Fidel Castro während der Kuba-Krise 1962 - Der Máximo Líder in der Rolle des passiven Erfüllungsgehilfen?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002
39 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsangabe

1. Einleitung

2. Vorgeschichte und Stationierung von Nuklearraketen auf Kuba
2.1. Castros Zustimmung zur Stationierung der Raketen
2.2. Castro unterläuft die Geheimhaltung der „Operation Anadyr“
2.3. Entdeckung der Raketenbasen

3. Am Rande des Nuklearkrieges
3.1. Castro und der nukleare Erstschlag
3.2. U-2 Abschuss über Kuba
3.3. Beilegung der Krise
3.4. Castros „schwieriger Charakter“ und Nachspiel

4. Schlussbemerkungen

Quellen- und Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Die Fülle der Publikationen zur Kuba-Krise im Oktober 1962 ist nahezu unüberschaubar. Die große Mehrheit der Veröffentlichungen befasst sich jedoch lediglich mit den Hauptakteuren der damaligen Supermächte Nikita Chruschtschow und John F. Kennedy. Es scheint, als sei die Geschichte der Kuba-Krise ohne den kubanischen Ministerpräsidenten Fidel Castro geschrieben worden. So meint der ehemaliger Botschafter der USA auf Kuba Philip W. Bonsal: „The Missile Crisis had little to do with him. (Fidel Castro, d. Verf.) The conflict began when the United States discovered that there were Russian missiles under Russian control on the island, and it ended when the Russians took their missiles away.”[1] Der 2001 an den Kinokassen sehr erfolgreiche Film „Thirteen Days“[2] schafft es sogar, sowohl ohne kubanische als auch ohne sowjetische Perspektive auszukommen. „The film turns history on its head and drums into our heads exactly the wrong lessons of the crisis.”[3]

Daher stehen in der folgenden Abhandlungen die Aktionen und Positionen Fidel Castros, sowie dessen Einfluss auf die Entwicklung der Krise im Zentrum des Erkenntnisinteresses. Besondere Betrachtung erhält eine Korrespondenz zwischen Fidel Castro und Nikita Chruschtschow während der Raketenkrise im Oktober 1962, die der kubanische Ministerpräsident dem französischen Publizisten Jean-Edern Hallier im Sommer 1990 übergab. Mit deren Veröffentlichung in Le Monde am 24. November 1990 liegen Dokumente vor, die eine zuverlässige Ortung der Position Castros in jenen dramatischen Herbsttagen ermöglichen.[4]

Zugleich macht diese Korrespondenz wohl auch eine partielle Neubewertung der Krise erforderlich, denn die sich aus der Krisensituation entwickelnde Kriegsgefahr wurde durch die Politik Castros erhöht: Die kubanische Führung unterlief bzw. hintertrieb während der Raketenkrise zeitweilig die Verhandlungen zwischen der UDSSR und den USA, was die Welt noch näher an den Rand einer nuklearen Katastrophe führte.[5]

2. Vorgeschichte und Stationierung von Nuklearraketen auf Kuba

Im April 1962 spielte Chruschtschow gegenüber seinem Verteidigungsminister Malinowsky erstmals mit dem Gedanken, Nuklearraketen auf Kuba zu stationieren.[6] Die damit verbundene Intention erklärt Sergo Mikojan, Sohn und enger Mitarbeiters seines Vaters Anastas Mikojan, dem Stellvertreter Chruschtschows: „The main idea was the defense of Fidel´s regime. Krushchev had some reason to think the United States would repeat the Bay of Pigs[7], but not make mistakes anymore.”[8]

Am 17. April 1961 waren 1 300 Exilkubaner, ausgerüstet mit amerikanischen Waffen und unter der Leitung der CIA, in der Bahía de Cochinos (Schweinebucht) an der Südküste Kubas gelandet. Die CIA hatte damit gerechnet, dass die Invasion in Kuba einen Aufstand der Castrogegner auslösen würde, dem sich auch Teile der kubanischen Streitkräfte anschließen würden.

Die Invasoren trafen aber auf den erbitterten und geschlossenen Widerstand der Kubaner und mussten sich zwei Tage später geschlagen geben. Über 1 100 Exilkubaner wurden gefangen genommen. Der Invasionsplan war bereits unter Präsident Eisenhower entwickelt worden, und wurde dann unter Präsident Kennedy, wenn auch mit einigen Modifikationen, Realität.

