Einführung in MeWi und Semiotik


Hausarbeit, 2001
8 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Medienwissenschaft
2.1 Versuch einer Definition
2.2 Einordnung und Bedeutung der Medienwissenschaften
2.3 Teilbereiche der Medienwissenschaften

3 Semiotik und Computer
3.1 Was ist Semiotik?
3.2 Semiotik und digitale Medien
3.3 Fazit

Quellen:

Quellenverzeichnis

Weiterführende Literatur

1 Einleitung

Multimedia, Computer, Email, Internet. Das sind Worte, die mittlerweile in jedermanns Munde sind. Auch wer nichts davon versteht oder hören will, wird durch die "alten Medien" Fernsehen, Radio und Zeitung ständig darauf aufmerksam gemacht.

Die wirtschaftlichen Vorteile, die diese neuen Technologien bringen, liegen auf der Hand: Arbeitsabläufe können planvoller automatisiert, besser strukturiert und damit effizienter gestaltet werden. Aber auch in sozialer Hinsicht sorgen die neuen Medien für eine stille Revolution: Informationsfluß ist nun in beide Richtungen möglich, ein neues Zeitalter der Kommunikation ist angebrochen. Der normale Verbraucher ist nicht länger zwangsweise Rezipient, also bloßer Empfänger von Daten, sondern kann aktiv in Prozesse eingreifen und wird somit zum „Prosument“. Jeder kann sein eigener Programmdirektor sein, wenn es darum geht, Informationen über Produkte, Dienstleistungen oder interessante Themen einzuholen. Es ist für den Einzelnen möglich eigene Informationen, kommerzieller- und nichtkommerzieller Art, ohne großen Aufwand und sehr schnell einem großen Publikum zuteil werden zu lassen.

Um all diese Entwicklungen wissenschaftlich auffassen, strukturieren, einordnen und bearbeiten zu können, hat sich in den letzten Jahren ein neues Studium und Forschungsgebiet an den Hochschulen als vollwertiges Fach etablieren können: Die Medienwissenschaften. Allerdings fällt es schwer eine eindeutige und nicht zu lange Definition für den Begriff Medienwissenschaften zu finden, da häufig unterschiedliche Auffassungen darüber kursieren, was die Medienwissenschaft eigentlich zum Inhalt hat und welche Ziele sie verfolgt. Wollte man alle derzeit diskutierten Ansätze hier zur Sprache bringen, so würde dies den Rahmen sprengen, daher wird sich diese Arbeit mit dem Versuch einer Definition begnügen.

2 Medienwissenschaft

2.1 Versuch einer Definition

Vorab muß gesagt werden, daß weder in einschlägiger Literatur noch im Internet eine Quelle zu finden war, in der eine Person eine kurze und prägnante Definition des Begriffes Medienwissenschaften gegeben hat, somit ist das Zitieren von vornherein unmöglich. Die hier präsentierte Definition ist ein Destillat aus verschiedenen Texten zum Selbstverständnis des Medienwissenschaften-Fachbereiches an diversen deutschen Hochschulen, allen voran die Universität Siegen und die Universität Leipzig.

Demzufolge befaßt sich die Medienwissenschaft mit den Rahmenbedingungen, Systemen, Prozessen, Inhalten und Wirkungen der Mittel und Verfahren zur Verbreitung von Informationen, insbesondere der sog. Massenkommunikation 1,2. Sie beschäftigt sich mit Fragestellungen, die für das Mediensystem, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik wichtig sind. Sie untersucht die Funktionsweise der Massenmedien, um Ursachen und Zusammenhänge zu analysieren und anschließend Aussagen über Nutzen und Konsequenzen zu treffen.

2.2 Einordnung und Bedeutung der Medienwissenschaften

Die Medienwissenschaft versteht sich als eine moderne Geisteswissenschaft, die auf den kulturellen Wandel seit Beginn des 19. Jahrhunderts und auf die Herausbildung moderner technischer und industrialisierter Massenmedien reagiert und diese zum Gegenstand ihrer Forschung macht.

Im Zentrum der Medienwissenschaft stehen die audiovisuellen Medien Film, Rundfunk und Fernsehen, sowie die neuen digitalen Medien und multimedialen Konfigurationen 3.

Die Medienwissenschaft untersucht die Theorie, die Ästhetik und die Geschichte dieser Medien. Sie begreift sie vor allem als kulturelle und symbolische Formen, beschäftigt sich mit den Entstehungsbedingungen, mit ihrer Produktion und Rezeption. Sie untersucht die sozialen Bedeutungen und Wirkungen, die ästhetischen Strukturen in ihrer Spezifikation und in ihren Funktionsweisen, sowie die konkreten Gebrauchsformen dieser medialen Objekte. Die Medienwissenschaft verankert die modernen audiovisuellen Medien in einer umfassenden Geschichte der Öffentlichkeit und der Kultur 4.

2.3 Teilbereiche der Medienwissenschaften

Grob unterteilt sind hier in den Vorlesungsplänen folgende Bereiche zu finden: Medienrecht, Mediengeschichte, Medienökonomie, Kommunikatorforschung, Mediensystemforschung, Aussagenanalyse, Rezipientenforschung, Wirkungsformen, Journalistik, Medientechnik, Semiotik, Medienethik, Medienpädagogik. Gerade in Bezug auf computergestützte Kommunikation und Wahrnehmungstheorie erscheint die Semiotik von großer Bedeutung, daher wird sie anschließend näher betrachtet werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten

Details

Titel
Einführung in MeWi und Semiotik
Hochschule
Fachhochschule Flensburg  (IMTI)
Veranstaltung
Einführung in die Medienwissenschaft
Note
1,3
Autor
Jahr
2001
Seiten
8
Katalognummer
V67903
ISBN (eBook)
9783638600187
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Einführung in die Medienwissenschaft und das Teilgebiet der Semiotik
Schlagworte
Einführung, MeWi, Semiotik, Medienwissenschaft
Arbeit zitieren
Maximilian von Götz (Autor), 2001, Einführung in MeWi und Semiotik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67903

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