Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfende Stadt. Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt Fördern


Ausarbeitung, 2006
46 Seiten, Note: "-"

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung
1.3 Thesen und Aufbau der Arbeit

2 Städtische Brachflächen in der Stadtentwicklung
2.1 Der Zyklus städtischer Brachen
2.1.1 Begriffsklärung Brache
2.1.2 Entstehungsbedingungen für Brachen
2.2 Brachen als Übergänge zu neuen Nutzungen
2.2.1 Chancen für eine nachhaltige Stadtentwicklung
2.2.2 Neunutzungshindernisse
2.3 Zwischenfazit: Brachflächen als Katalysatoren für Stadtentwicklung

3 Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfende Stadt
3.1 Was sind Zwischennutzungen?
3.1.1 Inhaltliche Unterscheidung
3.1.2 Organisatorische Unterscheidung
3.1.3 Zeitliche Einordnung
3.2 Welche Voraussetzungen stellen Zwischennutzungen?
3.2.1 Anforderung an Orte
3.2.2 Beteiligte Akteure
3.3 Was können Zwischennutzungen für die Stadtentwicklung leisten?
3.3.1 Potenziale von Zwischennutzungen
3.3.2 Gefahren von Zwischennutzungen
3.4 Zwischenfazit: Zwischennutzungen - Potenziale für eine nachhaltige Stadtentwicklung

4 Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt fördern
4.1 Handlungsempfehlungen an die Kommunen
4.2 Handlungsempfehlungen an die Eigentümer
4.3 Handlungsempfehlungen an die Zwischennutzer
4.4 Handlungsempfehlungen an die Planungspolitik

5 Schlussbetrachtung: Zwischennutzungen - Das (bisher) ungenutzte Instrument

Literaturverzeichnis

Anmerkung:

Alle in dieser Arbeit verwendeten allgemeinen personenbezogenen Formulierungen umfassen - unabh Ängig von ihrer grammatikalischen Zugehörigkeit - Menschen beiderlei Geschlechts, sofern aus dem Zusammenhang nichts anderes hervorgeht.

1 Einleitung

Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts haben postindustrielle Veränderungen in Deutsch- land und in Europa zu sehr differenzierten sozialen, ökonomischen und räumlichen Konditio- nen in den Städten geführt. Manche Städte haben einen unerwarteten wirtschaftlichen Boom erlebt, während in anderen Städten nach der Schließung der Industrien eine Vielzahl von in- nerstädtischen Flächen brachliegen, für die keine Investoren gefunden werden können. Im Umgang mit diesen Brachflächen hat sich besonders in Ostdeutschland das Thema der Zwi- schennutzungen1 etabliert. Diese Arbeit erörtert das Potenzial von temporären Nutzungen zur Entwicklung von Brachflächen in den von Investoren weniger begünstigten Städten. Dabei sollen in erster Linie nicht einzelne Beispiele vorgestellt, sondern vielmehr grundsätzliche Fragen behandelt werden.

1.1 Problemstellung

Thema dieser Arbeit ist die Zwischennutzung von Brachflächen. Sie stellen ein erhebliches innerstädtisches Flächenpotenzial dar. Mit ihrer Revitalisierung kann das Lebensumfeld der Bewohner einer Kommune aber auch die Attraktivität der Stadt für Investoren erheblich ge- steigert werden. Bei zunehmender Finanzknappheit kommunaler Haushalte und einer hohen Anzahl innerstädtischer Brachflächen in schrumpfenden Städten ist mit einer zügigen Revita- lisierung aller brachgefallenen Areale allerdings nicht zu rechnen. So entstehen „unerwünsch- te Lücken in der Stadt, welche jedoch in Form von Nischen“ (Scheven 2004: 3) auch als Po- tenzial für eine Stadtentwicklung unter ökonomisch ungünstigen Bedingungen betrachtet werden können. Die Herausforderung der Planung ist es für diese Lücken in der Stadt innova- tive Potenziale zu entwickeln.

In diesem Handlungsfeld etabliert sich das Thema der Zwischennutzungen. Durch solche werden Brachen wieder in den Nutzungszyklus integriert, dieses fördert wiederum ein positives Image. Allerdings ist dieses Thema noch relativ unerforscht, was sich schon darin zeigt, dass der Begriff Zwischennutzung nicht eindeutig definiert ist. Auch herrschen noch nicht ausreichend positive Bedingungen zur Initiierung solcher Nutzungen in Deutschland. Dies ist darauf zurückzuführen, dass jegliches Entwicklungsdenken bisher stets von Wachstum ausging und für ein lebenswertes Schrumpfen neue Rahmenbedingungen im Sinne einer prozessorientierten Stadtentwicklung gefunden werden müssen.

