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Internationalisierung von Finanzdienstleistungen

Title: Internationalisierung von Finanzdienstleistungen

Seminar Paper , 2006 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Hoffart (Author), Ananda Müller (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit ist einer der wenigen aktuellen Beiträge zur Dienstleistungsforschung im Rahmen der Internationalisierung von Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche. Eine detaillierte empirische Analyse über die Internationalisierungsaktivitäten deutscher Finanzdienstleistungen ist die Grundlage und bietet einen hervorragenden Informationsgehalt, der mit Hilfe vieler Grafiken übersichtlich dargestellt wird. Zudem prüfen die Autoren inwiefern der Internationalisierungsprozess von Banken und Versicherungen mit theoretischen Konzepten übereinstimmt. Darüber hinaus wird dem Leser durch das hochwertige Literaturverzeichnis ein optimaler Überblick über relevante Beiträge innerhalb der Thematik geboten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das eklektische Paradigma von Dunning als theoretischer Erklärungsansatz der Internationalisierungsbestrebungen von Finanzdienstleistungen

2.1 Eine allgemeine Darstellung

2.2 Die Theorie in der Anwendung auf Finanzdienstleistungen

2.3 Thesen hinsichtlich der Internationalisierung deutscher FDL

3 Deutsche FDL und deren Auslandsaktivitäten

3.1 Kennzahlen zum Auslandgeschäft

3.2 Zielmärkte von Direktinvestitionen

3.3 Implikationen der Zielmarktwahl

4 Determinanten des Auslandsengagements

4.1 Die Entwicklung der Auslandsdirektinvestitionen im Vergleich zu Finanzdienstleistungsunternehmungen

4.2 Client following aus einer anderen Perspektive

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Internationalisierungsaktivitäten deutscher Finanzdienstleistungsunternehmen und prüft, inwieweit das eklektische Paradigma von Dunning als theoretischer Erklärungsansatz sowie die "Client Following"-These das tatsächliche Verhalten von Banken und Versicherungen auf ausländischen Märkten abbilden.

  • Anwendung des OLI-Paradigmas auf den Finanzdienstleistungssektor
  • Analyse des Auslandsengagements deutscher Kreditinstitute und Versicherungen
  • Untersuchung der Standortwahl und Zielmarkteigenschaften
  • Vergleich der Auslandsaktivitäten von Finanzdienstleistern mit dem verarbeitenden Gewerbe
  • Evaluation von "Client Following" versus "Mimetic Behavior" als Internationalisierungstreiber

Auszug aus dem Buch

2.1 Eine allgemeine Darstellung

Das eklektische Paradigma von Dunning ist ein theoretischer Ansatz, in dem unterschiedliche Möglichkeiten der Internationalisierung von Industrieunternehmen erklärt werden. Dunning nutzt dabei die Theorie des monopolistischen Vorteils, die Standorttheorie sowie die Internalisierungstheorie als Grundlage für seine Arbeit. Er vereint somit drei Theorien, die originär selbst Erklärungsansätze zur Internationalisierung von Unternehmungen darstellen. Eben daher rührt auch die Bezeichnung eklektisch, zumal Dunning eine Zusammenfassung bereits existierender Schriftstücke entwickelt hat.

Die Entstehung des Paradigmas erfolgte bereits Mitte der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts und wurde von Dunning im Laufe der Zeit modifiziert ohne jedoch die Grundaussagen zu ändern. Im Folgenden werden die Grundlagen und Implikationen der Theorie kurz erläutert.

Das wesentliche Ziel der Theorie ist es, für unterschiedliche Situationen geeignete, vorteilhafte Marktbearbeitungsformen für ausländische Märkte abzuleiten. Bei den Markteintrittsformen unterscheidet Dunning zwischen Direktinvestitionen, Exporten und Portfolio-Ressourcentransfers, wozu insbesondere Management, Lizenz-, wie auch Technologieverträge zählen. Welche Marktbearbeitungsform ein Unternehmen nun wählt, hängt von der Erfüllung dreier Vorteilskategorien ab. Um ersteres zu verstehen, werden diese Vorteilskategorien zunächst erläutert, ehe auf den Zusammenhang zwischen dem Markteintritt und den Vorteilskategorien eingegangen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Untersuchung von Internationalisierungsstrategien im tertiären Sektor, insbesondere bei Finanzdienstleistungsunternehmen, und stellt die zentralen Thesen der Arbeit vor.

