischer Sprache vorliegt«. Auf der anderen Seite mussten Anordnungen und Erlasse aber in englischer und französischer Sprache abgefasst werden und Protokolle gar nur auf Englisch.

Zu dieser Zeit gab es demzufolge gegenseitige Kontakte der Sprachen. Nicht auszuschließen ist, dass es auch zu Entlehnungen von Wörtern o.ä. aus der jeweiligen konkurrierenden Sprache kam. Vor allem die Anglizismen und deren Auswirkungen auf die französische Sprache sollten den Frankokanadiern spätestens im 20. Jahrhundert ein Dorn im Auge sein.

1791 und mit der Konstitutionsakte (Vgl. 1.1) einhergehend wurde der Osten Kanadas in Ober- und Unterkanada eingeteilt. Die Ergebnisse waren »keine völlig eigenständige[n] einsprachige[n] Distrikte«, was zu Konflikten und Spannungen in der Gesellschaft führte. Deshalb wollte man die Provinzen wieder vereinen, was aber daraufhin alte Konflikte um die Sprachenfrage wieder aufwirbelte, und London war überdies nicht bereit, »dem Französischen eine legale Grundlage zuzugestehen«[15]. Auch hielt der damalige Governor General Lord Durham es für wichtig, »die Frankokanadier völlig zu assimilieren und damit auch das Englische langfristig zur einzigen Sprache zu machen«.[16]

Diese Sprachenfrage blieb auch zu Beginn des 19. Jahrhunderts unbeantwortet. Hinzu kamen die zunehmende Verarmung der Landbevölkerung und die fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten für die Frankokanadier. Dies führt unweigerlich zu wachsender Unzufriedenheit, die sich unter Führung Papineaus in der Patriotes-Rebellion (Vgl. 1.1) entlud. Ziel war die Gleichberechtigung, die aber nicht erreicht wurde (dafür sollte die révolution tranquille im 20. Jahrhundert erfolgreicher verlaufen (Vgl. 2.2)). Es kam zur blutigen Niederschlagung der Rebellion, wodurch für kurze Zeit Überlegungen zu diesem Konflikt in London entfacht wurden. Schließlich entschied man sich für die strikte Assimilationspolitik und Englisch wurde zudem alleinige offizielle Sprache. Unangetastet hingegen blieb die Kirche.

Mit der Unions-Akte von 1841 (Vgl. 1.1) waren zwar nur in Englisch abgefasste Schriften rechtsverbindlich, im Alltag jedoch bediente man sich der Mehrsprachigkeit. Die damit verbundene Angst vor Unruhen in der Bevölkerung war dann aber so groß, dass sieben Jahre später dieses Gesetz wieder aufgehoben wurde (1848).

Mit der Entstehung des kanadischen Staates in seiner bundesstaatlichen Form (Acte de l'Amérique du Nord britannique (1867)) wurde auch die Zweisprachigkeit in Gerichten und legislativen Institutionen vorgeschrieben, die Frankokanadier aber blieben in vielen Bereichen benachteiligt. Zu jener Zeit sollte sich aber ein neues Bewusstsein bezüglich ihrer Sprache entfalten, was wir später noch sehen werden.

Ab 1910 wurden dann verschiedene Sprachgesetze erlassen. So wurde u.a. im öffentlichen Verkehr die Zweisprachigkeit dadurch gesichert, dass es Fahrkarten und Verkehrsschilder gab, die sowohl mit Englisch als auch mit Französisch versehen wurden. Des weiteren sollte das Fachvokabular in der Forschung und im Beruf französisch sein bzw. ins Französische übertragen werden Dies war natürlich nicht einfach, da sich durch das ständige Übersetzen schnell Anglizismen einschlichen konnten. Ziel war wiederum die Gleichberechtigung in Unternehmen, da bis zu jener Zeit die anglophonen Kanadier bevorzugt wurden.

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden einige Sprachgesetze verabschiedet, die für die Erhaltung und Förderung des Französischen beitragen sollten, die ich an dieser Stelle aber nicht weiter ausführen möchte.

