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Die virtuelle Hochschule Oberrhein (VIROR)

Title: Die virtuelle Hochschule Oberrhein (VIROR)

Seminar Paper , 2005 , 50 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Strehl (Author), Marcel Kempka (Author), Falk Ziolkowski (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Spätestens seit der Verfügbarkeit von Breitband-Netzzugängen auch für den Heimanwender und der sprunghaften Entwicklung der digitalen Video- und Audiotechnik steht der Begriff „virtuelle Hochschule“ für eine energisch geführte Diskussion um neue Formen des Lernens und die Zukunft des traditionellen Hochschulwesens, wie es seit mehreren hundert Jahren in Deutschland Bestand hat. Es ist abzusehen, dass in diesem Bereich in den kommenden Jahren eine Revolution der traditionellen Universität stattfindet, gerade weil aufgrund knapper Kassen der öffentlichen Haushalte und des angestrebten Wettbewerbs unter den Hochschulen auch neue Zielgruppen angesprochen werden sollen und müssen, für die bisher z.B. aus beruflichen oder privaten Gründen ein Vollzeit-Präsenzstudium bisher nicht oder nur schwer möglich war. Neben der Mittelbeschaffung durch Weiterbildungsmaßnahmen insbesondere in diesen Zielgruppen verknüpfen sich auch Hoffnungen auf Sparpotenziale mit dieser Idee. Die Politik hat sich diese Erwartungen schon sehr bald zueigen gemacht und eine Vielzahl von Förderprogrammen ins Leben gerufen, woraus eine rege Projekttätigkeit erwuchs, die das Bild bis heute prägt. Eines dieser Projekte ist die „virtuelle Hochschule Oberrhein“ (kurz: VIROR), in dem sich die vier badischen Universitäten Freiburg, Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg zu einer gemeinsamen Anstrengung zusammengeschlossen haben. Dabei standen neben der Erprobung netzgestützter Kurse, der Durchführung verteilter Telelehrveranstaltungen, der Erprobung von Netztechniken, Lecture Recording und Lehr- und Lernplattformen auch die Evaluation des Lernerfolgs durch E-Learning im Vordergrund. Die Autoren werden im Rahmen dieser Seminararbeit zunächst allgemeine Formen des E-Learnings, die in der Literatur aktuell diskutiert werden, darstellen, danach auf das Projekt VIROR eingehen und schließlich ein Resümee ziehen. Aufgrund der Größe und des Umfangs des Projektes kann jedoch nur ein grober Überblick gegeben werden und lediglich auf einzelne Aspekte detaillierter eingegangen werden. Die in dieser Seminararbeit verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich selbstverständlich gleichermaßen auf beide Geschlechter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Konzepte virtueller Hochschulen

2.1 Entwicklung zur virtuellen Universität

2.1.1 Formen der virtuellen Universität

2.1.2 Transformation

2.1.3 Entwicklung zur virtuellen Universität in Deutschland

2.2 Computer Supported Cooperative Learning

2.3 Computer Based Training

2.4 Web Based Training

2.5 Blended Learning

2.6 Konzepteinsatz in VIROR

3 Vorstellung des Projekts

3.1 Lehrbetrieb

3.1.1 Einleitung

3.1.2 Joker

3.1.3 Java-Start

3.2 Technische Umsetzung

3.2.1 Übertragungstechnicken

3.2.2 Werkzeuge

3.2.3 Lernplattformen

3.2.4 Knowledge Pool

3.3 Begleitung und Evaluation

3.4 Organisation

4 Erfahrungen und Probleme

4.1 Lehrbetrieb

4.2 Technische Umsetzung

4.3 Begleitung und Evaluation

4.4 Organisation

5 Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Projekt „virtuelle Hochschule Oberrhein“ (VIROR) als Beispiel für die Implementierung virtueller Lehrkonzepte an deutschen Universitäten. Dabei wird untersucht, wie durch den Einsatz von E-Learning-Technologien und neuen organisatorischen Strukturen die traditionelle Präsenzlehre im Sinne des Blended Learning ergänzt werden kann und welche Herausforderungen dabei entstehen.

  • Grundlagen virtueller Hochschulkonzepte und Lernformen (CSCL, CBT, WBT).
  • Projektspezifische Umsetzung technischer Werkzeuge wie Authoring on the Fly (AOF) und Lernplattformen.
  • Methodische Begleitung und Evaluation des Lernerfolgs in verteilten Lernszenarien.
  • Organisatorische Herausforderungen bei hochschulübergreifenden Verbundprojekten.
  • Erfahrungen und Probleme bei der Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit digitaler Lehre.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Joker

Joker ist eine Lern- und Simulationssoftware zur Kosten- und Erlösrechnung, die auf Java™ basiert und in der ersten Phase von VIROR gefördert wurde. Joker soll die Präsenzlehre unterstützen und wurde für die Integration in eine betriebwirtschaftliche Veranstaltung gestaltet. Die erste Einsatzvariante besteht darin, Joker zur Simulation und Demonstration von komplexen und komplizierten Abläufen der Kosten- und Erlösrechnung in einer Veranstaltung zu verwenden. Dadurch wird z.B. der Bezug des theoretischen Stoffes zur realen Welt aufgezeigt. Die Grundlage für diese Darstellung sind zwei fiktive Unternehmen, die mit allen dafür notwendigen Daten im System abgebildet sind. Der Dozent legt vor seiner Veranstaltung die Teilbereiche bzw. Beispiele fest, die er zur Veranschaulichung benötigt und ruft diese während der Veranstaltung auf.

