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Alternative Risk Transfer: Überblick über die Produkte – Möglichkeiten des Einsatzes – ein Substitut zur klassischen Versicherung?

Title: Alternative Risk Transfer: Überblick über die Produkte – Möglichkeiten des Einsatzes – ein Substitut zur klassischen Versicherung?

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 35 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Cornelius Kiermasch (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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"Alternative Risk Transfer: Überblick über die Produkte – Möglichkeiten des Einsatzes – ein Substitut zur klassischen Versicherung?"

Diese vorliegende Arbeit soll einleitend die Notwendigkeit nach Alternativen zur klassischen Versicherung aufzeigen, um anknüpfend einen Überblick über auserwählte ART-Produkte zu geben. Darauf folgend werden deren Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen analysiert, um abschließend die Frage zu klären, ob ART ein Substitut zur klassischen Versicherung ist.

Die steuerrechtlichen Aspekte von ART würden über den Umfang dieser Studienarbeit hinausgehen und werden daher vernachlässigt. Außerdem setzt der Verfasser Grundkenntnisse über Rückversicherung voraus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Traditioneller Risikotransfer

2.1 Traditionelle Risikopolitik im Unternehmen

2.2 Voraussetzungen der Versicherbarkeit

2.3 Notwendigkeit für neue Lösungsansätze

3 Alternative Risk Transfer (ART)

3.1 Definition des Begriffes

3.2 Kernmerkmale des Alternative Risk Transfers

3.3 Ziele des Alternative Risk Transfers

4 Produkte des Alternative Risk Transfer

4.1 Überblick

4.2 Captives

4.2.1 Definition

4.2.2 Geschichtlicher Hintergrund

4.2.3 Arten und Formen

4.2.4 Motive einer Captivegründung

4.2.5 Voraussetzungen für die Gründung von Captives

4.3 Finite Risk-Lösungen

4.3.1 Hinführung

4.3.2 Merkmale von Finite Risk-Produkte

4.3.2 Finite Risk-Vertragsformen

4.3.3 Einsatzmöglichkeit von Finite Risk

4.4 Multi-line/Multi-year Produkte (MMP)

4.4.1 Überblick

4.4.2 Innovative Anwendung von MMP

4.5 Multi-Trigger-Programm (MTP)

4.6 Contingent Capital

4.7 Insurance-Linked Securities (ILS)

4.8 Versicherungsderivate (Insurance-Linked Derivatives)

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den „Alternative Risk Transfer“ (ART) als innovative Ergänzung zur klassischen Versicherung. Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit dieser neuen Instrumente aufzuzeigen, deren Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen zu analysieren und kritisch zu prüfen, ob ART als vollwertiges Substitut zur traditionellen Versicherung fungieren kann.

  • Traditionelle Risikopolitik und deren Grenzen
  • Definition und Kernmerkmale von ART-Lösungen
  • Analyse spezifischer Produkte wie Captives, Finite Risk und ILS
  • Einsatzmöglichkeiten für Unternehmen zur Risikokostensenkung
  • Vergleich der Leistungsfähigkeit von ART gegenüber dem traditionellen Markt

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Definition

Eine Captive oder genauer ausgedrückt eine Captive Insurance Company ist eine Versicherungsgesellschaft, die als Tochter von einem oder mehreren Industrie- bzw. Handelsunternehmen oder Konzernen gegründet wird, um vor allem Risiken dieser Unternehmen und der mit Ihnen verbundenen Gesellschaften zu versichern. Captives werden deshalb auch als firmeneigene bzw. industrie- oder konzerneigene Versicherungsgesellschaften bezeichnet. Sie sind von dem Begriff „Captive-Broker“ (auch „In-House-Broker“ genannt) abzugrenzen, der ein Synonym für den im deutschen Sprachraum gebräuchlichen Begriff „Firmenverbundener Versicherungsvermittler“ ist. Captive-Broker üben nur Vermittlungstätigkeit aus, übernehmen aber keine Risiken. Eine Captive zeichnet vorwiegend Risiken aus den Bereichen der Sach- und Vermögensversicherung. Sie besitzt für Risiken, die ihre Zeichnungskapazität übersteigen, einen direkten Zugang zum Rückversicherungmarkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die wachsende Komplexität der Risikolandschaft für Unternehmen und führt den „Alternative Risk Transfer“ als notwendige, innovative Antwort auf die Grenzen traditioneller Versicherungsformen ein.

