Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit

Eine kritische Lebenssituation und ihre Bewältigung


Seminararbeit, 2002

29 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Leitfaden

II. Erzeugt Arbeitslosigkeit Krankheit oder Krankheit Arbeitslosigkeit ?
II. 1. Begriff Gesundheit - Messung von Gesundheit - Forschungsdesign – Forschungsdebatte
II. 2. Forschungsresultate als Unterstützung für die Selektionshypothese
II. 3. Forschungsresultate als Unterstützung für die Kausationshypothese
II. 4. Forschungsresultate als Unterstützung für die Selektionshypothese und die Kausationshypothese
II. 5. Ein Fazit aus der Kausations-Selektions-Debatte

III. Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit Variationen – Strukturen – Prozesse – Mechanismen –Verarbeitung

IV. Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit im Zusammenhang mit der Rolle der Arbeit für Ansehen und Identität

V. Schlusswort

VI. Literaturverzeichnis

I. Leitfaden

„Arbeitslosigkeit bedeutet: Jemand ist arbeitsfähig und –willig, findet aber dennoch keine Arbeitsstelle.“[1] Die deutschen Arbeitslosenzahlen im Längsschnitt betrachtet, zeichnen eine erschreckende Aufwärtsleiter. Dass von 1975 bis 1998 die Anzahl der Arbeitslosen von 1, 1 Millionen auf 4, 3 Millionen[2] gestiegen ist, fordert zur verstärkten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Arbeitslosigkeit auf. Bei Vergleich der Arbeitslosenquote vom August 2001 mit der Eurozone, sowie mit Japan und den USA schneidet Deutschland schlecht ab. Bei Quoten von 2, 2 % in den Niederlanden bis 13 % in Spanien liegt Deutschland mit 7, 9 % im unteren Mittelfeld, während die Quote der 15 EU-Staaten bei 7, 6 % liegt. Das sind nach Schätzungen von Eurostat 11, 3 Millionen Menschen ohne Arbeit.[3] Die Annäherung an das Thema Arbeitslosigkeit über diese statistische Ebene rückt Arbeitslosigkeit zunächst als gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem ins Blickfeld. Denkt man nun an den Menschen hinter der Zahl und konstruiert imaginäre Einzelschicksale, erahnt man die mit der Arbeitslosigkeit verbundene Gesundheitsproblematik. Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit in unterschiedlichen Dimensionen.

In diese Arbeit integriert ist im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit die Forschung in Vergangenheit und Gegenwart, die nationale und internationale Forschung mit ihren Forschungsinhalten, Forschungsschwerpunkten, Forschungsmethoden, Forschungsergebnissen und Forschungsdebatten. Auf folgende Fragen soll im Verlauf dieser Arbeit versucht werden, eine mögliche Antwort zu geben:

- Was bedeutet (psychische) Gesundheit?
- Mit welchen Forschungsdesigns, Hypothesen und Forschungsmethoden untersucht die wissenschaftliche Forschung den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit?
- Welche Struktur hat der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit?
- Wie und wodurch wird der Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit beeinflusst?
- Warum wirkt Arbeitslosigkeit auf die psychische Gesundheit?
- Wie wird Arbeitslosigkeit verarbeitet?
- Welche Rolle hat die Arbeit für den Menschen und seine Gesundheit?
- Welchen Einfluss haben Persönlichkeitsdispositionen auf die Verarbeitung von Arbeitslosigkeit?
- Welcher Zusammenhang besteht zwischen Individuum, Arbeit, gesellschaftlichem Wertsystem, Anerkennung und Identität?

II. Erzeugt Arbeitslosigkeit Krankheit oder Krankheit Arbeitslosigkeit ?

II. 1. Begriff Gesundheit - Messung von Gesundheit -

Forschungsdesign - Forschungsdebatte

„Die biopsychosoziale Gesundheit ergibt sich aus dem Verhältnis von Anforderungen und Ressourcen. Unterschieden werden:

- Interne Anforderungen: von der Person ausgehende Anforderungen [...]
- Externe Anforderungen: aus der Umwelt an das Individuum gestellte Anforderungen
- Interne Ressourcen: individuelle biopsychosoziale Voraussetzungen für die Bewältigung von Anforderungen
- Externe Ressourcen: in der sozialen Umwelt vorhandene Voraussetzungen wie z.B. das soziale Netz.