1.2 Forschungsfragen und Zielsetzung

Aus der oben beschriebenen Problemstellung ergeben sich folgende Forschungsfragen:

- Was sind Zwischennutzungen und unter welchen Umständen entwickeln sie sich?
- Welche Wirkungen erzeugen sie in der Stadtentwicklung und welche Risiken gehen mit ihnen einher?
- Wie lassen sich Zwischennutzungen für eine bürgerschaftlich getragene Stadterneue- rung fördern?

Ziel dieser Arbeit ist es, den Terminus Zwischennutzungen in seiner Bedeutung für die Stadt- entwicklung durch eine mehrdimensionale Definition greifbar zu machen. Über die Betrach- tung wo, durch wen und wie temporäre Nutzungen initiiert werden, soll ein Rückschluss auf die Potenziale und Gefahren, welche sie in der Entwicklung der Städte in ökonomisch un- günstigen Lagen haben, getroffen werden. Schließlich werden Handlungsempfehlungen an die Kommunen, die Eigentümer, die Zwischennutzer und an die Planungspolitik ausgespro- chen, um einen gezielten Einsatz von Zwischennutzungen in der Stadtentwicklung zu fördern.

1.3 Thesen und Aufbau der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei Teilbereiche, denen jeweils eine erkenntnisleitende These zugrunde liegt:

- Schrumpfende Städte weisen Brachflächen auf, die in der Öffentlichkeit ein negatives Image haben, aber als Nischen für Ungeplantes ein großes Innovationspotenzial besit- zen.
- Bürgerschaftlich organisierte, temporäre Nutzungen entwickeln innerstädtische Brach- flächen zu lebendigen Orten und haben eine positive Langzeitwirkung für die Stadt- entwicklung.
- Zwischennutzungen lassen sich zukünftig mit geringem Mitteleinsatz gezielt als In- strument für eine prozessorientierte und bedarfsgerechte Stadterneuerung einsetzen.

Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit Brachflächen, den Entstehungsräumen von Zwi- schennutzungen. Nach einer Begriffsklärung wird die Entstehung von Brachen aus demogra- fischen, geschichtlichen und ökonomischen Gründen erläutert. Daraufhin werden die Ent- wicklungschancen und Neunutzungshindernisse brachliegender Areale dargelegt. Im an- schließenden Zwischenfazit wird die Katalysatorfunktion von Brachflächen für die Stadtent- wicklung reflektiert.

Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfenden Stadt Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt fördern Im zweiten Teil der Arbeit wird zunächst der bisher nicht klar definierte Begriff Zwischen- nutzungen eingegrenzt. Dabei wird auseinandergesetzt, wie temporäre Nutzungen inhaltlich, organisatorisch und in ihrer zeitlichen Einordnung zur regulären Nutzung unterschieden wer- den können. Daraufhin wird ein Überblick gegeben, an welchen Orten sie entstehen und wel- che Akteure in welcher Weise Einfluss auf sie nehmen. Anschließend erfolgt eine kritische Betrachtung der Potenziale und Gefahren von Zwischennutzungen in der Entwicklung von Standorten in ökonomisch schwachen Städten. Im nachfolgenden Zwischenfazit eine Reflexi- on, ob temporäre Nutzungen langfristig einen positiven Einfluss auf die Stadtentwicklung nehmen.

Im konzeptionellen Teil der Arbeit werden aufbauend auf den theoretischen Grundlagen zu und den bisherigen Erfahrungen mit Zwischennutzungen Handlungsempfehlungen an die auf temporäre Nutzungen Einfluss nehmenden Akteure gegeben. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, welche Voraussetzungen vorhanden sein bzw. geschaffen werden müssen, da- mit Zwischennutzungen gezielter in den Prozess der Stadtentwicklung integriert werden kön- nen.

In der abschließenden Schlussbetrachtung werden die aufgestellten Thesen verifiziert und allgemeingültige Schlussfolgerungen für den strategischen Einsatz von Zwischennutzungen in der Stadtentwicklung gezogen.

2 Städtische Brachflächen in der Stadtentwicklung

In Kapitel 2 werden die Potentiale einer Revitalisierung städtischer Brachflächen für eine nachhaltige Stadtentwicklung dargestellt. Zunächst wird daher der Begriff Brache definiert und ihre Entstehung erläutert (siehe Abschnitt 2.1.). Anschließend werden die Bedeutung und Funktion von Brachflächen in der Stadtentwicklung beschrieben (siehe Abschnitt 2.2.). Im darauffolgenden Zwischenfazit wird die Katalysatorfunktion der Stadtbrachen für eine Neuorientierung der Stadtentwicklungspolitik reflektiert.