2 Traditioneller Risikotransfer: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der betrieblichen Risikopolitik, definiert die Kriterien für klassische Versicherbarkeit und begründet, warum diese bei modernen Großrisiken häufig nicht mehr ausreichen.

3 Alternative Risk Transfer (ART): Hier wird der ART-Begriff definiert und als Sammelbegriff für Finanzinnovationen im Versicherungssektor vorgestellt, die durch mehrjährige Laufzeiten und spartenübergreifende Ansätze den Bilanzschutz von Unternehmen erhöhen.

4 Produkte des Alternative Risk Transfer: Das umfangreichste Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen ART-Instrumente wie Captives, Finite Risk, MMP, MTP, Contingent Capital, ILS und Versicherungsderivate in Bezug auf ihre Struktur und Anwendung.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit stellt ART den klassischen Versicherungsformen gegenüber und gelangt zu dem Schluss, dass ART primär als sinnvolle Erweiterung und Ergänzung zur klassischen Versicherung zu verstehen ist.

Schlüsselwörter

Alternative Risk Transfer, ART, Captives, Finite Risk, Multi-line/Multi-year Produkte, MMP, Multi-Trigger-Programm, Contingent Capital, Insurance-Linked Securities, ILS, Versicherungsderivate, Risikotransfer, Risikomanagement, Versicherbarkeit, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem „Alternative Risk Transfer“ (ART), einer modernen Methode zur Steuerung von Unternehmensrisiken, die über die Möglichkeiten klassischer Versicherungen hinausgeht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Kategorisierung des ART-Marktes, die Analyse verschiedener Finanzinstrumente zur Risikoabsicherung und die Bewertung der Eignung dieser Instrumente für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob ART lediglich eine Ergänzung zur traditionellen Versicherung darstellt oder diese als Substitut vollständig ersetzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Literaturstudie zur Untersuchung innovativer Finanzinstrumente, ergänzt durch Fallbeispiele aus der Praxis.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der ART-Produktpalette, von Captives über Finite-Risk-Lösungen bis hin zu kapitalmarktgestützten Ansätzen wie ILS.

Durch welche Begriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Risikoausgleich, Zeichnungskapazität, Kapitalmarkttransfer, Finanzinnovation und Bilanzschutz geprägt.

Was ist der wesentliche Vorteil einer Captive gegenüber klassischen Versicherungen?

Ein wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit für Unternehmen, Risiken selbst zu tragen, Kapital innerhalb des Konzerns zu behalten und bei positivem Schadenverlauf finanziell direkt zu profitieren.

Warum gelten Wetterderivate als innovative Absicherung?

Wetterderivate erlauben es Unternehmen, sich gegen volumenabhängige Umsatzrisiken abzusichern, die durch klimatische Schwankungen entstehen, selbst wenn kein direkter physischer Schaden vorliegt.

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Details

Title
Alternative Risk Transfer: Überblick über die Produkte – Möglichkeiten des Einsatzes – ein Substitut zur klassischen Versicherung?
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,9
Author
Cornelius Kiermasch (Author)
Publication Year
2006
Pages
35
Catalog Number
V67554
ISBN (eBook)
9783638586412
ISBN (Book)
9783638672139
Language
German
Tags
Alternative Risk Transfer Produkte Möglichkeiten Einsatzes Substitut Versicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelius Kiermasch (Author), 2006, Alternative Risk Transfer: Überblick über die Produkte – Möglichkeiten des Einsatzes – ein Substitut zur klassischen Versicherung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67554
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