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Homosexualität im Christentum, Judentum und Islam

Title: Homosexualität im Christentum, Judentum und Islam

Seminar Paper , 2007 , 9 Pages

Autor:in: Sarah Pakulat (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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1. Homosexualität - Was man darunter versteht

Der Begriff Homosexualität oder Homophilie kommt aus dem griechisch-lateinischen und beschreibt eine sexuelle Orientierung, bei der es um das sexuelle Interesse zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern geht. Anfangs wurde der Begriff nur für Männer (auch Uranismus genannt), später aber auch für Frauen (auch Sapphismus genannt) verwendet. Über die Entstehung ist man bis heute noch im Unklaren. Neueren Theorien zufolge besitzt jeder Mensch ein bisexuelles Potenzial, welches er selber steuern kann. Nach biologischen Ansichten ist Homosexualität genetisch abhängig, da Häufungen homosexuellen Verhaltens in Familien entdeckt worden sind.

Homosexualität ist seit 1994 in Deutschland nicht mehr strafbar. Später auch in Österreich und in de Schweiz nicht mehr. [...]

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Inhaltsverzeichnis

1. Homosexualität – Was man darunter versteht

2. Homosexualität und Religion

3. Vergleich von Homosexualität in den 3 großen Weltreligionen

3.1 Homosexualität im Christentum

3.2 Homosexualität im Judentum

3.3 Homosexualität im Islam

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Homosexualität und den drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie diese Religionen theologisch und moralisch mit dem Phänomen der gleichgeschlechtlichen Orientierung umgehen, welche religiösen Begründungen für Ablehnung oder Toleranz herangezogen werden und wie sich die gesellschaftliche Praxis in den jeweiligen Glaubensgemeinschaften gestaltet.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung von Homosexualität
  • Die generelle Haltung von Weltreligionen zur menschlichen Sexualität
  • Der Umgang des Christentums mit Homosexualität in Theorie und Praxis
  • Religiöse Diskurse im Judentum zur Homosexualität
  • Islamische Perspektiven und strafrechtliche Auslegungen im Kontext homosexueller Neigungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Homosexualität im Christentum

Innerhalb des Christentums gibt es keine einheitliche Meinung. Die katholische Kirche haben eher eine ablehnende Meinung, genau wie die orthodoxen Kirchen. Die evangelische selber ist sich auch nicht der gleichen Meinung. Von Jesus selber sind in der Bibel keine Aussagen über Homosexualität gemacht, doch lässt sich seine Freundschaft zu Außenseitern und Sündern immer wieder entdecken. Auch sagt er in Mt 19,12, dass manche Mensen einfach von Geburt an nicht fähig zur Ehe sind.

Im Neuen Testament ist die gleichgeschlechtliche Liebe immer wieder Thema. Allerdings immer nur negativ. Zum Beispiel

Und wenn ein Mann bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Gräuel verübt; sie sollen gewisslich getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen. (Lev 20,13)

Im Christentum ist der Sex dazu gedacht, Nachkommen zu zeugen. Doch dies ist bei Homosexualität nicht gegeben, weshalb bei diesen Personen ein Mangel an „personaler Ganzheit“ entsteht.

Doch gibt es auch eine gemäßigtere Sichtweise, die sagt, dass Homosexuelle den gleichen Anforderungen ausgesetzt sind wie Heterosexuelle. In beiden Beziehungen kommt es ausschließlich auf die Liebe an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Homosexualität – Was man darunter versteht: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Homosexualität, beleuchtet historische Bezeichnungen und geht kurz auf Theorien zur Entstehung sowie die strafrechtliche Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein.

2. Homosexualität und Religion: Hier wird der allgemeine Konflikt zwischen religiösen Lehren und Homosexualität thematisiert, wobei insbesondere die moralische Bedeutung des traditionellen Familienbildes und der Zeugung von Kindern hervorgehoben wird.

3. Vergleich von Homosexualität in den 3 großen Weltreligionen: In diesem Hauptteil erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Haltungen von Christentum, Judentum und Islam zur Homosexualität unter Berücksichtigung heiliger Schriften und theologischer Strömungen.

3.1 Homosexualität im Christentum: Das Kapitel erläutert die unterschiedlichen kirchlichen Standpunkte, die biblische Fundierung sowie die Debatte um die "personale Ganzheit" und die Entwicklung hin zu einer teilweisen Anerkennung.

3.2 Homosexualität im Judentum: Es wird der Gegensatz zwischen orthodoxen Verboten und der offeneren Haltung nicht-orthodoxer Strömungen sowie die unterschiedliche Bewertung männlicher und weiblicher Homosexualität diskutiert.

3.3 Homosexualität im Islam: Dieses Kapitel behandelt die islamische Sichtweise, die Homosexualität als sündhaft betrachtet, und analysiert den Umgang mit verschiedenen koranischen Interpretationen und den daraus resultierenden rechtlichen Konsequenzen.

Schlüsselwörter

Homosexualität, Weltreligionen, Christentum, Judentum, Islam, Sexualität, Religion, Theologie, Glaube, Gleichgeschlechtlichkeit, Ehe, Moral, Bibel, Koran, Diskurs.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Haltung der drei Weltreligionen – Christentum, Judentum und Islam – gegenüber Homosexualität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die religiöse Auslegung von heiligen Texten, die Bedeutung des Zeugungsaspekts in Ehen sowie der gesellschaftliche Umgang mit homosexuellen Menschen in den jeweiligen religiösen Gemeinschaften.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie die unterschiedlichen Religionen die Homosexualität begründen, bewerten und ob es innerhalb der Religionen abweichende oder modernere Sichtweisen gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die religiöse Quellen (Bibel, Koran), kirchliche Katechismen und aktuelle religionswissenschaftliche Fachliteratur vergleichend auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel, die jeweils spezifisch die theologischen Standpunkte und Diskussionspunkte zum Thema Homosexualität innerhalb des Christentums, des Judentums und des Islams untersuchen.

Welche Schlüsselbegriffe definieren diese Forschungsarbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Homosexualität, Weltreligionen, Sündhaftigkeit, traditionelles Familienbild, biblische Exegese, koranische Auslegung und Toleranz charakterisiert.

Warum wird im Kontext des Judentums zwischen männlicher und weiblicher Homosexualität unterschieden?

Im Judentum steht der Fokus oft auf dem Verbot des männlichen Analverkehrs, während die weibliche Homosexualität in den religiösen Diskursen des Talmuds kaum explizit thematisiert wird, da dort keine "Verschwendung von Samen" stattfindet.

Wie unterscheidet sich die Begründung für die Ablehnung von Homosexualität im Christentum von der im Islam?

Während im Christentum oft die "personale Ganzheit" und der Mangel an Fortpflanzungsfähigkeit angeführt wird, liegt im Islam ein starker Fokus auf der Kontrolle von Gedanken und Handlungen sowie der gesellschaftlichen Disziplinierung durch teils strenge, aus dem Koran abgeleitete Strafmaße.

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Details

Title
Homosexualität im Christentum, Judentum und Islam
College
University of Duisburg-Essen
Course
Seminar: Liebe und Sexualität in den Weltreligionen
Author
Sarah Pakulat (Author)
Publication Year
2007
Pages
9
Catalog Number
V67913
ISBN (eBook)
9783638602068
ISBN (Book)
9783656788430
Language
German
Tags
Homosexualität Christentum Judentum Islam Seminar Liebe Sexualität Weltreligionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Pakulat (Author), 2007, Homosexualität im Christentum, Judentum und Islam, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67913
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