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Gefahren minimieren durch Theorie. Schulwissen als Grundlage für Freizeitsportarten

Inhaltlicher Abgleich der Lehrpläne Physik, Chemie, Biologie und Mathematik hinsichtlich der Tauchausbildung

Title: Gefahren minimieren durch Theorie. Schulwissen als Grundlage für Freizeitsportarten

Examination Thesis , 2006 , 92 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anonym (Author)

Sport - Theory and Practice
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Das Tauchen wird als Sportart immer beliebter. Es verspricht eine besondere Art des „Erlebnisses“ und ein kontrollierbares Abenteuer. Es wird deutlich, dass die Menschen, die mit dem Tauchen beginnen, immer jünger werden. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in ihrer Freizeit tauchen, nimmt stetig zu. Das Tauchen ist ein Stück Abenteuer und kommt der kindlichen Erlebniswelt sehr nahe. Neben dem Erwerb von taucherischem Wissen und Fähigkeiten stehen die erlebnispädagogischen Erfahrungen und damit verbundene Verbesserung der Emotionalität und Soziabilität im Vordergrund. Dadurch wird das Tauchen auch für die Schule interessant.
Inzwischen gibt es in Deutschland eine Vielzahl an Angeboten, die sich explizit an Kinder und Jugendliche richten.
Anerkannte Standards, wie z.B. der VDST oder CMAS, sehen vor, dass Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren einen offiziellen Tauchschein erlangen können, der auf einer Stufe mit der Erwachsenenausbildung steht. Mit dieser Ausbildung können sie überall auf der Welt in einer Tauchgruppe eigenverantwortlich Tauchen. Es wird deutlich, dass eine ausführliche Theorie vonnöten ist, um an das selbständige und eigenverantwortliche Tauchen herangeführt zu werden , denn es ist eine komplexe Technik, in der viele naturwissenschaftliche Grundlagen verstanden werden müssen: aus der Physik, Chemie, Anatomie, Physiologie, Biologie, aber auch aus der Mathematik. Sowohl die besonderen Erfahrungsmöglichkeiten durch das Tauchen, als auch die medizinischen Risiken stehen in engem Zusammenhang mit den physikalischen Eigenschaften des Wassers. Die Kenntnis bestimmter Gesetzmäßigkeiten und ein angepasstes Verhalten ermöglichen einen Gefahren minimierten Aufenthalt unter Wasser. Weiterhin genügt dieses öffentliche Thema Sport - Umwelt zweifellos jeglichen Legitimationsansprüchen, um auch in den Unterricht unserer Schüler hineingetragen zu werden.

Sind Kinder in Deutschland in ihrer Schulausbildung und Entwicklung schon soweit, diese naturwissenschaftlichen Vorgänge zu kennen und zu erfassen? Welche Kenntnisse bringen 14-jährige aus dem Schulunterricht für den Tauchsport mit? Ist es möglich, dass Kinder im Alter von 14 Jahren allein anhand des Schulwissens und ohne weiteres Lernen eine solche Klausur bestehen könnten? Diese Fragen will die vorliegende Arbeit beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung

2. Ausbildungsformen – Eine Übersicht

3. Gang der Arbeit

4. Inhaltlicher Abgleich der Lehrpläne und Auswertung der Fragebögen [für das Gymnasium in NRW] mit der Klausur für CMAS*

4.1 Physik

4.1.1 Kurze Zusammenfassung der Ziele des Faches

4.1.2 Klasse 6

4.1.3 Klasse 8

4.1.4 Auswertung und Analyse der Fragebögen In dem Fach Physik

4.2 Chemie

4.2.1 Kurze Zusammenfassung der Ziele des Faches

4.2.2 Klasse 7

4.2.3 Auswertung und Analyse der Fragebögen in dem Fach Chemie

4.3 Biologie

4.3.1 Kurze Zusammenfassung der Ziele des Faches

4.3.2 Klasse 5 und 6

4.3.3 Klasse 7

4.3.4 Klasse 8

4.3.5 Auswertung und Analyse der Fragebögen in dem Fach Biologie

4.4. Mathematik

4.4.1 Kurze Zusammenfassung der Ziele des Faches

4.4.2 Klasse 5 und 6

4.4.3 Klasse 7 und 8

4.4.4 Auswertung und Analyse der Fragebögen in dem Fach Mathematik

5. Vergleich mit zwei Ausgewählten Schulbüchern

5.1 Natur und Technik – Biologie 5/6

5.2 4.2 Natura 7-10

6. Ausblick: Interview mit zwei Lehrern die eine Tauch AG leiten, durchgeführt an der Gesamtschule in Neumühl (7.12.05)

7. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwieweit Schüler der Unterstufe an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen durch ihren Schulunterricht auf die theoretischen Anforderungen der Tauchprüfung (CMAS*) vorbereitet sind. Im Fokus steht die Frage, ob das vorhandene Schulwissen in den Fächern Physik, Chemie, Biologie und Mathematik ausreicht, um die Prüfung ohne zusätzliches Lernen zu bestehen, und welche Transfermöglichkeiten zwischen Schulfächern und Tauchsport bestehen.