Der massive Fehlschlag der Operation wurde zur öffentlichen Blamage des jungen US-Präsidenten. „(...) that Operation failed and became a huge public embarrassment for the president.”[9] Nach dem Scheitern der Invasion sah sich die Regierung Kennedy innen- und außenpolitisch schweren Anschuldigungen ausgesetzt: In den USA warf man Kennedy und der CIA vor, die Invasion ungenügend vorbereitet und unterstützt bzw. überhaupt unternommen und die Lage auf Kuba völlig falsch eingeschätzt zu haben. Im Ausland protestierte vor allem die Sowjetunion scharf gegen die Invasion und schloss eine sowjetische Intervention auf Kuba nicht aus.[10]

Für Fidel Castro wurde der militärische Sieg zu einem umfassenden weltweiten Propagandaerfolg.[11] In einem spektakulären, Tage währenden und als „Gespräch von Havanna“ bekannt gewordenen offenen Gespräch diskutierte Castro persönlich mir den Gefangenen vor der Fernsehkamera über die Invasion und über seine Revolution.[12] „Playa Girón“ der Name des Strandabschnittes an der „Bahía de Cochinos“ , wurde nach dem 19. April 1961, insbesondere in den kubanischen Geschichtsbüchern, zum Synonym dafür, dass die gefürchtete Supermacht USA keineswegs allmächtig und unbesiegbar ist.[13] Die Niederlage Washingtons in der Schweinebucht steigerte Castros Heldenmythos, zumindest bei dessen Sympathisanten, ins Legendäre.[14] Carlos Franqui, der später, wie viele einstige Freunde und Vertraute, der Revolution enttäuscht den Rücken kehrte, schrieb: „Seine Feinde waren völlig diskreditiert, und er wurde zur Inkarnation der Revolution.“[15]

Chruschtschows Intention betreffend weist dieser jedoch darauf hin, dass: „Zusätzlich zum Schutz Kubas unsere Raketen das ausglichen, was der Westen gern die „Machtbalance“ nennt. Die Amerikaner hatten unser Land mit Militärbasen eingekreist und bedrohten uns mit Nuklearwaffen, es war höchste Zeit, dass Amerika das Gefühl kennen lernte, das man hat, wenn das eigene Land und das eigene Volk bedroht sind.“[16]

Der sowjetische Führer betont: „We had no intentions of starting a war ourselves. We have always considered war to be against our own interests. Anyone with an ounce of sense can see I am telling the truth. It would have been preposterous for us to unleash a war against the United States from Cuba. Cuba was 11 000 kilometers from the Soviet Union. Our sea and air communication with Cuba was so precarious that an attack against the US was unthinkable”.[17]

Nach sowjetischer Darstellung verfolgte man also im Kreml mit der geplanten Stationierung keine – gegensätzlich zur Interpretation Washingtons – offensive Intention gegenüber den USA oder anderen Staaten der Region, sondern wollte lediglich vor weiteren Invasionen abschrecken.

Dabei erscheint Chruschtschows Strategie angesichts der zuvor in der Türkei, Großbritannien und Italien stationierten US-Nuklearwaffen nicht abwegig: „Krushchev´s thinking on the issue was not bizarre“.[18] Die amerikanischen Raketenbasen sollten die UDSSR vor einem Angriff in Westeuropa abschrecken. Dies war durchaus vergleichbar mit der Stationierung der sowjetischen Raketen auf Kuba.[19] Nach heutigen Schätzungen lag das Übergewicht der Zahl der US-Atomsprengköpfe gegenüber der Zahl der Sowjetischen beim Amtsantritt Kennedys immerhin zwischen 9:1 und 17:1.[20]

Die Aufstellung atomarer Mittelstreckenraketen mit einem Reichweiteradius von 1100 sowie 2200 Kilometern direkt vor der amerikanischen Haustür bot den Sowjets die Chance, die Zahl sowjetischer Atomraketen, welche direkt amerikanische Städte und militärische Ziele in den USA bedrohten, auf einen Schlag zu verdoppeln.[21] Der entscheidende Unterschied lag jedoch in der Absicht Chruschtschows, „auf Kuba Raketen mit nuklearen Sprengköpfen zu installieren und ihre Anwesenheit dort vor den Vereinigten Staaten so lange geheim zu halten, bis es für sie zu spät war, irgend etwas dagegen zu unternehmen.“[22] Chruschtschow wollte die Amerikaner nach den US-Kongresswahlen im November 1962 vor vollendete Tatsachen stellen.

