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Erziehungsberatung

Title: Erziehungsberatung

Term Paper , 2004 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nicole Heß (Author)

Pedagogy - Family Education
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Wenn man Auto fahren will, muss man eine Prüfung ablegen. Wenn man ein Kind kriegen und aufziehen will, muss man das nicht. Kann man am Kind weniger falsch machen als am Auto? Die Erziehungs- und Familienberatung ist von gesellschaftlichen Entwicklungen nicht unabhängig und stellt einen Versuch dar den Brüchen und Widersprüchen in der Gesellschaft zu begegnen. Die gegenwärtige Situation der Erziehungsberatung ist geprägt durch komplizierte gesellschaftliche Strukturen, die viele Risiken für die Entwicklung und das Leben von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien bereithält. Diese Arbeit erläutert was unter Erziehungsberatung zu verstehen ist und legt die gesetzlichen Grundlagen dar. Es werden die verschiedenen Interventionsmöglichkeiten in einer Erziehungsberatungsstelle vorgestellt sowie die Ratsuchenden selbst, um schließlich den Ablauf eines Erstgesprächs sowie die Anforderungen an eine Beratungsvereinbarung aufzuzeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Erziehungsberatung?

3. Gesetzliche Grundlagen

4. Berufsfelder und Interventionstypen

4.1 Interventionstypen

4.2 Wahl des Interventionstyps

4.3 Interventionen im Umfeld

5. Wer sind die Ratsuchenden?

6. Das Erstgespräch

7. Anforderungen an eine Beratungsvereinbarung

8. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis der Erziehungsberatung als Leistung der Jugendhilfe zu vermitteln. Dabei wird insbesondere untersucht, welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gelten, wie Beratungsprozesse strukturiert sind und welche methodischen Ansätze sowie Interventionstypen bei der Unterstützung von Familien zum Einsatz kommen.

  • Grundlagen und Definition der Erziehungsberatung
  • Rechtliche Einordnung durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz
  • Berufsgruppen und interdisziplinäre Zusammenarbeit in Beratungsstellen
  • Methoden der Fallintervention und Settingwahl
  • Struktur und Bedeutung des Erstgesprächs
  • Anforderungen an die professionelle Beratungsvereinbarung

Auszug aus dem Buch

6. Das Erstgespräch

Das Erstgespräch ist eine Beratung in komprimierter Form, das bereits alle Elemente des späteren Beratungsprozesses enthalten kann, ist aber nicht als eigentlicher Beginn der Beratung anzusehen. Das Erstgespräch hat zudem große Bedeutung, denn von Gelingen hängt der weitere Verlauf der Beratung entscheidend ab. In diesen ersten Kontakt gehen verschiedene Vorinformationen ein, die der Berater anhand der zum Beispiel telefonischen Terminvereinbarung gewonnen hat. Die Informationen liefern dem Berater Hypothesen und Leitfragen zur Strukturierung des Erstgesprächs.

Nach dem telefonischen Kontakt erfolgt die Fallvergabekonferenz der Beratungsstelle, in der die Anmeldung kurz erörtert und erste Hypothesen entwickelt werden. Hier stellt sich auch die Frage, welcher Berater diesen Fall übernehmen soll, ob es ein männlicher oder weiblicher Berater sein soll. Ebenso wird das Setting geklärt in Rücksprache mit dem Ratsuchenden. Wer soll in die Beratung miteinbezogen werden? Die Entscheidung, wer in die Beratung miteinbezogen werden soll, ist für den Beratungserfolg nicht unerheblich. Es liegt nahe zunächst die Personen einzubeziehen, die sich angemeldet haben. Außerdem stellt sich aber auch die Frage, wer benötigt wird um das Problem zu lösen. Meist wenden sich die Mütter an die Beratungsstelle und suchen Unterstützung für sich oder ihr Kind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Notwendigkeit von Erziehungsberatung angesichts komplexer werdender Lebensentwürfe und elterlicher Anforderungen.