Gesundheit wird somit als „gelungene Balance“ definiert. [...] Psychische Gesundheit ist vor allem einerseits psychische Kompetenz in der Bewältigung externer und interner Anforderungen sowie andererseits psychisches Wohlbefinden.“[4]

Um psychische Gesundheit zu messen, gibt es verschiedene Zugänge, wie im Laufe dieser Arbeit mittels verschiedener empirischer Studien aufgezeigt wird. Einige Studien sind auf die Messung des Gesundheitszustandes ausgerichtet, einige auf die Messung des Gesundheitsverhaltens. Erstere versuchen in der Regel, durch eine Auflistung verschiedener Indikatoren zu psychischen und/oder psychosomatischen Symptomen den psychischen und psychosomatischen Gesundheitszustand zu erfassen. Studien zum Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch, sowie Studien mit Ausrichtung auf andere Süchte, zielen auf die Erfassung des Gesundheitsverhaltens ab.

Für die Indikatorenauflistungen zum Gesundheitszustand gibt es in der Forschung geläufige Indexe, wie beispielsweise den im Laufe dieser Arbeit vorgestellten „General Health Questionnaire“ oder den „Psychiatric Symptom Index“.

Die folgende Auflistung von bei der Durschschau empirischer Forschungsliteratur erfassten Forschungsdesigns, soll prägnant und knapp die verschiedenen empirischen Zugangsmöglichkeiten zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Gesundheit aufzeigen:

- Medizinpsychologische Untersuchungen mit Arbeitslosen zur Fremdeinschätzung des Gesundheitszustandes bei Vergleich mit dem gesundheitlichen Befinden von Erwerbstätigen als Kontrollgruppe[5]
- Umfragen oder Interviews im Quer- oder Längsschnitt mit Arbeitslosen zur Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes bei Vergleich mit dem gesundheitlichen Befinden von Erwerbstätigen als Kontrollgruppe[6]
- Querschnittsumfragen oder Interviews mit Arbeitslosen zur Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes bei Vergleich mit dem in der Erinnerung verhafteten gesundheitlichen Befinden vor der Arbeitslosigkeit
- Längsschnittumfragen oder Interviews mit Arbeitslosen zur Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes in Abhängigkeit von der Länge der Arbeitslosigkeit oder dem Statuswechsel zum Erwerbstätigen
- Unfragen oder Interviews im Quer- oder Längsschnitt mit Arbeitslosen zur Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes in Relation zu Geschlecht, Personenstand, Alter, sozialer Schicht, Region, Lebensgewohnheiten, Selbst- und Lebenseinstellungen, Süchten
- Zensusanalysen im Quer- oder Längsschnittformat von Arbeitslosenraten im Vergleich zu Mortalitäts- oder Suizidraten
- Zensusanalysen im Längsschnittformat von Arbeitslosenraten im Vergleich zu statistischen Daten des Gesundheitswesens

Aktuelle empirische Studien ab circa den 90er-Jahren gehen mittels quantitativer Längsschnittanalysen vorwiegend der Frage nach, ob Arbeitslosigkeit Krankheit erzeugt oder aber Krankheit Arbeitslosigkeit. Diesbezüglich konträr diskutierter Standpunkte sind in der Forschung auf den Begriff „Kausations-Selektions-Debatte“ gebracht:

Die Kausalität von Arbeitslosigkeit und Gesundheit äußert sich, wie Weyerer vom ‚Zentralinstitut für Seelische Gesundheit’ in Mannheim kategorisiert, in der „direkte[n] Verursachung von Krankheit oder Tod durch den Eintritt oder das längerfristige Bestehen von Erwerbslosigkeit (Streß-Reaktions-Modell) [oder der] indirekte[n] Verursachung von Krankheit oder Tod als Folge veränderten Gesundheitsverhaltens (z. B. erhöhter Genuß von Nikotin, Alkohol oder Drogen) oder von sekundären Belastungsfaktoren wie finanzielle Notlage, gesellschaftliche Diskriminierung oder Ehekrisen, die der Arbeitsplatzverlust ausgelöst hat.“[7]

Hinsichtlich der Selektionshypothese kann man zwei Mechanismen in Orientierung an Mastekaasa unterscheiden:

Differential selection into unemployment will occur if people with health problems [...] are more likely to lose their jobs.

Differential selection out of unemployment will occur if people with health problems have greater problems in finding new jobs, once they have become unemployed.”[8]

“Selection into unemployment” meint weiter die geringe Produktivität des Erwerbstätigen wegen eines beeinträchtigenden Gesundheitszustandes und dadurch bedingter Kündigung.