2.1. Castros Zustimmung zur Stationierung der Raketen

Als äußerst schwierig erwies es sich, Fidel Castro von der sowjetischen Initiative zu überzeugen. „When Castro and I talked about the problem, we argued and argued. Our argument was very heated. But, in the end, Fidel agreed with me.”[23]

30 Jahre später auf der Konferenz in Havanna über die Kuba-Krise erläutert Castro seine Überlegungen: „Wir hielten nichts von den Raketen. Wären sie nur zu unserer Verteidigung da gewesen hätten wir sie nicht akzeptiert. Nicht so sehr wegen der Gefahren, die wir mit ihnen auf uns ziehen würden, als vielmehr wegen des Schadens, den sie dem Image der Revolution (...) in Lateinamerika zufügen konnten.“ Aber schließlich sei es auch eine „ethische Frage“ gewesen: „Ich dachte: wenn wir erwarten, dass die Sowjets für unsere Sache kämpften, Risiken für uns in Kauf nahmen und bereit waren , unseretwegen sogar Krieg zu führen, wäre es unmoralisch gewesen und feige gewesen, die Präsenz dieser Raketen hier bei uns abzulehnen.“[24]

Am 25. Mai 1962 teilte Castro den Emissären der in Havanna verhandelnden sowjetischen Delegation mit: „Wenn es dem Zweck dient, das sozialistische Lager zu stärken und auch die kubanische Revolution zu verteidigen, sind wir bereit, die Anzahl der Raketen (...), die sie für notwendig halten, in unserem Land zu installieren.“[25] Der sowjetische Botschafter in Kuba von 1962 bis 1968 Alexander Alexejew bestätigt die Begründung für Castros anfangs ablehnende Haltung hinsichtlich der Raketenstationierung auf Cuba, denn Castro „would jeopardize his support in Latin America if he were to be perceived as too tightly bound to the Soviet Union.“[26]

Schließlich stimmte Fidel Castro zu, denn auch der kubanische Ministerpräsident musste die Entwicklung der kubanisch – amerikanischen Beziehungen als äußerst ernste Bedrohung der Sicherheit Kubas betrachten.[27] Die Invasion in der Schweinebucht am 17. April 1961, die Verhängung eines kompletten US-Wirtschaftsembargos am 7. Februar 1962, der von den USA betriebene Ausschluss Kubas aus der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) im Januar 1962, die vielen US-Manöver in der Karibik, die durch eine amphibische Landung einen fiktiven Diktator namens „Ortsac“ – Castro rückwärts buchstabiert – zu Fall bringen sollten[28] und die „Operation Mongoose“, nötigten Fidel Castro zur verstärkten Annäherung an die Sowjetunion.[29]

Bereits Ende 1961 hatte Kennedy grünes Licht für eine neuerliche verdeckte Aktion gegen Kuba gegeben. Es war die bis dahin umfassendste Aktion in der Geschichte der CIA gegen einen anderen Staat.[30] Sie erhält den Decknamen „Mongoose“ benannt nach dem asiatischen Mungo, einer Schleichkatze, die als Haustier gehalten, Schlangen anzugreifen und zu töten vermag.

Kuba, so Justizminister Robert F. Kennedy zum neuen CIA-Direktor John McCone, genieße Priorität, alles andere sei sekundär. Es dürfe nicht an Zeit, Geld, Anstrengung und Personal gespart werden.[31] Der Präsident habe angeordnet, „alle Ressourcen verfügbar zu machen, um Castro loszuwerden“.[32] Nach wie vor galt die Eliminierung Castros als Vorraussetzung für das Gelingen der Operation.[33] Zu diesem Zweck wurden eine Fülle von Aktionen veranlasst. Das Spektrum reichte von der Unterstützung von Castro-Gegnern, Sabotageaktionen auf Kuba durch CIA-Mitarbeiter bis zu Versuchen Fidel Castro zu ermorden.[34]

Parallel zu öffentlichen Verlautbarungen gegen den kubanischen Ministerpräsidenten kulminierten diese Aktionen gegen Castro, so dass in Havanna und Moskau „die Alarmglocken läuteten“.[35] Selbst der damalige US-Verteidigungsminister konstatierte 1992 rückblickend: „If I had been a cuban leader, I think I might have expected a U.S. invasion.“[36]

2.2. Castro unterläuft Geheimhaltung der Operation „Anadyr“

Nach Castros Zustimmung verabschiedete das Präsidium des Obersten Sowjet eines der spektakulärsten Militärhilfeprogramme in der sowjetischen Geschichte: Chruschtschow wollte die Karibikinsel zur ersten Atommacht außerhalb des Warschauer Paktes hochrüsten, wenn auch unter sowjetischer Führung.[37] Mitte Juli 1962 begann die Regierung in Moskau mit der Verschiffung der Truppen und des Materials über den Atlantik.

