Das Internet hat eine gewaltige Welle des Wandels mit sich gebracht und die Art und Weise wie Geschäfte heutzutage abgewickelt werden in vielen Dingen verändert. Die nächste Welle, welche auf die Innovationen in der Wireless und Ubiquitous-Computing-Technologie zurückzuführen ist, wird diese Entwicklung noch weiter fortführen. Am Ende dessen steht die ultimative Form der Vernetzung. Es wird allgegenwärtige Netzwerke und universale Endgeräte geben, die die Kommunikation überall und zu jeder Zeit erlauben werden. Als Resultat dessen werden wir von der aktuellen Zeit des Mobile Commerce in die des Ubiquitous Commerces übergehen. Doch was steht wirklich hinter diesem Begriff und welche neuen Möglichkeiten erschließen sich für Unternehmen?
Ein Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser ein Verständnis für den Begriff des U-Commerce zu vermitteln und dieses Phänomen näher zu untersuchen. Um dies zu gewährleisten wird zu Beginn die Entstehung des U-Commerce näher erläutert, weshalb zunächst der Begriff des Mobile Commerce genauer untersucht wird und seine spezifischen Charakteristika dem Leser näher gebracht werden. Darauf aufbauend erfolgt dann eine Abgrenzung des Mobile Commerces gegenüber dem U-Commerce aufgrund dessen dann eine Definition dieses Phänomens erfolgt.
Anschließend werden die sich durch den U-Commerce ergebenden Chancen und Risiken für Unternehmen mit internetbasierten Geschäftsmodellen näher untersucht. So dass als ein weiteres Ziel der Arbeit definiert werden kann, dem Leser einen Überblick über die sich bietenden Chancen und Risiken zu geben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Phänomen U-Commerce
2.1 Entstehung
2.2 M-Commerce
2.2.1 Portabilität
2.2.2 M-Erreichbarkeit
2.2.3 M-Zugänglichkeit
2.2.4 M-Lokalisierung
2.2.5 M-Identifikation
2.2.6 Definition
2.3 Vom M- zum U-Commerce
2.4 Begriff
2.4.1 Ubiquity
2.4.2 Uniqueness
2.4.3 Universality
2.4.4 Unision
2.4.5 Definition
3 Chancen und Risiken für internetbasierte Geschäftsmodelle
3.1 Internetbasierte Geschäftsmodelle
3.2 Chancen
3.3 Risiken
3.4 Fazit
4 Zusammenfassung & Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis des Begriffs U-Commerce (Ubiquitous Commerce) zu vermitteln und das Phänomen unter Berücksichtigung technologischer Entwicklungen und geschäftlicher Implikationen zu untersuchen.
- Evolution des Handels vom G-Commerce über E- und M-Commerce bis zum U-Commerce.
- Detaillierte Analyse der charakteristischen Eigenschaften (Ubiquity, Uniqueness, Universality, Unision).
- Kritische Betrachtung der Chancen und Risiken für internetbasierte Geschäftsmodelle.
- Untersuchung der technologischen Barrieren und Voraussetzungen für den Übergang zum U-Commerce.
- Einordnung in bestehende Geschäftsmodelltypologien wie das 4C-Net-Business-Model.
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Portabilität
Portabilität umfasst die physischen Aspekte von mobilen Endgeräten. Zu der Klasse der mobilen Endgeräte sollen hier nicht nur Mobiltelefone, sondern jede Art von kleinen, leichtgewichtigen Geräten für Sprach- und Daten Kommunikation gezählt werden. All diese Geräte haben das Streben nach Verkleinerung bei gleichzeitiger Vergrößerung ihrer Funktionen gemeinsam und ermöglichen dem Benutzer Ortsunabhängigkeit bei der Abwicklung von Geschäften über das Internet.
Wie aus Abbildung 2 ersichtlich, hat die Eigenschaft der Portabilität eine besondere Bedeutung für den M-Commerce und macht die anderen Charakteristika erst einzigartig und unterscheidbar von den entsprechenden auf der Seite des E-Commerces.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Thematik des U-Commerce als nächste Stufe der Vernetzung nach dem E- und M-Commerce sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2 Phänomen U-Commerce: Detaillierte Untersuchung der historischen Entstehung und der wesentlichen technologischen Eigenschaften, die U-Commerce definieren und von bisherigen Handelsformen abgrenzen.
3 Chancen und Risiken für internetbasierte Geschäftsmodelle: Analyse der Auswirkungen des U-Commerce auf bestehende 4C-Geschäftsmodelle unter Berücksichtigung von Potenzialen wie Personalisierung und Herausforderungen wie Datensicherheit.
4 Zusammenfassung & Ausblick: Abschließende Synthese der Erkenntnisse sowie kritische Reflexion über die zukünftige Realisierbarkeit einer vollständigen U-Commerce-Welt.
Schlüsselwörter
U-Commerce, Ubiquitous Computing, M-Commerce, E-Commerce, Portabilität, Ubiquity, Uniqueness, Universality, Unision, Digital Economy, Geschäftsmodelle, 4C-Net-Business-Model, Personalisierung, Datensicherheit, Location-based Services
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung des U-Commerce als Weiterentwicklung des Mobile Commerce und dessen Bedeutung für zukünftige Geschäftsmodelle.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die Evolution des Handels, die Charakterisierung von U-Commerce durch spezifische Eigenschaften sowie die Chancen und Risiken für Unternehmen im Internet.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Begriff U-Commerce verständlich zu machen und die Bedingungen zu beleuchten, unter denen eine allgegenwärtige Vernetzung den Handel verändert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf existierender Fachliteratur und Modellen wie dem 4C-Net-Business-Model basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Einordnung des Phänomens, die definitorische Abgrenzung der Eigenschaften und die kritische Bewertung der Auswirkungen auf internetbasierte Geschäftsmodelle.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie U-Commerce, Ubiquity, Personalisierung und die Transformation von Netzwerken geprägt.
Welche Rolle spielt die Portabilität für den U-Commerce?
Die Portabilität ist die entscheidende Basiseigenschaft, die erst die Mobilität und damit die späteren Stufen der Ubiquity ermöglicht.
Warum ist das Vertrauen der Nutzer ein zentrales Risiko?
Aufgrund der totalen Vernetzung und eindeutigen Identifizierung im U-Commerce ist der Schutz der Privatsphäre essenziell; mangelndes Vertrauen kann die Akzeptanz neuer Dienste verhindern.
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- Sascha Gabriel (Author), 2007, Ubiquitous commerce, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67543