Die zweite Variante ist die Bearbeitung eines in Joker vorbereiteten Lernmoduls in einer Veranstaltung. Hier können Studenten in kleineren Gruppen an einem Lernmodul arbeiten und im kleinen Rahmen in einer Diskussion zur Lösung geleitet werden. Allerdings muss hierfür ausreichend Zeit in der Veranstaltung eingeplant werden. Diese beiden Einsatzmöglichkeiten haben den Vorteil, dass sich die Studenten unter Aufsicht mit der Handhabung von Joker vertraut machen können. Dadurch wird die Verwendung des Systems außerhalb der Präsenzveranstaltung gefördert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Diskussion um virtuelle Hochschulen ein und erläutert die Beweggründe sowie die Zielsetzung des Projekts VIROR.

2 Konzepte virtueller Hochschulen: Es werden verschiedene Formen des virtuellen Lernens und organisatorische Konzepte wie CSCL, CBT und Blended Learning theoretisch eingeordnet.

3 Vorstellung des Projekts: Dieses Hauptkapitel detailliert die Projektstruktur von VIROR, die technischen Tools, Lernplattformen sowie die organisatorischen Maßnahmen.

4 Erfahrungen und Probleme: Hier werden die praktischen Herausforderungen aus den Bereichen Lehrbetrieb, Technik, Evaluation und Organisation analysiert.

5 Kritische Würdigung und Ausblick: Das abschließende Kapitel reflektiert den Erfolg des Projekts und diskutiert die langfristigen Perspektiven virtueller Lehre in der Hochschulpolitik.

Schlüsselwörter

VIROR, virtuelle Hochschule, E-Learning, Blended Learning, Teleteaching, Computer Based Training, Web Based Training, CSCL, Lernplattform, ARIADNE, Multimedia, Hochschulmanagement, Evaluation, Wissensvermittlung, Projektmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Implementierung des Verbundprojekts „virtuelle Hochschule Oberrhein“ (VIROR) und reflektiert dabei die Anwendung verschiedener E-Learning-Konzepte im universitären Alltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die medientechnische Unterstützung von Lehrveranstaltungen, der Einsatz von Simulations- und Lernsoftware sowie die organisatorische und pädagogische Begleitung dieser Innovationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über die Projekterfahrungen zu geben, die erprobten Lehrformen kritisch zu hinterfragen und Empfehlungen für den Einsatz virtueller Lehre an Hochschulen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Das Projekt nutzte vor allem Feldstudien und Evaluationen, um die Wirksamkeit didaktischer Maßnahmen und technischer Werkzeuge in realen Lehrumgebungen wissenschaftlich zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der spezifischen Software-Tools wie Joker und AOF, die Einbindung von Lernplattformen und die Darstellung der begleitenden Evaluationsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere VIROR, E-Learning, Blended Learning, Teleteaching, Knowledge Pool und das Projektmanagement im hochschulübergreifenden Kontext.

Wie unterscheidet sich die Software „Joker“ von rein webbasierten Systemen?

Joker ist primär als Simulationssoftware konzipiert, die keine Internetverbindung voraussetzt, und wird in der beschriebenen Phase als CBT-Komponente zur Unterstützung der Präsenzlehre eingesetzt.

Warum war die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen und Hochschulen schwierig?

Häufige Hürden waren administrative Hindernisse, unterschiedliche zeitliche Blockungen der Lehrveranstaltungen und der Mangel an Anreizen für die Hochschulleitungen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Was bedeutete die Erkenntnis der „teilvirtuellen Universität“ für das Projekt?

Sie führte zur Abkehr von der Vision einer vollkommen virtuellen Einrichtung hin zu einem realistischeren Modell, das digitale Anteile gezielt in den Präsenzunterricht integriert.

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Details

Title
Die virtuelle Hochschule Oberrhein (VIROR)
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für technische und betriebliche Informationssysteme)
Course
Seminar "Büroinformationssysteme"
Grade
1,3
Authors
Andreas Strehl (Author), Marcel Kempka (Author), Falk Ziolkowski (Author)
Publication Year
2005
Pages
50
Catalog Number
V67650
ISBN (eBook)
9783638604383
ISBN (Book)
9783656798095
Language
German
Tags
Hochschule Oberrhein Seminar Büroinformationssysteme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Strehl (Author), Marcel Kempka (Author), Falk Ziolkowski (Author), 2005, Die virtuelle Hochschule Oberrhein (VIROR), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67650
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