„Selection out of unemployment“ meint weiter geringe Einstellungschancen wegen einer vermuteten durch den potentiellen Arbeitsgeber bei Kenntnis eines beeinträchtigten Gesundheitszustandes geringen Produktivität des Bewerbers, oder aber eine in der Gesundheit begründete geringe Effizienz der Arbeitssuche.[9]

Durch die Heranziehung unterschiedlicher quantitativer internationaler Längsschnittanalysen wird im folgenden versucht, der Selektionshypothese und der Kausationshypothese, empirisch auf die Spur zu kommen.

II. 2. Forschungsresultate als Unterstützung für die Selektionshypothese

Mastekaasa vom „Institute of Social Research“ in Oslo, untersucht in einer 1996 veröffentlichten Interviewstudie mit 3 829 norwegischen Probanden im Längsschnitt bei zwei Wellen zu 1989 und 1993 das Verhältnis zwischen dem Gesundheitszustand und der Wiedereingliederung in den Beruf. Neben den abhängigen Variablen „Job loss“ und „re-employment“ integriert der Interviewbogen als unabhängige Variablen „Health measures“ für psychische und physische Krankheitssymptome und Kontrollvariablen zur Erfassung der Sozialdaten und der Arbeitssituation. Der psychische Gesundheitszustand wird durch 4 Items in Form von Fragen zum Bestand von Nervosität, Sorge, Rastlosigkeit, Depressionen, Müdigkeit, Unpässlichkeit und Konzentrationsschwäche in den vergangenen Monaten, per Ordinalskala einzuschätzen, erfasst. Die Regressionsanalyse in Bezug auf „selection into unemployment“ erlaubt folgende Wahrscheinlichkeitsaussage: „A unit increase in the [psychological] distress score is associated with a 22% increase in the probability of lay-offs.“ […] On the other hand, there is no evidence of selection with regard to physical health.”[10] Mastekaasa erklärt dieses Resultat mit Hinweis auf den hohen Einfluss der Gewerkschaften in Norwegen hypothetisch mit der gesellschaftlich höheren Akzeptanz physischer Krankheiten und der dadurch bedingten Scheu des Arbeitsgebers, Arbeitnehmer mit körperlichen Krankheiten zu entlassen, da er gerichtliche Gegenwehrmaßnahmen und Imageschädigung zu befürchten hat. Die Auswertung in Bezug auf “selection out of unemployment” ergibt weder signifikante Koeffizienten für physische Krankheiten, noch für psychische Störungen.[11] Die Studie lässt demnach kein Plädoyer für die Selektionshypothese zu, aber sie weist darauf hin, dass Selektionseffekte keinesfalls unbeachtet bleiben dürfen und für eine Wertung in ein Verhältnis mit den regionalen Einstellungen und den Arbeitnehmergesetzen gebracht werden müssen.

Elkeles und Seifert vom Wissenschaftszentrum Berlin liefern 1993 mit einem Auswertungsresultat zugunsten der Selektionshypothese, eine Langzeitanalyse von Daten des sozioökonomischen Panels in fünf Wellen von 1984 bis 1988 mit 5516 erwerbstätigen und arbeitslosen Personen deutscher Staatsangehörigkeit von 18 bis 64 Jahren. Ein Auswertungsergebnis ist zum einen der unabhängig von Bildungsstand, Beruf, Alter und Geschlecht in jeder Welle vorhandene Bestand eines schlechteren Gesundheitszustandes Arbeitsloser in Form von chronischen Beschwerden, Behinderungen und Schwerstbehinderungen.[12] Da diese Indikatoren die potentiellen Folgen der Arbeitslosigkeit wie leichtere psychische und psychosomatische Störungen nicht erfassen, analysierten Elkeles und Seifert die „Gesundheitszufriedenheit“ als Indikator für Gesundheitsbeeinträchtigungen mit der Annahme, „[...] dass er eine subjektive Bewertung aller Dimensionen der Gesundheit darstellt, also auch leichtere körperliche und psychische Befindlichkeitsstörungen anzeigt.“[13]

Das Analyseergebnis ist die Kennzeichnung von sowohl chronisch kranken als auch chronisch nicht kranken Arbeitslosen als Gruppe mit bei Vergleich zu chronisch kranken und nicht chronisch kranken Erwerbstätigen geringerer Gesundheitszufriedenheit.

Dieses Ergebnis „[...] könnte man als Ausdruck gesundheitlicher Belastungen der Arbeitslosigkeit interpretieren.“[14] Zur Überprüfung dieser Kausationshypothese untersuchten die Forscher den Zusammenhang zwischen wellenzyklischen Wechseln im Erwerbsstatus und Gesundheitszufriedenheit. Hier ist das Resultat die Bestätigung der die Selektionshypothese unterstützenden Konstanz-Annahme. Diese bestätigt sich durch einen Personenanteil von 21 % mit exakt unveränderter Gesundheitszufriedenheit vor und nach Verlust des Arbeitsplatzes, sowie einem Personenanteil von 59 % mit Schwankungen der Gesundheitszufriedenheit um nur einen Skalenwert. Bei umgekehrter Analyse stellt man bei Konstatierung ähnlicher Zahlenverhältnisse eine Analogie fest. „In allen Jahresübergängen ergibt sich ein Anteil von mehr als 50 % der Wiederbeschäftigten, die den gleichen bzw. lediglich um einen Punkt veränderten Skalenwert wie im Vorjahr angeben.“[15] Die konstanten Werte sprechen gegen die Hypothese, dass die Länge der Arbeitslosigkeit den Gesundheitszustand signifikant beeinflusst. Elkeles und Seiferts Studie hat den Nachteil, dass einzelne Symptome wie beispielsweise Depression, Sorge, Nervosität und Konzentrationsschwäche nicht erfasst sind. Wegen dieses Differenzialisierungsmangels kann man vermuten, dass der Indikator „Gesundheitszufriedenheit“ den Gesundheitszustand ungenau misst. Möglicherweise lassen einige Befragte die Integration psychischer Symptome bei der Bewertung der Gesundheitszufriedenheit aus, wenn man ihnen keine sehr ausdifferenzierten Indikatoren als Bemessungsmaßstäbe vorgibt, da sie sozialisationsbedingt Gesundheit als Gesundheit des Körpers und nicht der Psyche, definieren. Möglicherweise wird auch durch die Gesundheitszufriedenheit als einzigen Indikator kein hoher Anreiz geliefert, reflektiert und konzentriert über die eigene Gesundheit zu urteilen, wohingegen eine Reihe von Indikatoren einen höheren Anreiz für die Gesundheitsanalyse in Selbsteinschätzung, bietet. Diesen Möglichkeiten kann an dieser Stelle nicht nachgegangen werden. Sie sind an dieser Stelle als Aufforderung aufgeführt, dass deutliche Plädoyer der Studie für die Selektionshypothese, kritisch zu betrachten.

Gros-Breuer von der ‚Medizinischen Hochschule Hannover’ findet 1999 mittels einer Interviewstudie mit 33 arbeitslosen und 2 verrenteten (teil)stationären als schizophren diagnostizierten Patienten, da mehrheitlich die Krankheitssymptome der Arbeitslosigkeit vorausgingen, mehr Hinweise für Selektion als für Kausation. Gros- Breuer fordert in Anbetracht eines Gesamtanteils der Selbstkündigungen aus Krankheitsgründen und damit verbundener Probleme am Arbeitsplatz in Höhe von 50 %, eine Analyse von Selektionsprozessen nach Differenzierung in „auto- und heteroselektive Anteile“. Bei 75 % der Frauen und 48 % der Männer, die glauben, ihre seelische Situation könne sich durch einen Arbeitsplatz verbessern und 75 %, die sich durch die Arbeitslosigkeit isoliert fühlen, sehen sich in Bezug auf die Wiedereingliederung in den Beruf 55 % krankheitsbedingt nicht in der Lage, bald auf Arbeitssuche zu gehen, wobei immerhin 50 % den letzten Arbeitsplatz als stabilisierend empfunden haben.[16]

Diese Zahlen sprechen für die starke Funktion schwerer psychischer Erkrankungen wie hier die Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis darstellen, als Selektionseffekt auf dem Arbeitsmarkt, und zwar sowohl für die Ebene „selection into unemployment“ als auch für die Ebene „selection out of unemployment“. Der Selektionsmechanismus wird durch Gros-Breuer unter Heranziehung von Ergebnissen repräsentativer Untersuchungen, die signifikant höhere Fallraten von psychiatrischen Fällen unter Arbeitslosen nachweisen, untermauert.[17]

II. 3. Forschungsresultate als Unterstützung für die Kausationshypothese

Hamilton von der „Washington University in St Louis“ in den USA, sowie Merrigan und Dufresne von der „Université du Québec à Montréal“ in Kanada, formulieren 1997 auf Datenbasis einer Umfrage von 1984 bis 1987 zu vier Befragungswellen mit zu Beginn der Studie 350 arbeitslosen und 330 erwerbstätigen Montréaler Einwohnern zwischen 20 und 49 Jahren, Aussagen zur kausalen Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und psychischer Gesundheit, wobei diese mit dem „Psychiatric Symptom Index“ (PSI) erfasst wird, der aus 29 Items zu psychischen Symptomen in Form von Fragen gebildet wird, in einer Ordinalskala von 0 bis 3 zu bewerten. Der PSI klassifiziert zum einen in hohe und niedrige Symptomatik, zum anderen in die in der Psychopathologie vorherrschenden Symptomatiken durch Differenzierung in die vier Cluster „depression, anxiety, anger and cognitive disturbance.“ Der Index für jeden Probanden wird gebildet durch die Summierung der Indikatoren nach Skalenwerten.

[...]


[1] Mühlbradt, F. W.: Wirtschaftslexikon. Daten, Fakten und Zusammenhänge. 6. aktualisierte Auflage. Berlin 1999. S. 33.

[2] Vgl. ebd. S. 32.

[3] Vgl. Commission Online. Presserklärung Eurostat: Arbeitslosenquote in der Eurozone unverändert bei 8, 3 %. Online unter: http://www.europa. eu.int .

[4] Trommer, H.: Gesundheitliche Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit. In: Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V. –Agethur- (Hg.): Workshop „Arbeitslosigkeit und Gesundheit“. Weimar 2000. S. 12 bis S. 22.

[5] Vgl. zu diesem Forschungsdesign eine medizinpsychologische Untersuchung von Patienten einer Allgemeinarztpraxis zum Stress- erleben. In: Dauer, S./Hennig, H. (Hg.): Arbeitslosigkeit und Gesundheit. Halle 1999. (= Beiträge zur Medizinischen Psychologie und zu Grenzgebieten, 1).

[6] Anmerkung: Die im folgenden aufgelisteten Forschungsdesigns finden sich in dieser Arbeit in ähnlicher Form wieder, so dass auf Literaturhinweise an dieser Stelle verzichtet wird.

[7] Weyerer, S: Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit. In: Nervenheilkunde. Vol. 13 (3) 1994. S. 110.

[8] Mastekaasa, A.: Unemployment and Health: Selection Effects. In: Journal of Community and Applied Social Psychology. Vol. 6 (3). 1996. S. 189.

[9] Vgl. Ebd. S. 192.

[10] Ebd. S. 199 bis S. 201.

[11] Vgl. ebd. Mastekaasa, A.: Unemployment and Health: Selection Effects. In: Journal of Community and Applied Social Psychology. Vol. 6 (3). 1996. S. 192. S. 202 bis Se. 203.

[12] Vgl. Elkeles, T./Seifert, W.: Arbeitslose und ihre Gesundheit: Langzeitanalysen für die Bundesrepublik Deutschland. In: Sozial- und Präventivmedizin. Vol. 38 (3). 1993. S. 149 bis S. 150.

[13] Ebd. S. 150.

[14] Ebd. S. 152.

[15] Elkeles, T./Seifert, W.: Arbeitslose und ihre Gesundheit: Langzeitanalysen für die Bundesrepublik Deutschland. In: Sozial- und Präventivmedizin. Vol. 38 (3). 1993. S. 153.

[16] Gros–Breuer, S.:Arbeitslosigkeit und Psychische Erkrankung am Beispiel Schizophrenie. Hannover 1999. Hannover 1999. Dissertation. S. 104 bis S. 115.

[17] Gros – Breuer, S.: Arbeitslosigkeit und Psychische Erkrankung am Beispiel Schizophrenie. Hannover 1999. Dissertation. S. 60.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit
Untertitel
Eine kritische Lebenssituation und ihre Bewältigung
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Fachbereich 1 – Psychologie)
Veranstaltung
Grundstufenseminar: Kritische Lebensereignisse und ihre Bewältigung
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2002
Seiten
29
Katalognummer
V6771
ISBN (eBook)
9783638142700
ISBN (Buch)
9783638639613
Dateigröße
557 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Grundstufenseminar, Kritische, Lebensereignisse, Bewältigung
Arbeit zitieren
Isabel Ebber (Autor), 2002, Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/6771

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