Eine Flotte aus 85 Handels- und Passagierschiffen sollte während der folgenden drei Monate auf mindestens 150 Fahrten Menschen und Material nach Kuba bringen. Es war eine der bisher größten geheimen logistischen Operationen der Sowjetunion. Die Aktion bekam den Namen „Operation Anadyr“, nach einem Fluss im Nordosten Sibiriens, der in den Pazifik mündet. Trotz vieler Spekulationen und Gerüchten vertraute Kennedy den Versicherungen der Sowjetführung, dass ausschließlich Waffen defensiven Charakters nach Kuba transportiert würden.[38]

Castro war von Anfang an gegen die Geheimhaltung der Aktion.[39] „Das schadete uns sehr. (...) Kennedy vertraute dem, was ihm gesagt wurde. (...) Das verlieh ihm in den Augen der Weltöffentlichkeit moralische Autorität. (...) Welchen weiteren Vorteil konnte er daraus ziehen? Jenen enormen Vorteil, dass die USA (...), als die Raketenbasen schließlich entdeckt wurden, die Initiative in die Hand bekamen. Im gesamten militärischen Spektrum war die Initiative den USA ausgeliefert: Sie (...) konnten sich die Freiheit nehmen, die eine oder andere Option auszuwählen. Eine politische Option, eine Quarantäne oder einen Überraschungsangriff auf diese Einrichtungen.“[40]

Fidel Castro befürchtete einen militärischen Präventivschlag.[41] Deshalb schickte er Che Guevara und dessen Militärberater Emilio Aragones nach Moskau, um Chruschtschow zu überzeugen. Doch der blieb stur. „Falls es doch ein Problem gibt, werden wir die baltische Flotte losschicken.“[42] Im Nachhinein bestätigten Kennedys Sonderberater Theodore Sorensen und Sicherheitsberater McGeorge Bundy indirekt Castros Einschätzung der damaligen Situation.

Eine öffentliche bekannt gemachte sowjetische Raketenstationierung auf Kuba im Gegenzug zur Stationierung der US-Raketen in der Türkei hätte es nach den Worten Sorensens für Kennedy „sehr viel schwieriger gemacht, die Weltmeinung für sich zu mobilisieren.“[43]

Das Einzige, was schließlich von kubanisch-sowjetischer Seite am 2. September 1962 veröffentlicht wurde, ist ein gemeinsames, allgemein gehaltenes Kommunique über sowjetische Waffenhilfe für Kuba. Darin hieß es, dass Kuba aufgrund „imperialistischer Drohungen“ die Sowjet-Regierung um Waffenlieferungen und Spezialisten zur technischen Unterweisung der kubanischen Soldaten ersucht und Moskau der Bitte entsprochen habe.[44]

Daraufhin lies Präsident Kennedy zwei Tage später seinen Pressesprecher Pierre Salinger vorsorglich mitteilen, dass die USA eine Stationierung von „Offensivwaffen jeder Art“ auf Kuba als Bedrohung der amerikanischen Sicherheit und auf keinen Fall tolerieren würden.[45] Kennedy selbst kritisierte am 4. September 1962 in einer Erklärung vor Kongressmitgliedern im Weißen Haus die sowjetischen Lieferungen von Flugabwehrraketen, umfassenden Radar- und anderen elektronischen Ausrüstungen sowie die Präsenz von Militärtechnikern und Ausbildern in Kuba: „The United States, in conjunction with other Hemisphere countries, will make sure that while increased Cuban armaments will be a heavy burden to the unhappy people of Cuba themselves, they will be nothing more.“[46] Am 13. September bekräftigte Kennedy diese Haltung, ungeachtet der zwei Tage zuvor verbreiteten Erklärung Chruschtschows, dass „die Waffen und die militärische Ausrüstung, die nach Kuba entsandt worden sind, ausschließlich defensiven Zwecken dienen.“[47]

[...]


[1] Bonsal, Philip W.: Cuba, Castro and the United States. Pittsburgh 1972. S.187.

[2] http://www.thirteen-days.com

[3] Brenner, Philip: Turning history on Its head. The National Security Archive. The Real Thirteen Days. http://www.gwu.edu/~nsarchiv/nsa/cuba_mis_cri/brenner.html

[4] Siehe Anhang: F. Castro – N. Chruschtschow, 26.10.1962; N. Chruschtschow – F. Castro, 28.10. 1962; F. Castro – N. Chruschtschow, 28.10.1962; N. Chruschtschow – F. Castro, 30.10.1962; F. Castro – N. Chruschtschow, 31.10.1962; in: Le Monde vom 24.11.1990, S. 2f.

Ebenfalls im Anhang; die englische Übersetzung des Briefes von Fidel Castro an Nikita Chruschtschow vom 26. Oktober 1962, sowie die englische Übersetzung des Briefes von Nikita Chruschtschow an Fidel Castro vom 28. Oktober 1962. Diese Dokumente in: The National Security Archive. The Real Thirteen Day: Declassified Documents.

http://www.gwu.edu/~nsarchiv/nsa/cuba_mis_cri/docs.html

[5] Juchler, Ingo: Revolutionäre Hybris und Kriegsgefahr. Die Kuba-Krise von 1962, in: Vierteljahreszeitschrift für Zeitgeschichte, Heft 1/1993. S.79f.

[6] Fursenko, Aleksandr und Naftali, Timothy: One Hell of Gamble. The Secret History of the Cuban Missile Crisis. Khrushchev, Castro and Kennedy, 1958-1964. New York – London 1997. S.179.

[7] Zur Invasion in der Schweinebucht: Lynch, Grayston L.: Decision for Disaster. Betrayal at the Bay of Pigs. Dulles 1998. Kornbluh, Peter (Hg.): Bay of Pigs Declassified – The Secret CIA Report on the Invasion of Cuba. New York 1998. Blight, James G. und Kornbluh, Peter (Hg.): Politics of Illusion: The Bay of Pigs Invasion Reexamined. Boulder 1998.

[8] Blight, James G. und Welch, David A.: On the brink. Americans and Soviets Reexamine the Cuban Missile Crisis. New York 1990. S. 238.

[9] White, Mark J.: Missiles in Cuba: Kennedy, Khrushchev, Castro and the 1962 Crisis. Chicago 1997. S. 13.

[10] Higgins, Trumbull: The Perfect Failure: Kennedy, Eisenhower, and the CIA at the Bay of Pigs. New York 1989. S. 54.f.

[11] Bourne, Peter G.: Fidel Castro. Düsseldorf 1988. S. 285.

[12] Enzensberger, Hans Magnus: Das Verhör von Havanna. Frankfurt a. M. 1970.

[13] Skierka, Volker: Fidel Castro. Eine Biographie. Berlin 2000. S. 152.

[14] Ebanda.

[15] Franqui, Carlos: Family Portrait with Fidel. New York. S. 120 – 128.

[16] Khrushchev, Nikita: Khruschchev Remembers. The Last Testament. Boston 1970. S. 494.

[17] Khrushchev, Nikita: Khruschchev Remembers. The Last Testament. Boston 1970. S. 511.

[18] White, Mark J.: Missiles in Cuba: Kennedy, Khrushchev, Castro and the 1962 Crisis. Chicago 1997. S. 51.

[19] Ebenda.

[20] Chang, Laurence und Kornbluh, Peter (Hg.): The Cuban Missile Crises. A National Security Archive Documents Reader. New York 1998. S.35.

[21] Ebenda.

[22] Chruschtschow, Nikita: Chruschtschow erinnert sich. Reinbek 1971. S. 493.

[23] Khrushchev, Nikita: Khruschchev Remembers. The Last Testament. Boston 1970. S. 511.

[24] Foreign Broadcast Information Service, Transcript of Fidel Castro´s remarks at the Havana Conference on the Cuban Missile Crises, 11. Januar 1992. In: Chang, Laurence und Kornbluh, Peter (Hg.): The Cuban Missile Crises. A National Security Archive Documents Reader. New York 1998. S. 346.

[25] Ebenda.

[26] Allyn, Bruce J., Blight, James G. und Welch, David A.: Essence of Revision: Moscow, Havana and the Cuban Missile Crises, in: International Security, Vol.14, No. 3 (1989/90). S.148.