2.1 Der Zyklus städtischer Brachen

Brachflächen spielen in der Stadtentwicklung eine besondere Rolle. Sie stellen die „Bruchstellen in der Geschichte der Stadt am Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft“ (Feldtkeller 2001: 7) dar. In der öffentlichen Wahrnehmung sind Brachen als Symbole des Verfalls und des Niedergangs alter Strukturen bekannt. Sie gehören zu den zwischenzeitlich funktionslosen Räumen in der Stadt, die von einer vorherigen Nutzung verlassen und noch von keiner neuen Nutzung vereinnahmt sind und somit Gefahr laufen, marginalisierte Funktionen wie z. B. Müllablagerung zu übernehmen (vgl. Hauser 2001: 65).

2.1.1 Begriffsklärung Brache

Der Ursprung des Begriffs „Brache“ liegt in der vorindustriellen Landbewirtschaftung. Der Begriff bezeichnet Flurstücke, die im Rahmen der Zwei-, Drei- oder Mehrfelderwirtschaft umgebrochen und nicht bestellt werden. Der Boden wird dabei sich selbst überlassen. Das Brachliegen der Felder war ein notwendiges Element im landwirtschaftlichen Zyklus, um zu neuer Fruchtbarkeit im Wechsel der Jahreszeiten und Nutzungen zu gelangen (vgl. HoffmannAxthelm 1998: 54). Im städtischen Kontext wird der Begriff Brache seit den 1970er Jahren für Räume im Siedlungsbereich verwendet.

Während in der Landwirtschaft das Brachliegen ein geplanter Prozess ist, welcher der Rege- neration des Bodens dient, weist eine städtebauliche Brache andere Merkmale auf. Die städti- sche Brachfläche bezeichnet aufgegebene, liegengelassene, von ursprünglichen Nutzungen teilweise oder vollständig verlassene Wohn-, Gewerbe-, Industrie-, Verkehrs- oder Militärflä- chen und deren Gebäude, die von Investoren, Eigentümern und Nutzern vernachlässigt wer- den. Sie sind für eine unbestimmte Zeit aus ihrem herkömmlichen Nutzungsstereotyp und somit aus dem wirtschaftlichen Produktionszyklus herausgefallen (vgl. Kil 2004: 125). Selbst wenn planungsrechtlich die ehemaligen Zweckbestimmungen bestehen bleiben (z. B. Ver- kehrs-, Wohn- oder Gewerbefläche), sind Stadtbrachen zunächst undefiniert bzw. frei von Funktion und werden auf unbestimmte Zeit zu Zwischenräumen in der Stadt (vgl. Kruse 2003: 23 f.). Durch diese scheinbare Funktionslosigkeit haftet der städtischen Brachfläche in der Gesellschaft ein negatives Image2 an. Brachen stehen folglich für einen Bruch mit der traditionellen Flächennutzung und für den Niedergang von einstmals prosperierenden Regionen (vgl. Kowarik 2003: 102).

Philipp Oswalt bezeichnet das Brachliegen von Flächen innerhalb einer Stadt jedoch als ge- nauso unverzichtbar, wie das Brachliegen von Ackerflächen für die Mehrfelderwirtschaft. Er betont die Gemeinsamkeiten, die in einer qualitativen Verbesserung der Fläche durch ein zeitweiliges Liegenlassen zu sehen sind. „Erst die städtische Brache erlaubt die Erneuerung der Stadt“ (Oswalt 2000: 60). Seiner Ansicht nach stimulieren städtische Brachen die Kreati- vität von Bewohnern und eröffnen innovative Chancen und Perspektiven für die Stadtent- wicklung. Eine Brachfläche bedarf einer Neuorientierung in der Planung. Bei knappen öffent- lichen Kassen bedeutet dies die Förderung neuer, kreativer Ansätze. Somit kann die Brachflä- che als „Keimzelle für einen anderen Urbanismus“ (Oswalt 2002: 45) bezeichnet werden. Bevor jedoch die Chancen von innerstädtischen Brachflächen erläutert werden, wird zunächst auf die Entstehung dieser eingegangen.

2.1.2 Entstehungsbedingungen für Brachen

Das Brachfallen von innerstädtischen Arealen kann unterschiedliche Gründe haben. Einerseits ist es in der Umstrukturierung und Aufgabe von innerstädtischen Produktionsstandorten zu sehen, die Folge von veränderter Beschäftigungs- und Produktionsstruktur in den Unterneh- men des industriellen Wirtschaftssektors sind. Zunehmende Globalisierung3 der Produktion, Auslagerung von Produktionsstandorten und Deindustrialisierung verursachen in ehemals prosperierenden Industrieregionen das Brachfallen großer Areale (vgl. Schelte 1999: 16ff).