  • Korrespondenzanalyse zwischen Lehrplänen und Tauchtheorie-Inhalten
  • Empirische Auswertung durch Fragebögen an Fachlehrern
  • Analyse von Schulbüchern als Wissensvermittler
  • Bedeutung von fächerübergreifendem Unterricht für den Tauchsport
  • Soziale und erlebnispädagogische Potenziale von schulischen Tauch-AGs

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Kurze Zusammenfassung der Ziele des Faches

Ziele des Physikunterrichts in der Unterstufe sind in erster Linie, dass die SchülerInnen Gegebenheiten aus Natur und Technik wahrnehmen und beschreiben, sie physikalisch angemessen erklären und deuten sowie Zusammenhänge zwischen ihnen herstellen können. Weiterhin sollen die SchülerInnen Interesse für Naturvorgänge und physikalisch-technische Fragestellungen entwickeln, physikalische Denk- und Sichtweisen aufbauen und zu selbständigem Handeln fähig werden. Außerdem sollen sie in zunehmendem Maße urteils- und handlungsfähig werden in Bezug auf die Auswirkungen physikalisch-technischer Anwendungen und sollen die Bereitschaft entwickeln, Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen. „Der Physikunterricht klammert dabei die Aspekte anderer Fächer nicht aus, sondern stellt Querverbindungen zu anderen Wissenschaften her.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet das wachsende Interesse von Jugendlichen am Tauchsport und die damit verbundene Notwendigkeit theoretischer Grundkenntnisse.

2. Ausbildungsformen – Eine Übersicht: Es werden die verschiedenen Stufen der CMAS-Tauchausbildung für Kinder und Jugendliche sowie deren Voraussetzungen dargestellt.

3. Gang der Arbeit: Das methodische Vorgehen wird erläutert, welches auf der Analyse von Lehrplänen, Lehrer-Fragebögen und exemplarischen Schulbüchern basiert.

4. Inhaltlicher Abgleich der Lehrpläne und Auswertung der Fragebögen [für das Gymnasium in NRW] mit der Klausur für CMAS*: Die Kernanalyse zeigt Diskrepanzen zwischen schulischem Lehrinhalt und den Anforderungen der Tauchprüfung auf.

5. Vergleich mit zwei Ausgewählten Schulbüchern: Die Analyse der verwendeten Lehrwerke verdeutlicht, dass diese oft mehr für die Tauchtheorie relevante Inhalte bieten als der offizielle Lehrplan.

6. Ausblick: Interview mit zwei Lehrern die eine Tauch AG leiten, durchgeführt an der Gesamtschule in Neumühl (7.12.05): Experteninterviews zeigen, dass Tauch-AGs motivierend wirken und Transferleistungen fördern, aber von der Eigeninitiative abhängen.

7. Diskussion: Das Fazit fasst zusammen, dass das rein schulische Wissen für die Tauchprüfung kaum ausreicht und Transferdenken im Unterricht oft vernachlässigt wird.

Schlüsselwörter

Tauchen, CMAS, Schulsport, Lehrpläne, Physikunterricht, Chemieunterricht, Biologieunterricht, Mathematikunterricht, Transferlernen, Tauchtheorie, Tauch-AG, Umweltschutz, Hydrostatik, Dekompressionskrankheit, Naturwissenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob das naturwissenschaftliche Wissen, das Schüler an Gymnasien im Unterricht erwerben, ausreicht, um eine offizielle Tauchprüfung zu bestehen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Schwerpunkte liegen auf den physikalischen, chemischen, biologischen und mathematischen Grundlagen, die für das sichere Tauchen (CMAS*) relevant sind.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist festzustellen, inwieweit eine Korrespondenz zwischen schulischen Lehrinhalten und den Anforderungen der Tauchtheorie besteht und ob Schüler dieses Wissen transferieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Es wurden Lehrpläne analysiert, Fragebögen an Fachlehrer in NRW ausgegeben sowie zwei ausgewählte Biologie-Schulbücher und ein Experteninterview ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der vier Unterrichtsfächer sowie deren Abgleich mit der Tauchklausur, gefolgt von einer Überprüfung anhand von Schulbüchern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Tauchen, CMAS, Schulsport, Transferlernen, Naturwissenschaften, Lehrpläne und Tauch-AGs.

Welche Rolle spielen die Schulbücher in der Analyse?

Schulbücher dienen als zusätzliche Wissensquelle, da sie oft detailliertere Informationen zu naturwissenschaftlichen Zusammenhängen enthalten als die formalen Lehrpläne.

Was ergaben die Interviews mit den Lehrern?

Die Lehrer betonen den erlebnispädagogischen Mehrwert und die hohe Motivation der Schüler in Tauch-AGs, bestätigen aber, dass das schulische Fachwissen allein für die Prüfung nicht ausreicht.

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Details

Title
Gefahren minimieren durch Theorie. Schulwissen als Grundlage für Freizeitsportarten
Subtitle
Inhaltlicher Abgleich der Lehrpläne Physik, Chemie, Biologie und Mathematik hinsichtlich der Tauchausbildung
College
Sport Academy Cologne
Grade
2,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2006
Pages
92
Catalog Number
V67732
ISBN (eBook)
9783638587457
ISBN (Book)
9783640131525
Language
German
Tags
Schulwissen Hintergrund Sportprüfungen Eine Studie Korrespondenz Theorieanforderungen Tauchqualifikation Bronze Inhalten Schulfächer Biologie Physik Chemie Mathematik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2006, Gefahren minimieren durch Theorie. Schulwissen als Grundlage für Freizeitsportarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67732
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