1961 wurde im Zuge eines gesellschaftlichen Wandels (Vgl. 3.1) die Office québécois de la langue française gegründet, deren Aufgaben waren – und es bis heute noch sind –, den Erhalt der französischen Sprache zu überwachen und zu sichern.

1969 wurden dann mit der Loi sur les langues officielles die Zweisprachigkeit der Gesellschaft anerkannt auf Bundesebene verankert. Im Juli 1974 folgte die Loi sur la langue officielle – Loi 22 –, in der »Französisch[] als offizielle Sprache Quebecs proklamiert« wurde und »die institutionelle Zweisprachigkeit verbindlich fest[gelegt]« wurde.[17] 1976 kam der Parti Québécois an die Macht und ein Jahr später wurde die Loi 101 (Charte de la langue française) erlassen, die dem Französischen in allen Bereichen zum Durchbruch verhalf. Québec wurde offizielle einsprachige Provinz.

Der Artikel 1 der »Charte« ist eine klare Absage an die bis dahin praktizierte Zweisprachigkeit und verweist damit das Englische auf den Rang einer Minderheitensprache, deren Gebrauch sich allein auf notwendig werdende Übersetzungsarbeiten beschränkt.

(Hoerkens 1998: 115)

Des weiteren schrieb das Gesetz vor, dass alle Kinder frankophoner Eltern eine französischsprachige Schule besuchen müssen. Dies wurde 1977 mit der Immersion française abermals aufgegriffen, im Zuge derer englischsprachige Kinder nur französischen Unterricht erteilt bekommen sollten, um somit den Zweitspracherwerb zu fördern.

1982 gab es dann die Charte canadienne des droits et libertés, die vorsah, dass die Kinder aller Kanadier, die Französisch sprachen, eine Schulbildung in ihrer Muttersprache erhalten sollen. Seither gibt es in allen Provinzen Kanadas französischsprachige Schulen.

1988 wurden die Rechte der Frankokanadier abermals verstärkt – vor allem bei der Stellenvergabe in Institutionen auf staatlicher Ebene. Die Förderung des zweisprachigen Charakters ging in den 1990er Jahren etwas zurück, bis der Action Plan for Official Languages unter Chrétien die sprachlichen Minderheiten wieder mehr unterstützen sollte.

Im folgenden möchte ich diejenigen entscheidenden Ereignisse in der quebecker Geschichte näher beleuchten, die für eine frankokanadische Identitätsbildung von Bedeutung waren und es bis heute noch immer sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Sprachenfrage und inwiefern die frankokanadische Identität sich dieses Kriterium als Eckpfeiler ihres Bewusstseins annahm.

[...]


[1] Auf eine Darstellung (der einschlägig nachlesbaren Entwicklung) des français québécois wird hingegen verzichtet.

[2] Vgl. Wolf 1987

[3] Hoerkens 1998: 5

[4] Wolf 1987: 1

[5] Hoerkens 1998: 5

[6] Wolf 1987: 1,2

[7] Wolf 1987: 2

[8] Hoerkens 1998: 6

[9] Hoerkens 1998: 6

[10] Hoerkens 1998: 7

[11] Hoerkens 1998: 7

[12] Wolf 1987: 34

[13] Hoerkens 1998: 5

[14] Wolf 1987: 37

[15] Hoerkens 1998: 29

[16] Wolf 1987: 44

[17] Hoerkens 1998: 109

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Frankophonie. Eine Geschichte der Sprache und Identität in Québec
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Romanistik)
Veranstaltung
Proseminar La crise du français - Le français en crise?
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
25
Katalognummer
V67293
ISBN (eBook)
9783638602464
ISBN (Buch)
9783638725286
Dateigröße
519 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In der vorliegenden Hausarbeit wird die Verbindung von Sprache und Identität in Québec analysiert, wobei auch etwaige (persönliche) Theorien zum Thema zum Tragen kommen.
Schlagworte
Frankophonie, Eine, Geschichte, Sprache, Identität, Québec, Proseminar, Kanada, quebecois, langue, Kanadier, Frankokanadier, Bewusstsein, Kultur
Arbeit zitieren
Rico Moyon (Autor), 2006, Frankophonie. Eine Geschichte der Sprache und Identität in Québec, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67293

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