Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics - Business economics, Economic Pedagogy

Möglichkeiten zur Förderung der Motivation in Arbeitsprozessen

Eine Analyse von Personalförderungsmaßnahmen auf der Basis der Selbstbestimmungstheorie der Motivation

Title: Möglichkeiten zur Förderung der Motivation in Arbeitsprozessen

Examination Thesis , 2006 , 272 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mathias Keller (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Eine umfassende theoretische und empirische Evaluation (durch Lehrerbefragungen) der gebräuchlichsten Personalförderungsmaßnahmen (Coaching, Supervision, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Evaluationen, Leistungsbezogenes Entgeltsystem) in der Institution Schule auf Basis der Selbstbestimmungstheorie der Motivation. Darauf aufbauend werden praktische Handlungsempfehlungen zum Einsatz dieser Maßnahmen gegeben. Mit 156 seitigem Anhang!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Relevanz der Arbeit

1.2 Zielvorstellung

1.3 Konzeption der Arbeit und methodische Vorgehensweise

2. Die Bedeutung von Motivation in Arbeitsprozessen

3. Grundlegende Motivationsmodelle

3.1 Die Prozess- und Inhaltstheorien der Motivation

3.2 Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation (SBT) von DECI/RYAN

3.2.1 Vorbemerkungen

3.2.2 Die „Organismic Integration Theory“ der extrinsischen Motivation

3.2.3 Die „Cognitive Evaluation Theory“ der intrinsischen Motivation

3.2.4 Zusammenführung der beiden Mikrotheorien

3.2.5 Bedeutung der SBT und Vergleich zu den Inhaltstheorien der Motivation

4. Lehrerhandeln am Arbeitsplatz Schule

4.1 Autonomie

4.2 Kompetenz

4.3 Soziale Eingebundenheit

4.4 Personalförderungsmaßnahmen

4.4.1 Vorbemerkungen

4.4.2 Supervision

4.4.3 Coaching

4.4.4 Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen

4.4.5 Evaluationen

4.4.6 Leistungsbezogenes Entgeltsystem

4.4.7 Zwischenfazit des theoretischen Teils

5. Empirischer Teil

5.1 Fragestellung/Erkenntnisinteresse

5.2 Erläuterung der Methode

5.3 Vorgehensweise bei der empirischen Untersuchung

5.3.1 Problemanalyse/Leitfadenkonstruktion

5.3.2 Pilotphase/Interviewdurchführung

5.3.3 Datenaufbereitung

5.3.4 Datenauswertung

5.4 Generelle Auswertung der Zufriedenheit und der Bedürfnisklassen

5.4.1 Zufriedenheit

5.4.2 Kompetenz

5.4.3 Autonomie

5.4.4 Soziale Eingebundenheit

5.5 Typisierung

5.6 Einschätzungen der Personalförderungsmaßnahmen

6. Handlungsvorschläge zum effektiven Einsatz der Personalförderungsmaßnahmen

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie die Motivation von Lehrkräften durch die Anwendung der Selbstbestimmungstheorie (SBT) nach Deci/Ryan sowie durch gezielte Personalförderungsmaßnahmen am Arbeitsplatz Schule nachhaltig gesteigert werden kann, um Arbeitszufriedenheit und Unterrichtsqualität zu verbessern.

  • Analyse theoretischer Motivationsmodelle (insb. SBT vs. klassische Ansätze)
  • Konkretisierung der Lehrertätigkeit im Spannungsfeld institutioneller Rahmenbedingungen
  • Empirische Untersuchung der Arbeitsmotivation von Lehrkräften mittels problemzentrierter Interviews
  • Kritische Bewertung von Personalförderungsmaßnahmen wie Supervision und Coaching im Schulalltag
  • Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für ein motivierendes Arbeitsumfeld in der Schule

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung und Relevanz der Arbeit

Nicht erst nach den erschreckenden Ergebnissen der internationalen Schulleistungsstudie PISA und den Berichten von der Rütli-Schule in Berlin steht es schlecht um das Image der deutschen Schulen und besonders der deutschen Lehrer. So werden sie oft von den Medien im Schulalltag als diskrete Fieslinge beschrieben, die in Drückebergermentalität frühzeitig pensionieren wollen. Weitere Meldungen über ein generelles „Ausgebranntsein“ durch permanente Überforderung und verschiedene (anscheinend unergründbare) Stressfaktoren manifestieren das schlechte Image der Lehrerschaft. Sie erscheinen als die Sündenböcke der Nation.

Als Gegenpol zum Großteil der Literatur, der die Motivation der Schüler als zentrales Moment der Schulqualitätsentwicklung ansieht, soll aus den genannten Gründen in dieser Arbeit die Lehrerschaft betrachtet werden. Hier soll es um die Steigerung der Motivation der Lehrkräfte gehen, denn nur wer selber brennt, kann Feuer entzünden. In der Tat sind die Folgen von motivierteren Lehrern aller Voraussicht nach motiviertere Schüler, eine verbesserte Unterrichtsqualität und schließlich eine leistungsfähigere und angesehenere Institution Schule als Ganzes.

