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Event Marketing - Möglichkeiten, Chancen, Risiken

Title: Event Marketing - Möglichkeiten, Chancen, Risiken

Term Paper , 2007 , 23 Pages

Autor:in: Julia Hansmeier (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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„Sage es mir, und ich vergesse es; zeige es mir, und ich erinnere mich; lass es mich tun, und ich behalte es.“ (Konfuzius, 551 - 479 v. Chr.) Mit dieser Aussage hat Konfuzius vor ca. 2500 Jahren unbewusst den Begriff „Event-Marketing“ perfekt umschrieben. Konfuzius kannte das Wort Event sicher nicht, aber Events sind so alt wie die Menschheit. Schon immer hatte der Mensch das Verlangen, Feste zu feiern, Spiele zu spielen. Seien es Feste zu Ehren einer Gottheit, Stammesfeste, Ritterspiele, Jagdfeste, Frühlingsfeste oder auch Hochzeiten. Solche Feste waren damals und sind auch heute noch Lichtblicke in unserem Leben. Sie holen uns aus unserem Alltagstrott heraus, sie lenken uns ab und sind in der Lage, unsere Sinne einmal für ganz andere Dinge zu schärfen. Kurz: Sie sind ein Ereignis, ein Erlebnis, eben ein Event. 1 Event-Marketing hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Gründe hierfür sind der Wertewandel in der Gesellschaft mit deutlichem Trend zur Freizeitorientierung, zunehmende Homogenität der Produkte, zunehmende Segmentierung der Märkte, Effizienzverluste der klassischen Werbung durch eine Reizüberflutung der Verbraucher. Wer kennt das nicht, man sitzt vor dem Fernseher, schaut sich einen schönen Film an und plötzlich wieder ein Werbeblock! Wer nicht direkt „wegzappt“ nimmt die Werbespots nur nebenbei war oder meistens überhaupt nicht. Genau so verhält es sich mit den Radiospots oder den Anzeigen in Zeitschriften. 90% der von Unternehmen kommunizierten Botschaften werden nicht mehr wahr genommen. Die Gleichung der Unternehmen, dass man doppelt soviel verkauft, wenn man doppelt soviel wirbt, geht längst nicht mehr auf.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bedeutung des Event-Marketings

2.1 Das Event

2.2 Definition des Event-Marketing

2.3 Eventmarketing im Kommunikationsmix

2.4 Ziele des Event-Marketings

2.5 Der Markt für Event-Marketing

2.6 Eventtypologie

2.7 Praxisbeispiele

3 Warum überhaupt Event-Marketing?

3.1 Zunehmende Marktsättigung und Produktausreifung

3.2 Kommunikationswettbewerb, Informationsüberlastung und Low-Involvement der Empfänger

3.3 Megatrend Erlebnisorientierung

3.3.1 Das Erlebnis

3.3.2 Die Emotion

3.3.3 Erlebnisgesellschaft

4 Probleme im Event-Marketing

5 Zukunftsperspektive

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Event-Marketing als modernes, interaktives Kommunikationsinstrument, um die abnehmende Wirksamkeit klassischer Massenwerbung in einer reizüberfluteten Gesellschaft zu kompensieren. Es wird analysiert, inwieweit Unternehmen durch den gezielten Einsatz von emotionalen Live-Erlebnissen ihre Zielgruppen effektiv erreichen und an die Marke binden können.

  • Bedeutung und Definition von Event-Marketing im strategischen Kommunikationsmix.
  • Marktstruktur, Eventtypologien und praxisnahe Anwendungsbeispiele.
  • Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen als Treiber (Marktsättigung, Informationsüberlastung).
  • Die Rolle des Megatrends Erlebnisorientierung und psychologische Wirkungsmechanismen.
  • Risikofaktoren und Herausforderungen bei der operativen Planung von Events.
  • Zukunftsperspektiven und Wachstumspotenziale des Event-Marketings.

Auszug aus dem Buch

3.1 Zunehmende Marktsättigung und Produktausreifung

Als eine von drei zentralen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Event-Marketings kann zunächst die Marktsättigung genannt werden. Marktsättigung bedeutet, dass das Marktangebot in einen spezifischen Markt größer ist als die Marktnachfrage und die Umsatzkurve ihr Maximum erreicht hat; der Markt stagniert und droht zu generieren. Als Beispiel solcher stagnierender Märkte seien die Märkte für Fernsehgeräte oder Biere genannt. Der Verbreitung von Gütern gesättigter Märkte ist sehr weit voran geschritten. So verwies MEFFERT beispielsweise bereits Mitte der 90er Jahre auf hohe Besitzanteile privater Haushalte von über 90% bei langlebigen Konsumgütern wie Kuhlschränken, Waschmaschinen und Fernsehgeräten. Die generelle Zunahme gesättigter Märkte ist gleichzeitig aber auch ein Wohlstandsindikator geworden. Die Menschen entwickeln daher immer differenziertere Ansprüche und Erwartungen an Produkte und Dienstleistungen (Bedürfnisindividualisierung). Diesen kann mit standardisierten und einheitlichen Angeboten kaum noch begegnet werden.