2. Was ist Erziehungsberatung?: Das Kapitel definiert Erziehungsberatung als Leistung der Jugendhilfe, die bei individuellen und familienbezogenen Problemen auf Freiwilligkeitsbasis unterstützt.

3. Gesetzliche Grundlagen: Hier wird der Rechtsanspruch auf Beratung und die Einbettung in das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) als Basis für die Arbeit in Beratungsstellen dargelegt.

4. Berufsfelder und Interventionstypen: Das Kapitel beschreibt die interdisziplinäre Zusammensetzung der Beratungsteams und die Vielfalt der eingesetzten psychotherapeutischen sowie beratenden Interventionsmethoden.

5. Wer sind die Ratsuchenden?: Es erfolgt eine Analyse der Klientel, wobei insbesondere die Korrelation zwischen sozialer Schichtzugehörigkeit, Familienform und Beratungsbedarf thematisiert wird.

6. Das Erstgespräch: Dieses Kapitel erläutert die zentrale Funktion des Erstkontakts für die weitere Fallführung, die Hypothesenbildung und die Klärung des geeigneten Settings.

7. Anforderungen an eine Beratungsvereinbarung: Es wird dargestellt, wie auf Basis des Erstgesprächs gemeinsam eine verbindliche Problemdefinition und Zielsetzung für den Beratungsprozess entwickelt wird.

8. Schlusswort: Das Fazit unterstreicht den hohen Bedarf an Erziehungsberatung in der modernen Gesellschaft und die Wichtigkeit einer ausgewogenen Gestaltung von Erziehung.

Schlüsselwörter

Erziehungsberatung, Jugendhilfe, KJHG, Familienberatung, Erstgespräch, Beratungsvereinbarung, Intervention, Sozialpädagogik, Erziehungsberechtigte, Fallvergabekonferenz, Psychotherapie, Familienform, Beratungsprozess, Diagnostik, Lebensbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über die theoretischen, rechtlichen und praktischen Aspekte der Erziehungsberatung in Deutschland, insbesondere im Kontext der Jugendhilfe.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen gesetzliche Grundlagen, die Arbeitsweise in Beratungsstellen, die Zusammensetzung der Beratungsteams und die methodische Vorgehensweise bei der Arbeit mit Familien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die professionellen Anforderungen und den Ablauf einer Erziehungsberatung transparent zu machen, von der ersten Kontaktaufnahme bis zur konkreten Beratungsvereinbarung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf fachwissenschaftlichen Publikationen und gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere dem KJHG) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Erziehungsberatung, die Analyse der Berufsfelder, die Darstellung der verschiedenen Interventionstypen und die Erläuterung der Fallarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erziehungsberatung, Jugendhilfe, Intervention, Erstgespräch, Beratungsvereinbarung und professionelle Pädagogik.

Welche Rolle spielt das Erstgespräch in der Erziehungsberatung?

Es dient nicht als unmittelbarer Therapiebeginn, sondern als komprimierte Form der Informationsgewinnung, Hypothesenbildung und Festlegung des weiteren Beratungssettings.

Wie gehen Berater mit der Frage um, welche Familienmitglieder in die Beratung einbezogen werden sollen?

Die Entscheidung erfolgt fallbezogen unter Berücksichtigung des Wohl des Kindes, der Wünsche der Ratsuchenden und der Einschätzung, welche Personen für eine konstruktive Konfliktlösung notwendig sind.

Warum sind Hausbesuche in der Erziehungsberatung eher selten?

Hausbesuche können hinderlich sein, da die Arbeit an Konflikten einen geschützten, neutralen Raum erfordert, den die Distanz zum häuslichen Umfeld besser gewährleisten kann.

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Details

Title
Erziehungsberatung
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,7
Author
Nicole Heß (Author)
Publication Year
2004
Pages
17
Catalog Number
V67997
ISBN (eBook)
9783638600200
ISBN (Book)
9783638822497
Language
German
Tags
Erziehungsberatung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Heß (Author), 2004, Erziehungsberatung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/67997
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