[27] White, Mark J.: Missiles in Cuba: Kennedy, Khrushchev, Castro and the 1962 Crisis. Chicago 1997. S.47

[28] Biermann, Harald: John F. Kennedy und der Kalte Krieg. München 1997. S. 165.

[29] Allyn, Bruce J., Blight, James G. und Welch, David A.: Cuba on the Brink: Castro, the Missile Crisis, and the Soviet Collapse. New York 1993. S. 24.

[30] Ausführlicher Überblick in: Buckley Jr., William F.: Mongoose, R.I.P. Nashville 1987.

[31] Fursenko, Aleksandr und Naftali, Timothy: One Hell of Gamble. The Secret History of the Cuban Missile Crisis. Khrushchev, Castro and Kennedy, 1958-1964. New York – London 1997. S.150.

[32] Ebenda.

[33] Skierka, Volker: Fidel Castro. Eine Biographie. Berlin 2000. S. 166.

[34] Mit hoher Wahrscheinlichkeit waren die Brüder Kennedy über die Mordaktionen informiert, ohne dass man ihnen nachweisen kann, sie explizit angeordnet zu haben. Vgl.: Steel, Ronald: In Love with the Night. The American Romance with Robert Kennedy. New York 2000. S. 79.f.

[35] Biermann, Harald: John F. Kennedy und der Kalte Krieg. München 1997. S. 165.

[36] McNamara, Robert S.: Foreword. In: Chang, Laurence und Kornbluh, Peter (Hg.): The Cuban Missile Crises. A National Security Archive Documents Reader. New York 1998. S.12.

[37] Pavlov, Yuri I.: Soviet-Cuban Alliance. 1959-1991. Coral Gables 1996. S. 43.

[38] Biermann, Harald: John F. Kennedy und der Kalte Krieg. München 1997. S. 161.

[39] Skierka, Volker: Fidel Castro. Eine Biographie. Berlin 2000. S. 172.

[40] Fursenko, Aleksandr und Naftali, Timothy: One Hell of Gamble. The Secret History of the Cuban Missile Crisis. Khrushchev, Castro and Kennedy, 1958-1964. New York – London 1997. S.196.

[41] Szulc, Tad: Fidel: a critical portrait. New York 1986. S. 583.

[42] Fursenko, Aleksandr und Naftali, Timothy: One Hell of Gamble. The Secret History of the Cuban Missile Crisis. Khrushchev, Castro and Kennedy, 1958-1964. New York – London 1997. S.196.

[43] White, Mark J.: Missiles in Cuba: Kennedy, Khrushchev, Castro and the 1962 Crisis. Chicago 1997. S. 49.

[44] Ebenda.

[45] Ebenda. S. 61f.

[46] Statement by President John F. Kennedy on Cuba, September 4, 1962, in: Larson, David L.(Hg.): The Cuban Crises of 1962. Selected Documents, Chronology and Bibliography. New York – London – Lanham. 1986. S. 17f. vgl. hierzu auch Newhouse, John: Krieg und Frieden im Atomzeitalter. Von Los Alamos bis Salt. München 1990. S. 243ff.

[47] White, Mark J.: Missiles in Cuba: Kennedy, Khrushchev, Castro and the 1962 Crisis. Chicago 1997. S.61f.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Fidel Castro während der Kuba-Krise 1962 - Der Máximo Líder in der Rolle des passiven Erfüllungsgehilfen?
Hochschule
Universität Potsdam  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar: Monarchen und Minister. Probleme historischer Biographien.
Note
1,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
39
Katalognummer
V6733
ISBN (eBook)
9783638142380
Dateigröße
476 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Anhang ist nicht enthalten - Der Anhang bestand aus - siehe Fussnote 4 Ebenfalls im Anhang, die englische Übersetzung des Briefes von Fidel Castro an Nikita Chruschtschow vom 26. Oktober 1962, sowie die englische Übersetzung des Briefes von Nikita Chruschtschow an Fidel Castro vom 28. Oktober 1962. Diese Dokumente in: The National Security Archive. The Real Thirteen Day: Declassified Documents. http://www.gwu.edu/~nsarchiv/nsa/cuba_mis_cri/docs.html
Schlagworte
Kuba-Krise. Biographie. Castro. Korrespondenz Chruschtschow. Nuklearschlag. Abgrund.
Arbeit zitieren
Jan-Oliver Ruhnke (Autor), 2002, Fidel Castro während der Kuba-Krise 1962 - Der Máximo Líder in der Rolle des passiven Erfüllungsgehilfen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6733

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