Bisher existiert noch kein schlüssiges Motivationsmodell für Lehrkräfte und man lehnt sich gerne an die bekannten Motivationsmodelle der Personalwirtschaft, zum Beispiel an die von MASLOW, HERZBERG, HACKMAN/OLDHAM und VROOM an. Unter anderem durch die rein quantitative Messung der Motivation scheinen diese im Gegensatz zu einer relativ neuen amerikanischen Strömung unzureichend. Die Basis der Arbeit bildet deshalb die von Edward L. DECI und Richard M. RYAN entwickelte Selbstbestimmungstheorie der Motivation (SBT), die die Motivation in qualitativer Hinsicht betrachtet. Ein Arbeiter ist somit nicht nur (quantitativ) stark motiviert, sondern durch die beschriebenen Determinanten ist sein Output, so zum Beispiel die geistige und körperliche Leistung, ebenfalls qualitativ hochwertiger. Im deutschsprachigen Raum wurde diese Theorie bisher überwiegend im Rahmen der Lernmotivation benutzt, jedoch soll bewiesen werden, dass sie auch in Bereichen der Arbeitsmotivation essenziell wichtig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung durch das schlechte Image der Lehrerschaft und setzt das Ziel, die Motivation von Lehrkräften auf Basis der Selbstbestimmungstheorie zu analysieren.

2. Die Bedeutung von Motivation in Arbeitsprozessen: Dieses Kapitel erörtert die Bedeutung und Chancen von Arbeitsmotivation für die Produktivität, Qualität und Zufriedenheit von Mitarbeitern in Organisationen.

3. Grundlegende Motivationsmodelle: Das Kapitel stellt klassische Motivationsmodelle aus der Personalwirtschaft vor und führt tiefgreifend in die Selbstbestimmungstheorie (SBT) nach Deci und Ryan ein.

4. Lehrerhandeln am Arbeitsplatz Schule: Hier wird der Lehrerberuf bezüglich der drei Grundbedürfnisse der SBT analysiert und verschiedene Personalförderungsmaßnahmen hinsichtlich ihres Motivationspotenzials bewertet.

5. Empirischer Teil: Der empirische Teil dokumentiert die methodische Vorgehensweise und Auswertung von Lehrerinterviews zur Motivation und Zufriedenheit an den untersuchten Schulen.

6. Handlungsvorschläge zum effektiven Einsatz der Personalförderungsmaßnahmen: Basierend auf den theoretischen und empirischen Befunden werden konkrete Empfehlungen zur Motivationssteigerung an Schulen gegeben.

7. Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und weist auf weiterführenden Forschungsbedarf hin.

Schlüsselwörter

Selbstbestimmungstheorie, Arbeitsmotivation, Lehrkräfte, Personalförderung, Supervision, Coaching, Lehrerbildung, Arbeitszufriedenheit, Schulentwicklung, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Kompetenz, Autonomie, soziale Eingebundenheit, Lehrerberuf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Motivation von Lehrkräften am Arbeitsplatz Schule und analysiert, wie diese auf Basis der Selbstbestimmungstheorie durch Personalförderungsmaßnahmen gefördert werden kann.

Welche Themenfelder werden in der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Zentrale Themen sind psychologische Motivationsmodelle, die Spezifika des Lehrerberufs, Maßnahmen wie Supervision und Coaching sowie die empirische Auswertung der Lehrermotivation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel besteht darin, konstruktive Aussagen zum effektiven Einsatz von Personalförderungsmaßnahmen zu treffen, um die Motivation und Arbeitszufriedenheit von Lehrkräften zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt ein qualitatives Vorgehen und führt problemzentrierte Experteninterviews mit zwölf Lehrkräften an thüringischen Schulen durch, die interpretativ ausgewertet werden.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Im Hauptteil werden theoretische Modelle erläutert, der Arbeitsplatz Schule hinsichtlich der drei Grundbedürfnisse der SBT (Autonomie, Kompetenz, soziale Eingebundenheit) untersucht und konkrete Fördermaßnahmen erörtert.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Schlüsselwörter wie Selbstbestimmungstheorie, Arbeitsmotivation, Personalförderung, Lehrergesundheit und Schulentwicklung beschreiben den Fokus der Arbeit treffend.

Inwiefern spielt der Beamtenstatus für die Motivation der Lehrkräfte eine Rolle?

Die Arbeit thematisiert den Beamtenstatus als Rahmenbedingung, die zwar Sicherheit bietet, aber gleichzeitig zu Einschränkungen in der Flexibilität führen kann, was für die Motivation der Lehrkräfte von Bedeutung ist.

Wie bewerten die befragten Lehrkräfte das Angebot an Fortbildungen?

Viele der befragten Lehrkräfte äußern sich kritisch über das bestehende externe Fortbildungsangebot, da es oft als realitätsfern empfunden wird und fordern stattdessen passgenauere, schulinterne Konzepte.

Excerpt out of 272 pages  - scroll top

Details

Title
Möglichkeiten zur Förderung der Motivation in Arbeitsprozessen
Subtitle
Eine Analyse von Personalförderungsmaßnahmen auf der Basis der Selbstbestimmungstheorie der Motivation
College
http://www.uni-jena.de/
Grade
1,3
Author
Mathias Keller (Author)
Publication Year
2006
Pages
272
Catalog Number
V67505
ISBN (eBook)
9783638586122
ISBN (Book)
9783638754019
Language
German
Tags
Möglichkeiten Förderung Motivation Arbeitsprozessen Thema Motivation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mathias Keller (Author), 2006, Möglichkeiten zur Förderung der Motivation in Arbeitsprozessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67505
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  272  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint