1.1 Aufgabenstellung
In dieser Hausarbeit, wird eine Kapitalflussrechnung an einem praktischen Beispiel durchgeführt. Dabei werden Theorien zur Kapitalflussrechung beschrieben und in die Praxis umgewandelt werden. Zu diesem Zeck wurde aus dem Internet der Geschäftsbericht 2005 (Bilanz und Erfolgsrechnung) der Porsche AG herangezogen. In der Ausarbeitung beschränkt sich hauptsächlich auf die Kapitalflussrechnung auf den Typ Fond1 des Porsche Konzern. Zielstellung ist es die Geldflüsse (Mittelherkunft und Mittelverwendung) aufzuzeigen.
1.2 Herangehensweise
Die Kapitalflussrechnung zeichnet Informationen zur Ertragslage und zur Vermögenslage auf, um Informationen zur Entwicklung der Finanzlage zu erweitern. Außerdem zeigt sie die Zahlungsströme der Periode (Ein- und Auszahlungen) unterteilt nach: Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Umsatzbereich), Kapitalfluss aus der Investitionstätigkeit (Investitionsbereich), Kapitalfluss aus der Finanzierungstätigkeit (Außenbereich).
Aus der Summe der drei Bereiche ergibt sich die Änderung der Finanzmittel im Geschäftsjahr und bildet die drei Zahlungsströme umfassender ab. Um eine Kapitalflussrechnung erarbeiten zu können, werden folgende Daten aus dem Geschäftsbericht benötigt: Die Bilanz mit den Werten des Vorjahres und dem Berichtsjahr, die Erfolgsrechnung (GuV) des Berichtsjahr und das Anlagengitter.
Der Fond ist auf theoretischer Sicht ein Zahlungsmittel, der zur Vereinfachung, von Positionen dient und wodurch die Positionen wesentlich verständlicher und einfacher zu deuten sind. Es gibt drei Typen von Fonds. In dieser Arbeit wird einschließlich auf den Fonds 1 eingegangen, der sich aus den liquiden Mittel, Besitzwechsel, Guthaben und Wertpapieren zusammensetzt. Dabei werden die flüssigen Mittel betrachtet, die sich aus der Differenz von Berichtsjahr und Vorjahr ergeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Porsche
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Herangehensweise
2 Kapitalflussrechnung
2.1 Ziele und Aufgaben
2.2 Fondsrechnung
3 Kapitalflussrechnung am Beispiel
3.1 Bilanz
3.2 Die Bewegungsbilanz
3.3 Gewinn- und Verlustrechung
3.4 Anlagengitter
3.5 Fondstyp 1
3.6 Fondstyp 2
3.7 Fondstyp 3
4 Analyse des Unternehmens
4.1 Fonds 1
4.1.1 Differenz zwischen Fonds 1 und Gegenbeständen absolut
4.1.2 Differenzen zwischen Fonds 1 und Gegenbeständen relativ
4.1.3 Vermutung für die Herkunft der Differenz
4.2 Besonderheiten von Porsche
4.2.1 Hauptstärken
4.2.2 Hauptschwächen
4.2.3 Gesamtbeurteilung
4.2.4 Rationalisierungsmaßnahmen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer Kapitalflussrechnung am praktischen Beispiel der Porsche AG auf Basis des Geschäftsberichts 2005. Dabei werden theoretische Grundlagen der Kapitalflussrechnung erläutert und zur Analyse der Geldflüsse (Mittelherkunft und Mittelverwendung) in die Praxis übertragen.
- Theoretische Fundierung der Kapitalflussrechnung und Fondsrechnung
- Erstellung einer Bewegungsbilanz und Analyse von Bilanzkennzahlen
- Differenzierte Betrachtung verschiedener Fondstypen (1, 2 und 3)
- Unternehmensanalyse von Porsche unter Berücksichtigung von Stärken, Schwächen und Rentabilität
Auszug aus dem Buch
3.2 Die Bewegungsbilanz
„Die Bewegungsbilanz ist eine Veränderungsbilanz, die die Bestandsdifferenz zweier Jahre (oder mehrerer) aufzeigt und damit die Mittelbewegung aufgliedert nach Mittelverwendung und Mittelherkunft (vgl. Tacke; 1997; S. 96 f.).“
„Die Bewegungsbilanz zeigt also auf, wohin die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel geflossen sind (Mittelverwendung) und aus welchen Quellen die Mittel stammen (Mittelherkunft) (ebd).“
Ein grobes Schema der Bewegungsbilanz zeigt die Abbildung 2. Für den Porsche Konzern können Sie die Bewegungsbilanz zur Veranschaulichung der Abbildung 4 auf Seite 6 entnehmen. Jedoch ist diese nicht für die Berechung der Kapitalflussrechung notwendig.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Porsche: Einleitende Darstellung der Unternehmensgeschichte und Positionierung der Porsche AG als profitabler, spezialisierter Automobilhersteller.
2 Kapitalflussrechnung: Erläuterung der historischen Entwicklung, Ziele und Aufgaben der Kapitalflussrechnung als Instrument zur Liquiditätsbeurteilung sowie Einführung in die Fondsrechnung.
3 Kapitalflussrechnung am Beispiel: Anwendung der theoretischen Konzepte auf die Daten der Porsche AG unter Nutzung von Bilanz, Bewegungsbilanz, GuV und Anlagengitter sowie detaillierte Berechnung der Fondstypen 1, 2 und 3.
4 Analyse des Unternehmens: Bewertung der Ergebnisse der Kapitalflussrechnung, Identifikation der Stärken und Schwächen der Porsche AG sowie eine unternehmerische Gesamtbeurteilung.
Schlüsselwörter
Kapitalflussrechnung, Porsche Konzern, Fondsrechnung, Bewegungsbilanz, Jahresabschluss, Mittelherkunft, Mittelverwendung, Liquidität, Bilanzanalyse, Anlagengitter, Rentabilität, Unternehmensanalyse, Finanzlage, Mittelfluss, Geschäftsbericht 2005.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und Analyse einer Kapitalflussrechnung für die Porsche AG basierend auf den Daten des Geschäftsberichts 2005.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kapitalflussrechnung, die praktische Anwendung anhand von Bilanzdaten sowie die Analyse der Mittelbewegungen und Unternehmensbesonderheiten bei Porsche.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Geldflüsse des Unternehmens im Geschäftsjahr aufzuzeigen und dabei die Mittelherkunft sowie die Mittelverwendung systematisch darzulegen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine bilanzanalytische Methode angewandt, bei der Theorien zur Kapitalflussrechnung beschrieben und mittels einer Bewegungsbilanz sowie der Berechnung verschiedener Fondstypen in die Praxis umgesetzt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Aufbereitung der Bilanzdaten, die Erstellung einer Bewegungsbilanz, die Auswertung der Gewinn- und Verlustrechnung, die Nutzung des Anlagengitters sowie die spezifische Kalkulation der Fondstypen 1 bis 3.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kapitalflussrechnung, Fondsrechnung, Mittelherkunft, Mittelverwendung, Bilanzanalyse und Liquidität geprägt.
Warum wird in dieser Arbeit speziell der "Fondstyp 1" analysiert?
Der Autor konzentriert sich auf den Fondstyp 1, da dieser die liquiden Mittel, Besitzwechsel, Guthaben und Wertpapiere umfasst und somit einen klaren Fokus auf die kurzfristige Liquiditätssituation des Porsche Konzerns ermöglicht.
Welche Rolle spielt die Bewegungsbilanz für die Untersuchung?
Die Bewegungsbilanz dient dazu, Bestandsveränderungen zwischen zwei Geschäftsjahren aufzuzeigen, um die Mittelbewegungen nach ihrer Herkunft und Verwendung aufzuschlüsseln, auch wenn sie für die reine Kapitalflussrechnung nicht zwingend erforderlich ist.
- Quote paper
- Chris Muszalik (Author), 2006, Kapitalflussrechnung angewandt am Porsche Konzern (Geschäftsbericht 2005), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67645