In Deutschland sind weitere Gründe für die Brachflächenproblematik geschichtlichen bzw. politischen Ursprungs. Viele Städte sind heute noch durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg geprägt und weisen Baulücken im Gebäudebestand auf. Baulücken sind unbebaute oder unzulänglich bebaute Flächen zwischen bebauten Grundstücken, die aus rechtlichen, persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht bzw. dem städtebaulichen Kontext nicht angemessen genutzt werden (vgl. Scheven 2004: 28). Die markantesten Beispiele hierfür sind Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfenden Stadt Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt fördern sicherlich in Berlin zu finden, wo nach dem Abriss der Mauer viele innerstädtische Brachflächen entstanden sind, die zum Teil bis heute keine neue Nutzung erfahren haben.

Andere Gründe, die insbesondere ostdeutsche Städte und altindustrielle Regionen in West- deutschland betreffen, sind in der Stagnation des Wachstums bzw. im Schrumpfungsprozess zu sehen. In altindustriell geprägten Regionen, in denen viele Arbeitsplätze vom produzieren- den Sektor abhängen, kommt es (wenn überhaupt) zu einer krisenhaften Umstrukturierung in eine Dienstleistungs- und Konsumwirtschaft (vgl. Müller 2003: 28). Der dadurch verursachte Mangel an Arbeitsplätzen und die sich verschlechternden Lebensbedingungen führen zu einer Wanderbewegung aus den Krisenregionen in die vom Strukturwandel weniger betroffenen Regionen. Verstärkt wird die Schrumpfung zusätzlich durch die negative natürliche demogra- fische Entwicklung (vgl. ebd.: 30). So liegt die Geburtenziffer4 beispielsweise in Ostdeutsch- land bei einem Wert von 1,2; damit wird die jeweilige Elterngeneration nur noch zu zwei Dritteln durch Kinder ersetzt (vgl. Statistisches Bundesamt 2003: 5).

Auch städtebauliche Fehlplanungen verursachen weitere Brachflächen. Von der Planung bis zur Umsetzung eines Projektes ist ein langer Zeitraum zu überbrücken, der Risiken birgt. Verändern sich in der Zwischenzeit die wirtschaftliche Situation oder die Nachfrage, führen diese Entwicklungen mitunter zu Verwerfungen ursprünglicher Planungen und rufen Leer- stände hervor. Sie schaffen damit Räume, die dem normalen Zyklus der ökonomischen Ver- wertung von Flächen, wie auch dem Alltag der Bevölkerung entzogen sind: „Immer wieder tauchen Lücken der Fehlplanungen auf, unvermeidliche Irrtümer, der Tribut an die Langsam- keit des Bauens“5 (Oswalt 2000: 59).

Brachflächen entstehen auch aus dem wirtschaftlichen Prozess selbst: „Die Produktionsflä- chen von heute sind die Brachflächen von morgen, so dass es sich bei der Flächenentwicklung um einen Kreislauf handelt“ (Aring 1999: 205). In wachsenden Regionen können diese Flä- chen genau so schnell wie sie auftreten wieder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Die Brachflächen existieren in diesen Regionen nur vorrübergehend und gelangen mit der Zeit in eine neue Nutzung (vgl. Oswalt 2000: 60). In Regionen, in denen der Nachfragedruck nicht so hoch ist, wie es beispielsweise in Ostdeutschland oder in westdeutschen, altindustriellen Re- gionen der Fall ist, entwickeln sich Einzelfälle zu einer Dauererscheinung, treten als Massen- phänomen auf und ergeben stadtentwicklungstechnische Probleme, weil keine angemessene Folgenutzung gefunden werden kann.

2.2 Brachen als Übergänge zu neuen Nutzungen

Wie oben beschrieben stellen Brachen mit dem negativen Image, das ihnen anlastet, ein stadt- planerisches Problem dar. Doch gerade in Zeiten defizitärer kommunaler Haushalte bieten sie Ausgangspunkte für neue Entwicklungen. Durch ihren geringen Verwertungsdruck werden sie zu Flächen, die frei von Definition und Zuweisung sind und ermöglichen Entwicklungs- prozesse für Mensch und Natur, die nicht vorgesehen und nicht geplant waren (vgl. Hofmeis- ter 2002: 3). Somit entfalten sich auf den Brachen Möglichkeiten einer alternativen Stadtent- wicklung.

