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Gewalt und Sicherheit. Eine Untersuchung in den Printmedien während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006

Title: Gewalt und Sicherheit. Eine Untersuchung in den Printmedien während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006

Examination Thesis , 2006 , 117 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Martin Steinbrink (Author)

Sport - Sport Sociology
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Summary Excerpt Details

Um einen Überblick über den Aufbau der vorliegenden Arbeit zu geben, soll im Folgenden kurz auf die einzelnen Abschnitte eingegangen werden.
Der Theorieteil umfasst den Entdeckungs-, Begründungs- und Untersuchungszusammenhang.
Der Entdeckungszusammenhang soll die Bedeutung und Weitflächigkeit des Phänomens Fußball-Weltmeisterschaft erklären. Er gibt Aufschluss über ihre Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des öffentlichen Interesses. Damit sei der Anlass der Studie definiert und legitimiert.
Im Begründungszusammenhang soll der Kern der Untersuchung, die im Fußballkontext auftretende Gewalt, dargestellt werden. Dies geschieht auf den Ebenen ihrer Entstehung, ihren Auftretensformen, ihres Potentials im Hinblick auf die WM 2006 und der geplanten Reaktion auf sie, letzteres in Form der Vorstellung der Sicherheitskonzepte von Organisationskomitee (OK) und Sicherheitskräften. Diesen Komplex genau zu beleuchten schafft die Voraussetzung für die qualitative Analyse der Berichterstattung in den Printmedien.
Aufgabe, Stellung und das Potential der Printmedien wird im Untersuchungszusammenhang beschrieben. Da die Untersuchung im Grunde ein inhaltsanalytisches Forschungsdesign hat, soll auch die inhaltliche Orientierung der untersuchten Medien beschrieben werden.
Im Empirieteil wird die Artikulation der Gewalt und verwandter Aspekte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 innerhalb der Berichterstattung in SZ, FAZ und Bildzeitung und WN quantitativ und qualitativ nach inhaltlichen Strukturen analysiert und ausgewertet.
Neben den interessanten Ergebnissen, die die Studie zu Tage fördert, enthält dieses Buch außerdem ein vollständiges Register aller Zeitungsartikel der untersuchten Medien, die Sicherheits- oder Gewaltaspekte behandeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Theorie

1. Entdeckungszusammenhang

1.1 Motto: Die Welt zu Gast bei Freunden

1.2 Erwartungen an die WM

1.2.1 Wirtschaftliche Faktoren

1.2.2 Gesellschaftspolitische Faktoren

1.3 Forschungsinteresse

2. Begründungszusammenhang

2.1 Theorien zur Entstehung von Gewalt

2.1.1 Der trieb- bzw. instinkttheoretische Ansatz

2.1.2 Die Frustrations-Aggressions-Hypothese

2.1.3 Der lerntheoretische Ansatz

2.2 Abgrenzung anlassbezogenen Gewaltformen

2.3 Hooliganismus

2.3.1 Soziale Faktoren

2.3.2 Persönliche Faktoren

2.3.3 Situative Faktoren

2.3.4 Einordnung, Organisation

2.3.5 Einschätzungen des Konfliktpotenzials bezüglich der WM 2006

2.4 Sicherheitsaspekte

3. Untersuchungszusammenhang

3.1 Die Funktion der Presse in der Gesellschaft

3.2 Nutzung und Verbreitung von Zeitungen

3.3 Zum Stand der Medienwirkungsforschung

3.3.1 Effekte von Gewaltdarstellungen in den Printmedien

3.3.2 Möglichkeiten der Darstellung

3.3.2.1 Fotos

3.4 Auswahl des Untersuchungsmaterials

3.4.1 Frankfurter Allgemeine Zeitung

3.4.2 Süddeutsche Zeitung

3.4.3 Bildzeitung

3.4.4 Westfälische Nachrichten

3.5 Hypothesenbildung

II. Empirie

4. Methodik

4.1 Theorie der quantitativen Analyse

4.2 Theorie der qualitativen Analyse

4.3 Operationalisierung und Indikatoren

5. Die quantitative Analyse

5.1 Quantitative Analyse – FAZ

5.2 Quantitative Analyse – SZ

5.3 Quantitative Analyse – Bildzeitung

5.4 Quantitative Analyse – WN

6. Die qualitative Analyse

6.1 Qualitative Analyse – FAZ

6.2 Qualitative Analyse – SZ

6.3 Qualitative Analyse – Bildzeitung

6.4 Qualitative Analyse – WN

6.5 Ergebnis

6.5.1 Verifizierung/Falsifizierung der Hypothesen

6.5.2 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mediale Berichterstattung über anlassbezogene Gewalt und Sicherheitsaspekte während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie vier ausgewählte deutsche Printmedien diese Thematiken aufbereiten, bewerten und in einen Kontext setzen, um Rückschlüsse auf deren Einfluss auf die Meinungsbildung der Öffentlichkeit zu ziehen.

  • Vergleich der Berichterstattung zwischen Boulevard- und Qualitätsmedien.
  • Analyse der linguistischen und inhaltlichen Kontextualisierung von Gewalt.
  • Untersuchung der Rolle der Sicherheitskonzepte in der medialen Darstellung.
  • Evaluierung der Auswirkungen des Patriotismus- und Gemeinschaftsgefühls auf die Darstellung von Störungen.
  • Empirische Inhaltsanalyse zur Differenzierung nach quantitativen und qualitativen Kriterien.