Leistungsbezogene, objektive Unterschiede hinsichtlich Technik und Funktionsweise sind kaum noch zu erzielen. Die Vielzahl der mit „gut“ und „sehr gut“ bewerteten Marken durch Stiftung Warentest zeigt dies deutlich. Innovative Angebotsmerkmale werden von der Konkurrenz innerhalb kürzester Zeit adaptiert. Wenn ein Produkt ausgereift ist, d.h. rein technisch betrachtet, keine nennenswerten Vorteile oder Innovationen anderen Produkten gegenüber bieten kann, bietet sich den Anbietern die Erlebnisorientierung als ein Lösungsweg aus diesem Dilemma an. Marken werden zu Erlebnisobjekten bzw. erhalten zumindest einen emotionalen Zusatznutzen, damit überhaupt eine Differenzierung am Markt möglich wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Event-Marketings ein, begründet durch den Wertewandel in der Gesellschaft und die sinkende Effizienz klassischer Werbung.

2 Bedeutung des Event-Marketings: Das Kapitel definiert den Begriff des Events, ordnet das Event-Marketing in den Kommunikationsmix ein und beleuchtet Ziele, Marktstruktur und verschiedene Typologien.

3 Warum überhaupt Event-Marketing?: Hier werden die Gründe für die wachsende Relevanz analysiert, insbesondere Marktsättigung, Informationsüberlastung der Konsumenten und der Megatrend zur Erlebnisorientierung.

4 Probleme im Event-Marketing: Das Kapitel erörtert Risiken und Herausforderungen, wie operative Fehler oder fehlende Messbarkeit, die aus einer mangelhaften Eventstrategie resultieren können.

5 Zukunftsperspektive: Diese Sektion wagt einen Ausblick auf die weitere Professionalisierung sowie neue Einsatzfelder und Zielgruppen des Event-Marketings.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Event-Marketing ein wichtiges Instrument der Zukunft ist, jedoch eine professionelle Planung erfordert, um nicht als reines "Wundermittel" missverstanden zu werden.

Schlüsselwörter

Event-Marketing, Live-Kommunikation, Erlebnisorientierung, Markenkommunikation, Kundenbindung, Reizüberflutung, Marktsättigung, Zielgruppendialog, Emotionalisierung, Eventstrategie, Dienstleistungssektor, Konsumgüter, Eventtypologie, Kommunikationseffizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit dem Event-Marketing als strategischem Kommunikationsinstrument, das aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen und der abnehmenden Werbewirkung klassischer Medien immer stärker an Bedeutung gewinnt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die theoretische Einordnung des Event-Marketings, die Marktanalyse, die Auswirkungen von Megatrends wie der Erlebnisgesellschaft sowie die praktische Auseinandersetzung mit Erfolgsfaktoren und Risiken.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel der Arbeit ist es, das Wesen des Event-Marketings zu untersuchen, aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es zur emotionalen Differenzierung bietet und welche Anforderungen für eine erfolgreiche Durchführung erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse einschlägiger Fachpublikationen sowie der Auswertung von Marktdaten und Studien, um die theoretische Herleitung mit der aktuellen wirtschaftlichen Praxis zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Einordnung, die Analyse der ökonomischen Notwendigkeit (Warum Event-Marketing?), die Erörterung typischer Probleme und schließlich den Ausblick auf zukünftige Marktentwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Event-Marketing, Live-Kommunikation, Erlebnisorientierung, Markenloyalität und Kommunikationsstrategie.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen den verschiedenen Teilnehmergruppen bei Events?

Die Autorin differenziert zwischen Muss-Teilnehmern (z. B. bei Mitarbeiterschulungen), Soll-Teilnehmern (z. B. Händler bei Kick-Off-Events) und Kann-Teilnehmern (freie Entscheidung, oft Zielgruppe für Kundenmarketing).

Welche Rolle spielt der "Marlboro Man" in dieser Arbeit?

Der Marlboro Man dient als Fallbeispiel für eine künstlich inszenierte Markenwelt, in der durch Events wie das "Marlboro Summer Jobbing" die Image-Werte Freiheit und Abenteuer direkt erlebbar gemacht werden.

Warum warnt die Autorin vor einer zu einfachen Sichtweise auf Events?

Sie warnt davor, Event-Marketing als "Wundermittel" zu betrachten, da es zeit- und kostenintensiv ist und nur bei professioneller Planung und klarer Effizienzkontrolle zum Erfolg führt.

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Details

Title
Event Marketing - Möglichkeiten, Chancen, Risiken
College
University of Applied Sciences Münster
Author
Julia Hansmeier (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V67936
ISBN (eBook)
9783638586726
ISBN (Book)
9783656815020
Language
German
Tags
Event Marketing Möglichkeiten Chancen Risiken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Hansmeier (Author), 2007, Event Marketing - Möglichkeiten, Chancen, Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67936
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