2.2.1 Chancen für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Obwohl in vielen deutschen Städten ein Bevölkerungsrückgang und ein tendenzieller Rück- gang flächenintensiver Industriewirtschaft zu verzeichnen ist (siehe Abschnitt 2.1.2) wird in Zukunft mit einer anhaltenden Inanspruchnahme neuer Flächen gerechnet (vgl. BBR 2001: 16). Der derzeitige Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland liegt im Durchschnitt bei 105 ha pro Tag (vgl. Website Statistisches Bundesamt). Damit wird das von der Bundesregierung vorgegebene Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie, bis 2020 die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen auf 30 ha pro Tag zu reduzieren, noch weit verfehlt (vgl. ebd.).

Vor diesem Hintergrund bietet die Wiedernutzung innerstädtischer Brachflächen ein enormes Potenzial für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung von Städten, weil somit in der Regel der Verbrauch von Freiflächen außerhalb der bebauten Ortslagen verringert werden kann. Das Ziel muss folglich sein, die anfallenden städtischen Brachen selbst bei einem geringen Nut- zungsdruck in einen Flächenkreislauf6 zu integrieren. Innerhalb der Flächenkreislaufwirt- schaft sind Brachflächen und Nutzungsmischungen zu mobilisieren und der Ausweisung neu- er Flächen auf der grünen Wiese zu bevorzugen (vgl. BBR 2004: 2-8). Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung prognostiziert, dass 70 Prozent des Bedarfs an Wohnfläche und die gesamte mittelfristige Nachfrage nach gewerblichem Bauland auf den derzeit vorhande- nen Brachflächen gedeckt werden können (vgl. BBR 2001: 14). Feldtkeller geht sogar so weit zu sagen, dass mittels einer flächensparenden Um- und Weiternutzung der vorhandenen städ- tischen Brachen der Bedarf an mittelfristig benötigten Wohnflächen vollständig zu decken und das Ziel einer Stadt der kurzen Wege 7 zu realisieren ist (Feldtkeller 2001: 7).

Eine mögliche Kontamination der Brachflächen mit Altlasten würde eine kosten- und zeit- aufwendige Sanierung der Flächen (siehe Abschnitt 2.2.2) notwendig machen. Allerdings sollte dies nicht als Hinderungsgrund für eine Revitalisierung der brachgefallenen Areale in den Städten gesehen werden. Denn bei einer Wiedernutzung dieser Gebiete lassen sich im Bereich der Infrastruktur bei Nutzung der vorhandenen Anlagen und Einrichtungen erhebliche Kosten einsparen. Die vorhandene Infrastruktur, die aufgrund des Verlassens der Fläche nicht mehr oder nicht mehr vollständig genutzt wird, erfährt durch eine Neunutzung der Fläche eine bessere Auslastung. Ebenfalls entfallen neue Erschließungen mit Verkehrswegen, die mit ho- hen finanziellen Aufwendungen verbunden sind. Neue Anforderungen an die Infrastruktur lassen sich oft durch geringfügige Veränderungen ergänzen (vgl. Krautzberger 1997: 4f.). Damit gibt es für die Reaktivierung von Brachflächen als Teil der nachhaltigen Stadtentwick- lung auch ein Kostenargument.

Brachflächen bieten neben der Möglichkeit einer sinnvollen Nachverdichtung auch die Chan- ce, die ökologische Situation in städtischen Agglomerationen und die oft ungenügende Frei- raumsituation zu verbessern. Wie der Mensch, entfaltet sich auch die Natur auf den Brachen. Die brachgefallenen Flächen z. B. von Berlin sind derzeit mit über 1.300 Pflanzenarten die artenreichsten Biotope8 in Europa (vgl. Oswalt 2000: 67). Gleichzeitig können diese Flächen für die Bevölkerung erlebbar und in den Bereichen Freizeit, Sport, Erholung und Natur nutz- bar gemacht werden. Gerade in schrumpfenden Städten, in denen kaum noch ein Nutzungs- druck auf den Flächen vorhanden ist, sollte nach Konzepten gesucht werden, die Brachflä- chenentwicklung und Freiflächenschutz in Einklang bringen können (vgl. Ganser et al. 1998: 12ff).