2 Das eklektische Paradigma von Dunning als theoretischer Erklärungsansatz der Internationalisierungsbestrebungen von Finanzdienstleistungen: Dieses Kapitel erläutert das OLI-Paradigma und adaptiert dessen Vorteilskategorien auf die spezifischen Merkmale wie Intangibilität und Erklärungsbedürftigkeit von Finanzdienstleistungen.

3 Deutsche FDL und deren Auslandsaktivitäten: Hier werden empirische Daten zum Auslandsengagement deutscher Banken und Versicherungen analysiert, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer Entwicklung sowie bei der Standortwahl aufzuzeigen.

4 Determinanten des Auslandsengagements: Das Kapitel untersucht die Treiber der Internationalisierung, insbesondere durch einen Vergleich mit dem verarbeitenden Gewerbe, und diskutiert den Übergang von der "Client Following"-These hin zum "Mimetic Behavior"-Ansatz.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, in der die ursprünglichen Vermutungen über das Internationalisierungsverhalten unter Einbeziehung theoretischer Erkenntnisse kritisch reflektiert werden.

Schlüsselwörter

Internationalisierung, Finanzdienstleistungen, Dunning, OLI-Paradigma, Auslandsdirektinvestitionen, ADI, Client Following, Mimetic Behavior, Banken, Versicherungen, Marktbearbeitungsformen, Standortvorteile, Eigentumsvorteile, Internalisierungsvorteile, Finanzzentren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum, wo und wie deutsche Finanzdienstleistungsunternehmen ihre Geschäftstätigkeiten in das Ausland expandieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Internationalisierungsmodellen (Dunning), der empirischen Analyse von Auslandsdirektinvestitionen deutscher Finanzakteure und der Rolle institutioneller Einflussfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Faktoren das Auslandsengagement von Banken und Versicherungen bestimmen und ob sich dieses von dem anderer Branchen unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus einer theoretischen Fundierung durch das eklektische Paradigma und einer empirischen Analyse von Branchenkennzahlen und Investitionsdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Auslandsengagement von Banken und Versicherungen, vergleicht deren Zielmärkte und diskutiert Determinanten wie das "Client Following" und institutionelles Nachahmungsverhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie OLI-Paradigma, Finanzdienstleister, Direktinvestitionen, Internationalisierungsstrategien und institutioneller Isomorphismus.

Inwiefern unterscheiden sich Banken und Versicherungen in ihrem Internationalisierungsverhalten?

Die Analyse zeigt, dass das Auslandsengagement beider Branchen zwar viele Gemeinsamkeiten aufweist, es aber bei der spezifischen Standortwahl teilweise abweichende Präferenzen gibt.

Warum wird "Mimetic Behavior" gegenüber "Client Following" bevorzugt?

Die Arbeit argumentiert, dass Finanzdienstleister eher strategische Muster erfolgreicher Unternehmen (Mimetic Behavior) nachahmen, um Unsicherheiten zu reduzieren, statt ausschließlich ihren Industriekunden in das Ausland zu folgen.

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Details

Title
Internationalisierung von Finanzdienstleistungen
College
RWTH Aachen University
Grade
1,7
Authors
Christian Hoffart (Author), Ananda Müller (Author)
Publication Year
2006
Pages
34
Catalog Number
V67608
ISBN (eBook)
9783638604079
ISBN (Book)
9783638677868
Language
German
Tags
Internationalisierung Finanzdienstleistungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hoffart (Author), Ananda Müller (Author), 2006, Internationalisierung von Finanzdienstleistungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67608
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