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Vergleich von BPEL und WS-CDL

Title: Vergleich von BPEL und WS-CDL

Term Paper , 2007 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Patrick Wacht (Author), Steven Schellhaas (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Web Services finden zunehmend Verwendung, um komplexe Geschäftsprozesse zu realisieren. Hierfür existieren zwei verschiedene Kopplungsarten. Die Choreographie im Sinne der Prozessbeschreibungssprache WS-CDL beschreibt einen Kontrakt zwischen Kooperationspartnern, welcher die Abläufe der Interaktionen festlegt sowie die entsprechenden Nachrichten- und Datenformate definiert. Der Fokus von BPEL hingegen liegt auf der Orchestrierung, welche den Aufruf mehrerer Web Services versteht, die zusammen einen komplexen Web Service ergeben. In dieser Arbeit werden die Unterschiede der Konzepte anhand der konkreten Prozessbeschreibungssprachen untersucht. Dazu werden diese voneinander abgegrenzt und anschließend direkt verglichen. Ein weiterer Betrachtungsaspekt wird sein, inwiefern eine Choreographie mittels BPEL umgesetzt werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Motivation

2. Grundlagen

2.1 Kopplungsarten

2.2 BPEL

2.3 WS-CDL

3. Vergleich von BPEL und WS-CDL

3.1 Abgrenzung BPEL / WS-CDL

3.2 Einsatzgebiete und Anwendung

3.3 Herstellerunterstützung

4. Choreographien mittels BPEL

4.1 Abstract Processes

4.2 Ansätze zur Realisierung von Choreographien

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die grundlegenden Unterschiede zwischen den Prozessbeschreibungssprachen BPEL (Orchestrierung) und WS-CDL (Choreographie), um deren jeweilige Einsatzbereiche zu bestimmen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie BPEL-basierte Systeme um choreographie-ähnliche Funktionen erweitert werden können.

  • Grundlagen der Web Service-Kopplungsmechanismen
  • Detaillierte Analyse der Struktur von BPEL und WS-CDL
  • Gegenüberstellung der Ansätze Orchestrierung versus Choreographie
  • Untersuchung von Integrationsszenarien in der Unternehmenspraxis
  • Bewertung der Herstellerunterstützung für die jeweiligen Standards
  • Diskussion über Erweiterungsmöglichkeiten von BPEL zur Abbildung von Choreographien

Auszug aus dem Buch

3.1 Abgrenzung BPEL / WS-CDL

Der erheblichste Unterschied zwischen den beiden Sprachen ergibt sich daraus, dass die Kooperationspartner innerhalb einer Choreographie (also mittels WS-CDL) als gleichberechtigt angesehen werden können. Dies ist bei BPEL nicht der Fall, da diese Sprache den Fokus auf die Orchestrierung legt und somit den Geschäftsprozess nicht aus der globalen Sicht betrachtet, sondern immer nur aus der Sicht eines Partners. Hierbei werden immer nur die internen Abläufe eines Web Services betrachtet und die Schnittstellen, die er zu anderen Web Services hat. Mittels BPEL lassen sich die besagten Schnittstellen zwischen den Web Services modellieren. Die folgende Abbildung 4 veranschaulicht sehr vereinfacht, wie ein Reisebüro mittels der Orchestrierungssprache BPEL umgesetzt werden könnte und wie das Zusammenspiel der vereinzelten Web Services Fluglinie, Hotel und Autovermietung zu einem komplexen Web Service Reisebüro „verschmilzt“.

Wie dieses Szenario mit der Choreographiesprache WS-CDL umgesetzt werden könnte, wird sogleich in der Abbildung 5 dargestellt. Hierbei rückt nicht die zentrale Instanz Reisebüro in den Vordergrund des Geschehens, sowie das bei BPEL der Fall ist. Es werden lediglich die einzelnen Schnittstellen zwischen den vereinzelten Web Services modelliert. Dies hat zur Folge, dass eine Choreographie mittels WS-CDL nicht ausführbar ist, da die internen Abläufe eines Partners keinesfalls berücksichtigt werden. Auch die Schnittstellen an sich werden nicht detailgetreu modelliert, sondern es wird nur eine grobe Vorgehensweise erstellt, wie die Kommunikation abzulaufen hat. Hierfür werden beispielsweise Rollen (mittels des -Elements) definiert, die für Interaktionen benötigt werden. Außerdem wird die Art der Information spezifiziert ().