Eine enorme Chance stellen Brachflächen für die Stadt- bzw. Stadtteilentwicklung dar, wenn sie für Zwischennutzungen9 geöffnet werden. Wenn Flächen erst einmal der marktwirtschaft- lichen Verwertung entzogen sind, können sie zu Testarealen für neue Aktivitäten werden (vgl. Oswalt et al. 2001: 1). Sie eröffnen Nischen für finanzschwache Akteure und geben ihnen die Chance ihre Projektideen in einer sicheren aber nicht überregulierten Umgebung zu erproben. Diese Nischen ermöglichen Unbestimmtheit und geben Raum für Experimente mit unklarem Ausgang (vgl. ebd.). In Nischen entstehen neue Modelle und Lebensstile, werden technische Erfindungen gemacht (man denke nur an die Geschichte des Personalcomputers10 ), es entste- hen neue Formen von Kunst, Musik und Popkultur (vgl. Studio Urban Catalyst 2003: 3). Ver- schiedenste Ideen können ausprobiert werden und dürfen auch scheitern, ohne dass die Akteu- re schwerwiegende Konsequenzen aufgrund von langfristig festgelegten Bindungen zu be- fürchten haben. Konzepte können zur rechten Zeit wachsen und zur Gründung von Start up Unternehmen führen. Somit werden die Akteure zu aktiven Teilnehmern einer Stadterneue- rung von unten.

2.2.2 Neunutzungshindernisse

In Anbetracht der Chancen, welche die Revitalisierung von innerstädtischen Brachen für eine nachhaltige Stadtentwicklung haben, sind die Gründe, die gegen eine Neunutzung der Brachen sprechen und die tatsächlichen Entwicklungsmöglichkeiten zu analysieren.

Ein großes Problem bei der Neunutzung brachgefallener Areale stellen Altlasten dar. In vielen Fällen ist unklar, wie hoch der Grad der Belastung ist. Um dies festzustellen, sind umfangrei- che Untersuchengen notwendig, welche die Planungen verzögern. Abhängig vom Untersu- chungsergebnis kostet die Sanierung bzw. Sicherung des kontaminierten Bodens viel Zeit und Geld (vgl. DSSW 1998: 1). Hinzu kommt, dass die Funktionsfähigkeit vorhandener Infra- struktur geprüft werden muss. Diese Unwägbarkeiten führen sowohl auf Seiten der Kommu- nen als auch bei den Investoren zu einer Zurückhaltung bei der Brachflächenrevitalisierung, weil sich die Investition auf der grünen Wiese als wesentlich unkomplizierter herausstellen (vgl. ebd.).

Weitere Gründe, die gegen die Wiedernutzung von städtischen Brachen sprechen, können schlechte Standorteigenschaften sein. Diese sind die Lage, die Größe und der Zuschnitt der Fläche, die abhängig von der geplanten Nutzung ein Hindernisgrund oder ein Potenzial darstellen. Insbesondere trifft dies auf den Lagefaktor zu, da die Fläche immobil und somit der Faktor Lage nicht veränderbar ist. Sollten die Größe oder der Zuschnitt der Brache der Hindernisgrund sein, so ist es evtl. möglich durch Zukauf umliegender Grundstücke diese Faktoren positiv zu beeinflussen (vgl. Hoffmann 1997: 19).

Hinzu kommt das schlechte Image von Brachen, das potenzielle Investoren von der Realisie- rung ihrer Vorhaben auf diesen abhält. Sie „symbolisieren den Zerfall des Glaubens an den Fortschritt“ (Hauser 2001: 64), was ausschlaggebend für die Akzeptanzprobleme bei den In- vestoren ist. Gerade wenn die Flächen über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, vermitteln sie durch ihren ruinösen Zustand ein negatives Erscheinungsbild (vgl. Hoffmann 1997: 19).

Letztendlich stellt auch die mangelnde Verkaufsbereitschaft der Eigentümer, die oft mit über- zogenen Preisvorstellungen einhergeht, einen Hindernisgrund dar (vgl. ebd.). Eine Revitali- sierung der innerstädtischen Flächen ist nur möglich, wenn der Eigentümer an einer aktiven Nutzung seiner Fläche interessiert ist. Teilweise müssen Investoren die Areale erst aufkaufen, bevor sie sie entwickeln können (vgl. ebd.). Häufig sind die Eigentümer an einer Nutzung ihrer Fläche interessiert, haben aber so hohe Preisvorstellungen, dass die Investoren auf Flächen in Stadtrandlage ausweichen (vgl. ebd.).

Für die zukünftige Nutzung der Areale hat der Tatbestand, dass es sich um Brachen handelt kaum einen Einfluss. Grundsätzlich ist jede Nutzung auf den Flächen vorstellbar. Der wichtigste Faktor für die Wiedernutzung von Brachen ist die Nachfrage. Diese ist jedoch in schrumpfenden Regionen relativ verhalten. Um zu verhindern, dass ungenutzte Flächen zu einer Dauererscheinung werden und Gefahr laufen, dass sie marginalisierte Funktionen übernehmen (vgl. Hauser 2001: 65), müssen neue Entwürfe für die Wiederbelebung innerstädtischer Areale gedacht werden. Dafür haben Zwischennutzungen ein großes Potenzial, denn sie stellen eine zeitnahe Revitalisierung mit nur einem geringen planerischen Aufwand dar, ohne potenzielle Investoren abzuhalten (vgl. DSSW 1998: 26).