Auszug aus dem Buch

2.1 Theorien zur Entstehung von Gewalt

Der Drang zur Aggression scheint, betrachtet man die Menschheitsgeschichte, der menschlichen Natur inhärent zu sein. Aggression und Gewalt begleiten uns seit je her. Waren früher Gewaltausbrüche normal und als legitimes Mittel zur Erreichung von Zielen akzeptiert, sind sie heute in ihrem Vorkommen außerhalb der monopolistischen Kontrolle der Nationalstaaten geächtet und erschrecken uns in ihrer Gestalt archaisch anmutender Rückfälle in längst vergangene Zeiten.

Warum werden Menschen gewalttätig? Die moderne Wissenschaft unternimmt seit langem Anstrengungen zur Beantwortung dieser Frage in Form von verschiedenen Forschungsprojekten und Studien. Eine Fülle von Aggressionstheorien ist auf dem „wissenschaftlichen Markt“, PILZ gibt schon 1976 einen Überblick, auf den sich zumindest im deutschsprachigen Raum viele Veröffentlichungen zu diesem Thema beziehen. Er unterscheidet bei Aggressionstheorien zwischen

a) dem trieb- bzw. instinkttheoretischen Ansatz

b) der Frustrations-Aggressions-Hypothese und

c) dem lerntheoretischen Ansatz

Im Folgenden sollen diese Modelle kurz vorstellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Entdeckungszusammenhang: Dieses Kapitel erläutert die enorme Bedeutung der WM als globales Ereignis und begründet den Anlass der Studie durch die Notwendigkeit, mediale Berichterstattung über Gewalt zu untersuchen.

2. Begründungszusammenhang: Hier werden theoretische Modelle der Aggressionsforschung sowie Sicherheitskonzepte und Hooliganismus-Definitionen vorgestellt, die das Fundament für die anschließende empirische Untersuchung bilden.

3. Untersuchungszusammenhang: Dieses Kapitel beschreibt die Rolle der Presse in der Gesellschaft, führt in die Medienwirkungsforschung ein und stellt die Auswahl der untersuchten Printmedien (FAZ, SZ, Bildzeitung, WN) dar.

4. Methodik: Es werden die quantitativen und qualitativen Ansätze der Inhaltsanalyse erläutert, auf denen die empirische Untersuchung der Artikel beruht.

5. Die quantitative Analyse: In diesem Kapitel werden die gesammelten Artikel nach Häufigkeit, Textsorten und Gewichtung ausgewertet, wobei der Fokus auf der standardisierten Quantifizierung liegt.

6. Die qualitative Analyse: Der abschließende Teil untersucht die linguistischen Aspekte und inhaltlichen Färbungen der Berichterstattung, verifiziert die aufgestellten Hypothesen und fasst die Ergebnisse zusammen.

Schlüsselwörter

Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Gewalt, Sicherheit, Hooliganismus, Inhaltsanalyse, Medienwirkung, Printmedien, FAZ, Süddeutsche Zeitung, Bildzeitung, Westfälische Nachrichten, Sicherheitskonzept, Presseberichterstattung, Aggressionsforschung, Empirische Studie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit analysiert die Darstellung von Gewalt und Sicherheitsaspekten während der FIFA-WM 2006 durch vier verschiedene deutsche Printmedien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Rolle des Hooliganismus, Sicherheitsmaßnahmen der Polizei, die Funktion der Presse bei Großereignissen sowie die Theorie der Gewaltentstehung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung, inwieweit die Medien Gewalt und Sicherheitsfragen während der WM in Deutschland artikulieren und ob sich Unterschiede in der Berichterstattung zwischen Boulevard- und Qualitätszeitungen zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kombinierte Methode der quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse angewandt, um sowohl statistische Verteilungen als auch sprachliche Nuancen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Aggressionsforschung, eine Untersuchung des Medienumfelds und eine detaillierte empirische Auswertung der Artikel der FAZ, SZ, Bildzeitung und WN.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Schlagworte Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Gewalt, Sicherheit, Medienwirkung und Inhaltsanalyse definieren.

Wie unterscheidet sich die Bildzeitung von der FAZ bei diesem Thema?

Die Bildzeitung agiert reißerischer und setzt auf plakative Bilder sowie Einzelbeispiele, während die FAZ eine eher nüchterne, zurückhaltende und analytische Berichterstattung pflegt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Sicherheits-WM"?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Medien durch eine zurückhaltende Berichterstattung zur stabilisierenden Wirkung des gesellschaftlichen Suprasystems beigetragen haben und die WM insgesamt als Erfolg unter Sicherheitsaspekten verbuchen.

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Details

Title
Gewalt und Sicherheit. Eine Untersuchung in den Printmedien während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Martin Steinbrink (Author)
Publication Year
2006
Pages
117
Catalog Number
V67454
ISBN (eBook)
9783638585866
ISBN (Book)
9783638711531
Language
German
Tags
Gewalt Sicherheit Eine Untersuchung Printmedien FIFA-Weltmeisterschaft Fußball Analyse Soziologie Sportwissenschaft Sportsoziologie Deutschland WM World Championship Zeitungsanalyse Literaturarbeit empirisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Steinbrink (Author), 2006, Gewalt und Sicherheit. Eine Untersuchung in den Printmedien während der FIFA-Weltmeisterschaft 2006, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67454
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