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Motivation: Einführung in die Bedeutung von Web Service-Technologien und die Notwendigkeit von Beschreibungs-sprachen für komplexe Geschäftsprozesse.

2. Grundlagen: Erläuterung der Konzepte Orchestrierung und Choreographie sowie Vorstellung der Standards BPEL und WS-CDL.

3. Vergleich von BPEL und WS-CDL: Analyse der methodischen Unterschiede, Anwendungsfelder und der Verbreitung bei Softwareherstellern.

4. Choreographien mittels BPEL: Untersuchung, inwiefern abstrakte Prozesse oder Spracherweiterungen eine Umsetzung von Choreographien in BPEL ermöglichen könnten.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die Marktsituation der Sprachen und die zukünftige Bedeutung serviceorientierter Architekturen.

Schlüsselwörter

Web Services, BPEL, WS-CDL, Orchestrierung, Choreographie, Geschäftsprozesse, XML, SOA, Bottom-Up-Modellierung, Top-Down-Modellierung, XML-basiert, Prozessschnittstellen, Interoperabilität, Abstract Processes, Messaging.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht zwei wesentliche Ansätze zur Definition von Geschäftsprozessen im Web-Service-Kontext: die auf Orchestrierung fokussierte Sprache BPEL und die auf Choreographie ausgerichtete Sprache WS-CDL.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Modellierung von Interaktionen zwischen Web Services, die Abgrenzung lokaler versus globaler Sichtweisen sowie die praktische Umsetzung und Tool-Unterstützung dieser Standards.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die strukturellen Unterschiede der Sprachen herauszuarbeiten und zu untersuchen, ob und wie BPEL für globale Choreographie-Aufgaben verwendet werden kann, um den Lernaufwand für alternative Sprachen wie WS-CDL zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Vergleichsarbeit, die auf Basis von Spezifikationen und Fachliteratur die Konzepte beider Sprachen gegenüberstellt, abgrenzt und durch Szenarien (z. B. das Reisebüro-Beispiel) veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der Kopplungsarten, einen direkten Vergleich der Sprachmerkmale sowie eine Diskussion über die Eignung von BPEL-Erweiterungen für den Choreographie-Bereich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Orchestrierung, Choreographie, Web Service, BPEL, WS-CDL und Prozessintegration geprägt.

Warum wird WS-CDL als weniger verbreitet eingestuft?

Die Arbeit führt dies primär auf die sehr komplexe Spezifikation und das Fehlen ausgereifter grafischer Autorenwerkzeuge zurück, im Gegensatz zur breiten Unterstützung von BPEL durch große IT-Unternehmen.

Was unterscheidet abstrakte Prozesse von normalen Prozessen in BPEL?

Abstrakte Prozesse dienen in BPEL dazu, lediglich die nach außen sichtbaren Prozessschnittstellen und den Nachrichtenaustausch zu definieren, ohne die internen, ausführbaren Logiken preiszugeben.

Wie kann eine "Master/Slave-Realisierung" BPEL choreographiefähig machen?

Ein Dienst agiert hierbei als zentrale Kontrollinstanz (Master), welche die Interaktionen der anderen beteiligten Dienste (Slaves) steuert. Diese Lösung ist jedoch eingeschränkt, da der Master seinen internen Ablauf offenlegen muss.

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Details

Title
Vergleich von BPEL und WS-CDL
College
University of Applied Sciences Darmstadt  (Informatik)
Course
Daten- und Systemintegration
Grade
1,7
Authors
Patrick Wacht (Author), Steven Schellhaas (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V67614
ISBN (eBook)
9783638604116
Language
German
Tags
vergleich bpel ws-cdl
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patrick Wacht (Author), Steven Schellhaas (Author), 2007, Vergleich von BPEL und WS-CDL, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67614
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