2.3 Zwischenfazit: Brachflächen als Katalysatoren für Stadtentwicklung

Das Thema der Um- bzw. Wiedernutzung dieser Gebiete ist in Zukunft eine der größten pla- nerischen Herausforderungen. Längst geht es nicht mehr darum, für ein gegebenes Programm einen Raum zu entwerfen, sondern gegebene Räume sinnvoll zu programmieren (vgl. Oswalt 2000: 57f). Flächen, die aus dem herkömmlichen Nutzungsstereotyp herausgefallen sind, sind nicht grundsätzlich überflüssig. Sie bieten einerseits ausreichend Raum für gegenwärtige Entwicklungen (siehe Abschnitt 2.2.1.), so dass eine weitere Flächeninanspruchnahme in un- bebauten Bereichen reduziert werden kann. Andererseits bieten sie die Option, Räume für zukünftige Entwicklungen freizuhalten (vgl. Oswalt 2000: 59). Innerstädtische Brachflächen stellen für eine vorausschauende und nachhaltige Entwicklung demzufolge Reserveflächen dar, dürfen aber nicht nur als solche betrachtet werden. Zusätzlich müssen sie als „Katalysato- ren zur Neuorientierung der Stadtentwicklung“ (Feldtkeller 2001: 39) gesehen werden. Denn Brachen eröffnen die Chance Innenentwicklung zu betreiben und die segmentierte Stadt, wie sie nun einmal entstanden ist, durch Verbesserung der Angebote in den Quartieren hin zu ei- ner kompakten Stadt zu entwickeln (vgl. ebd.).

Aber nicht alle Flächen lassen sich auf diese Weise entwickeln. Mittel- bis langfristig nicht wiedergenutzte Areale bleiben über, weil sich keine Folgenutzung findet, da die Nachfrager fehlen. Die demografische sowie die wirtschaftliche Entwicklung lassen auch keinen neuen Bedarf erwarten (vgl. DSSW 1998: 2). Für diese Flächen mit niedrigem Verwertungsdruck müssen kreative Ideen gefunden werden. Philipp Oswalt bezeichnet solche Flächen als Leer- räume, die Raum für Ideen schaffen: „Es sind die Stätten, wo der Mensch seiner Sehnsucht nach Entdeckung, nach dem Heraustreten aus der alltäglichen Welt nachkommen kann. Die Leere ist ambivalent. Sie ist ein Raum der Erinnerung und zugleich ein Ort des Zukünftigen. Die Leere ist instabil und temporär, ein Zustand des Nicht-mehr und Noch-nicht. Sie ist das Gegenstück zur Dauerhaftigkeit und Abgeschlossenheit des gebauten Raums. In ihrer Unvollständigkeit ist sie offen, ein Möglichkeitsraum ohne Struktur, Form und Richtung. Wo nichts ist, ist alles vorstellbar" (Oswalt 2000: 62). In diesen Leerräumen können sich die Bewohner den Stadtraum durch temporäre Nutzungen aneignen und neue, alternative Lebensentwürfe ausprobieren. Dadurch können Brachflächen schnell zu lebendigen und bunten Orten in der Stadt werden, ohne dass ihnen offizielle Funktionen zugeordnet sein müssen.

Brachflächen können demnach als Brutkästen für Innovation bezeichnet werden. Sie bilden die Nischen in einer Gesellschaft, in der alle Risiken erwogen, geglättet und rückversichert werden (vgl. Brech 2002: 1). Neue technische, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale Ideen brauchen aber eine ganz spezifische innovative Atmosphäre. Sie entstehen nicht dort, wo Ge- nehmigungen umständlich eingeholt werden müssen und Laufbahnen vorgezeichnet sind (vgl. ebd.). „Je formalisierter, perfekter und reibungsloser eine Stadt [...] organisiert ist, [...] desto mehr breitet sich Langeweile aus und schwindet die Innovationskraft“ (ebd.). Neue Ideen brauchen neue Denkmuster und entstehen dort, wo informelle Strukturen vorherrschen. Die Formalisierung kommt mit dem Erfolg zwangsweise, doch beim Start kann sie schon das Aus bedeuten (ebd. 2002: 2).

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich Brachflächen mit einem geringen Nutzungsdruck nur schwer mit den bestehenden Planungsinstrumenten entwickeln lassen. Die Planer müssen sich von diesen in Zeiten des Wachstums etablierten Instrumenten lösen und innovativ versuchen die Planung den neuen Aufgabenstellungen anzugleichen. Temporäre Nutzungen haben sich hierbei insbesondere in Ostdeutschland als eine wirkungsvolle Möglichkeit erwiesen, diese ausgelassenen Orte in der Stadt zu reorganisieren. Sie geben Künstlern, Kreativen und finanzschwachen Existenzgründern die Chance sich mit vergleichsweise geringem Risiko in die Stadtteilökonomie zu integrieren.

[...]


1 In dieser Arbeit wird der Begriff Zwischennutzungen synonym mit den Begriffen temporäre bzw. befristete Nutzungen respektive Aktivitäten verwendet. Eine Definition von Zwischennutzungen ist in Abschnitt 3.1 nach- zulesen.

2 Der Begriff Image stammt aus dem Englischen und Französischen und bedeutet Eindruck oder Bild. Im Rahmen dieser Arbeit sind damit raumbezogene Images gemeint. Sie sind die Gesamtheit aller Aussagen, die zur Charakterisierung eines Raumes sowie der dort verorteten Individuen und sozialen Gruppen verwendet werden. Das Image eines Stadtteils beeinflusst individuelle und Investitionsentscheidungen und wirkt sich somit als Standortfaktor aus (vgl. Zimmermann 1975).

3 Globalisierung in diesem Zusammenhang meint die Internationalisierung des Handels, der Kapitalmärkte und der Produkt- und Dienstleistungsmärkte. Insbesondere weltweite Datennetze und Kommunikation sowie compu- tergestützte Logistik und hoch entwickelte Verkehrsmittel machen Arbeit und Produktion unabhängig (vgl. Brockhaus 1996)

4 Die Geburtenziffer gibt an, wie viele Kinder eine Frau durchschnittlich in ihrem Leben bekommt.

5 Philipp Oswalt bezieht dieses Zitat auf Berlin. Es kann aber als eine allgemeine Aussage aufgefasst werden.

6 Vertiefende Informationen zu der Flächenkreislaufwirtschaft sind unter dem Forschungsprojekt Fläche im Kreis - http://www.flaeche-im-kreis.de - zu beziehen.

7 Stadt der kurzen Wege ist ein Aspekt des städtebaulichen Leitbildes kompakte Stadt. Das heute noch aktuelle Leitbild kam in den 1970er Jahren beeinflusst von Wirtschaftskrisen und zunehmenden Umweltbelastungen auf und führte zu einer neuen Wertschätzung der historischen Stadt. Die Verbesserung des Bestandes statt Neubautä- tigkeiten wurden in den Fokus der Stadtplanung gerückt. Die kurzen Wege in der Stadt sollten durch dichte innerstädtische Bauformen und Nutzungsmischungen erreicht werden (vgl. Fürst et al. 1999: 57ff.).

8 Biotope sind Lebensräume, in denen Flora und Fauna in ihrer ursprünglichen Umgebung artgerecht existieren können. Im Gegensatz zu Naturschutzgebieten sind Biotope auch im Siedlungsbereich der Menschen möglich.

9 Eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Handlungsfeld der Zwischennutzungen erfolgt in Kapitel 3.

10 Bill Gates gründete seine Firma Microsoft in einer Garage und entwickelte dort den ersten Personalcomputer

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfende Stadt. Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt Fördern
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Fakultät Raumplanung)
Veranstaltung
Vertiefungsentwurf
Note
"-"
Autor
Jahr
2006
Seiten
46
Katalognummer
V67686
ISBN (eBook)
9783638608572
ISBN (Buch)
9783656365334
Dateigröße
769 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit ist im Rahmen des Vertiefungsentwurfes an der Fakultät Raumplanung, Universität Dortmund entstanden. Der Vertiefungsentwurf dient zur wissenschaftlichen Einarbeitung in ein Thema als Vorbereitung für die Diplomarbeit.
Schlagworte
Zwischennutzung, Brachen, Neue, Perspektiven, Stadt, Handlungsempfehlungen, Akteure, Zwischennutzungen, Fördern, Vertiefungsentwurf
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing. Nenad Rosic (Autor), 2006, Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfende Stadt. Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt Fördern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67686

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Zwischennutzung von Brachen - Neue Perspektiven für die schrumpfende Stadt. Handlungsempfehlungen an die Akteure: Zwischennutzungen gezielt Fördern


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden